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macOS 27: Erwartete Hardware-Voraussetzungen

macOS 27 wird ein einschneidendes Update, vergleichbar mit dem, was vor 17 Jahren mit 10.6 Snow Leopard passierte. Damit ist vor allem gemeint, dass eine komplette Plattform nicht mehr mit von der Partie ist. 10.6 beendete damals die PowerPC-Ära und setzte Intel-Macs voraus, macOS 27 läuft hingegen gemäß Apples Ankündigung im Juni 2025 nur noch auf M-Macs. Viele Nutzer hoffen außerdem auf eine zweite Parallele zwischen macOS 27 und Mac OS X 10.6: den eindeutigen Fokus auf Performance und Fehlerbehebungen, anstatt auf eine möglichst lange Liste neuer Features. Was die Systemvoraussetzungen für macOS 27 sein werden, kann man mit hoher Sicherheit vorhersagen.


Die letzten verbleibenden Intel-Macs fallen weg
Angesichts der gestrichenen Intel-Unterstützung fallen die letzten vier verbliebenen Intel-Macs weg, auf welchen sich noch macOS 26 Tahoe installieren lässt. Das waren der Mac Pro 2019, der iMac 2020, das MacBook Pro 13" 2020 (Version mit 4x Thunderbolt) sowie das MacBook Pro 16" von 2019. Im Umkehrschluss bedeutet das für die neuen Anforderungen:

  • MacBook M1
  • iMac M1
  • MacBook Pro M1 (13")
  • MacBook Pro M1 Pro/Max (14", 16")
  • Mac Pro M2 Ultra
  • Mac Studio M1 Max/Ultra

M1: Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit trotz Alter noch dabei
Die ersten M1-Macs feiern im Herbst 2026 bereits ihren sechsten Geburtstag, weswegen es theoretisch möglich wäre, den Geräten kein macOS 27 mehr anzubieten – ein solcher Schritt gilt in der Branche jedoch als weitgehend ausgeschlossen. Auch wenn Apple sonst die Marke von fünf oder sechs Jahren oft als Trennlinie zieht, wäre das für M1-basierte Macs außerordentlich überraschend. Apple könnte kaum anführen, dass die Performance nicht mehr ausreicht, zudem erscheint es noch zu früh, die ersten Geräte der neuen Mac-Ära schon auszuschließen.

Noch ein Jahr Rosetta
Rosetta bleibt übrigens vollständiger Bestandteil von macOS 27, wie Apple vor einem Jahr ebenfalls verkündete. Anschließend endet allerdings die Ära jenes Übergangs-Frameworks, denn mit macOS 28 ist Rosetta nur noch für bestimmte ältere nicht portierte Spiele möglich, nicht mehr für gewöhnliche Programme. macOS 29 dürfte dann Rosetta endgültig beerdigen – acht Jahre nach Einführung und somit deutlich länger, als die erste Generation von Rosetta beim damaligen Intel-Switch.

Kommentare

t.stark
t.stark19.05.26 13:58
Was ist denn die zukünftige Strategie wie man Intel-Applikationen in Zukunft ausführen soll? Ältere macOS-Version in Parallels?
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dam_j
dam_j19.05.26 14:00
t.stark
Was ist denn die zukünftige Strategie wie man Intel-Applikationen in Zukunft ausführen soll? Ältere macOS-Version in Parallels?

Rosetta
Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !
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FuXx19.05.26 14:00
Was bedeutet ältere Spiele? WC3 Reforged ist ja z.B. erst 2020 rausgekommen und wird noch weiterhin gepflegt aber ich bezweifle, dass Blizzard da offiziellen Apple Silicon Support nachreichen wird.
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andreas_g
andreas_g19.05.26 14:20
Und was ist mit meinem Mac mini M1? Eh klar, aber sollte der Vollständigkeit halber vielleicht noch ergänzt werden.
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LoCal
LoCal19.05.26 14:29
t.stark
Was ist denn die zukünftige Strategie wie man Intel-Applikationen in Zukunft ausführen soll? Ältere macOS-Version in Parallels?

Das wird genauso laufen wie beim
Umstieg von PPC auf x86 und als der 32-Bit Support eingestellt wurde:
Du wirst die Apps nicht mehr starten können.
Wenn du auf eine Anwendung angewiesen bist, solltest Du einen kompatiblen Mac behalten.
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
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pentaxian
pentaxian19.05.26 14:38
andreas_g
Und was ist mit meinem Mac mini M1? Eh klar, aber sollte der Vollständigkeit halber vielleicht noch ergänzt werden.
Und ein Macbook M1 kenne ich auch nicht, da fehlt wohl das Air.
mine is the last voice that you will ever hear (FGTH)
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L-E19.05.26 14:40
Warum Apple bezüglich Rosetta Spielen mehr Priorität beimisst als Programmen, ist unverständlich. Gibt es nicht wichtigeres als Spiele?

Null Verständnis dafür.
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