Analyse: MacBook Pro mit M5-Max-Chip könnte erstaunliche Benchmark-Werte erreichen


Wenn Apple neue Varianten der hauseigenen Chips vorstellt, wollen viele potenzielle Kunden wissen, wie groß der Leistungssprung ist. Apple wirbt oftmals mit prozentualen Werten, mit denen sich die Rechenleistung zu vorigen Generationen verändert hat. Für einen generellen Überblick, auch im Vergleich zur Konkurrenz bei AMD, Qualcomm und Nvidia, sind plattformübergreifende Benchmarks wie Geekbench beliebt: Sie geben einen Zahlenwert aus, welcher sich mit den Resultaten der Konkurrenz vergleichen lässt. Macwelt hat die Werte von Apples letzten Generationen analysiert, um darauf eine
Hochrechnung für M5 Max zu erzeugen – und zeigt sich beeindruckt vom Ergebnis der eigenen Spekulation.
Für diesen Zweck verglich Redakteur Jason Cross die Leistungssteigerung, welche bei der Vorgänger-Generation M4 vom Basis- auf das Max-Modell zu messen war. Grundlage bildeten die Messwerte des Anbieters
Geekbench. Deren Software kann jeder Anwender kostenlos herunterladen und eigene Hardware damit testen – sofern er damit einverstanden ist, dass Resultate in der offenen Datenbank des Anbieters landen. Die Steigerung der M4-Max-Vollausstattung im Vergleich zur M4-Basisversion diente als Hochrechnungsfaktor. Dieser wurde auf Werte angewandt, welche bei Geekbench unter „Mac17,2“ aufgeführt sind – das MacBook Pro M5 hat bei Geekbench noch keine offizielle Namenszuteilung erhalten.
GeekBench 6 M4 & M5: Messwerte und Hochrechnungen| Chip | CPU (Single) | CPU (Multi) | GPU |
| M4 | 3.800 | 14.500 | 57.500 |
| M4 Max | 4.000 | 26.500 | 190.500 |
| Faktor | 1,05 | 1,83 | 3,31 |
| M5 | 4.263 | 17.862 | 76.880 |
| (M5 Max) | (4.487) | (32.644) | (254.703) |
(Spekulierte Werte in Klammern)
„Erstaunliche“ SteigerungBei der M4-Reihe stieg die Single-Core-Leistung von Basisausstattung zur Max-Variante lediglich um etwa fünf Prozent, die Multi-Core-Leistung um immerhin 83 Prozent. Wendet man dies auf den Ende 2025 eingeführten Basis-M5 im
MacBook Pro M5 (14 Zoll) an, würde eine Max-Version einen Wert von knapp 4.500 Punkten (Single-Core) sowie über 32.000 im Multi-Core-Score von Geekbench erreichen. Die Grafikleistung zeigte einen weitaus deutlicheren Sprung auf mehr als das Dreifache zwischen M4 und M4 Max. Gelänge Apple dieselbe Steigerung erneut, könnte es der M5 Max erstmals auf einen GPU-Score von über 250.000 schaffen, so Cross. Das würde sogar den Apple-eigenen Rekord des M3 Ultra brechen, welcher mit 80 GPU-Kernen daherkommt – doppelt so viel wie typischerweise eine Max-Vollausstattung.
Veröffentlichung noch im Januar?Als Apple das MacBook Pro mit M5 vorstellte, blieb es auf das M5-Einstiegsmodell beschränkt. Schon zu diesem Zeitpunkt spekulierten viele, dass die Pro- sowie Max-Versionen Anfang 2026 folgen würden. Das in der letzten Woche auf den 28. Januar datierte Erscheinungsdatum des Apple Creator Studio löste wiederum Vermutungen aus, dass
am selben Tag zusätzlich neue Hardware-Konfigurationen für das MacBook Pro in den Verkauf gehen könnten. Dass ein derzeit bestelltes MacBook Pro M5
erst zu diesem Datum geliefert wird, nährt die Gerüchte zusätzlich.