Die Produkthighlights der Woche – praktische USB-Gadgets, flotte In-Ears, stylische Lautsprecher und mehr

Mit einigen Tagen Verspätung ist nun endlich auch WatchOS 2 für die AppleWatch freigegeben. Wie von den anderen iDevices gewohnt, erforderte der Download in den ersten Stunden – trotz vergleichsweise überschaubaren rund 500 MB Dateigröße – viel Geduld, was auf einen sehr großen Ansturm schließen lässt.



Die Updateprozedur hat bei mir reibungslos geklappt. Nach dem etwas langsamen Download in der Watch-App auf dem iPhone und der Wartezeit, bis die Apple Watch zu mindestens 50% aufgeladen war (darunter startet das Update nicht), plus die übliche Wartezeit zum "Vorbereiten" des Updates, ging die Übertragung zwischen iPhone und Watch recht schnell. Der Installationsvorgang auf der Uhr dauerte wiederum recht lange. Ich habe die Zeit nicht gestoppt, aber ca. 30 Minuten waren es wohl. Weitere User-Interventionen waren aber nicht erforderlich, sodass man den Updatevorgang mit Ausnahme der Wartezeit als super-simpel ansehen kann. – Wie von iDevices eigentlich nicht anders gewohnt.

Die neuen Features sind mir persönlich teilweise sehr willkommen (wie der Night Stand Modus), andere Gimmicks, wie die neuen Watch Faces mit animierten Hintergründen etc., reizen mich weniger. Ich bleibe bei meiner individualisierten Ansicht "Farbe". Vom großen Rest der Neuerungen bekommt man im täglichen Gebrauch gar nicht viel mit. Die Uhr scheint bei manchen Aktionen ein klein wenig flotter zu reagieren, aber dramatisch ist das nicht. Die vielleicht wichtigsten Neuerungen, nämlich dass sich Apps von Drittanbietern jetzt direkt auf der Uhr installieren lassen und dass diese weitergehenden Zugriff auf die Hardware bekommen, wird erst dann größere Auswirkungen zeigen, wenn entsprechende Apps angeboten werden. Momentan ist die Auswahl noch recht dünn. Doch das dürfte sich schon bald ändern.

An meinem Fazit zum Test der Apple Watch in REWIND Ausgabe 487 hat sich bislang nichts geändert. WatchOS 2 krempelt die Uhr nicht komplett um, sondern macht sie nur noch attraktiver und hebt sie wieder ein Stück von der Konkurrenz ab, die für meinen Geschmack, wie am Beispiel der neuen Pebble Time Round zu sehen, ausnahmslos zu planlos mit Design- und Softwareexperimenten ihren Weg zu finden versucht.

But now for something completely different … An diesem Wochenende gibt es keinen zusätzlichen Praxistest (neue Hardware ist schon "in Arbeit"), aber dafür habe ich Ihnen unter anderem ein paar nette USB-Gadgets anzubieten.

Die Produkthighlights der Woche:

  • Praktische USB-Gadgets für den kleinen Geldbeutel
  • G-Technology erweitert seine Evolution-Serie
  • beyerdynamic bringt neuen In-Ear der iDX-Serie
  • B&O bringt weiteren Bluetooth-Design-Lautsprecher und einen In-Ear mit Noise Cancelling

Kommentare

Krypton27.09.15 01:51
Die Beyerdynamic sehen interessant aus. Hat schon jemand Erfahrung mit den bisherigen Modellen aus der iDX-Serie?
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mo.
mo.27.09.15 23:10
Ja habe ich tatsächlich:
Ich besitze seit ca. einem Jahr die iDX 160 iE. Der Klang ist mit den passenden Ohrstücken wirklich sehr überzeugend.
Wenn man bedenkt, dass es ein In-Ear Headset für den mobilen Einsatz ist – einfach nur fantastisch in dieser Preisklasse – Aber Klang ist natürlich subjektiv.

Den Service für die angepassten Otoplastiken (nochmal ca. €100) habe ich auch genutzt. Da ich hier bereits ein paar ältere Otoplastiken (zur Lautstärkereguliereung) herumliegen hatte, habe ich dort testweise die Filter herausgenommen und die iDX dort eingesetzt. Das optimiert den Klang nochmals zusätzlich.

KIND hat aber leider in meinem Fall Otoplastiken geliefert, die…
1. keine gute Passform hatten (nach 3 Minuten fast unerträglich im Ohr) und extrem klobig und unansehnlich waren.
2. sog. Belüftungsbohrungen besaßen. Dadurch war der Klang dann mit den speziell angepassten Otoplastiken von KIND extrem viel schlechter als ich getestet und erwartet hatte.
Diese Belüftungsöffnungen waren angeblich vorgeschrieben, dadurch war der Klang aber schlechter als mit den normalen Silikon-Aufsätzen von Beyerdynamic selbst. Das komplette tieffrequente Spektrum fehlte mit den extra angepassten Otoplastiken leider komplett. Wenn man diese Belüftungsöffnungen geschlossen hat war der Klang wie erwartet und sehr gut.
Am Ende habe ich die Otoplastiken reklamiert und bin nun mit diesen Comply Foam Tips mehr als zufrieden.

Die Verarbeitung der iDX 160 iE ist sehr gut und zeigt auch nach einem Jahr täglicher Nutzung keine Schwächen. Lediglich das (austauschbare) Kabel, dass direkt nach den zusammengeführten Kabeln des linken und rechten Ohrhörers angesteckt wird habe ich einmal getauscht, da ich hier einen Kabelbruch am Stecker direkt am iPhone hatte. Hier lagen in meinem Fall aber mehrere Kabel bei.

Summa Summarum:
  • Super Klang
  • Tolle Verarbeitung
  • Von extra Otoplastiken (zumindest bei KIND) würde ich abraten
Lorem my ipsum.
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Paddy2590
Paddy259028.09.15 14:54
Krypton

Hi Krypton, ich besitze ebenfalls seit etwa einem Jahr dein iDX160 iE und bin sehr zufrieden damit. Klanglich ist es das Beste, was ich im In-Ear Bereich bislang gehört habe, ich habe schon viele Ohrhörer verschiedener Hersteller im Preisbereich zwischen 60€ und 200€ gehört. Da ist der iDX160 iE definitiv ganz vorne. Auch mit der Verarbeitung bin ich rundum zufrieden. Bis jetzt hatte ich mit Kabelbruch und ähnlichem Unsinn bei diesen Ohrhörern nichts zu tun.
Ich kann diese Ohrhörer nur empfehlen und werde mir selbst auch die neuen iDX200 iE mal anhören, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Auch wenn ich letztendlich meinen 160ern treu bleiben werde, waren schließlich auch nicht ganz günstig und dürfen daher noch ein paar Jährchen ihren Dienst tun😉
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Paddy2590
Paddy259028.09.15 14:58
Kleiner Nachtrag noch: Meine Freunde leihen sich die iDX160 iE häufig aus, wenn sie mit mir unterwegs sind und ich sie gerade nicht benutze, weil sie so begeistert sind von dem Klang:-)
Ich denke, das sagt mehr, als man hier mit Worten umständlich beschreiben kann😉 Also, unbedingt mal testen, es lohnt sich:-)
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Krypton28.09.15 20:12
mo. & Paddy2590 Vielen Dank für das tolle Feedback. Dann spricht ja nichts mehr gegen einen Test der neuen Stöpsel. Bin schon gespannt
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