Public Beta von macOS 27, iOS 27 und weiteren beginnt


Apple ist den nächsten großen Schritt gegangen, um macOS 27, iOS 27 und die weiteren Systeme auf die Marktreife im Herbst vorzubereiten. Hatten bislang nur Teilnehmer des Entwicklerprogramms Zugriff auf die Betaversionen, so weitet das Unternehmen nun den Kreis deutlich aus. Ab sofort haben nämlich alle interessierten Tester Zugriff auf die Vorabbuilds. Der Weg führt über Apples
Beta-Portal, um sich dort zu registrieren und dann das erforderliche Profil zu erhalten. Nach der Installation erhalten Teilnehmer dieselben Builds wie Entwickler, üblicherweise aber immer mit etwas zeitlichem Versatz. Im aktuellen Fall handelt es sich um eine aktualisierte 3. Beta.
Feedback erwünschtApple bittet um Rückmeldungen über den mitgelieferten Feedback-Assistenten. Allerdings waren die Erfahrungen mit dem öffentlichen Test in den vergangenen Jahren eher durchwachsen. Viele Nutzer installierten neue Systemversionen schlicht aus Neugier und lieferten keinerlei Feedback – und wenn sie es dann doch taten, setzte sich schnell der Eindruck durch, mit den Fehlermeldungen keine Beachtung zu finden. Das ist allerdings eine Beschwerde, welche von Entwicklern oft gleichermaßen angebracht wird.
Teilnehmen oder noch warten?Vom Einsatz auf dem normalen Produktivsystem ist zum aktuellen Zeitpunkt abzuraten. Noch immer gibt es viele Stabilitätsprobleme, was einen Monat nach Freigabe der ersten Entwicklerversion natürlich alles andere als ungewöhnlich ist. Zudem muss man sich darauf einstellen, dass einige Programme nicht richtig funktionieren, da Entwickler bislang keine Updates für die Systemversion 27 vorgenommen haben. Auf nicht dringend benötigten Geräten spricht wenig gegen die Installation der Vorabversionen.
Allerdings ist der Weg zurück zur letzten stabilen Version von macOS, iOS oder iPadOS nicht einfach, denn ein simples Deinstallieren der Aktualisierung ist nicht möglich. Will man wieder zurück zur letzten Betriebssystemversion, führt der Weg nur durch das Einspielen eines (hoffentlich vorhandenen) Backups. Unter iOS muss es der Weg über den Recovery-Modus sein, ebenfalls samt anschließender Wiederherstellung des Backups.