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Test: nubert nuPro X-3000: Vielseitige und leistungsstarke Aktivlautsprecher zum fairen Preis

nubert X-3000 – Klang und Fazit

Wer sich für Lautsprecher von nubert entscheidet, kann sich auf einen satten, farbstarken und sehr lebendigen Klang freuen. Das gilt natürlich genauso für die X-3000. Es ist absolut erstaunlich, welche Bassleistung die relativ kleinen Speaker in den Raum pumpen können. Und das mit nicht weniger beeindruckenden Pegeln. Besonders erfreulich ist aber, dass auch bei geringen Pegeln (und mit abgeschalteter Loudness) ein habhaftes Tieftonfundament zu Gehör gebracht wird. Das ist mir persönlich sogar viel wichtiger, als ohrenbetäubende Maximalpegel.

Immer daran denken: Wer noch mehr Power braucht, kann zu Subwoofer-Unterstützung greifen oder die größeren Modelle der X-Serie in die engere Wahl ziehen.


Als Lautsprecherpaar bieten die X-3000 gegenüber One-Box-Lösungen oder Soundbars einen Riesen Vorteil: Die Stereobühne ist über die Aufstellung erheblich besser kontrollierbar. Die Basisbreite (der Abstand zwischen linkem und rechtem Lautsprecher) ist dafür entscheidend. Mit einer Sitzposition im klassischen Stereodreieck ermöglichen die X-3000 so ein Klangbild, dass mit den konstruktionsbedingt viel enger zusammenliegenden Speakern in einem gemeinsamen Gehäuse nicht zu erreichen ist. Auch nicht mit digitalen Tricks für virtuelle Räumlichkeit. Aus dem Grund würde ich stets ein Paar Stereolautsprecher einer One-Box-Lösung vorziehen. Auch wenn das einen etwas höheren Verkabelungsaufwand bedeutet. Es sei denn, eine saubere Aufstellung für ein Stereodreieck ist absolut nicht möglich.

Auch im Mittel-/Hochtonbereich haben die X-3000 eine ganz nubert-typische Klangsignatur. Niemals zu scharf oder aufdringlich, warme Klangfarben und weitgehend verfärbungsfreie Mitten. Audiophile Gourmets mögen vielleicht hier und da etwas Transparenz und Detailauflösung vermissen, und das Klangbild kann sich auch nicht ganz so gut von den Boxen lösen, wie es beispielsweise mit einer KEF LS50 Wireless (Testbericht) gelingt, aber die X-3000 kosten auch nur die Hälfte.


Am Desktop, links und rechts neben meinem Mac auf Aperta-Stands aufgestellt, haben mir die X-3000 am besten gefallen. Im Nahfeld ist mehr Präzision und Fokus möglich, als bei einer TV-Aufstellung auf dem Lowboard. Für diesen Fall ist eine freistehende Positionierung auf Ohrhöhe mit passenden Standfüßen ratsam. Klar, den erforderlichen Platz mag nicht jeder opfern, aber wenn Sie sich klanglich einen Gefallen tun möchten, ist dies noch immer die beste Option.




Fazit
Die nubert X-3000 (und ihre größeren Geschwister) stellen eine würdige Steigerung zu nuberts bewährten Aktivlautsprechern der nuPro A-Serie dar. Die Kompaktlautsprecher begeistern mit einem für ihre Größe wahnsinnig druckvollen und anspringendem Klangbild. Dazu kommt ihre enorme Anschlussvielfalt und die Möglichkeit, im Bedarfsfall auch mit minimalem Verkabelungsaufwand (nur je ein Stromkabel pro Speaker) schnell mal ein Bluetooth-Party-Setup einzurichten.

Auch das Bedienkonzept stimmt. Zum Glück setzt nubert nicht allein auf App-Steuerung, sondern macht die X-3000 mit der zugehörigen IR-Fernbedienung wunderbar unkompliziert nutzbar. Die auch aus der Ferne bestens ablesbaren Displays sind da nur das Tüpfelchen auf dem „i“.

