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Test Sonnettech Echo 11 Thunderbolt 4 Dock – Der Verbindungsoffizier für Macs

Apple hat verstanden! Jahrelang haben sich MacBook-Nutzer über die geizige Ausstattung mit Anschlüssen beschwert. Zwar reichen sehr vielen Nutzern zwei bis vier USB-C-Ports aus, um daran externe Festplatten und Monitore anzuschließen. Dank Thunderbolt und USB-C lassen sich zahlreiche andere Anschlussarten an diesen Ports adaptieren, doch gerade diese Adapteritis geht vielen gehörig auf die Nerven.

Kompakt
Marke Sonettech
Bezeichnung Echo 11
Art Thunderbolt 4 Dock
Empf. Preis (€) 355
Verfügbarkeit sofort
Nun hat das neue MacBook Pro mit M1 Pro oder M1 Max Prozessor endlich wieder ein paar zusätzliche Schnittstellen bekommen. Namentlich einen SD-Card-Slot, HDMI (wenn auch nur 2.0) und den wiedergeborenen MagSafe-Anschluss für das Netzteil, der aber keine Daten überträgt. Zusätzlich sind drei Thunderbolt 4 Ports und eine analoge 3,5 mm Kopfhörerbuchse enthalten.

Ein Schnittstellenmonster ist das neue MacBook Pro damit zwar nicht, aber HDMI und der SD-Slot sind für zahlreiche Anwender mit Sicherheit eine willkommene Ergänzung. Der analoge Klinkenausgang soll nun auch Kopfhörer mit höherer Impedanz adäquat versorgen können, wobei Apple das leider nicht genau spezifiziert. Aber immerhin.


Für die Arbeit unterwegs und „im Feld“ ist die neue Anschlussvielfalt super. Dennoch werden vor allem diejenigen, die ihr „Top Notch MaxBook Pro“ daheim mit Monitoren und Peripheriegeräten verbinden, nicht jeden Tag etliche Kabel an- und abstöpseln wollen. Eine gute Dockinglösung bleibt das Mittel der Wahl. Und hier kommt Sonnettech mit dem Echo 11 ins Spiel


Ein Dock, sie alle zu binden
Das Sonnettech Echo 11 ist ein Thunderbolt 4 Dock – und damit preislich nicht gerade ein Mitnahmeartikel. Derzeit ist es bei Amazon für rund 355 Euro gelistet. Dafür bekommt man auch schon einen ziemlich großen Monitor - oder knapp einen halben Mac mini M1. Nichtsdestotrotz ist ein Dock wie das Echo 11 für professionelle Nutzer eine äußerst lohnenswerte weil praktische Anschaffung. Und nicht nur für MacBook-User, sondern auch für iMac- oder Mac-mini-Besitzer.


Kommentare

Sotto23.10.21 08:29
Die Frage ist, wer baut das Teil? Habe von Kensington das Dock, das 100% gleich ist.. Hatte es im Juni für 309 Euro bei Amazon gekauft
+1
macuser96
macuser9623.10.21 08:47
Ah da ist er ja, der angekündigte Artikel, hatte schon darauf gewartet.
Praxis-Teil leider etwas knapp geraten, hatte mir da auch Ergebnisse zu diversen Transferraten erhofft.

@ Sotto
Das Kensington hatte ich auch schon gesehen. Preislich ist es derzeit aber wieder am Niveau des Sonnettech bzw sogar darüber.
0
chill
chill23.10.21 08:57
Wenn ich zb an einem neuen der MBP ein HDMI Kabel anschliesse, finde ich das sehr suspekt das dies Kabel zur Seite weggeht. Da mag ich es deutlich lieber, das es dort nach hinten weggeht bei meinem Dock am M1 MBP.
MBP M1 256/16 Monterey 12.1 . iPhone 11 128 GB, iOs 15.2
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Dicone
Dicone23.10.21 09:16
Den Preis finde ich frech.
-1
marcel15123.10.21 09:47
Finde es blöd, dass dee Host-Port vorne ist.
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Sideshow Bob
Sideshow Bob23.10.21 09:50
ich habe im Laufe der Zeit diverse Docks ausprobiert und mich letztlich dagegen entschieden aufgrund zweier Themen

a: es soll ja für den Akku gar nicht gut sein wenn er die ganze Zeit auf 100% gehalten wird - bei USB-C- und Thunderbold-Docks läßt sich das aber gar nicht vermeiden

b: oft wird nicht erkannt, ob der am HDMI- oder Displayport angeschlossene Monitor auch tatsächlich eingeschaltet ist - dann verschwindet die Maus im Nirwana oder Fenster öffnen sich im Off...

