Rewind - Ausgabe 413 erschienen

Willkommen anno 2014! Aufgrund der Feiertage fällt die erste Ausgabe des Jahres etwas knapper aus als gewohnt, bietet dafür aber gleich wieder einen Praxistest. Das neue Jahr dürfte für Technikfans erneut ausgesprochen spannend werden und schon bald geht es mit der CES in Las Vegas wieder rund auf dem Parkett. Die Themen der Ausgabe 413:

  • Praxistest: Sony Alpha A7 spiegellose Systemkamera (Shop: )
  • Bilder der Woche


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Kommentare

radstar04.01.14 15:30
Schöner Testbericht!
Ich persönlich finde es auch gut, dass die Kamera mal mit einem "normalen" Objektiv (Lieferumfang) getestet wurde und nicht nur mit einer High-High-End-Version.
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teorema67
teorema6704.01.14 16:27
Ich vermute mal, die A7 hat kein Pentaprisma. Warum braucht sie dann diesen Höcker?
Verdammte Schotten! Die haben Schottland ruiniert! (Groundskeeper Willie)
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Unwindprotect04.01.14 16:28
Ich stimme in vielen Punkten mit dem Testbericht zur A7 überein. Ein paar Ergänzungen noch:

1) Es ist kein neues Bajonett
Tatsächlich ist es ein herkömmlicher E-Mount. Die "FE"-Objektive sind einfach E-Mount-Objektive mit Vollformat-Bildkreis. Man kann FE-Objektive einfach an einer NEX verwenden - ebenso kann man die APS-C E-Mount-Objektive an der A7 verwenden - natürlich mit reduziertem Bildkreis. Das SEL-10-18 soll sogar von 13-16mm vollformattauglich sein. Man kann im Menü der A7 einstellen ob ein Crop auf APS-C erfolgen soll oder nicht.

2) A-Mount-Kompatibilität wie bisher auch
Bisher benötigte man die Adapter LA-EA1 oder LA-EA2 um A-Mount-Objektive an den NEX zu verwenden. Mit der A7 benötigt man LA-EA3 oder LA-EA4 - die den Vollformat-Bildkreis durchlassen. Die Vollformat-Adapter sind dabei auch an den APS-C-NEX verwendbar. Der Unterschied zwischen LA-EA3 und LA-EA4 ist der verbaute Stangenantrieb und SLT-Spiegel mit SLT-Autofokus in letzterem. Es ist also gewissermaßen eine "Spiegelreflex" zum anflanschen an eine spiegellose Kamera.

3) Funktion des Belichtungskorrektur-Rades
Die Kernfunktion leuchtet erst ein, wenn man mit der A7 im M-Modus bei Auto-ISO fotografiert. Dann kann man z. B. durch das vordere Rad die Blende, das hintere Rad die Zeit frei wählen und die Kamera belichtet trotzdem automatisch im Rahmen der einstellbaren ISO-Limits. Durch das dedizierte Belichtungskorrekturrad hat man so tatsächlich sämtliche Parameter direkt zugänglich. Das funktioniert wirklich erstaunlich gut. Die A7 erweist sich hier als äußerst durchdacht.

4) Rauschen im Sucher
Im Gegensatz zu allen anderen bisherigen Sony zeigt die A7 die Wirkung der DRO-Funktion direkt im LiveView an. Dabei werden die Schatten angehoben. Ich vermute die Kamera stand auf DRO-Auto und hat deshalb die Schatten deutlich angehoben. Deaktiviert man die DRO-Funktion, dann ist auch das Rauschen deutlich geringer. Die DRO-Funktion hat keine Auswirkung auf RAW-Dateien - man kann diese Funktion aber als Workaround für den eingeschränkten Dynamikumfang des EVF verwenden - dann sieht man bei Schatten noch mehr Zeichnung.
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Unwindprotect04.01.14 16:30
@teorema67
Der Höcker enthält den EVF-Chip und die zugehörige Optik. Wäre der EVF im Rangefinder-Style links eingebaut worden hätte die Kamera deutlich größer sein müssen. Die größte Herausforderung sei laut einem Interview mit den Entwicklern die Integration des VF-Verschlusses in das kompakte Gehäuse gewesen.
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sonorman
sonorman04.01.14 17:01
Unwindproject

Danke für die Ergänzungen. Ich wünschte, ich hätte noch ein wenig mehr Zeit für den Test gehabt, um einige Dinge besser zu recherchieren.

Was das Rauschen im Sucher und DRO angeht, das habe ich ausprobiert. Auch mit "DRO Off" rauscht der EVF der Sony deutlich mehr, als der in der E-M1. Dabei werden dunkle Bereiche und tiefe Schatten von der Oly nicht schlechter dargestellt, als bei der Sony. Egal ob DRO in der Sony an oder aus ist.
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