Der geforderte Preis von 1.170 Euro für ein Paar X-3000 ist Anbetracht der Fähigkeiten und Leistung äußerst fair. Hier zahlt sich auch wieder nuberts Konzept des Direktvertriebs aus. Sie bekommen die Ware direkt vom Hersteller. Der Zwischenhandel entfällt. Nuberts großzügiges 30-Tage-Testhörangebot minimiert zudem das Risiko eines Fehlkaufs. Wer einen nubert Store in seiner Nähe hat, kann sich auch vorab einen Eindruck verschaffen und etwaige Fragen klären.



Plus/Minus nubert nuPro X-3000

+ enorm dynamischer Klang mit tiefreichendem, sattem Bass
+ vielfältige Einsatz- und Anschlussmöglichkeiten
+ gut ablesbares Display
+ Fernbedienung mitgeliefert
+ App erleichtert die Konfiguration
+ HDMI-Adapter im Lieferumfang
+ drei Klang-Presets speicherbar
+ parametrischer Equalizer
+ lautstärkeabhängige Loudness-Schaltung
+ mit Subwoofer erweiterbar
+ Master/Slave wahlweise kabelgebunden oder drahtlos
+ kann Musik per Funk von nubert ampX empfangen
+ magnetische haftende Frontbespannungen mitgeliefert

– Display im Standby nicht ganz abschaltbar

Kommentare

dam_j
dam_j01.02.20 10:12
Funktioniert die Auto On/Off -Funktion am Mac per USB ?
Wenn ja wie lange dauert es von starten der Musik auf dem Mac bis wirklich was aus dem LS kommt ?

Danke !
Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !
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Goosebump01.02.20 12:39
Bei den Nuberts stört mich ja ehrlich gesagt immer dieses hässliche Display am Lautsprecher. Aber die Verarbeitung ist sicher besser als bei KEF.
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pit1958ffm
pit1958ffm01.02.20 12:45
Goosebump
Bei den Nuberts stört mich ja ehrlich gesagt immer dieses hässliche Display am Lautsprecher.

Aus den technischen Infos auf der nubert Heimseite:

Auf Wunsch lässt sich das Display auch abdunkeln oder ganz abschalten.
+1
minimalwerk01.02.20 13:19
Kann man diesen HDMI Adapter auch separat erwerben und an die A100 anschließen?
0
Kaji01.02.20 13:22
pit1958ffm
Goosebump
Bei den Nuberts stört mich ja ehrlich gesagt immer dieses hässliche Display am Lautsprecher.

Aus den technischen Infos auf der nubert Heimseite:

Auf Wunsch lässt sich das Display auch abdunkeln oder ganz abschalten.

Sieht trotzdem nicht sehr schlicht aus und das Steuerkreuz daneben wirkt auch fehl am Platze und das lässt sich leider nicht abdunkeln.
0
Lang2101.02.20 13:53
Goosebump

Über die Verarbeitung meiner KEFs kann ich mich nicht beschweren...
-2
kerouak01.02.20 14:35
Goosebump
Aber die Verarbeitung ist sicher besser als bei KEF

Von welchen KEFs sprichst Du eigentlich?
-2
Goosebump01.02.20 15:58
LSX und Eggs.
kerouak
Goosebump
Aber die Verarbeitung ist sicher besser als bei KEF