Meine Lösung zur Zeit: ein kleiner passiver Hub für USB 3.0, Ethernet und SD-Karten in welchen ich bei Lade-Bedarf das USB-C-Kabel einstecken kann.
0
Accelerator
Accelerator23.10.21 09:52
Vielen Dank für diesen Artikel!

Wenn das mal kein Zufall ist...
mit der Frage nach dem für mich passenden Dock befasse ich mich schon seit einer Weile, hatte letztlich genau dieses Echo 11 auf dem Radar und gestern Abend noch nach Reviews im Netz gesucht.
Nun habe ich mir eines bestellt!

Ideal für mich wäre ein Ständer, mit dem man das Teil hochkant aufstellen kann - da kommt wohl nur DIY in Frage, vielleicht mit 3D-Druck.
+2
milk
milk23.10.21 10:47
Sideshow Bob
a: es soll ja für den Akku gar nicht gut sein wenn er die ganze Zeit auf 100% gehalten wird - bei USB-C- und Thunderbold-Docks läßt sich das aber gar nicht vermeiden
Das stimmt nicht. Die MacBooks laden nicht immer voll sondern lassen den Akku zwischendurch auch mal ein bisschen was tun, auch wenn Ladestrom zur Verfügung steht. Das sieht man dann an der Batterieanzeige in der Menüleiste, die bei Klick auch eine detaillierte Erklärung über das Warum parat hat.

So kenne ich das jedenfalls von meinem MBP, wenn es vom externen Monitor mit Strom versorgt wird.
+4
steve.it23.10.21 11:02
Ich sehe schon die erste Kritik in den Kommentaren: „Schon wieder ein Dock ohne 10GBit Ethernet!!11!!!1“ Dabei muss allerdings einiges bedacht werden.

Es muss bedacht werden, dass es schon lange 2.5GBit gibt. Ist das nicht bekannt?
2.5GBit ist deutlich schneller als 1GBit und in der Praxis in vielen Szenarien nicht unbedingt die schlechtere Wahl gegenüber 10GBit (zudem günstiger und weniger Wärmeentwicklung und Stromverbrauch).
+6
don.redhorse23.10.21 12:32
10GBit Ethernet wird noch eine ganze Weile eher etwas für den Profibereich sein, schon weil die Controller echt viel Strom brauchen und entsprechend heiß werden.
Deswegen gibt es seit einigen Jahre die 2,5 und 5 GBit Standards. Wenn man sich heute ein etwas besseres NAS kauft haben die 2,5 GBit Ethernet an Bord. Damit machen die runde 250-knapp 300 MB/s und diese fühlen sich deutlich schneller an als die "klassischen" GBit Ports. Sehe ich als als echtes Manko.
Dann, warum gibt es bei diesen ganzen Docks, die immerhin eigentlich alle über 300€ kosten keinen M2 Steckplatz für eine SSD? Man muss immer eine externe Kiste anstöpseln. Verliert dadurch wieder einen USB C Port (meist verschmerzbar) und es liegt wieder eine Strippe und wieder ein Gehäuse. Der Schreibtisch sagt doch schon alle, von wegen vernünftige Kabelführung. Ein Durcheinander an Strippen die da rumliegen, geht mir bei den aktuellen Macs definitiv voll auf den Sa***.
Am Mac mini den ich mir nun kaufen musste häng immer eine SSD rum, da die interne 512 GB SSD definitiv zu klein ist, die größeren Varianten aber einfach nur total bekloppt teuer sind. Immer liegt so nen Ding rum, wird von der Strippe in irgendeine Richtung gedreht, liegt also nie so wie sie soll und nervt rum (ganz davon ab das es echt nervig ist erstmal die benötigten Verzeichnisse Ummappen zu müssen, aber das ist ja eh seit langem ein Drama bei Apple mit ihren mini SSDs und dem fehlenden M2 Slot). Mir ist kein vernünftiges Dock für den mini bekannt. Die die einen M2 Slot haben werden via USB angeschlossen (WTF) oder haben keinen M2 Slot, werden aber via TB angeschlossen.

