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Die neue Mac-App von Perplexity ist erschienen – mit "Personal Computer" als Systemsteuerung

Der Name ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, denn mit "Personal Computer" verbindet man gemeinhin den Computer selbst und kein Programm. Der KI-Anbieter Perplexity beschreibt damit allerdings eine Hauptfunktion der macOS-App, welche als persönlicher Computer-Assistent fungieren soll. Perplexity spricht auf den Produktseiten von einem "personal orchestrator", der lokale und serverseitige Verarbeitung kombiniert. Der Agent kann auf das Dateisystem, aktive Apps und native Mac-Anwendungen zugreifen, außerdem das Web nutzen und mit Perplexitys Comet-Browser auch webbasierte Werkzeuge bedienen. Als Beispiele nennt Perplexity Aufgaben wie das Abarbeiten einer To-do-Liste, das Sortieren eines unübersichtlichen Download-Ordners oder den Vergleich lokaler Dateien mit Informationen aus dem Web.


Sicherheitsvorkehrungen
Aus Sicherheitsgründen sollen von Personal Computer erstellte Dateien in einer geschützten Sandbox landen. Zudem beschreibt Perplexity die Aktionen des Agenten als überprüfbar und rückgängig zu machen. Das ist ein durchaus wichtiger Punkt, denn ein KI-Agent mit Zugriff auf lokale Dateien und Apps ist deutlich sensibler als ein klassischer Chatbot im Browser – und Nutzer wollen sicherlich nicht in Sorge sein, dass ein irrelaufender KI-Agent Schindluder mit dem persönlichen Datenschatz treibt.


Die wichtigsten Funktionen

Mac mini als ideale Hardware empfohlen
In der Ankündigung hat Perplexity auch einen Tipp, welche Hardware man empfiehlt. Der Mac mini biete das beste Erlebnis, denn dieser könne als dauerhaft eingeschalteter Agenten-Rechner laufen – wenngleich das auch auf jeden anderen Mac zutrifft, der stationär betrieben wird. Allerdings lobte der Hersteller den Mac mini bereits vor einigen Wochen als perfekten 24/7-KI-Arbeitsplatz, denn die Performance sei für alle Belange ausreichend, der Preis vergleichsweise günstig.


Systemvoraussetzungen und Kosten
Als Systemvoraussetzung dokumentiert Perplexity macOS 15 Sequoia oder neuer. Die bisherige ältere Mac-App soll übrigens in den kommenden Wochen auslaufen. Zwar lässt sich die neue Software kostenlos herunterladen, für die Nutzung von Personal Computer ist jedoch ein kostenpflichtiges Abo erforderlich. Die Preise beginnen bei 20 Dollar pro Monat, anders als zuvor muss es nicht mehr der teurere Max-Zugang für 200 Dollar sein. Wer nichts bezahlen möchte, erhält zumindest Funktionen wie Suche, Chats und Diktat. Im Mac App Store ist die Perplexity-App "noch nicht" verfügbar, wie der Anbieter schreibt.

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