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Retro-Rewind: Hardware, die man nie vergisst – Die besten Technikprodukte der letzten 40 Jahre

Eigentlich betrachte ich mich nicht als Nostalgiker. Ich lebe eher im Hier und Jetzt und bin stets in freudiger Erwartung, was die Zukunft uns noch alles an tollen, Science-Fiction-mäßigen Technologien bringt. Doch mit zunehmender Lebenserfahrung bleibt es nicht aus, auch mal einen Blick auf vergangene Highlights zu werfen und ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen. Weil ich mein Leben lang ein echter Technik-Nerd war, ist da so einiges zusammen gekommen, an das ich mich gerne erinnere – und an manches auch mit einem gewissen Schaudern.

Keine Ahnung, woher ich meine Begeisterung für High Tech aller Art habe. Sollte es erblich bedingt sein, kann es nur an einer spontanen Mutation gelegen haben, denn meine Eltern und Großeltern sind/waren eher Technik-Legastheniker. Ich hingegen hatte schon im Vorschulalter Bock auf alles, was irgendwie mit Knöpfe-drücken zu tun hatte und ein technisch fortschrittliches Innenleben, oder nur den Anschein dafür hatte. Angefangen mit Spielzeugen wie ferngesteuerten Modellautos und -Schiffen, über Digitaluhren, später dann den ersten Taschenrechner u.s.w.

Wie es dabei zu meinem ersten Mac kam, hatte ich in diesem Bericht schon einmal ausführlich beschrieben. Aber neben Computern gab es da noch eine Menge anderes Technik-Zeugs, das mir lebhaft in Erinnerung geblieben ist. Auch solche Dinge, die ich nie selbst besessen habe – aber gerne gehabt hätte.

Hier sind einige der Dinge mit technophilem Charakter, an die ich mich besonders deutlich erinnere. Die Älteren unter Ihnen werden bestimmt das Eine oder Andere wieder erkennen und eigene Erinnerungen daran, oder an ähnliche Dinge haben. Schreiben Sie doch in den Kommentaren, an welche „Spielzeuge“ Sie sich besonders gut erinnern – ob im Positiven oder im Negativen.


Blick zurück
Alles begann mit einer Uhr. Weil ich als kleiner Bub nie pünktlich vom Spielen zum Mittagessen da war, gab’s oft Mecker. Bis ich, schlau wie ich damals schon war, konstruktiv darauf hinwies, dass ich ja keine Uhr hätte. Und so bekam ich meine erste Armbanduhr. Eine einfache, abgelegte, mechanische Uhr aus dem Fundus meines Vaters, aber „voll stark“. Seit dem musste ich beim Spazieren gehen durch die Stadt an jedem Juwelier/Uhrmacher meine Nase an den Schaufenstern platt drücken – und nervte meine Eltern oft mit „Kann ich die haben?“ – Meine Leidenschaft für Armbanduhren war geboren und seit dem hat man mich nie wieder ohne gesehen.



Eine Uhr, die mich schon fast mein ganzes Leben treu begleitet, ist dieser „futuristische“ Digital-Wecker von Garant:


Unterhaltung war damals für Kinder noch etwas anders. Es gab keine Computer, Handys, Smartphones, Tablets und schon gar kein Internet. Also musste man sich noch mit realen statt virtuellen Dingen beschäftigen. Ein Umstand, für den ich heute sehr dankbar bin. Neben klassischen Jungs-Spielzeugen und YPS-Gimmicks waren Hörspielkassetten (Hui Buh!) eines der Highlights. Dafür nutzte ich einen alten Cassettenrecorder von Toshiba, den ich noch heute besitze. Hier ist das schöne Stück:



Vor genau vierzig Jahren kamen dann die ersten Sony Walkman in den Handel. MTN hat erst kürzlich darüber berichtet. Das war vielleicht was! Einige Kinder mit spendableren Eltern hatten schon bald im Bus die berühmten Kopfhörer auf dem Kopf und waren plötzlich total angesagt. „Lass mal hören, lass mal hören!“ Irgendwann gab es natürlich auch Streit darum und die Eltern wurden vom Lehrkörper gebeten, Ihre Kinder nicht mehr mit Walkman in die Schule zu lassen. Ich muss zugeben, ich war auch ein wenig neidisch. Interessanterweise bekam der Walkman nicht lang danach Konkurrenz im Schulbus, und zwar vom Zauberwürfel!



