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Top Five: Die Rewind Hardware-Highlights des Jahres 2021

Zum Ende des Jahres zieht Rewind wieder Bilanz. Welche Hardware hinterließ im Test den besten Eindruck? Um unter die Top Five der Redaktion zu kommen, muss ein nachhaltiger, das heißt, lange nachwirkender positiver Eindruck entstanden sein. Das gelang den folgenden, von Rewind ausgiebig getesteten Kandidaten am Besten…

Platz 5: Streaminglautsprecher KEF LS50 Wireless II mit Subwoofer KC62
Die Kompaktlautsprecher KEF LS50 Wireless II werden ihrer Rolle als Vorbild einer ganzen Generation streamingfähiger Aktivlautsprecher in ihrer zweiten Generation besonders gut gerecht. Die meisten Schwachpunkte der Erstgeneration wurden beseitigt, die Konnektivität verbessert, ebenso die Zuverlässigkeit und nicht zuletzt der Klang noch mal ein Stück feiner und zugleich dynamischer. Ergänzt um den sehr kompakten und dabei unglaublich leistungsstarken Subwoofer KC62 wird daraus ein vollständiger und erwachsener Klangspaß, den kaum jemand aus so kleinen Gehäusen vermuten würde. Wer eine Lösung ohne zusätzliche Komponenten etwa in Form von Verstärkern auf Top-Niveau sucht, wird von den kleinen KEF begeistert sein.


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Platz 4: Passiver Over-Ear Kopfhörer Focal Clear Mg
Sowohl optisch als auch mechanisch ist der Clear Mg ein Traum von einem High-End Kopfhörer. Seine elektrischen Werte machen ihn für fast jeden Kopfhörerverstärker tauglich, aber je hochklassiger das Frontend, desto mehr Klangreserven offenbart der Franzose. Überzeugend war im Test auch sein Tragekomfort und die Detailperfektion, einschließlich dem hochwertigen Zubehör, sowie die absolute Abwesenheit von Kabelgeräuschen. Ein echtes Rundum-Glücklich-Paket.


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Platz 3: Sonnettech Echo 11 Thunderbolt 4 Dock
Die einzige Nicht-HiFi-Komonente in diesem Ranking ist mehr auf Produktivität denn auf reine Faszination ausgelegt und bleibt im Alltag eher unauffällig im Hintergrund. Die Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit und Praxistauglichkeit des Thunderbolt-4-Docks Echo 11 von Sonnet hat sich seit dem Test im Oktober als ausgezeichnet erwiesen. Mehrere SSDs und Festplatten, einige wechselnde Peripheriegeräte, der schnelle SD-Kartenslot an der Front und die Lademöglichkeit machen das Echo 11 zu einem geschätzten und unverzichtbar gewordenen Mitarbeiter.



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Platz 2: iFi Audio GO blu Mini-DAC und Kopfhörerverstärker
So klein wie ein Feuerzeug, aber praktisch und Klangstark: Der iFi Audio GO blu verhilft selbst hochklassigen Kabel-Kopfhörern wie dem auf Platz vier genannten Focal Clear Mg auf Reisen wie daheim zu großartigem Klang. Und zwar wahlweise per Bluetooth, so dass das iPhone nicht an die Leine gelegt werden muss, oder per USB-Kabel, beispielsweise am Mac. Der Gegner in diesem Vergleichstest, der qudelix-5K, reicht zwar vor allem klanglich und aus einigen praktischen Gesichtspunkten nicht ganz an den iFi, ist aber aufgrund seines niedrigeren Preises – und mit vergleichbarem Funktionsumfang – kaum weniger empfehlenswert.


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Platz 1: Lyngdorf TDAI-1120 Streaming-Amp mit Raumeinmessung
And the Winner is: Der kleine und unglaublich vielseitige Lyngdorf TDAI-1120. Sein unkompliziertes, bedienungsfreundliches und bis ins Detail bestens durchdachte Konzept hat mich durchweg überzeugt. Komplettiert wird das positive Gesamtbild durch die kompakten Maße bei erstaunlicher Verstärkerleistung. Dazu ist der TDAI-1120 äußerst energieeffizient, hat zahlreiche Anschlussmöglichkeiten, unterstützt so ziemlich jede relevante Streamingoption, hat eine überdurchschnittlich gute Raumeinmessung und er klingt ausgezeichnet. Warum nicht der im Juni getestete Cambridge Audio EVO 150 auf diesem Platz ist? Zugegeben, er hätte es fast genauso verdient. Doch der Lyngdorf ist nochmals spürbar günstiger und bietet mit seiner integrierten und sehr effektiven Raumeinmessung den entscheidenden Mehrwert. Schade, dass mich der kleine Lyngdorf inzwischen wieder verlassen musste. Aber dafür stehen bereits andere Traumkandidaten auf meinem Prüfstand. Mehr dazu im nächsten Jahr.