Alles in allem ist es ein schöner Test, ich weiss wenigstens welches Dock ich mir nicht angucken muss.
+2
feel_x23.10.21 14:21
Ich habe mich vor einiger Zeit dagegen entschieden, ein All-In-One-Dock zu kaufen, weil die einfach alle unverschämt teuer sind und bisher zu wenige Thunderbolt-Anschlüsse bieten:

Habe ein MacBook Pro M1 und ein Apple Thunderbolt Display 27".
Dafür brauche drei Thunderbolt-Anschlüsse:
- Einen für den Thunderbolt-Magsafe-Adapter zum Stromanschlus des Monitors
- Einen für den Thunderbolt-Anschluss des Monitors
- Einen für den Uplink zum Rechner
Der Vorteil vom Monitor ist, dass der einen Netzwerkanschluss und weitere USB2-Anschlüsse hat.

Deshalb verwende ich dieses hier: https://www.amazon.de/gp/product/B08FQWXQCN
Kostet um die 239 Euro.

Hat 4xUSB-3.2 und 3xThunderbolt 4

Fall nötig, kann man dann ein weiteres USB-C-Dock mit allen gewünschten Schnittstellen daran daisychainen. Diese Dinger sind dann ziemlich günstig und das ganze funktioniert seit Anfang 2021 problemlos.
+3
don.redhorse23.10.21 14:29
239€ ist aber auch nicht das was man günstig nennt. Gut, bei TB sollte man nicht von USB (3) Gerätepreisen ausgehen, aber die Lizenzkosten für die TB Chips gibts nicht mehr und die Ursprünglichen Entwicklungskosten sollten mittlerweile wieder drin sein. Für 8 Ports 240€ ist da schon echt nicht günstig, vor allem wenn man bedenkt das man aktive USB 3.x Hubs nun schon recht günstig bekommt. Ist also "nur" die Umsetzung von PD aus USB teuer und eben der Hub für die vier TB Ports. Ist ja die eigentliche Neuerung, dass TB jetzt auch in einer Sternstruktur funktioniert (oder ist das wiederum nur der USB 4 Implementation vorbehalten. So wird es auf jeden Fall Nische bleiben, dass Gros der Nutzer wird USB-C Docks benutzen, die sind einfach deutlichst billiger.
0
steve.it23.10.21 14:33
Es gibt wohl auch TB-Docks, in die man SSDs einbauen kann. Häufig reichen dann auch S-ATA SSDs. Günstig, kühler und meist schnell genug.
0
don.redhorse23.10.21 14:52
TB Docks? Meist sind es nur USB-C Docks. Gibt auch so ne Chinateil auf das man den mini daraufstellen kann. Im Prinzip das was ich suche. M2 Slot und USB Ports, aber eben nur USB-C, aber ohne TB.
+1
Termi
Termi23.10.21 14:55
Auch wenn das nicht unbedingt das Szenario ist, was ein Großteil der Nutzer hat, will ich mal etwas pro 10 GBit schreiben. Seit ich vor einigen Jahren einen recht günstigen 10-Port Netgear Switch mit Ports unterschiedlicher Geschwindigkeit bis 10 GBit kaufte, habe ich im LAN z.T. 10 GBit. Und zwar von NAS Switch MacBook Pro. Somit kann ich auf Daten des NAS schnellstmöglich zugreifen. Am MBP ist ein OWC TB3 Dock und daran ein Sonnet 10 GBit Adapter über TB3 angeschlossen.

