TechTicker: JBL Boombox 2, iPad Tastatur mit Trackpad, TV-Staffelei aus Holz, Yamaha Spitzenverstärker

JBL BOOMBOX 2: PARTY TO THE PEOPLE!
Die JBL Bluetooth Mobillautsprecher der Serien Charge, Xtreme und Boombox gehören zu den beliebtesten Partylautsprechern. Und das nicht umsonst, denn die kompakten und tragbaren Musikmaschinen machen wirklich erstaunlich viel Dampf und halten auch längere Feierorgien mit einer Akkuladung durch. Bis zu 24 Stunden am Stück. Das sind ausreichend Reserven, um auch bei hohen Pegeln einen ganzen Abend lang die Sause zu beschallen.


Ab sofort ist jetzt die Boombox 2 erhältlich. Quasi der Rolls Royce unter den Spaßboxen. Da schon der Vorgänger kaum zu verbessern war, beschränken sich die Änderungen bei der Boombox 2 auf praktische Details: »Ein Element, welches wir optimieren wollten, war die Griffigkeit des Henkels. Wir ließen uns von Motorradlenkern inspirieren, deren Griff für alle Bedingungen ausgelegt ist.«, sagt Dario Distefano, leitender Produktdesigner bei JBL. »Außerdem haben wir neue, hochmoderne Materialien verwendet, damit der Lautsprecher auch bei lauter Musik superstabil bleibt.«

Die Boombox 2 ist IPX7-spezifiziert und damit bis zu einem Meter Tiefe Wasserdicht. Der integrierte Akku kann auch als Powerbank zum Aufladen eines iPhones genutzt werden. Ganz günstig ist der Spaß aber nicht. 499 Euro verlangt JBL für die Boombox 2 (JBL Store). Der Vorgänger ist für über 200 weniger und in verschiedenen Designs via Amazon erhältlich.


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BRYDGE PRO+ BLUETOOTH TASTATUR AUS ALUMINIUM MIT TRACKPAD
Nach der Einführung von Mausfunktionen in iOS und der Vorstellung des Apple Magic Keyboard für iPad Pro war es nur eine Frage der Zeit, bis Drittanbieter ähnliche Tastaturlösungen für Apples Tablet anbieten würden.


BRYDGE hat nun eine solche Tastaturlösung mit integriertem Trackpad für iPad Pro im Programm. Wer jedoch dachte, damit richtig viel Geld sparen zu können, wird womöglich etwas enttäuscht sein, denn die BRYDGE BT-Tastatur mit Trackpad kostet derzeit bei Amazon mindestens 261 Euro für iPad Pro 11" (295 Euro für 12,9"). Gut, das sind fast 80 Euro weniger als Apples Angebot, aber es ist trotzdem noch viel Geld für eine Tastatur.


Das iPad kann bei der Lösung von BRYDGE in eine spezielle Gelenkhalterung gesteckt werden, womit sich das Tablet optisch in ein echtes Notebook verwandelt. Das Gewicht der aus Alu gefertigten Tastatur beziffert der Hersteller auf seiner Produktseite mit 550 g (11") respektive 690 g (12,9").

Die BRYDGE Pro+ ist via Amazon erhältlich.


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REFLECTA STAFFELEI TV-STAND "ELEGANT 65W" MIT HOLZBEINEN
Die Aufstellung großer TV-Geräte erfolgt meist per Standfuß auf einem Lowboard oder der Flachbildschirm wird an der Wand befestigt. Eine dritte, weitaus seltener genutzte Möglichkeit, die vor allem im geschäftlichen Umfeld genutzt wird, sind hohe Standfüße. Damit lässt sich der Bildschirm schnell und einfach in Klassenräumen, Hörsälen und Besprechungsräumen aufstellen und bei Nichtbenutzung beiseite stellen. Doch diese Art Standfüße ist in aller Regel eher pragmatisch funktional ausgelegt und weniger auf Design getrimmt. Dabei könnte auch in so mancher Wohnlandschaft eine freie Aufstellung des TV sinnvoll und elegant sein. Wenn sich denn einen passender und optisch attraktiver Standfuß sindet.


