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Zukunft der iPhone-Kameras: Von Bildstabilisierung bis hin zu Teleobjektiven

Der voraussichtliche Veröffentlichungstermin der 2020er iPhone-Generation ist angesichts der Corona-Pandemie zwar so ungewiss wie lange nicht mehr, doch die zu erwartenden Features zeichnen sich schon seit längerem ab. Außer einem geänderten sowie am aktuellen iPad Pro orientierten Gehäusedesign und 5G-Support sollen die kommenden Flaggschiff-iPhones – wie schon bei den 2019er Modellen – größere Neuerungen für die Kamera erhalten. Dazu zählen unter anderem 3D-Sensoren für Entfernungsmessungen. Zulieferer-Experte Ming-Chi Kuo spricht in einem aktuellen Beitrag von einer weiteren Funktion: einer Sensor-basierten Bildstabilisierung. Bekommen soll das Feature nur das Topmodell mit 6,7-Zoll-Display.


Bildstabilisierung für alle Objektive
Apple plant Kuo zufolge eine besonders ausgefeilte Variante der Bildstabilisierung für das Highend-Modell der kommenden iPhones. Das iPhone 11 Pro bietet zwar schon Bildstabilisierung für Foto- und Videoaufnahmen, aber nur im Zusammenspiel mit Weitwinkel- und Teleobjektiv. Mithilfe der Sensor-basierten Stabilisierung ließe sich auch das Ultraweitwinkel-Objektiv mit dem Feature versorgen, da es nicht mehr abhängig von einzelnen Objektiven und direkt auf Sensor-Level integriert wäre. Ein weiterer Vorteil liegt laut bisherigen Berichten darin, dass Objektiv-Zubehör wie der OlloClip noch bessere Fotoergebnisse liefern könnte.

Außer Kuo wies auch DigiTimes bereits auf die neue Bildstabilisierungsfunktion hin, wobei die Newsseite nicht nur beim 6,7-Zoll-Topmodell damit rechnet, sondern auch bei einem der beiden iPhones mit 6,1-Zoll-Display. Im Zweifelsfall erweisen sich Kuos Informationen meist als stichhaltiger.

Vier neue iPhones?
Kuo hat für den Herbst neue iPhone-Modelle mit Displaydiagonalen von 5,4", 6,1" und 6,7" prognostiziert. Sowohl das 5,4“- als auch das preisgünstigere 6,1“-Zoll-Modell bekommen demnach zwei Kameraobjektive auf der Rückseite – beim aktuellen 5,8-Zoll-Modell iPhone 11 Pro sind es drei. Die teurere 6,1-Zoll-Variante und das Top-Gerät mit 6,7-Zoll bekommen demzufolge drei Objektive inklusive „Time-of-Flight“-Sensor zur exakten Tiefenerkennung.

Kommentare

macStefan23.03.20 17:26
Woanders konnte man lesen, dass die Sonderfeatures des 2020er Pro Max dann 2021 auch in das Pro ohne Max wandern soll. Ein optischer Zoom über 2x hinaus soll erst für 2022 auf der Roadmap stehen. Da das deutsche 5G-Netz eh wieder Jahre braucht, bis das einen Nutzen hat (s. Huawei-Unsicherheiten und Ausbaustopp bei den Telkos) wird das aktuelle Gerät wohl noch lange halten müssen. Ich sehe einfach die Neukaufanreize nicht, so ein Gerät kostet ja mit 256GB Speicher direkt mal über 1300 Euro.
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Appletiser
Appletiser23.03.20 21:25
Mich interessieren solche Kamera-Features mittlerweile ehrlich gesagt herzlich wenig… wenn Apple das iPhone wieder 2mm dicker macht und damit die Kameras wieder bündig im Gehäuse versenkt bekommt, erst dann halte ich das für eine erwähnenswerte "Neuerung"…
Noch wirken aber die Designkonzepte von Johny nach (die Werkzeuge und Fertigungsstraßen müssen sich wohl auch noch weiter bezahlt machen), es wird daher wohl noch zwei, drei iPhone Generationen dauern bis endgültig neue, schlüssigere Gehäusekonzepte zu erwarten sind.

Ich verstehe echt nicht, warum so lange nicht nur an einem so sinnfreien Buckeldesign festgehalten wird, sondern es dazu auch noch konstant verschlimmbessert wird…
-3
gegy24.03.20 08:20
Ganz ehrlich...hier ne weiter Kamera, da mehr Megapixel...blabla.
Mir geht der Kamerawahn echt schon am A****
Gibts denn sonst nichts mehr, was am iPhone verändert werden kann?
-1
Oceanbeat
Oceanbeat24.03.20 08:27
Mach doch mal Vorschläge...
Wenn das Universum expandiert, werden wir dann alle dicker...?
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gegy24.03.20 09:10
Oceanbeat
Mach doch mal Vorschläge...

Noch weniger Rand
Neue Akku Technologie
Funktionierendes und sicheres TouchID unter dem Display
Griffigeres Design
USB-C Steckerdesign
Mehr RAM
...
+1
Radetzky24.03.20 12:12
Appletiser
… wenn Apple das iPhone wieder 2mm dicker macht und damit die Kameras wieder bündig im Gehäuse versenkt bekommt, erst dann halte ich das für eine erwähnenswerte "Neuerung"…

Form vor Funktion also...
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Appletiser
Appletiser24.03.20 16:38
Radetzky
Appletiser
… wenn Apple das iPhone wieder 2mm dicker macht und damit die Kameras wieder bündig im Gehäuse versenkt bekommt, erst dann halte ich das für eine erwähnenswerte "Neuerung"…

Form vor Funktion also...

Nein, für mich ist die Form an der Stelle auch Funktion:
- Mehr Platz für Akku, Kamera, Speicher, gerade Ablage, etc.

Das iPhone hat sich von der Haptik und der Form seit dem iPhone 6 unwesentlich verändert und das ist jetzt ein paar Jahre her… Grundlegende Fehldesigns in der Haptik wurden nicht korrigiert, sondern eher verschlimmbessert - der vollkommen monströse Kamerahückel und die damit einhergehende kippelnde Liegeposition ist da für mich einfach die Spitze des Eisbergs des schlechten Designs.

Hier sei auch erwähnt, dass ein iPhone kein Schmuckstück, sondern ein Gebrauchsgegenstand ist. Früher konnte man eine Schutzhülle nutzen, seit dem iPhone 6 muss man eine Schutzhülle nutzen, wenn man nicht bei jeder kleinsten Gelegenheit das Display schrotten oder das Gehäuse verkratzen will… 

Wer zum Vergleich mal ein nacktes iPhone 3GS und ein ebenfalls uneingepacktes iPhone 6 bis 11 in die Hand nimmt, wird sehr schnell merken, was Griffigkeit und Haptik bedeuten. Das Design der iPhones 6+ kommt zwar Edel und anmutig daher, ist aber weitern nicht ergonomisch und ausbalanciert. Korrekt ist, das diese bauchige Rückenform auch kippelig auf den Tisch liegt. Aber eine Symbiose der Formen könnte ich mir hier sehr gut vorstellen, was Griffigkeit und Eleganz vereint.

Natürlich ist das auch eine persönliche Meinung, aber bevor immer nur irgendwie mehr Technik in alte Schläuche gesteckt wird, sollte man in diesem Fall auch mal über grundlegend neue Schläuche nachdenken um Form und Funktion wieder mehr in Einklang zu bringen.
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