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Kurz: Unterdrückt TikTok nach US-Übernahme Trump-kritischen Content? +++ Abos für WhatsApp und Facebook kommen

Als ein wichtiger Grund, warum TikTok ohne Übernahme durch ein US-Unternehmen im Land nicht mehr erlaubt gewesen wäre, zählte neben Datenschutzbedenken auch die Sorge vor chinesischer Propaganda. Der Betreiberwechsel ist jetzt vollzogen, der Softwarekonzern Oracle unter Führung des Trump nahestehenden Larry Ellisons ist wichtigster Investor. Der Algorithmus soll fortan in der Oracle-Cloud liegen und auf US-Daten hin neu trainiert werden. Möglicherweise war es tatsächlich nur ein technischer Fehler (TikTok: "Stromausfall im Rechenzentrum führte zu Systemversagen"), doch die ersten Auswirkungen sorgen derzeit für Empörung.

Wer in den USA "Epstein" als Begriff in einer Direktnachricht verwendet, erhält die automatisierte Fehlermeldung, gerade gegen die Community-Richtlinien zu verstoßen – wenngleich die Einbettung in einen Satz zu keinen Problemen führt. Allerdings gibt es unzählige Rückmeldungen, dass kritische Beiträge über die US-Regierung oder ICE-Beamte in Minneapolis entweder gar nicht mehr hochgeladen werden können – oder diese nicht mehr in Feeds auftauchen und daher keine Aufrufe erzielen. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom, bekannt als lautstark auftretender Trump-Kritiker, kündigte daraufhin rechtliche Untersuchungen an.


Abos für WhatsApp und Facebook kommen
Eine genaue Strategie steht wohl noch nicht fest, allerdings bestätigte Meta gegenüber TechCrunch, dass man eine "Premium Experience" für Facebook, WhatsApp und Instagram schaffen wolle. Die normalen Funktionen sollen kostenlos bleiben, für bestimmte zusätzliche Angebote falle dann aber eine Zusatzgebühr an. Damit sind aller Voraussicht nach exklusive Features, mehr Kontrolle sowie erweiterte KI-Funktionen gemeint.

Zunächst will Meta jedoch mit verschiedenen Paketen experimentieren, bevor man die endgültige Entscheidung trifft. Die Abos werden separat von "Meta Verified" geführt, das sich derzeit schon an Content Creators und Business-Accounts richtet. Allerdings will man wohl auch "normale" Nutzer mit an Bord holen und diesen Zusatzoptionen bieten. Angaben zur Roadmap einer möglichen Markteinführung gibt es zum aktuellen Zeitpunkt nicht – die Testphase könnte sich etwas länger hinziehen.

Kommentare

sambuca2327.01.26 16:27
hoffentlich bringt es die Leute dann endlich dazu von WhatsApp auf alternativen zu wechseln.
+6
Davek
Davek27.01.26 16:34
Wird alles immer wie schlimmer mit diesen sozialen Netzwerken. Instagram & Co. gehen langsam richtig kaputt, nicht finanziell. Aber das wird langsam nur noch langweilig und eine reine narzisstische Plattform.

Befürchte aber gerade das bei WhatsApp sich viele schwer tun werden es zu verlassen. Der Mensch ist halt so, viele gewöhnen sich an etwas und belassen es dabei.
Keep the Beat
+2
maculi
maculi27.01.26 16:56
Es gibt auch Indizien, die darauf hindeuten, das andere Plattformen unliebsame Posts kaltstellen, z.B. wenn sie auf die Konkurrenz verweisen. So zumindest könnte man das hier verstehen:
So viel zur Meinungsfreiheit unterm Orangenen.
+1
macwiz27.01.26 17:03
Man nennt sowas Gruppenzwang. Nervt uns hier auch massiv an, vor allem, wenn es im Kundenkontext als gottgegebene Tatsache vorausgesetzt wird bzw. der Kommunikationspartner außer WA nichts anderes kennt/verwendet. eMail, was war das nochmal? Oben ist es leer, leer, leer
+6
Bitsurfer27.01.26 17:48
Whatsapp ist ja nur wegen Android Usern so gross. Appleuser haben die Nachrichten app. Und unter Android selbst gibt es nichts, gar nichts vergleichbares.
Traurigerweise nutze ich WA auusschliesslich wenn suf der anderen Seite ein Androiduser sitzt.
-2
Dunnikin
Dunnikin27.01.26 18:33
macwiz
Man nennt sowas Gruppenzwang. Nervt uns hier auch massiv an, vor allem, wenn es im Kundenkontext als gottgegebene Tatsache vorausgesetzt wird bzw. der Kommunikationspartner außer WA nichts anderes kennt/verwendet. eMail, was war das nochmal? Oben ist es leer, leer, leer

Vom Gruppenzwang habe ich mich noch nie leiten lassen. Darum nutze ich Signal. Darüber kann man mich erreichen, ansonsten geht es noch per Mail und SMS.

In meinem Umfeld hat sich dann doch langsam Signal durchgesetzt. Man muß da beharrlich bleiben.
+5
MacTaipan27.01.26 19:13
Wahnsinn, wie schnell in den USA für Diktaturen typische Umstände um sich greifen. Erschreckend!
+2
Fontelster
Fontelster27.01.26 19:26
Dunnikin
Vom Gruppenzwang habe ich mich noch nie leiten lassen. Darum nutze ich Signal. Darüber kann man mich erreichen, ansonsten geht es noch per Mail und SMS.

Ich hab mich bis heute schlicht geweigert, WA zu installieren. Faktisch haben sich alle wichtigen Leute früher Wire, jetzt Signal installiert. Tut nicht weh und kostet auch nix.


Benutzt eigentlich noch irgendwer Wire? Hört man irgendwie gar nix mehr …
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