Ende der Siebziger, Anfang der Achtziger war die "Computer"-Abteilung im örtlichen Karstadt-Kaufhaus eine beliebte Anlaufstelle nach Schulschluss. Dort gab es nämlich die Nintendo Game and Watch. Kleine Handheld Spielekonsolen mit lächerlicher LCD-Grafik und primitiven Geschicklichkeitsspielen, deren Schwierigkeit darin lag, dass sie einfach nur immer schneller wurden. Da habe ich so manchen Anschluss-Bus verpasst. Gekauft habe ich mir so ein Ding aber nicht. Wie denn auch, von 10 Mark Taschengeld pro Woche?

Nintendo Game and Watch
(Von Peer Schmidt - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, )


Kommentare

rene204
rene20413.07.19 09:12
Ja, erster "Rechner", ein Sinclair ZX81, den ich auf Grund der Folientastatur in ein Gehäuse mit Schadow-Digitaster-(Selbstbau) Tastatur einbaute. Dann kam schon ein Commodore C64, den ich in meinem Lehrbetrieb kaufte. Mit meinem Chef und Ausbilder bauten wir Erweiterungskarten und programmierten Eproms mit Spielen.
Mein Bruder machte Musik mit einem Atari 1040 ST via MIDI...
So kam ich dann nach einem Intermezzo auf einem eigenen C128 mit Bernsteinmonitor zum Atari 520 ST.
Der bekam dann noch eine Mega ST40, eine 40 GB HDD, Wow, was für eine Menge Speicherplatz....
Eine (ungeschickte) Speicheraufrüstung brachte dann sein Lebensende. Schade.

1994 kam dann mein erster Windows PC (sage und schreibe fast 4000 DM) mit SCSI und 548MB HDD und 16GB Ram, mit Windows 95 und Plus-Paket, was für schöne Bildschirmschoner.. Erinnert ihr Euch noch an den Mystery-Hintergrund....? Mit den Fledermäusen, die im Screensaver herumflogen...?

2000 kam dann der Bondiblue Knubbel iMac. Den Cube hätte ich sehr viel lieber gehabt, war aber für mich damals einfach zu teuer. Dafür wurde der Knubbel aufgerüstet bis zum geht nicht mehr...
dann ein G4MDD Staubsauger, Später ausgerüstet mit sämlichen Silence-Kits, die es gab.
Danach gab es diverse Hackintoshes.
Jetzt einen iMac 2017.

Ohja, eine schöne Historie...
Gelassenheit und Gesundheit.. ist das wichtigste...
+1
g_from_h13.07.19 09:38
Erst einmal vielen Dank für die tolle Reise in die Vergangenheit.

Ich startete in der dritten Klasse mit einem Atari 600 XL aus der Schreibwarenabteilung von Karstadt in Hannover. Dieser wurde zeitnah durch einen C64 ersetzt, an dem mich weniger die Spiele, sondern viel mehr das großartige GEOS fasziniert hat.
Nach einem Urlaub im Computer Camp in Oberammergau, war meine Leidenschaft für die Freundin (Amiga 500) geboren. Meine Eltern hatten sich partout geweigert mich zu unterstützen, bis wir zusammen bei einem Sonntagsspaziergang im Schaufenster eines Amiga/Video-Fachhändlers eine Vector-Ball Demo bewunderten. Irgendwie war da auch meinem Vater klar, dass man so etwas braucht.