Reflecta bietet mit dem TV-Stand "ELEGANT 65W" genau so eine Lösung an. Der wie eine Maler-Staffelei designte und mit drei Holzbeinen konstruierte Bildschirmhalter ist mit einem VESA-Mount versehen (200x200, 300x200, 300x300, 400x200, 400x300, 400x400) und eignet sich optimal für Geräte mit einer Diagonale zwischen 50 und 65 Zoll. Die Traglast beträgt 35 kg. Der Bildschirm kann im Bereich zwischen ±70° nach links und rechts geschwenkt werden und ist stufenlos höhenverstellbar. Der TV-Stand ist aus einer Kombination aus pulverbeschichtetem Stahl, Wahlnussholz, Aluminium und Kunststoff gefertigt. Ein integriertes "Kabelmanagement" soll dabei helfen, die unvermeidbaren Strippen möglichst unauffällig verlegen zu können.


Der reflecta TV Stand Elegant 65W ist ab Ende Mai für einen empfohlenen Endkundenpreis von 160 Euro erhältlich.


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NURALOOP: NACKENBAND IN-EAR-KOPFHÖRER MIT GEHÖRANPASSUNG
Mit dem Bluetooth Bügelkopfhörer Nuraphone (siehe Testbericht) hat der Hersteller Nura vor etwas über einem Jahr einen außergewöhnlichen Ansatz zur mobilen Musikberieselung vorgestellt. Die ungewöhnliche Kombination aus Over- und In-Ear-Kopfhörer mit ihrer speziellen Einmessfunktion auf das Gehör des Trägers ist bislang einzigartig.


Nun hat Nura sein Prinzip der Einmessung auf die Gehöreigenschaften des Trägers auf eine kompakte In-Ear-Variante übertragen. Der NuraLoop nutzt dafür wie sein großer Bruder Nuraphone den otoakustischen Hörtest. Weitere Features sind ANC, Touch-Schaltflächen, anpassbare Bassintensität und der Social Mode, sodass Außengeräusche bei Bedarf per Fingertipp hörbar werden. Die Akkulaufzeit soll für mehr als 16 Stunden Musikgenuss ausreichen. NuraLoop ist sowohl per Bluetooth 5 als auch kabelgebunden bedienbar.


Der NuraLoop im Überblick:
Alle Fakten im Überblick:

  • In-Ear-Kopfhörer, der per Bluetooth oder Kabel genutzt werden kann
  • Personalisierter Klang mittels otoakustischem Hörtest
  • Über 16 Stunden Akkulaufzeit mit Schnellladefunktion: 10-minütiges Aufladen reicht für 2 Stunden Spielzeit
  • Schaltet sich automatisch an und aus beim Auf- und Absetzen
  • Seitliche Touch-Schaltflächen zum Steuern von Funktionen durch Antippen und Drehbewegungen (z.B. Lautstärke regulieren oder stufenloses Anpassen von ANC)
  • Mit ANC (aktive Geräuschunterdrückung)
  • Individuell anpassbare Basswiedergabe (Immersionsmodus)
  • Social Mode: Außengeräusche werden bei Bedarf über Außenmikrofone hörbar
  • Unterstützt Sprachanrufe
  • Schweiß- und wasserresistent (IPX3)
  • Unterstützt aptX HD und Bluetooth 5
  • Kabel werden über einen proprietärem, magnetischem Anschluss mit dem NuraLoop verbunden
  • Gratis App für iOS (ab 9.3) und Android (ab 5.0) zur Verwaltung von Hörprofilen und Einstellungen
  • Lieferumfang: NuraLoop In-Ear-Kopfhörer, USB-Ladekabel, 3,5-mm-Klinkenkabel, Ohrstöpsel in vier verschiedenen Größen, Reisebeutel

In Deutschland soll der NuraLoop ab Anfang Juni für 229 Euro verfügbar sein.


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YAMAHA AKTUALISIERT SEINE SPITZEN-VERSTÄRKERSERIE A-S
Sie gehören zu den letzten großen "Rockstars" ihrer Art: Die neuen analogen Vollverstärker der Yamaha A-S-Serie – namentlich der A-S1200, A-S2200 und A-S3200 – verbinden ein zeitloses, herrlich opulentes und massives Design mit griffigen Schaltern, Reglern, VU-Meter und modernster Bauteile-Technologie für höchste Klangansprüche.

Ich hatte vor ein paar Monaten schon die Gelegenheit, einen noch in der Klangabstimmung befindlichen A-S2200 im Yamaha-Hörraum zu erleben, der gerade aufwändig modernisiert wird. Schon in diesem Stadium gefiel der Yamaha-Amp mit einem äußerst feinen und zugleich kraftvollen Klang. Und seine Haptik ist einfach herrlich.