Von welchen KEFs sprichst Du eigentlich?
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mat6301.02.20 16:28
Am PC stört das display eher nicht. Ich besitze seit Jahren die A200. Eine Box hatte letztens einen Defekt und ich musste sie zur Reparatur geben. Hat vorbildlich geklappt. Während der Abwesenheit habe ich mein altes Teufel-System aus dem Keller geholt und muss schon sagen: der Klangunterschied ist wirklich groß. Bei Nubert ist v.a. der neutrale und unaufgeregte Klang beachtlich. Viel Klang fürs Geld. Und wie gesagt, es sind in meinem Fall "nur" die A200.
+2
DonSiffredi01.02.20 17:14
Ich hatte mal ein par KEF X300A, die nach weniger als 5 Jahren einfach nicht mehr funktionierten. Kosten der Reparatur wohl mehrere hundert Euro.Eine Recherche im Web ergab, dass das wohl ein verbreitetes Problem ist. KEF kommt mir nicht mehr ins Haus. Meine Nuberts (inkl. aktiven Subwoofer) funktionieren auch nach gut 10 Jahren noch einwandfrei. Von daher, wenn ich zwischen KEF und Nubert Voxen waehlen muesste, wuerden es wohl die aus dem Schwabenland.
+2
Lupolino01.02.20 17:31
Meine KEF X300A hatte es damals nach ca. 30 Monaten auch erwischt.
Zur Reparatur zu KEF gesendet, wurden dort um EUR 180,- (inkl. Versand) repariert und erfreuen mich seither fast täglich.
Auch die LS50W sind einwandfrei verarbeitet und klanglich ein Traum.
-1
sonorman
sonorman01.02.20 17:36
dam_j
Funktioniert die Auto On/Off -Funktion am Mac per USB ?
Wenn ja wie lange dauert es von starten der Musik auf dem Mac bis wirklich was aus dem LS kommt ?

Danke !
Das geht nur, wenn die USB-Buchse nicht über Dauerspannung verfügt.
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dam_j
dam_j01.02.20 17:57
sonorman
dam_j
Funktioniert die Auto On/Off -Funktion am Mac per USB ?
Wenn ja wie lange dauert es von starten der Musik auf dem Mac bis wirklich was aus dem LS kommt ?

Danke !
Das geht nur, wenn die USB-Buchse nicht über Dauerspannung verfügt.

Und das bedeutet beim Mac nun was genau ?
Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !
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sonorman
sonorman01.02.20 19:21
dam_j
sonorman
dam_j
Funktioniert die Auto On/Off -Funktion am Mac per USB ?
Wenn ja wie lange dauert es von starten der Musik auf dem Mac bis wirklich was aus dem LS kommt ?

Danke !
Das geht nur, wenn die USB-Buchse nicht über Dauerspannung verfügt.

Und das bedeutet beim Mac nun was genau ?
Das bedeutet: Wenn Du Deinen Mac nur in den Ruhezustand versetzt, geht es höchstwahrscheinlich nicht, weil die USB-Ports dann weiterhin Spannung liefern. Fährst Du den Mac aber herunter, dann sollte es klappen. Habs bislang nicht ausprobiert, weil ich eh immer die Standby-Taste der Fernbedienung dafür nutze.
+1
Mankey
Mankey02.02.20 00:15
minimalwerk
Kann man diesen HDMI Adapter auch separat erwerben und an die A100 anschließen?

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minimalwerk02.02.20 09:23
Mankey

Danke dir aber den kannte ich schon. Der Neue wäre halt ein wenig angenehmer da der einfach nur in den USB Port gesteckt wird.
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kerouak02.02.20 12:56
Goosebump
LSX und Eggs.
Ok, zu den Beiden kann ich nichts sagen. (Die LSX will ich mir aber kaufen).

Ich besitze die LS50, LS50W und Blade2.
Die sind hervorragend verarbeitet und machen bislang keinerlei Probleme.

