Variable Icon-Darstellung in Tahoe und Co. – wie man sie einstellt und wer sie nutzt (Umfrage)


Seit jeher passen Computernutzer das Erscheinungsbild nach ihrem Geschmack an. Spektakuläre Bildschirmhintergründe, fliegende Toaster als Bildschirmschoner, individuelle Icons und interaktive Augen in der Menüleiste waren bereits in den Achtzigerjahren auf vielen Mac-Bildschirmen zu finden. Apple selbst ist das bunte Treiben meist ein Dorn im Auge gewesen. Die Betriebssysteme von Macs, iPhones, iPads und Apple Watches haben den Gestaltungsambitionen ihrer Nutzer stets enge Grenzen gesetzt. Mit iOS 26 und macOS 26 Tahoe et al. folgte ein unerwarteter Umschwung: Fortan erhalten Anwender weitgehende Entscheidungsfreiheit, wie App-Icons aussehen dürfen.
Zur Auswahl stehen zunächst vier unterschiedliche Modi. Die beiden letztgenannten haben obendrein noch einen alternativen Dunkel-Modus:
- Standard stellt Icons in der bisher üblichen Farbgestaltung dar.
- Dunkel ist die Variante für den Dunkel-Modus des Betriebssystems mit schwarzem Fensterhintergrund.
- Transparent verzichtet vollständig auf Farben; App-Icons beschränken sich auf weiße Umrisse und unterschiedlich transparente Flächen.
- Eingefärbt ähnelt der transparenten Darstellung, lässt Anwender allerdings noch eine Farbe wählen, mit der App-Icons getönt werden.
Am Mac wählt man den Modus in den Systemeinstellungen unter „Erscheinungsbild“ im Segment „Symbol- und Widget-Stil“. Auf iPhone oder iPad tippen Sie lange auf den Zwischenraum zwischen den Icons, bis diese zu zittern beginnen, tippen dann auf „Bearb.“ in der oberen linken Ecke und wählen „Anpassen“.
Sowohl auf dem Mac als auch auf iPhones lassen sich die App-Icons anpassen.
Umfrage zeigt geringe NutzungDie traditionsreiche Mac-Nachrichtenseite Tidbits hat eine Umfrage durchgeführt, um herauszufinden, wie viele Anwender die neuen Möglichkeiten nutzen. Das
Urteil der Leserschaft ist eindeutig: 93 Prozent der Abstimmenden nutzen am Mac „Standard“, den Dunkel-Modus setzen immerhin noch sechs Prozent ein. „Transparent“ bringt es auf ein Prozent. Auf dem iPhone tritt ein wenig mehr Diversität zutage, doch auch hier präferieren 88 Prozent den Standard. Allerdings haben lediglich gut 250 Personen an der Umfrage teilgenommen – ob die Resultate wirklich repräsentativ sind, ist fraglich.
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