Nach einem Ausflug in die PC-Welt mit einem 486-DX33 und 16,7 Millionen Farben in 640 x 480 kam dann irgendwann zum Ende des Studiums mein erster Mac - ein iBook G3/600. Es folgten u.a. ein G4 Titanium.

Natürlich gab es auch parallel dazu viele Smart Devices: Casio Datenbank SF-4000, Palm Tungsten, Psion Revo.

Mittlerweile sitze ich privat „wieder“ an einem Mac (Mac Mini 2018) und ich bin immer noch schwer begeistert. Auch mein ATV4 und mein iPad Pro machen mir viel Freude.
+2
Hot Mac
Hot Mac13.07.19 09:47
Moin sonorman!

Vielen Dank für den Artikel.
Irgendwie hatte ich so ein Gefühl, dass es heute etwas Besonderes zu lesen geben würde.

Ich hatte auch so einen Mega-HiFi-Turm von Sony.
Das Ding hatte ich mir zur Kommunion gewünscht.
Erste eigene Schallplatte: KISS »Dressed to Kill«.

Der Turm hat mich die gesamten Achtziger begleitet.
Irgendwann kam ein Akai GX 95 und ein 1210er hinzu.
Anfang der Neunziger – endlich kam wieder Geld in meine Kasse – habe ich den Turm durch einen Vorverstärker und zwei Monoblöcke von Sony ersetzt.

Man könnte behaupten, dass ich seit meiner Kindheit Probleme mit meinen Nachbarn habe oder meine Nachbarn mit mir.
+3
Assassin13.07.19 09:54
Hach, da werd ich auch ganz nostalgisch.

In den 70ern als Kind erinnere ich mich an einen kleinen Filmprojektor, der mich lange Jahre begeistert hat.

Die frühen 80er waren dann von meiner Modelleisenbahn geprägt. Da lernt man nebenbei auch eine ganze Menge über Geschichte, Elektrik und Handwerk.
Dazu dann irgendwann mein erster CD Player und davor ein klassischer Ghetto Blaster. Der konnte garnicht wuchtig genug sein. Mit abnehmbaren Boxen

Computer dann erst der Amiga 500, später Anfang der 90er dann mein ganzer Stolz, der Amiga 4000. Ich weiß noch, dass ich weit gefahren bin, um mir eine Speichererweiterung von satten 4 MEGAbyte zu kaufen.
Später dann eine Turbokarte mit einem 68060 Prozessor. Wahnsinn.

Nach einem klassischen und selbst zusammengestelltem Windows-Tower dann erst ein Sony GRX 316G Notebook in 2002. Riesiges 16 Zoll 4:3 Display mit 1600x1200. Hat erst mich und später meine Frau bis 2010 begleitet.

Mein Apple Einstieg war 2005(?) ein iPod Nano. Dann ein iMac 24 Zoll in 2006.
+2
sonorman
sonorman13.07.19 10:00
Hot Mac

Erste eigene Schallplatte: KISS »Dressed to Kill«.…
🤘 😎

Ich weiß leider nicht mehr ganz genau, welches meine erste selbst gekaufte LP war. Von AC/DC und Kiss gehörten gehörten definitiv einige zu den Ersten. Aber auch Alan Parsons Project und Pink Floyd natürlich.
+2
sonorman
sonorman13.07.19 10:02
Assassin

Die frühen 80er waren dann von meiner Modelleisenbahn geprägt. …
Eine tolle Eisenbahn (minitrix) hatten wir auch im Keller. Das war aber eher mein Bruders Ding.


Wo Du es erwähnst: Die ersten CD-Player von Philips und Sony zählen auch zu den Hardware-Highlights, die in die Aufzählung müssten! (Ergänzt)
+1
Hot Mac
Hot Mac13.07.19 10:02
Vom Atari 2600 war ich, wenn ich’s mir richtig überlege, eine Zeit lang abhängig.
+1
verstaerker
verstaerker13.07.19 10:18
am prägendsten war sicher der Amiga500 den ich - glaube ich - 1990 zu Weihnachten bekam.
Neben vielen Spielen beschäftigte ich mich intensiv mit Grafikerstellung in 2D und 3D und ebnete so meinen Weg für meine heutige Arbeit
+2
Schens
Schens13.07.19 10:28
rene204

(...) und 548MB HDD(...)

