Freitag, 5. April 2013

Wie aus einem internen Dokument der US-amerikanischen DEA (Drug Enforcement Administration) hervorgeht, warnt die Strafverfolgungsbehörde vor der guten Verschlüsselung in Apples iMessage-Dienst, wodurch es den Drogenfahndern bisher nicht gelungen ist, die iMessage-Kommunikation zwischen zwei Apple-Geräten zu überwachen, auch wenn gerichtliche Anordnungen vorlagen. Die Überwachung von verschlüsselten Verbindungen stellt für Strafverfolgungsbehörden eine Herausforderung dar, da diese nur mithilfe von Sicherheitslücken in der Kommunikation oder auf dem Gerät einsehbar sind. Sofern hier keine Lücken bekannt sind, kann die Kommunikation nur durch kostspieligen Rechenaufwand geknackt werden, der aber je nach verwendetem Verschlüsselungsalgorithmus durchaus mehrere Monate Zeit in Anspruch nimmt. Eine Analyse von iMessage durch einen Sicherheitsexperten hat allerdings ergeben, dass es in dem Dienst gerade auf Seiten von Apple durchaus Komponenten gibt, welche die Sicherheit untergraben können. Bislang sind den Behörden aber hier offenbar die Hände gebunden. Weder DEA noch Apple wollten gegenüber Medienvertretern den Bericht kommentieren.
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