Kurz: Apple zum Start von mehr Werbung im App Store +++ OpenAI muss xAI nicht den Quellcode übergeben


Bekanntlich findet man bald sehr viel mehr Werbung im App Store vor. Anstatt der einen Platzierung ganz oben in den Suchergebnissen sollen laut einer Ankündigung gleich mehrere Anzeigen auftauchen. Gleichzeitig experimentiert Apple damit, das Design normaler und bezahlter Ergebnisse optisch weitgehend gleich zu gestalten und die bisherige klare Trennung
aufzuheben. Jetzt nannte das Unternehmen weitere Details zum Zeitplan.
Demnach machen das Vereinigte Königreich und Japan den Anfang, wo die genannte Umstellung bereits ab dem 3. März anläuft. Allzu lang bleibt man aber auch in anderen Ländern nicht verschont, denn Ende März soll es dann überall so weit sein. Um die Möglichkeiten für Entwickler und Besucher des App Stores zu nutzen, muss sich auf den Geräten iOS bzw. iPadOS 26.2 befinden. Bestehende Kampagnen müssen übrigens nicht angepasst werden, denn gebuchte Schaltungen verteilen sich automatisch auf die zusätzlichen Positionen.
OpenAI muss Musk nicht den Quellcode übergebenSeit vergangenem Herbst versucht Elon Musks Unternehmen xAI zu beweisen, dass Apple und OpenAI eine Art Pakt geschlossen haben. Dieser beinhalte, dass lediglich ChatGPT als Aufsatz für Siri zur Verfügung stehe, OpenAI ohnehin im App Store immer bevorzugt werde – was zumindest aber ausreichend Substanz hatte, um vor Gericht nicht direkt eine Abweisung zu erhalten (siehe
Artikel). Aus den Gerichtsunterlagen geht indes ein Gegenargument von OpenAI hervor. Darin heißt es, Grok sei schon deswegen nicht an Apple Intelligence anzudocken, da "technische Aspekte" fehlten.
xAI versuchte daraufhin, OpenAI zur Aushändigung des Codes zu zwingen. Auf diese Weise wollte man belegen, dass die Aussagen nicht stimmen. Allerdings
entschied das Gericht anders und lehnte den Antrag ab. Der Quellcode von OpenAI sei im vorliegenden Fall irrelevant. Derart sensible Daten offenzulegen, sei nicht verhältnismäßig. Außerdem habe xAI keine Versuche dargelegt, an entsprechende Informationen auf weniger eingriffsintensiven Wegen zu gelangen. Die Belege für die getroffenen Anschuldigungen seien ohne Weiteres auch zu sammeln, ohne kompletten Zugang zum Code zu benötigen.