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Time Machine: Backups dauern sehr lange

gacki11.04.2614:32
Hallo,

hat vielleicht jemand eine Idee zu folgendem Problem?
Backups dauern in letzter Zeit sehr lange, teilweise bis zu 2 Stunden für einen Durchgang. Dabei werden aber oft nur wenige Daten geschrieben; und das Backup läuft auch anfänglich sehr flink, um dann im Bereich um 90% aufwärts plötzlich regelrecht zu kriechen.

TheTimeMachineMechanic sagt, dass sich alles weitgehend unauffällig verhält. Sehe ich ins Log, taucht dort immer wieder so etwas auf:

26-04-11 14:18:12.134 TimeMach    com.apple.backupd.sandbox.xpc: connection invalid

bzw.

26-04-11 14:16:57.635 TimeMach    Failed to enumerate URLs under /Volumes/WD Elements Time Machine for SnapshotStorage reuse with error Error Domain=NSCocoaErrorDomain Code=257 "Die Datei „WD Elements Time Machine“ konnte nicht geöffnet werden, da du nicht die Zugriffsrechte hast, um sie anzuzeigen." UserInfo={NSURL=file:///Volumes/WD%20Elements%20Time%20Machine, NSFilePath=/Volumes/WD Elements Time Machine, NSUnderlyingError=0x600000d6e460 {Error Domain=NSPOSIXErrorDomain Code=1 "Operation not permitted"}}

und ähnliches. Eine Websuche danach hat eher in Richtung gemountete SMB-Shares usw. gezeigt, das ist hier aber nicht der Fall - es ist eine ganz normal mit Mac OS Extended (Journaled) formatierte USB-Platte mit 8TB, von denen die Hälfte noch frei ist.

Der Rechner ist ein M1 Mac mini mit Sonoma.

Für Hinweise wäre ich sehr dankbar.
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Kommentare

Marcel Bresink11.04.2614:50
gacki
es ist eine ganz normal mit Mac OS Extended (Journaled) formatierte USB-Platte mit 8TB,

Ist das wirklich so? Das ist mit Tricks technisch machbar, aber normalerweise ist ein Sicherungsvolume von Time Machine seit macOS 11 grundsätzlich "APFS (Groß-/Kleinschreibung)", wahlweise zusätzlich verschlüsselt. Auch die Erwähnung von "Snapshot Storage" im Protokoll würde eher darauf hindeuten.

Andauernde "connection invalid"-Meldungen sind normal. Das bedeutet nur, dass die Hilfsprozesse, die an Time Machine beteiligt sind, gegenseitig Datenverbindungen auf- und wieder abbauen.

Die andere Meldung ist ungewöhnlich und würde normalerweise auf Konflikte mit dem Systemintegritätsschutz hinweisen. Das kann bei Time Machine aber eigentlich nicht sein.
+1
gacki11.04.2615:19
Vielen Dank; und wie üblich gibt es noch ein paar Dinge, die ich vielleicht im Vorfeld hätte aufschreiben sollen. Asche auf mein Haupt.

Die Platte wurde ursprünglich unter 10.14 (auf einem Intel-Rechner) als Backup-Platte eingerichtet. Als dann der M1-Rechner kam, habe ich mit dieser Platte die Migration durchgeführt und danach ein neues Backup auf derselben Platte gestartet.

So weit ich mich erinnern kann, liefen die neuen Backups aber eine ganze Zeit flüssig durch.
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bmonno211.04.2617:05
Marcel Bresink
gacki
es ist eine ganz normal mit Mac OS Extended (Journaled) formatierte USB-Platte mit 8TB,

Ist das wirklich so? Das ist mit Tricks technisch machbar, aber normalerweise ist ein Sicherungsvolume von Time Machine seit macOS 11 grundsätzlich "APFS (Groß-/Kleinschreibung)", wahlweise zusätzlich verschlüsselt. Auch die Erwähnung von "Snapshot Storage" im Protokoll würde eher darauf hindeuten.
Wenn ein TimeMachine Backup auf HFS+ fortgesetzt wird, bleibt HFS+ erhalten. Das nutzt ja auch der genannte „Trick“aus.
Aber vielleicht hat Apple ja im aktuellen System was eingebaut.
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ela13.04.2607:08
1. Apple geht bei neuen Systemen nur noch von APFS aus. Die alten Formate mögen noch funktionieren aber geh mal davon aus, dass da niemand bei Apple auch nur 5 Minuten Zeit drauf investiert.

2. sollte das Backup bei dir zum Ende hin auf Verzeichnisse stoßen mit sehr vielen kleinen Dateien und/oder sehr vielen Unterverzeichnissen - irgendwo in der Library keine Seltenheit - würde das einen massiven Rückgang der Geschwindigkeit erklären. Die filesysteme haben auch 2026 Probleme damit.

Ich hatte neulich größere Verzeichnisse durchs Netz kopiert und statt 40-50 MByte/s was im wlan schon gehen kann bei mir, oder um 25 MByte/s was im Alltag üblicher Schnitt ist, kamen streckenweise nur zweistellige KByte/s durch - nicht weil das Netz lahm wäre sondern weil es zigtausende kleine Dateien von ein paar KByte waren. Die großen Brocken (Zips und Videos) gingen dann wieder bis 40 MByte/s rauf.

Selbes beobachte an USB Laufwerken auch.

3. HDD ist nochmal deutlich Träger dabei als SSD - aber auch bei denen ist es massiv langsamer als das Laufwerk technisch könnte.
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