Man kann also wohl nicht grundsätzlich von mangelhafter Verarbeitung bei KEF Lautsprechern sprechen.
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sonorman
sonorman02.02.20 13:22
minimalwerk
Kann man diesen HDMI Adapter auch separat erwerben und an die A100 anschließen?
Habe mal nachgefragt. Die Funktionalität mit dem Adapter beschränkt sich auf die nuPro X Serie und funktioniert nicht mit der nuPro A Serie.
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dänischerwohld02.02.20 15:41
Danke für den interessanten Test, sonorman. Ich werde mir die Boxen bestellen. Das Kistendesign ist nicht schön, eben zweckmäßig. Betreibe auch die Apple HomePods als Stereopaar. Auf den Klang gegenüber den HomePods bin ich gespannt.
Übrigens, sehr schönes Bild vom Night Glow auf dem Nordmarksportfeld.
+2
Lang2102.02.20 16:27
kerouak

LS50 Wireless
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kerouak02.02.20 17:15
Ja, auch
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TorstenW02.02.20 17:43
dänischerwohld
Ich werde mir die Boxen bestellen. Das Kistendesign ist nicht schön, eben zweckmäßig

Rein aus Interesse:
Wenn du das Design nicht schön findest.. wieso kaufst du dir dann die Boxen?
Meinst du nicht, dass es möglich wäre für 1200€ Boxen zu finden, die gut klingen, praktisch sind UND dir vom Design her gefallen?
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WolfLe02.02.20 21:31
Ich hab die X-4000 (also eine Nummer größer) und bin vom Klang, Handling und dem Verhältnis Größe/Volumen nur begeistert. AirPlay hätte die Sache natürlich noch perfekt gemacht - aber dann gibt´s ja nix mehr zu verbessern
+1
redbear03.02.20 18:10
TorstenW
dänischerwohld
Ich werde mir die Boxen bestellen. Das Kistendesign ist nicht schön, eben zweckmäßig

Rein aus Interesse:
Wenn du das Design nicht schön findest.. wieso kaufst du dir dann die Boxen?
Meinst du nicht, dass es möglich wäre für 1200€ Boxen zu finden, die gut klingen, praktisch sind UND dir vom Design her gefallen?

Ich habe ebenfalls Nubertboxen : die A -100 auf dem Schreibtisch stehen... klingt ausgezeichnet...
Und ja, um die müssige Frage nach dem Design aufzugreifen : schön finde ich die LS nur bedingt. Sie sind aber relativ diskret und dann passt das

Anders war das bei meinen Wohnzimmer Lautsprechern : Nuvero 4.
Hammersound - aber nach einem Jahr konnte ich den Schuhkartoncharme nicht mehr ertragen und hab die Dinger verkauft.
Und habe laaaaaage suchen müssen , bis ich n LS gefunden , wo Sound UND Optik stimmt...
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redbear03.02.20 18:14
WolfLe
Ich hab die X-4000 (also eine Nummer größer) und bin vom Klang, Handling und dem Verhältnis Größe/Volumen nur begeistert. AirPlay hätte die Sache natürlich noch perfekt gemacht - aber dann gibt´s ja nix mehr zu verbessern

Hey , bin neugierig : hast Du die Dinger auf/am dem Schreibtisch stehen ?
"Löst" sich der Sound vom LS oder bleibt der LS als Schallquelle klar ortbar ?
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Michael Lang03.02.20 21:33
Und habe laaaaaage suchen müssen , bis ich n LS gefunden , wo Sound UND Optik stimmt...

Und welche LS wären das?
- Das größte Maul und das kleinste Hirn,wohnen meist unter derselben Stirn. - Hermann Oscar Arno Alfred Holz, (1863 - 1929), deutscher Schriftsteller
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redbear08.02.20 11:53
Michael Lang
Und habe laaaaaage suchen müssen , bis ich n LS gefunden , wo Sound UND Optik stimmt...

Und welche LS wären das?
Phonar Veritas P4 Next in schwarzen Klavierlack

Nehmen weniger Platz ein als Nuvero 4 mit Stands.
Bei Amazon habe ich ne Bewertung/Beschreibung hinterlassen



Aber wie sooft im Leben : bei Geschmack insbesondere Optik+ Sound scheiden sich die Geister und zuweilen streiten sie sich sogar
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