Verbunden mit dem damaligen "mehr Platz, als ich jemals brauche!"-Feeling.
+2
Schens
Schens13.07.19 10:33
Hot Mac
Erste eigene Schallplatte: KISS »Dressed to Kill«.

Gottchen, wart ihr Rocker. Meine war die Maxi-LP von "Tell it to my heart" von der unfassbar attraktiven Taylor Dayne hier:
0
leichtwiesahne13.07.19 10:38
rene204

Der bekam dann noch eine Mega ST40, eine 40 GB HDD, Wow, was für eine Menge Speicherplatz....

Waren wohl er MB!
Aber alles gut!
+3
trw
trw13.07.19 10:39
Ach, das waren noch Zeiten ...

... hab vom Konfirmationsgeld damals meine erste Hifi-Anlage gekauf ....
- geträumt vorher natürlich von Premium-Sachen wie u.a. "Nakamichi Dragon Tape-Deck", leider wurde es dann doch nur einen ganz ganz einfache "Kennwood-Einstiges-Module-Anlage" mit klassischem Technics Plattenspieler und Canton-Boxen (Kenwood u.a. daher, da die zu der Zeit ein Design mit möglichst wenig Knöpfen hatten .... besonders bei den Recievern ... sehr schick damals in meinen Augen) .....

P.S.:
Ein schönes 17"-MBP hab ich sogar noch .... und hab damit vorletze Woche sogar noch mal 2-3h arbeiten müssen (da ich da alte Kundensachen noch drauf hab, die mit neuen MbPs und neuer Software so nicht mehr funktionieren). Leider ist der eine Lüfte davon kaputt (und Apfelklinik wollte es nicht mehr anfassen "damals"), so dass das Ding recht schnell recht warm und laut wird. ... :'(
+1
Scrubelicious13.07.19 10:42
Ja das waren Zeiten früher. Da gab es auch nicht Vorurteile wie heute, nun das Internet existiert nicht so wie heute.

Vom Amiga - NES - SNES - GameBoy - SGI - Titanium PowerBook G4 - iPod (1000 Songs I’m pocket) - DVD / Surround Sound zum E-Bike sind schon bei mir jedenfalls die highlights. Upgrades zählen nicht
Don't believe everything on the internet!
0
Bozol
Bozol13.07.19 10:43
Bei mir war die Einstiegsdroge ein C= VC20, danach kamen ein C= C128D, ein C= A3000T welcher nach einer A3640 eine Cyberstorm 68060 nebst 604PPC und eine Cybervsion bekam, danach folgte ein Ausrutscher mit einem selbst konfigurierten und zusammengebauten PC und zu guter Letzt hat mich Steve mit der Vorstellung des G5 auf die gute Seite der Macht geholt. Später kam noch ein C= A1000 mit einem Originalsatz Kick 1.0 Disketten dazu.

Meine erste Schallplatte war die “Fanny Adams” von Sweet, meine erste CD war “Wuthering Heights” von Kate Bush und um das Ganze abzurunden: mein erster Kinofilm war “Godzilla” welcher wahrscheinlich dran schuld ist das für mich nur einen Godzilla gibt welcher mit den Dinos aus den gleichnamigen US-Produktionen Gott sei Dank nichts zu tun hat.

Mein erster CD Player war von der Fa. Pilz aus Kranzberg welche seinerzeit aggressiv TV-Werbung dafür machte (CD-Player + 10 CDs nach Wahl) , mein erster MP3 Player war ein Diamond Rio 500 welchen ich noch heute besitze.

Mein letzter MP3 Player war der 1. iPod mini welchen ich auch noch heute besitze und danach kamen ja langsam die iPhones…

Ach ja, ein Amiga CD-32 hab ich auch noch, mit Speedball Brutal Deluxe und noch ein paar anderen Games.

