macOS 26.4: Ladelimit einstellen, Hinweis bei schwachem Charger – und Warnung bei fragwürdigen Terminal-Befehlen


macOS 26.4 nimmt einige Änderungen in manchen Apps vor, führt acht neue Emojis ein und nimmt sich zudem einer Fülle an Sicherheitslücken an (siehe
hier). Apple führt zudem praktische Funktionen ein, welche die Energieversorgung des Macs betreffen und etwa darauf hinweisen, wenn die Leistung des Ladegeräts kein optimales Ergebnis erzielt. Ferner traf Apple eine weitere Sicherheitsmaßnahme, um Nutzer davon abzuhalten, problematische Befehle über das Terminal auszuführen.
Mac informiert über geringe LadeleistungWenn der Mac nicht oder nur sehr langsam lädt, kann das am Charger liegen. macOS 26.4 informiert darüber in den Systemeinstellungen unter dem Punkt „Batterie“. Über dem Diagramm findet sich in solchen Fällen ein in Orange gehaltener Hinweis.
Apple nennt in einem
Support-Dokument die für die jeweiligen Mac-Modelle empfohlenen Ladegeräte. Bisweilen kann eine weitere Recherche jedoch sinnvoll sein: So ist beispielsweise der von Apple empfohlene 20-Watt-Charger für das MacBook Neo ausreichend, für die maximal mögliche Leistung empfiehlt sich jedoch ein Ladegerät mit einer Ausgangsleistung von mindestens 30 Watt.
Ladelimit: Die neue Funktion ist gut verstecktmacOS 26.4 erlaubt ferner das Festlegen eines Ladelimits für MacBooks. Diese Option ist etwa dann sinnvoll, wenn der Rechner im Regelfall mit einem externen Monitor verbunden ist, der Akku aber nicht über Gebühr beansprucht werden soll. 80 Prozent stellen das Minimum dar, der Nutzer kann diese Grenze in 5-Prozent-Schritten bis 100 Prozent anpassen. Um die Konfiguration vorzunehmen, muss sie allerdings erst gefunden werden: Apple versteckt das Feature in den Systemeinstellungen unter „Batterie“, Nutzer müssen dann auf das zweite „i“ von oben klicken.
Terminal: Fragwürdige Befehle werden mit Warnhinweis versehenApple führt eine Sicherheitsmaßnahme für die Terminal-App ein: Fügt ein Nutzer einen in der Zwischenablage gespeicherten Befehl ein, der möglicherweise Probleme verursacht, so erkennt die Anwendung dies und macOS 26.4 spuckt eine entsprechende Meldung aus:
Anwender können sich dazu entscheiden, das Einfügen abzubrechen oder den Hinweis zu ignorieren. Grundsätzlich richtet sich das Terminal an erfahrene Nutzer und Entwickler – die Warnung könnte also dazu beitragen, unbedarfte Eingaben zu verhindern. Betrügen haben zudem eine
Masche entdeckt, um Nutzer zum Einfügen problematischer Befehle zu animieren. Apples neue Maßnahme versucht, diesen Versuchen einen Riegel vorzuschieben.