Gerne hätte ich die Kombination aus Dock & 10 GBit Adapter in einem hochwertigen Dock vereint. Schade, dass Sonnet als Anbieter von 10 GBit Adaptern hier keine Wahlmöglichkeit zwischen 1 GBit & 10 GBit bietet. Selbst 2,5 oder 5 GBit wären bereits ein USP ggü. der Konkurrenz, dann 1 GBit schafft mittlerweile jeder billige €10 Reisehub.

Wie geschrieben, sicherlich nicht für jeden sinnvoll. Wenn man sich aber ein TB4 Dock in diesem Preisbereich kauft, sollte es aus meiner Sicht auch entsprechend zukunftsweisend sein und aktuell gebräuchliche und künftig übliche Geschwindigkeiten unterstützen.
+1
aibe
aibe23.10.21 15:06
@Sonorman:

Mal eine funktionelle Frage zum Dock in Verbindung mit einem der neuen Macbooks. Ich habe mir das 16er bestellt (M1 MAX) und möchte mindestens zwei Displays (aktuelle 4K Displays, die meinen iMac „umsäumen“) anschließen.
Mit dem Dock könnte ich doch die beiden 4K Displays an das Dock anschließen und am Ende ginge nur ein Kabel zum Macbook, korrekt? Die beiden Displays kann man dann auch wie gehabt als ergänzend konfigurieren, also nicht spiegelend, richtig?
Wenn mich dann noch der Teufel reitet und ich noch nen 5K oder gar das XDR (dafür muss ich aber noch einmal ganz tief in mich gehen) Display anschließen möchte, müsste dieses aber direkt ans Macbook oder?

Wie viele 5K Displays könnte man denn über das Dock gleichzeitig ansteuern? Gingen zwei?

Hintergrund ist recht simpel. Ich möchte nicht jedes Mal x Screens direkt ans Macbook einstecken. Das würde mich irgendwie nerven…
+1
lphilipp
lphilipp23.10.21 15:31
Schon wieder ein externes Netzteil! GsD wohl kein Steckernetzteil! Gäbe es wenigstens ein Gerät, an dem man die jeweils benötigten Spannungen für mehrere unterschiedliche Maschinen "abgreifen" könnte ... kenne aber keines .... dazu noch das Niedervoltsteckerchaos mit unterschiedlicher Verteilung von Plus und Minus.
Man muß sich Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen! Albert Camus (Il faut imaginer Sisyphe heureux)
+1
Hot Mac
Hot Mac23.10.21 15:45
aibe
(...) Hintergrund ist recht simpel. Ich möchte nicht jedes Mal x Screens direkt ans Macbook einstecken. Das würde mich irgendwie nerven…
Das kann ich gut verstehen.
Ich bin soeben mit dem Hermelinmantel am Steinway & Sons hängengeblieben.
Was für ein Schicksal ...
+5
aibe
aibe23.10.21 17:20
Hot Mac
aibe
(...) Hintergrund ist recht simpel. Ich möchte nicht jedes Mal x Screens direkt ans Macbook einstecken. Das würde mich irgendwie nerven…
Das kann ich gut verstehen.
Ich bin soeben mit dem Hermelinmantel am Steinway & Sons hängengeblieben.
Was für ein Schicksal ...

Da kam mir doch direkt der Liter Kopi Luwak wieder hoch!
Du hast nur einen Flügel? Deine Armut widert mich an
Im Ernst, das ist schon lästig. Und mein Vertrauen bei USB-C Steckern hält sich hier in Grenzen. Zudem mag ich es, wenn es aufgeräumt ist. Durchaus ein First World Problem, dennoch ein Problem.
0
Nightlauncher23.10.21 17:40
Dass der Computer vorne angeschlossen wird, finde ich ziemlich dähmlich.
Und man benötigt auch hier ein externes NT, warum nicht einen USB-C Monitor mit PD als Stromquelle nutzen?
0
cps23.10.21 18:23
don.redhorse
Dann, warum gibt es bei diesen ganzen Docks, die immerhin eigentlich alle über 300€ kosten keinen M2 Steckplatz für eine SSD? Man muss immer eine externe Kiste anstöpseln. Verliert dadurch wieder einen USB C Port (meist verschmerzbar) und es liegt wieder eine Strippe und wieder ein Gehäuse.

