iPhone 18 (Pro) mit höheren Preisen? Kuo gibt teilweise Entwarnung


Apple zeigt sich traditionell etwas knausrig, was die RAM-Ausstattung der hauseigenen Geräte anbelangt. In den letzten Jahren hat sich das allerdings ein wenig geändert: Macs verfügen nun stets über mindestens 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Bei iPhones und iPads kommen in den meisten Fällen zumindest 8 Gigabyte zum Einsatz, um etwa mit Apple Intelligence kompatibel zu sein. Angesichts der
Preisexplosion beim Speicher stellen sich Marktbeobachter die Frage, ob und wie Cupertino damit umgeht: Denkbar ist, dass der Konzern ein Massenprodukt wie das iPhone deutlich teurer macht, um die Margen nicht in Mitleidenschaft zu ziehen. Ming-Chi Kuo nahm sich des Themas auf
X an – und gibt zumindest teilweise Entwarnung.
Apple sichert sich RAM dank günstiger VerhandlungspositionApple verhandelt die Preise für Speicher nun vierteljährlich und nicht länger halbjährlich mit Zulieferern, so Kuo. Die bevorstehende Preiserhöhung dürfte ähnlich wie jene aus dem ersten Quartal sein – Schätzungen gehen von einem Anstieg in Höhe von 10 bis 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. Diese Tatsache wertet Kuo bereits als Ausweis für die Verhandlungsmacht von Apple: Die meisten Unternehmen, die nicht im KI-Bereich angesiedelt sind, würden selbst bei hoher Zahlungsbereitschaft keine Liefergarantie erhalten. Apple sei hiervon nicht betroffen – und verfolge zudem eine klare Strategie: Das Unternehmen sichere sich den Arbeitsspeicher und trage die Kosten, um Marktanteile zu gewinnen. Die Mehrkosten seien eine sinnvolle Investition, da Cupertino möglichst viele Geräte verkaufen möchte und mit höheren Gewinnen der Service-Sparte rechne.
Nächste iPhone-Generation: Kein Preisanstieg bei Basis-Modellen?Kuo äußert sich kurz zu den Preisen der iPhones, deren Veröffentlichung im kommenden Herbst ansteht: Dem Unternehmen schwebt vor, die Erhöhungen nach Möglichkeit zu vermeiden. Sollte dies nicht gelingen, so bleibe zumindest der Einstiegspreis konstant, was „für das Marketing hilfreich ist“. Bereits bei der aktuellen Baureihe verzichtete das Unternehmen weitgehend auf Preiserhöhungen, was für manche Branchenexperten durchaus überraschend kam. Für das iPhone 17 Pro müssen Käufer nun mindestens 100 Euro mehr als zum Release des iPhone 16 Pro hinlegen, erhalten aber immerhin auch wenigstens 256 Gigabyte SSD-Speicher.