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TechTicker: LEAK Lautsprecher, Nomad Magnet-Cover, Ergo-Schreibtisch, Teufel Rockster Go 2, Q Acoustics M40

LEAK SANDWICH LAUTSPRECHER: RETRO-CHARME GEPAART MIT MODERNER TECHNOLOGIE
Gestern schon auf den Norddeutschen HiFi-Tagen entdeckt, heute nun die offizielle Markt-Ankündigung: Leak Audio präsentiert die neue Sandwich Lautsprecherserie, die an Vorgänger aus dem Jahr 1961 angelehnt sind.


Als die Urversion entwickelt wurde, standen Lautsprecher-Hersteller oft vor einer Herausforderung: Leichte und zugleich steife und schnelle Schallwandler waren aufgrund der damaligen Materialtechnik kaum zu realisieren. Als Lösung führte Leak erstemals die Sandwich-Bauweise ein, bei der mehrere Materialschichten miteinander kombiniert wurden: eine steife Aluminiumhaut für die Außenflächen mit einem flexiblen Kern. In der Neuauflage der Leak Sandwich Lautsprecher besteht diese Schicht aus PMI-Strukturschaum der häufig in der Luft- und Raumfahrt verwendet wird. Die Aluminiumhaut hingegen verleiht der Membran eine hohe Steifigkeit. Diese Bauweise gab den Lautsprechern dann auch ihren Namen.


Zwei Modelle stehen zur Auswahl:

Die Leak 250 ist mit ihren Abmessungen von 655 mm x 370 mm x 300 mm thront auf einem maßgeschneiderten Ständer und ist damit als Standlautsprecher zu betrachten. Er vereint Retro-Design mit moderner Technologie. Der Lautsprecher soll mit hervorragend dynamischer Performance und kraftvollen Bässen überzeugen, was sich bei einer kurzen Hörprobe auf den NDHT durchaus nachvollziehen ließ. Auch das Gehäuse wurde hier übrigens in Sandwich-Bauweise konstruoert. Die Struktur besteht aus einer Kombination von MDF- und Verbundplatten. Außen ist das Gehäuse mit einem Walnuss-Echtholzfurnier verkleidet und mit einem Aluminiumeinsatz verziert. Die beschriebenen Standfüße gehören zum Lieferumfang der knapp 27 Kilogramm schweren Lautsprecher.


Das kleinere Modell Leak 150 nutzt die selben Basis-Technologien, vereint sie jedoch in einem wesentlich kompakteren Gehäuse. Ein 6,5-Zoll- Sandwich-Tiefmittelton-Schallwandler gepaart mit einem 1,2-Zoll-Textil-Hochtöner soll moderne Anforderungen an Pegel und Dynamik erfüllen. Die kompakten Dimensionen ermöglichen die Integration der Lautsprecher in nahezu jeden Wohnraum und sind ebenfalls ein Blickfang.


Beide Lautsprechermodelle werden mit einem dekorativen Gittergewebe als Frontabdeckung ausgeliefert. Die LEAK Sandwich 150 und Sandwich 250 Lautsprecher sind ab sofort im Fachhandel erhältlich. Der UVP für die Sandwich 150 beträgt 1.199 Euro. Die Sandwich 250 inklusive passender Ständer kosten 2.999 Euro das Paar. Die Preise weichen von den auf der Messe genannten leicht ab. (Die Lautsprecher waren zum Redaktionsschluss noch nicht auf der deutschen LEAK-Webseite eingepflegt.)


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NOMAD STELLT MAGNETIC LEATHER BACK COVER FÜR IPHONE VOR
Schutzhüllen oder Cover für iPhones sind beliebt, um das teure Smartphone im Alltag vor Kratzern und anderen Beschädigungen zu schützen und damit den Wert zu erhalten. Ihr Nachteil liegt meist darin, dass die mit ihrer mehr oder weniger dicken Wandstärke das Griffgeühl verändern und das iPhone größer und schwerer machen.