Natürlich könnte man da auch noch eine SSD mit einbauen, die sich dann mit den anderen Anschlüssen die begrenzte Bandbreite von TB teilt.
0
sonorman
sonorman23.10.21 18:23
Nightlauncher

Und man benötigt auch hier ein externes NT, warum nicht einen USB-C Monitor mit PD als Stromquelle nutzen?
Das Netzteil hat 135 W. Welcher Monitor hat denn ein Netzteil mit so viel überschüssiger Leistung eingebaut?

Und zum Thema internes Netzteil: Das ist eine Kostenfrage. Externe Netzteile wie das hier genutzte gibt es wie Sand am Meer von Drittanbietern günstig zuzukaufen. Ein internes Netzteil selbst zu entwickeln erfordert nicht nur eine Menge technischer Hürden zu meistern (Abschirmung, Hitzeentwickleung etc.), sondern auch einen kostspieligen Zulassungs- und Zertifizierungsprozess, um es weltweit nutzen zu können. Und es würde das Dock natürlich um ca. 40-50% größer machen. Zusätzlich muss dann ein dickeres Kaltgerätekabel bis zum Dock geführt werden, was unpraktischer ist, als eine dünne Niedervoltleitung.

Kosten-Nutzen-Analyse: Lohnt sich nicht. Abgelehnt!

Aibe
Ich kann Dir dazu nicht viel mehr sagen, als was im Text steht (Seite 2), da ich nicht über die entsprechenden Monitore verfüge, um das im Detail testen zu können. Sorry.
+3
don.redhorse23.10.21 20:07
Natürlich teilen sie sich die Bandbreite, aber wie oft nutzt man alle Schnittstellen voll aus, zeitgleich? Wenn man so etwas benötigt ist eh andere Hardware gefragt.
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gorgont
gorgont23.10.21 20:34
Ich hab sie alle probiert (hat ne Weile gedauert 🥳) und mich am Ende für das TB4 Dock von Razer entschieden. Gibt es mittlerweile auch in Silber und funktioniert mit dem XDR Display wunderbar.
touch eyeballs to screen for cheap laser surgery
+1
lphilipp
lphilipp23.10.21 22:06
sonorman
Nightlauncher

Und man benötigt auch hier ein externes NT, warum nicht einen USB-C Monitor mit PD als Stromquelle nutzen?
Das Netzteil hat 135 W. Welcher Monitor hat denn ein Netzteil mit so viel überschüssiger Leistung eingebaut?

Und zum Thema internes Netzteil: Das ist eine Kostenfrage. Externe Netzteile wie das hier genutzte gibt es wie Sand am Meer von Drittanbietern günstig zuzukaufen. Ein internes Netzteil selbst zu entwickeln erfordert nicht nur eine Menge technischer Hürden zu meistern (Abschirmung, Hitzeentwickleung etc.), sondern auch einen kostspieligen Zulassungs- und Zertifizierungsprozess, um es weltweit nutzen zu können. Und es würde das Dock natürlich um ca. 40-50% größer machen. Zusätzlich muss dann ein dickeres Kaltgerätekabel bis zum Dock geführt werden, was unpraktischer ist, als eine dünne Niedervoltleitung.

...

Sonoman, entschuldige bitte, Du machst mich lachen! Wenn die Herrschaften wollten, könnten sie das ohne externes Netzteil bequem realisieren. Ist heute technisch kein Problem und sollte auch bei den aufgerufenen Preisen "drin" sein. Aber nein, das schicke Teilchen wird ein wenig größer blockiert aber u. U: auf der Steckerleiste zwei Buchsen wenn nicht sogar drei. Und was die "dicken Kaltgerätekabel" angeht, da habe ich hier recht biegsame mit der feinen kleinen zweipoligen Buchse rumliegen; die haben am Ende nur den schmalen Eurostecker, der .... ach muß ich ja nicht weiter ausführen!
Man muß sich Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen! Albert Camus (Il faut imaginer Sisyphe heureux)
-4
rubashov23.10.21 22:35
Was ich nicht verstehe ist, warum die bestehenden Konzepte bei TB-Docks nicht einfach nur an die höheren Geschwindigkeiten angepasst werden.

