Freitag, 15. Juni 2012

Beim renommierten Auktionshaus Sotheby's wurde heute ein funktionsfähiges Exemplar des Apple I versteigert. Nur 200 Exemplare des in Handarbeit hergestellten Rechners kamen auf den Markt, dementsprechend selten sind gut erhaltene Exemplare heute. Aus diesem Grund wurde auch ein Kaufpreis von über 140.000 Euro erwartet. Die Auktion verlief für den Verkäufer allerdings erheblich besser, als man im Vorfeld dachte. So legte der neue Besitzer umgerechnet fast 300.000 Euro für das Gerät auf den Tisch. Noch nie wurde ein Apple I derart teuer verkauft, der bisherige Rekord lag bei 210.000 Dollar. Noch nicht bekannt ist, wer den Apple I dann letztendlich ersteigerte. Zwei Bieter lieferten sich am Schluss ein Rennen und trieben den Kaufpreis so in schwindelerregende Höhen. Außerdem wurde noch ein von Steve Jobs verfasstes, 19-seitiges Memo aus seiner Zeit bei Atari versteigert. Mit umgerechnet rund 22.000 Euro Verkaufspreis übertraf auch dieses Dokument die Erwartungen um mehr als das Doppelte. Laut Sotheby's wollten "mindestens drei" Bieter in den Besitz des Memos gelangen. Jobs war 19, als er das Schriftstück anfertigte. Darin äußert er sich unter anderem dazu, wie ein Spiel namens World Cup spannender gestaltet werden könnte. Außerdem ist im Memo ein buddhistisches Mantra zu finden - Steve Jobs wandte sich schon damals dem Buddhismus zu: "Going, going, going on beyond, always going on beyond, always becoming Buddha."
0
0
14

Immer leichter, immer dünner - ist das der richtige Weg für MacBook, iPhone, iPad und Co.?

  • Auf jeden Fall, Apple schlägt exakt den richtigen Weg ein13,1%
  • Tendenziell ja, die Geräte werden dadurch etwas angenehmer zu nutzen27,3%
  • Unsicher, mich stört es nicht, sehe aber keine Vorteile7,6%
  • Eher nein, die notwendigen Kompromisse wiegen die Vorteile nicht auf33,1%
  • Auf keinen Fall, die Geräte verlieren dadurch unnötig an Möglichkeiten und werden uninteressanter18,9%
831 Stimmen19.03.15 - 28.03.15
0