So, genug in Erinnerungen geschwelgt
+1
Hot Mac
Hot Mac13.07.19 10:45
Schens
Gottchen, wart ihr Rocker.
Das sind wir noch immer!
I wanna rock and roll all night and party every day! 🤘

Die Maxi von Taylor Dayne habe ich bestimmt auch noch im Keller, aber die kam ja erst viele Jahre später raus.
0
SRZDD13.07.19 11:09
Hier mal zum Vergleich die Ostvariante:
- Z9001 bzw. KC 85/1 im Schülerrechenzentrum,
- später 2nd Hand C64 privat,
- in PA (Produktive Arbeit / ein Schultag alle zwei Wochen in einem Betrieb) 1988 /89 Robotron A 7150 zusammengeschraubt
- in der Schule tauchten die ersten Robotron BIC A 5105 mit Rolanet auf ...
- erstes Internet mit ISDN (Hagenuk SpeedDragon) 1996
+3
mactelge
mactelge13.07.19 11:27
MY FIRST REVOX

Das Schmuckstück A77 aus dem Jahre 1973.
Die Holzzarge liess sich mit vier Schrauben abbauen und gab das geniale Innenleben frei: Druckguss-Chassis, Pabst Antriebsmotore, die Elektronik auf Steckplatinen, Mechanik relaisgesteuert.
Danke an Willi Studer.
Dreh´dich um – bleib´wie du bist – dann hast du Rückenwind im Gesicht!
+5
flyingangel13.07.19 11:34
Erinnerungen werden wach!
1970 das Licht der Welt erblickt und schon früh an Papis Anlage (Marantz Receiver, Tandberg Kassettendeck) Musik gehört. Als Compi hatte ich einen C64. Nachdem er sich eine neue Anlage (Denon) gekauft hat, bekam ich seine alte. Philips CD-Player Toplader - und die meisten Händler wussten nicht was CDs sind. Und dann kamen LaserDisc und CD-i dazu. 1992 habe ich mir dann von meinem ersten fixen Gehalt (eher 2-3) den ersten Computer gekauft: 486DX33 mit 4MB Hauptspeicher, 512MB HDD und 14“ VGA Monitor im BigTower. Ich hab noch den Verkäufer im Ohr: „Das werden sie nie im Leben ausnutzen. Damit kommen sie laaaange aus!“ ... Bereits ein Jahr später kam ein neuer Prozessor, und dann ständig aufgerüstet. Ein PalmPilot und dann ein Palm Tungsten, Libretto für unterwegs. HTC WindowsPocket als erstes Smartphone. Dann kam der Wechsel ins Apple-Universum mit iPhone 3GS und MacMini. Und heute nurmehr MacBook 2018, AppleTVs, iPadPro 1. Generation und iPhone 8 plus. Und in der Zwischenzeit hab ich nichtmal mehr einen BluRay-Player - nur die Kinder in der PS4.
+2
Bitsurfer13.07.19 12:14
Bei mir ging der Hifi Bazillus schon während der Ausbildung los.
Mein erster HifiTurm ein Traum. Wie ich mir das erspart hab, heute ein Rätsel. Komplett von Pioneer. Tapedeck CTF 1250 Verstärker 9800 Equalizer, Dynamikexpander, Nachhallgerät( völlig unbrauchbar aber sah cool aus) und den ersten Pioneer Digitaltuner tx 1000 welcher den 9800 Analogtuner ersetzte. Dazu den Pioneer Tangential Plattenspieler.
Das war alles, ohne dem PL in einem grossen Massangeferigten Turm.
Und genau der Digitaltuner war der Grund warum ich damals sagte, Digital ist ein Sch.... War er doch dem Analogtuner Haushoch unterlegen. Also flog alles raus. Bei einem Bekannten, da stand alles was Rang und Namen hatte, übernahm ich dann ein paar Ausstellungsgeräte.
Vorstufe, Pioneer Exclusive C3, dazu die Endstufe Exclusive M3. Tape Akai gxc570, Tuner Luxman T50 sowie den Technics SP15. Daran die ultimative Präzision eine Lautsprechers, Dynaudio DC4.
Meine erste Cam, Canon AE1. Kurz darauf die Contax RTS II mit den wunderbaren Zeiss Planaren. Heute wieder Canon.
Mein erster Compi. Nachdem ich Wochenlang in Fachzeitschriften geblättert und ich immer mehr verwirrt wurde hatte ich mal ne Mac Zeitschrift gekauft. Ich war böllig verwirrt dass die Themen sie in den PC Zeitschriften omnipräsent waren da nicht existierten. Ich fragte einen Bekannten der im PC Hardwaregeschäft tätig war was der Hauptunterschied Mac-Pc ist. Seine Worte vergess ich nie. Das ist wie der Unterschied Auto Motorrad. Motorrad ist der PC, höchst emotional, bei Wind und Wetter immer draussen. Manchmal fliegst du auf die Fresse. Beim Auto hast du immer ein Dach überm Kopf. Mein erster war ein Performa 450.
Über Uhren erzähl ich nix. Meine Daily Rocker seit 7 Jahren ist eine Planet Ocean.