Das neue High-End-Vollverstärker-Lineup ist laut Yamaha als klares Bekenntnis an die eigene HiFi-Tradition für den Yamaha ‚True Sound’ entwickelt worden. „Wir wollen Musikliebhabern eine packende und authentische Wiedergabe ihrer Lieblingsstücke bieten. Für eine unverfälschte und emotionale Wiedergabe ist das Zusammenspiel vieler Komponenten nötig“, erklärt Andreas Rieckhoff, Produktspezialist bei Yamaha Music Europe. „Die neuen Verstärker sind das Ergebnis vieler Jahre, in denen wir Kunden-Feedback gesammelt, geforscht und entwickelt haben. So entstand eine neue Generation von HiFi-Komponenten, bei denen auch zahlreiche Technologien und patentierte Features unserer überragenden 5000er Flaggschiff-Serie zum Einsatz kommen.“


Die Konstruktion der drei Verstärker ist äußerst kompromisslos ausgelegt. Das zeigt sich an allen Ecken und Kanten, wie den massiven Schraubklemmen für die Lautsprecher ebenso wie an den großen VU-Metern oder dem äußerst steifen Gehäuse mit innerer Kupferabschirmung. Der große Leistungstransformator, die Blockkondensatoren und der Kühlkörper sind direkt mit dem Chassis verschraubt. Außerdem sind die Schrauben der Standfüße direkt mit dem Hauptgehäuse verschweißt. Die robusten, versilberten Standfüße bilden das passende Fundament der A-S Serie. Beim A-S2200 sind die Füße aus Messing gefertigt, beim A-S3200 kommt zudem eine spezielle Konstruktion zum Einsatz, bei der die Füße mit Spikes und einer integrierten, unverlierbaren Auflagefläche zur Schonung der Stellfläche versehen sind.


Preise und Verfügbarkeit
Die neuen Yamaha HiFi-Verstärker A-S1200, A-S2200 und A-S3200 sind ab sofort im Handel erhältlich. Die unverbindlichen Preisempfehlungen betragen 1.999 Euro für A-S1200, 2.999 Euro für A-S2200 und 5.499 Euro für A-S3200. Weitere Informationen sowie die vollständigen technischen Daten sind auf den jeweiligen Produktseiten zu finden:

Yamaha A-S1200 ()
Yamaha A-S2200 ()
Yamaha A-S3200 ()

Kommentare

trw
trw17.05.20 09:05
Der "ELEGANT 65W" sieht ja ganz interessant aus (auch der Elegant 70W).
Und der Preis vom "ELEGANT 65W" ist schon echt "gut".
Schade, dass es Walnussholz ist.

... aber ich finde, Vogels hat es da insgesamt mit dem Next Opt1 bzw 2 noch etwas eleganter gelöst (eben auch inkl. Kabelführung, etc.): bzw
Aber das ist ja auch eine ganz ganz andere Preisklasse.
+1
gorgont
gorgont17.05.20 09:56
trw
Der "ELEGANT 65W" sieht ja ganz interessant aus (auch der Elegant 70W).
Und der Preis vom "ELEGANT 65W" ist schon echt "gut".
Schade, dass es Walnussholz ist.

... aber ich finde, Vogels hat es da insgesamt mit dem Next Opt1 bzw 2 noch etwas eleganter gelöst (eben auch inkl. Kabelführung, etc.): bzw
Aber das ist ja auch eine ganz ganz andere Preisklasse.