Nomad hat jetzt eine sehr minimalistische Lösung für dieses Problem vorgestellt. Das Magnetic Leather Back beschränkt sich lediglich auf den Schutz der Rückseite und der Kamerainsel der iPhone 15 Modelle. (Für andere Versionen ist das Cover nicht erhältlich.) Dafür wird es einfach – wie der Name schon sagt – magnetisch ans iPhone angedockt. Die Seiten des Gehäuses werden also nicht geschützt. Dafür wird das iPhone in seinen Außenmaßen lediglich in der Höhe minimal verändert. Die MagSafe-Funktion soll erhalten bleiben.

Ob und wie gut das funktioniert, und wie sicher das Cover am iPhone sitzt, muss die Praxis zeigen. Auf jeden Fall ein netter Ansatz.

Das Nomad Magnetic Leather Back für iPhone 15 ist derzeit auf Nomads US-Webseite für 40 Dollar gelistet und kann in Schwarz oder "Rustic Brown" geordert werden.


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GENERAL OFFICE ELEKTRISCH HÖHENVERSTELLBARER SCHREIBTISCH
Arbeitsplatz-Ergonomie ist wichtig, aber Büromöbel können auch ganz schön ins Geld gehen. Der Hersteller General Office bietet jetzt einen elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch zu einem überschaubaren Preis von unter 300 Euro an.


Bis zu drei Höhen lassen sich abspeichern, z.B. für abwechselndes Sitzen und Stehen bei der Büroarbeit. Oder man nutzt den Tisch für mehrere Personen mit unterschiedlicher Körpergröße. Die Tischplatte kann natürlich auch stufenlos höher oder tiefer gestellt werden. Für Arbeitshöhen von 75 bis 115 cm. Auf einem LED-Display wird die aktuelle Einstellung angezeigt.

Die wichtigsten Daten in der Übersicht:
  • Stufenlos elektrisch höhenverstellbar: 75 - 115 cm
  • Ideal z.B. für heranwachsende Kinder, Nutzung mit mehreren Personen oder wechselnde Arbeitshöhen
  • Wandelbar vom Schreib- zum Stehtisch z.B. bei Rückenbeschwerden u.v.m.
  • LED-Display
  • Bis zu 3 unterschiedliche Höhen auf Kurzwahltaste programmierbar
  • Farben: Weiß, Schwarz oder Holzoptik
  • Leistungsaufnahme: 345 Watt
  • Stromversorgung: 230 Volt
  • Maße Gesamt: 120 x 115 x 60 cm, Gewicht: 25 kg
  • Tischplatte inklusive 2 Tischbeine, 2 Fußleisten, 2 Seitenteile, 2 Querbalken, Balkenverbinder, Übertragungsstange, 4 Füße, 4 Tischplattenverbinder, Controller, Netzteil, Montagematerial und deutscher Anleitung


Der General Office elektrisch höhenverstellbare Schreibtisch ist über die Pearl GmbH zu Preisen von 249,99 (weiß), 269,99 (schwarz) und 229,99 Euro (Holzoptik) erhältlich.


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TEUFEL ROCKSTER GO 2: NEUER BLUETOOTH-LAUTSPRECHER FÜR ÜBERALL
Der deutsche Hersteller und Direktversender Teufel hat einen neuen Bluetooth Outdoor-Lautsprecher vorgestellt. Der Rockster Go 2 ist besonders robust und wetterfest ausgelegt.


Die Haupteigenschaften laut Hersteller im Überblick:
  • Kompakter wasserdichter Bluetooth-Stereo-Speaker mit druckvollem Sound, Nachfolger des ROCKSTER GO
  • Schutz (IP67) gegen Staub & Wasser auch bei Untertauchen; robustes Gehäuse
  • Akku mit Eco-Modus für Laufzeiten von über 28 Stunden, lädt über USB-C-Ladekabel
  • 2 Aluminium-Vollbereichs-Treiber & eine passive Bassmembrane; Dynamic Bass für optimalen Tiefton
  • Dynamore Technologie für eine enorme Stereobühne, Stereo-Wiedergabe (links/rechts) auf zwei ROCKSTER GO 2 möglich
  • Bluetooth mit AAC für nahezu verlustfreies Musikstreaming; via Bluetooth mit bis zu 100 kompatiblen Geräten zu Lautsprecher-Kette verbindbar; Google Fast Pair mit Geräte-Suchoption; integrierte USB-Soundcard für Playback über USB-C-Kabel
  • Trageschlaufe zur universellen Anbringung der Box an Fahrrädern, Bänken, Rucksäcken
  • Große Bedientasten; LED-Akkuanzeige; 1/4-Zoll-Gewinde für Stative & Halterungen (wie GoPro-Zubehör), erhältlich in den Farben Gray & Black, Black & Red, Night Black