So fertig geschrieben.
+1
barabas13.07.19 12:28
Ja, den Kennwood KA 1000 hatte ich auch seinerzeit, er stellte den Übergang von meinen bisherigen Saba Receivern zu erstmals getrennten Komponenten dar. An den Test in der Audio kann mich noch bis heute erinnern.
Die Freude währte aber nicht allzu lange, schon nach relativ kurzer Zeit erzeugte der Poti des Lautstärkeschiebe-Reglers hässliche Kratzgeräusche gefolgt von den Klangreglern und auch die Endstufe hatte es mir durchgeschossen, obwohl ich aufgrund meiner damaligen eingeschränkten räumlichen Gegebenheiten noch nicht einmal Zimmerlautstärke erreichen konnte.
Der nächste Schritt war dann die Vor-, Endstufen Kombination Luxmann C02 / M02. Eine der auch optisch schönsten Kombinationen bis zum heutigen Tag
0
sonorman
sonorman13.07.19 12:42
barabas
… schon nach relativ kurzer Zeit erzeugte der Poti des Lautstärkeschiebe-Reglers hässliche Kratzgeräusche gefolgt von den Klangreglern …
Ja, das war ein großes Problem des Kenwood. Heute würde man solche Schiebe-Schleifbahn-Regler in High-End-Amps auch ganz sicher nicht mehr verbauen.
0
rene204
rene20413.07.19 12:52
leichtwiesahne
rene204

Der bekam dann noch eine Mega ST40, eine 40 GB HDD, Wow, was für eine Menge Speicherplatz....

Waren wohl er MB!
Aber alles gut!

Da hast Du natürlich recht, im Freudentaumel der Erinnerungen habe ich mich doch glatt vertan.... Ebenso fehlte das D beim C128D (mit Diskette (5,25")
Gelassenheit und Gesundheit.. ist das wichtigste...
+1
HMW13.07.19 13:42
Danke Sonorman für diesen anregenden Blick zurück, auch die comments zeigen, dass hier viele auf einer Wellenlänge surfen.
Gruss aus Norwegen
+2
Assassin13.07.19 14:25
Je länger man nachdenkt, desto mehr feine Sachen fallen einem ein:

Der Pioneer Laserdisk Player zum Beispiel. Natürlich auch diverse Spielkonsolen aus der Familie PlayStation.
Oder der olle Gameboy, der mich laaaange begleitet hat.
+1
Hot Mac
Hot Mac13.07.19 14:44
Assassin
Je länger man nachdenkt, desto mehr feine Sachen fallen einem ein
Das stimmt!
Die Lektüre des Artikels hat mir schon in der Früh ein Lächeln entlockt.
Dieser Thread beschert mir echt einen schönen Samstag.
+1
redbear13.07.19 15:24
Man you NAILED it
Danke für den Artikel.
Kultobjekte sind echt was Schönes .
+1
68040
6804013.07.19 15:37
Mein erstes Gadget war ein Nintendo Game&Watch "Donkey Kong Jr." Von wegen lächerliche Grafik - war damals super cool, zumindest hat ich viele Stunden damit verbracht. Es folgten erste Kontakte mit C64 Besitzern (Winter Games, Summer Games etc.) und einem MSX-Besitzer. Der wollte mich unbedingt davon überzeugen mir so ein Teil zuzulegen weil er genau niemanden hatte mit dem er Software tauschen konnte. Ich bekam dann von meinen Eltern einen Amiga 500, ein paar Wochen später dann auch einen Monitor. Vorher hatten wir immer gestritten wann ich den Amiga am Fernseher benutzen darf. Nach dem Amiga wurde es dann ein Escom Tower PC mit Hercules Grafik und 40 MB HDD. Es war glaube ich ein 80286. Lieber wäre mit ein Amiga 2000 oder 4000 gewesen, aber die Zeit der Amigas ging da schon zu Ende. Apple hatte mich schon damals fasziniert, aber die Preise haben den Einstieg damals unmöglich gemacht. Das Thema HiFi habe ich nur leicht gestreift. Einen Walkman hatte ich glaube ich nicht, dafür aber einen Discman. Im Berufsleben hatte ich es mit div. Windows Notebooks zu tun. Nach 3 Jahren waren die Akkus der Geräte tot (Mein MacBook Pro 2010 hält immer noch ca. 1h - ist aber kaum mehr in Benutzung). Mein erstes Apple Gerät war ein iPhone 3G gefolgt von einem MacBook Aluminium 13" in 2009. Weil ich das Teil 1 Jahr später mit dem Auto geschrottet habe, habe ich mir ein 2010 MacBook Pro 13" gekauft. Dank einer am Vortag gemachten TimeMachine Sicherung, war der Wechsel in gut einer halben Stunde erledigt. Einfach so, kein herumgemurkse, Passwort eingeben und neue Mails abrufen. Das war wirklich fantastisch. Windows Rechner wechseln war immer eine Angelegenheit von mehreren Stunden. Im Jänner 2012 bekam ich dann meinen iMac 27" late 2012, auf dem ich gerade diese Zeilen schreibe. Das Teil funktioniert immer noch (fast) wie am 1. Tag und ich denke dass eher der Softwaresupport hier das Ende der Nutzungsdauer einläuten wird denn eine überaltete Hardware. Heuer gibt es ja zumindest noch das Update im Herbst. Nach dem iPhone 3G folgten das 4,5, 6 und jetzt Xr 128 GB PR. iPads habe ich Air 1, Air 2 und seit kurzem ein Air3 mit Pencil und Bluetooth Tastatur die vom 2010 MacBook Pro noch übrig geblieben ist.
0
Matthias300013.07.19 16:05
rene204

1994 kam dann mein erster Windows PC (sage und schreibe fast 4000 DM) mit SCSI und 548MB HDD und 16GB Ram, mit Windows 95 und Plus-Paket, was für schöne Bildschirmschoner.. Erinnert ihr Euch noch an den Mystery-Hintergrund....? Mit den Fledermäusen, die im Screensaver herumflogen...?
Wow, 16GB RAM
+1
sonorman
sonorman13.07.19 16:26
Klasse! Freut mich, dass so viele Gleichgesinnte dabei sind.
+1
rene204
rene20413.07.19 16:29
Matthias3000
rene204
... und 16GB Ram, mit Windows 95 und Plus-Paket, ...
Wow, 16GB RAM
Ja, auch das war ein Schreibfehler... Tausche ein G gegen ein M
Gelassenheit und Gesundheit.. ist das wichtigste...
+1
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