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Runner-up: Argon Audio SOLO
Erst am Weihnachtswochenende haben wir den Testbericht zu dem Streaming-DAC Argon Audio SOLO veröffentlich. Die kleine Black-Box im (ungefähren) Formfaktor eines Mac mini überzeugt durch einfache Handhabung, vielseitige Einsatzmöglichkeiten, simple Installation und einfache Funktion – und nicht zuletzt durch einen sehr erschwinglichen Preis. Aus diesem Grund landet der Argon Audio SOLO kurzentschlossen ebenfalls auf dieser Liste, womit es dann eigentlich die Top Six sind.



Rewind wünscht allen MTN-Lesern einen frohen
und gesunden Start ins neue Jahr!

Kommentare

MacRS01.01.22 11:02
Gibt es eigentlich ein Dock, dass auch schnelle SSDs aufnehmen kann?
+1
Mr. Weisenheimer01.01.22 11:06
Zu: Platz 2: iFi Audio GO blu Mini-DAC und Kopfhörerverstärker

Zwei Kommentare dazu aus der Praxis, gefunden bei den Amazon-Rezensionen:

"Hallo, ich mag das Gerät grundsätzlich und die Funktionalität mit dem Lautstärkeregler ist gut. Leider ist das Hintergrundrauschen sehr stark. Gemessen ist das SNR 20dB nicht wie angegeben 120dB. Es ist so laut, dass man es auch während dem Musikhören nicht ausblenden kann. Es erinnert mich an alte Walkmans mit Kassette. So geht es leider nicht."

"Nach über einer Woche muss ich mich leider der Vorkritik zu 100% anschliesen. Die Verbindungsleistung gehört zum schlechtesten, was ich bisher erleben mußte. Beim iphone 8 bewegt sich Funkleistung im gewohnten Rahmen, aber dann ... mit einem ibasso 160 Musikplayer extremst schlecht. Ganz wie mein Vorredner beschrieben. Ok, dachte ich. Vielleicht liegts am Player. 3ter Test mit A&k Player Modell KANN. Das gleiche Spiel. Sobald ich den Player in die Hand nehme, Musik Aussetzer. Das geht gar nicht für ein Teil, dass für 199 EUR gehandelt wird.
Positiv: Klang fantastisch. Produktanmutung extrem elegant.
Unverzichtbar bei der schwachen Übertragungsleistung ist eine Klemme, um das Gerät außen an der Kleidung zu tragen.
Ebenfalls negativ: Die beiden klangmodi xbass und Bühnendarstellung kann ich kaum wahrnehmen. Wenn ich sie überhaupt verspüre, kann dies an meiner Erwartungshaltung liegen.
Ich habe mit Kopfhörern der oberen Leistungsklasse getestet, darunter Ultrasone, Denon, Harman etc."

Selber ausprobiert das Ding?
0
don.redhorse01.01.22 11:12
MacRS

OWC, vor kurzem hier vorgestellt.
+3
sonorman
sonorman01.01.22 11:33
Frohes Neues erst mal an alle! 🥳

Mr. Weisenheimer


Selber ausprobiert das Ding?
Natürlich. Ich denke, das geht aus dem Bericht und den Fotos auch eindeutig hervor.

Die Probleme mit dem Rauschen kann ich nicht bestätigen. Vielleicht liegt bei dem Nutzer ein Defekt vor.

Der zweite Kommentar ergibt gar keinen Sinn.
mit einem ibasso 160 Musikplayer extremst schlecht. […] 3ter Test mit A&k Player Modell KANN. Das gleiche Spiel. Sobald ich den Player in die Hand nehme, Musik Aussetzer.
Hä?

Warum haben sich die Amazon-Bewerter nicht erst mal an den Vertrieb gewendet und nachgefragt, woran das liegen könnte?
+2
don.redhorse01.01.22 12:01
sonorman
Hä?
Warum haben sich die Amazon-Bewerter nicht erst mal an den Vertrieb gewendet und nachgefragt, woran das liegen könnte?