Vor allem die Produktfotos ohne Kabel oder Ähnliches sind immer total unrealistisch. 😜
touch eyeballs to screen for cheap laser surgery
+11
druckpilot17.05.20 10:43
Soweit ich es verstanden habe, ist die Keyboard/Trackpad Kombination von Brydge (Stand 13. Mai 2020) nicht zu empfehlen. Siehe: Jason Snell beschreibt die Trackpad-Funktion als nicht benutzbar (jedenfalls nicht so, wie es sein soll), der Mauszeiger und auch das Scrollen mit zwei Fingern sei unzuverlässig und mit stetigem Ruckeln verbunden.
+1
Hot Mac
Hot Mac17.05.20 11:27
Diesen »Standfuß« finde ich nicht schlecht, aber so richtiges Vertrauen habe ich bei den drei Stelzen nicht.
+2
marco m.
marco m.17.05.20 11:57
druckpilot
Soweit ich es verstanden habe, ist die Keyboard/Trackpad Kombination von Brydge (Stand 13. Mai 2020) nicht zu empfehlen.
Du hast es richtig verstanden.
Wundere mich, dass man so ein unausgereiftes Produkt hier aufführt.
Chevy Chase: Twenty years ago, we had Steve Jobs, Johnny Cash and Bob Hope. Now we have no jobs, no cash, and no hope. Please, don't let Kevin Bacon die!
0
sonorman
sonorman17.05.20 12:05
marco m.
…Wundere mich, dass man so ein unausgereiftes Produkt hier aufführt.
Es ist nur eine Produktvorstellung. (Sonst würde da "Test" stehen.) Da ich es nicht kenne, kann ich nicht wissen, ob es was taugt. Wenn ich vorher wüsste, dass es nichts taugt, würde ich es nicht vorstellen, oder davon abraten. Ich kann ebenso nichts zu der Kredibilität des verlinkten Tests sagen.
0
marco m.
marco m.17.05.20 12:27
sonorman
Es ist nur eine Produktvorstellung.
Ist in Ordnung, aber jetzt kannst du es ja entfernen.
sonorman
Ich kann ebenso nichts zu der Kredibilität des verlinkten Tests sagen.
Die Rezensionen zu dem Produkt bestätigen den Test.
Chevy Chase: Twenty years ago, we had Steve Jobs, Johnny Cash and Bob Hope. Now we have no jobs, no cash, and no hope. Please, don't let Kevin Bacon die!
-2
Michael Lang17.05.20 13:56
Die Ymaha-Verstärker scheinen interessant zu sein.
Klassische Optik (Geschmackssache) und vor allem schöner klassischer und aufwendiger Aufbau versprechen eine hohe Klangqualität. Ausstattung vor allem mit Pre-Out und Main-in(!) finde ich gut. Preis ist natürlich eine Ansage, bei dem Qualitätsniveau aber zu erwarten.
- Das größte Maul und das kleinste Hirn,wohnen meist unter derselben Stirn. - Hermann Oscar Arno Alfred Holz, (1863 - 1929), deutscher Schriftsteller
+1
teorema67
teorema6717.05.20 16:01
Die Nuraloops habe ich hier. Der Klang (mit aptX HD) ist für InEars toll, was IMHO vor allem dadurch erreicht wird, dass die Wandler näher ans Trommelfell kommen als bei anderen Geräten. Allerdings sind die ear tips dabei so flach, dass sie in meinen Gehörgängen partout nicht halten, ich muss sie ständig festhalten – ich habe echt alles Mögliche versucht (und werde die Nuraloops deswegen leider zurückschicken ... mein Problem ist individuell, hatte es schon bei vielen getesteten InEars, daher nicht zu verallgemeinern).

Was mir noch auffällt: Das Nackenband ist in der Realität kürzer als auf dem oberen Foto im Artikel. Dagegen stimmen die Proportionen auf dem Bild, das die Nuraloops alleine auf weißem Hintergrund darstellt. Die kabelgebundene Nutzung ist nicht passiv, der Akku muss also aufgeladen sein.
Amerikaner können fett UND arm sein. Das macht uns so großartig! (Nelson Muntz)
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thomas b.
thomas b.17.05.20 18:11
Die neuen Yamaha Verstärker erinnern mich optisch stark an meinen alten CA-2010 von 1979, der damals das Topmodell war und im Nebenzimmer immer noch läuft. Da könnte ich jetzt fast schwach werden...
+3
martzell17.05.20 19:31
Produktfoto ohne Kabel.

Foto der Tastatur zeigt dass eine Taste ganz fehlt und eine weitere falsch angeordnet ist. Trotz des hohen Preises bauen die ein Modell für die ganze Welt. Das geht gar nicht.
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kailashamrit
kailashamrit18.05.20 00:05
Wenn sich denn einen passender und optisch attraktiver Standfuß...
Wer fucht, der sindet!
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cube4you19.05.20 08:15
Hot Mac
Diesen »Standfuß« finde ich nicht schlecht, aber so richtiges Vertrauen habe ich bei den drei Stelzen nicht.

Deswegen gibt es ja (im Artikel nicht erwähnt) auch ein vom Hersteller empfohlenes "anti-tip-kit" = Drahtseil, welches "unauffällig" an der Wand dahinter befestigt wird...
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