Hier stehen zum Beispiel zwei Sonnet Echo 15 Pro+ Thunderbolt 2 Dock herum. Tolle Geräte. Hinten 1x TB rein, das Signal kann genutzt werden für 2x SATA im Gerät, 2x eSATA, 4x USB-A 3.0, 2x Audio IN, 2x Audio OUT, 1x LAN, 1x FW800 und 1x TB IN, 1x TB OUT.

Tolles Konzept. Das Dock steht auf dem Tisch, das TB-Kabel wird an das MBP angeschlossen, gibt über das Dock das Bildsignal auf den fest installierten externen Monitor aus, zusammen mit dem Ton, der auf die stationäre Anlage geht. Steckt man in die Fronteingänge bei AUDIO Geräte ein, werden die hinteren Buchsen "stumm" geschaltet. Das kann aber per Software umgestellt werden.

In dem Dock ist Platz für eine 3,5" HDD (TimeMachine) und eine 2,5" SDD (diverse Katalog-Ordner und Caches).

Dieses Gerät als TB4-Variante wäre sofort gekauft. Gibt es aber nicht. Warum nicht? Diese TB-IN-Anschlüsse an der Vorderseite sind doch komplett an der Realität vorbei entwickelt. Ich möchte doch kein Kabel quer auf dem Tisch haben.
+2
cps23.10.21 23:05
don.redhorse
Natürlich teilen sie sich die Bandbreite, aber wie oft nutzt man alle Schnittstellen voll aus, zeitgleich? Wenn man so etwas benötigt ist eh andere Hardware gefragt.
Wer redet denn von allen Schnittstellen, eine moderne SSD reicht doch schon. Dazu dann noch eine Netzwerkkarte und ein Monitor. Nichts außergewöhnliches würde ich meinen.
-2
marm24.10.21 00:08
don.redhorse
Dann, warum gibt es bei diesen ganzen Docks, die immerhin eigentlich alle über 300€ kosten keinen M2 Steckplatz für eine SSD?

Seagate FireCuda Gaming Dock, Thunderbolt 3-Dock mit 4 TB HDD und NVMe-SSD erweiterbar
Von Western Digital gibt es das auch mit eingebauter SSD: (Shop von WD)
+1
ideal
ideal24.10.21 11:56
@sonorman: 135watt werden benötigt, um das mbp m1 max zu laden, das mehr Ladestrom benötigt als "früher". mit 96 watt würde es langsamer laden. sehe ich das richtig?

@don:
es gibt docks mit eingebauter ssd: z.b. das glyph


Ich nutze das owc thunderbolt 3 dock und es lädt mein mbp 16“ 2019 mit 96 watt. (nur ein tb port ist am mbp belegt)

Das sonnet find ich sehr interessant, wie auch das neue owc tb4, möchte jedoch eine m2 ssd in meinem nächsten dock haben als TM backup.

ich würde gerne eine Tabelle machen / Übersicht, mit allen tb4 docks für das mbp m1 pro/max, da es für mich ohne dock nicht mehr geht beruflich: z.b.

- sonnett
- owc
- glyph
- kensington
- seageate firecuda
- WesternDigital
- caldigit
- elgato
0
sonorman
sonorman24.10.21 12:00
ideal
@sonorman: 135watt werden benötigt, um das mbp m1 max zu laden, das mehr Ladestrom benötigt als "früher". mit 96 watt würde es langsamer laden. sehe ich das richtig?
Das neue MBP kann meines Wissens nur über MagSafe mit maximaler Geschwindigkeit geladen werden. USB PD (Power Delivery) kann maximal 96 W liefern. Das heißt, die höchste Ladegeschwindigkeit für das MBP kann nicht über das Dock erreicht werden. – Falls das die Frage war.
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