Weil es Amazon "Bewertungen" sind. Die sind zu 90% Müll, tut mir echt leid um diejenigen die sich richtig Arbeit mit den Bewertungen machen und wahre Tests draus machen. Meine Erfahrung ist, alle Bewertungen mit 1, 2 oder 5 Sternen kann man getrost ignorieren, bei den drei und vier Sterne Bewertungen muss man ganz genau lesen, sobald da ein "ich habe nicht mit dem Support gesprochen", oder "das habe ich nicht ausprobiert", oder ein allgemeines "ich habe nicht.." steht, ist es meist auf Sinnlos weiterzulesen. Viel Schlimmer finde ich ja, dass Seiten die eigentlich Tests von Geräten durchführen genau diese Rezensionen zitieren, kann man also auch vergessen. Für Amazon ist jede Einzelne wichtig, je mehr Rezensionen bei einem Produkt stehen, desto mehr Leute haben es gekauft, je mehr es gekauft haben, desto mehr kaufen es ebenfalls. Ist das Produkt aber doch Schrott, kaufen sie kurze Zeit später etwas Neues etc. pp. Viel besser kann man das gar nicht machen, Gratulation Amazon.

Da lese ich definitiv lieber hier, oder c´t, oder so, aber Amazon kann man echt nicht mehr als Referenz ran ziehen..
+6
Leichtbau
Leichtbau01.01.22 13:32
Die Amazon Kundenbewertungen zum Sonnet Echo 11 sind doch auch sehr ernüchternd (Geschwindigkeitsreduktion, Fiepgeräusche und Verbindungsabbrüche) und man fragt sich, warum dieses Dock ein Highlight sein soll? Vielleicht läufts an Intel doll, an Apple Silicon (noch?) oll?
-1
MacRS01.01.22 13:33
don.redhorse
MacRS

OWC, vor kurzem hier vorgestellt.
Danke aber das ist ja kein Dock für alle möglichen Sachen, sondern eine reine Storage-Lösung.
0
don.redhorse01.01.22 13:55
ich finde es etwas teuer, aber es hat 3 USB-C aka TB4 Ports als Hub, damit kann man doch das Meiste erschlagen. Was fehlt ist Ethernet, würde dem noch gut zu Gesicht stehen.
0
sonorman
sonorman01.01.22 13:58
Leichtbau
Die Amazon Kundenbewertungen zum Sonnet Echo 11 sind doch auch sehr ernüchternd (Geschwindigkeitsreduktion, Fiepgeräusche und Verbindungsabbrüche) und man fragt sich, warum dieses Dock ein Highlight sein soll? Vielleicht läufts an Intel doll, an Apple Silicon (noch?) oll?
Weder fiept bei meinem Testgerät (oder dessen Netzteil) irgendwas, noch gibt es irgendeine „Geschwindigkeitsreduktion“ über LAN oder Verbindungsabbrüche. Aber es ist natürlich ok, wenn Du anonymen Amazon-Rezensenten, die ein vernichtendes Urteil in fünf Zeilen verfassen, mehr vertraust.
+10
Accelerator
Accelerator01.01.22 15:33
Leichtbau
Die Amazon Kundenbewertungen zum Sonnet Echo 11 sind doch auch sehr ernüchternd

Darum schere ich mich traditionell nicht.

Leichtbau
(Geschwindigkeitsreduktion, Fiepgeräusche und Verbindungsabbrüche) und man fragt sich, warum dieses Dock ein Highlight sein soll? Vielleicht läufts an Intel doll, an Apple Silicon (noch?) oll?

S. o. - Amazon Rezensionen halt.

Das Teil hast ich schon länger auf dem Radar, Sonormans Rezension gab letztlich den Ausschlag dazu, dass ich mir ein Echo 11 gekauft habe (nicht bei Amazon übrigens).

An meinem neuen M1 MacBook Pro 16" Max läuft das bisher *ohne* jegliche Probleme oder gar Verbindung-Abbrüche - weder über Ethernet noch über andere Schnittstellen:

Alle meine Datensicherungs-Laufwerke, die ich nach einem Rotationsschema alternierend anschließe, haben bislang (knapp 2 Monate Zeitraum) noch kein einziges Problem bereitet, darunter auch ein OWC ThunderBay 4 mini (mit SoftRAID eingerichtetes RAID), was sich traditionell als eher ein wenig zickig erwiesen hatte.