Der Rockster Go 2 ist bei Teufel zum Preis von 149,99 Euro erhältlich. Derzeit bietet der Hersteller einen "Early Bird Gutschein" in Höhe von 10 Euro Nachlass an.


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Q ACOUSTICS STELLT AKTIVE STANDLAUTSPRECHER M40 VOR
Und noch eine weitere Lautsprecherneuheit zum Abschluss. Der britische Audiospezialist Q Acoustics hat das kabellose "Mikroturm-Audiosystem" M40 vorgestellt. Heißt: es handelt sich um relativ kleine Standlautsprecher, die sich mit verschiedenen analogen und digitalen Quellen ohne separaten Verstärker betreiben lassen. Streaming ist allerdings nicht integriert.


Q Acoustics empfielt die M40 als "die bequemste und kostengünstigste Möglichkeit, das Zuhause mit vollwertigen, kraftvollen und emotionalen Klangerlebnissen zu füllen, ohne dass Sie dafür große, imposante Lautsprecher aufstellen müssen."


Die M40 ist mit quasi die große Schwester der hier getesteten M20. Ausgestattet sind die nur 71 cm hohen Lautsprecher mit 200 Watt Class-D-Verstärkung. Alle technischen Details finden Sie hier (PDF). Die Q Acoustics Webseite war bis Redaktionsschluss noch nicht mit dem neuen Lautsprecher aktualisiert. Hier die englische Produktseite.


Der Preis für ein Paar der Q Acoustics M40 beträgt 899 Euro (UVP).

Kommentare

froyo5218.02.24 08:42
Bin mit meinen Q Acoustics Regallautsprechern Q 3010i mehr als zufrieden. Kann die Marke nur empfehlen.
0
Loc
Loc18.02.24 09:45
"Als Lösung führte Leak erst(e)mals die Sandwich-Bauweise ein, bei der mehrere Materialschichten miteinander kombiniert wurden: eine steife Aluminiumhaut für die Außenflächen mit einem flexiblen Kern."

Hierzu ist anzumerken, dass dies schon 1930 von Herrn Emil Podszus erdacht wurde.

Zitat aus Wikipedia:
"Später entwickelte er eine aus mehreren Schichten bestehende Membran, in denen der Schall unterschiedliche Geschwindigkeiten erreichte. Damit wurde die Ausbildung von Resonanzen minimiert. Die äußere Schicht der Membran bestand aus einem sehr festen Papier. Darauf wurde ein in der Hitze aushärtender Schaum aus formaldehydhaltigem Lack aufgebracht. Während der Aushärtung wurde von oben eine Aluminiumfolie aufgepresst. So entstand eine Sandwichmembran mit einer Stärke von etwa 1,5 mm, die durch Beifügung harter Substanzen wie Glimmer o. ä. eine extrem hohe Steifigkeit bei sehr niedrigem Eigengewicht aufwies."
too old to die young
+3
Troubadixderdritte18.02.24 10:23
Bluetooth-Lautsprecher zum Mitnehmen in die Natur sind eine Seuche.
+21
morpheus
morpheus18.02.24 10:26
Gemeint ist sicherlich erstmalig bei Leak.
Coffee is always the solution
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Hot Mac
Hot Mac18.02.24 12:04
Die LEAKs erinnern mich ein wenig an die Bausätze, die es in den Achtzigern beim Conrad zu kaufen gab. 😎
+6
Termi
Termi18.02.24 12:55
Die Nomad Abdeckung finde ich eigentlich eine gute Idee. Leider nicht in meiner Farbe (blau) und, für mich unverständlich, mit Rand um die Kamera. Ein Ausgleich des Kamerabuckels wäre gerade ein Argument für eine solche Rückseite.
+2
thomas b.
thomas b.18.02.24 14:31
Hot Mac
Die LEAKs erinnern mich ein wenig an die Bausätze, die es in den Achtzigern beim Conrad zu kaufen gab. 😎