Am ECHO 11 bei mir und meinem Setup bislang alles Tip-Top - Fiepen oder andere Geräusche gibt es ebenfalls nicht.
+3
Leichtbau
Leichtbau01.01.22 18:13
Accelerator
An meinem neuen M1 MacBook Pro 16" Max läuft das bisher *ohne* jegliche Probleme oder gar Verbindung-Abbrüche - weder über Ethernet noch über andere Schnittstellen.

Das ist eine nützliche Information, hier steht der gleiche Mac. Vielleicht gibt es ja unterschiedliche Firmwarestände, grundsätzlich in den Wind schlagen würde ich Amazon-Kundenmeinungen nicht.
0
olilech01.01.22 18:15
Was rechtfertigt den Aufpreis des Sonnet gegenüber dem OWC hub? Hat da jemand Erfahrungen?

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awk02.01.22 10:52
olilech
Was rechtfertigt den Aufpreis des Sonnet gegenüber dem OWC hub? Hat da jemand Erfahrungen?

Das sind zwei völlig unterschiedliche Gerätetypen und daher nicht vergleichbar.
0
locoFlo02.01.22 11:02
Also mein Technikhighlight diese Jahr war mein Reiskocher von Reishunger.
Nobody dies as a virgin, life fucks us all. KC
+2
Borbarad02.01.22 11:08
Was Audio angeht ist es klar die KEF LS50 Wireless II mit KC62. Ich hab zwar nur die Wireless I, aber das Paket ist m.M. nahezu perfekt was Leistung für diese Preisklasse angeht.

Sonst wäre was das Thema angeht, das neue MacBook Pro mit M1 Pro/Max sowie die Nikon Z9 und das Olympus 150-400mm F4.5

B
0
sonorman
sonorman02.01.22 11:17
awk
olilech
Was rechtfertigt den Aufpreis des Sonnet gegenüber dem OWC hub? Hat da jemand Erfahrungen?

Das sind zwei völlig unterschiedliche Gerätetypen und daher nicht vergleichbar.

Nein, die sind schon sehr ähnlich und in weiten Teilen vermutlich sogar baugleich.

Der Preisunterschied rührt höchstwahrscheinlich daher, weil Sonnet im Gegensatz zu OWC ein recht umfangreiches deutsches Händlernetz und deutschsprachige Supportmitarbeiter hat (und einen "Free Lifetime Customer Technical Support"). Außerdem arbeitet das Unternehmen hier mit einer Presseagentur zusammen (über die ich an das Testgerät gekommen bin). Hätte ich die Gelegenheit, auch mal ein OWC zu testen, dann hätte ich das auch getan. Ein direkter Kontaktversuch per Mail vor ca. einem Jahr scheiterte, weil nicht geantwortet wurde.

Im Klartext: Sonnet hat vermutlich höhere Kosten für Marketing und Support. Wem das nicht wichtig ist (so ein Hub ist ja nicht unbedingt Wartungsintensiv), der kann mit dem OWC gut sparen, muss dann aber mit komplizierteren Abläufen rechnen, wenn doch mal was defekt ist.
+2
Accelerator
Accelerator02.01.22 11:29
sonorman
muss dann aber mit komplizierteren Abläufen rechnen, wenn doch mal was defekt ist.

Kann ich bestätigen:
Vor einigen Jahren hatte ich einen Defekt mit einer damals hochpreisigen SSD - das defekte Gerät beim Rückversand nach USA so auszubuchen, dass ich bei der Ersatzlieferung nicht nochmals den vollen Zoll-Satz zahlen musste, war grandios gescheitert (was man aber nicht OWC anlasten darf).
Der Austausch funktionierte dann innerhalb akzeptabler Frist mit horrenden Transportkosten.
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olilech02.01.22 12:05
@sonorman Danke für die Info
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maceric
maceric02.01.22 16:08
Das sollte ja nicht passieren, wenn man z.B. bei Alternate.de kauft.
Accelerator
sonorman
muss dann aber mit komplizierteren Abläufen rechnen, wenn doch mal was defekt ist.

Kann ich bestätigen:
Vor einigen Jahren hatte ich einen Defekt mit einer damals hochpreisigen SSD - das defekte Gerät beim Rückversand nach USA so auszubuchen, dass ich bei der Ersatzlieferung nicht nochmals den vollen Zoll-Satz zahlen musste, war grandios gescheitert (was man aber nicht OWC anlasten darf).
Der Austausch funktionierte dann innerhalb akzeptabler Frist mit horrenden Transportkosten.
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don.redhorse02.01.22 18:49
Alternate dürfte der deutsche Distributor von OWC sein.
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