Optisch ein wenig aus der Zeit gefallen sind die im gerade Gegensatz zu den Q-Acoustics schon, möchte mir gar nicht ausmalen, was meine Frau zu denen sagen würde.
+4
silversurfer2218.02.24 16:24
solch "komisch silbernes Zeug" hab ich hier in mehrfacher Ausfertigung herumstehen
sind zwar SUPERempfindlich, aber extrem "schnell" & mit netter Elektronik kein LS mehr wahrnehmbar

wird aktuell von der Tochter von Opa Görlich, aber auch von Manuel Podszus noch in Kleinserien, handgefertigt, hergestellt, bei letzterem zu (fast abartigen) Preisen :'(
Loc
Hierzu ist anzumerken, dass dies schon 1930 von Herrn Emil Podszus erdacht wurde.

Zitat aus Wikipedia:
"Später entwickelte er eine aus mehreren Schichten bestehende Membran, in denen der Schall unterschiedliche Geschwindigkeiten erreichte. Damit wurde die Ausbildung von Resonanzen minimiert. Die äußere Schicht der Membran bestand aus einem sehr festen Papier. Darauf wurde ein in der Hitze aushärtender Schaum aus formaldehydhaltigem Lack aufgebracht. Während der Aushärtung wurde von oben eine Aluminiumfolie aufgepresst. So entstand eine Sandwichmembran mit einer Stärke von etwa 1,5 mm, die durch Beifügung harter Substanzen wie Glimmer o. ä. eine extrem hohe Steifigkeit bei sehr niedrigem Eigengewicht aufwies."
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Loc
Loc18.02.24 16:39
silversurfer22
wird aktuell von der Tochter von Opa Görlich, aber auch von Manuel Podszus noch in Kleinserien, handgefertigt, hergestellt, bei letzterem zu (fast abartigen) Preisen :'(

Der hier macht auch noch Chassis nach Görlich Z Studio
Görliche waren zwar nie günstig, aber die Preise von Zellaton sind wirklich unanständig.
too old to die young
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silversurfer2218.02.24 18:41
Ja, von DEM stehen hier 2 Paar LS herum, er ist nur SEHR unzuverlässig & macht leere Versprechungen

ER macht die LS Körbe zwar selber, CNC & baut alles selber zusammen, aber die Membran kauft er dazu !!

Die Standardchassis (Körbe) werden von mehreren verwendet… SymphonicLine, Expolinear, Vroemen…

Die Membranen von Manuel Podszus sehen WESENTLICH wertiger aus, werden aber wohl nur von Zellaton verwendet & nicht einzeln vertrieben
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Al Borland
Al Borland18.02.24 18:44
Und das Nomad-Cover ist auch schon wieder ausverkauft, siehe hier der Instagram-Post:
Nom de dieu de putain de bordel de merde de saloperies de connards d'enculés de ta mère. Sehen Sie, es ist, als ob man sich den Arsch mit Seide abwischt.
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Sitox
Sitox19.02.24 08:39
Das Nomad Cover fühlt sich wie ein Halbschalen-Mopedhelm an, den man am besten lässig mit offenem Kinnriemen trägt.
+3
jeti
jeti19.02.24 20:05
Ahhh warum ist der „Schutzrahmen“ beim Nomad Cover schwarz
und nicht silber bzw. titanfarbend => fänd’ ich deutlich „runder“ von der Optik.
+1
pit1958ffm
pit1958ffm20.02.24 11:44
Das Tolle ist, das wir in der Weltstadt Frankfurt am Main solche Marken wie Q Acoustics (oder Tannoy und noch ein paar andere) nicht mal angucken können, weil es schlicht keinen Händler gibt. Der nächste Q Acoustics Händler ist laut Suche auf deren Homepage 65 km von Frankfurt entfernt.

Das größte Dorf Deutschlands...
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