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„Made for Apple Watch“ – Apple warnt vor minderwertigen Ladegeräten

Am heutigen Tag veröffentlichte Apple ein Support-Dokument, welches sich insbesondere an Besitzer einer Apple Watch richtet. Hierin geht das kalifornische Unternehmen auf die in ihrer Zahl wachsenden Drittanbieter-Ladegeräte für die Smartwatch aus Cupertino ein, die über keinerlei Zertifizierung verfügen. Neben einem langsamen Ladevorgang kann es dann zu wiederholten Warnmeldungen kommen, aber auch die Batterielebensdauer sei hierdurch in Mitleidenschaft gezogen.


Sichtprüfung
Ginge es nach Apple, so sollten Kunden nur die hauseigenen Charger oder jene mit MFi-Zertifizierung nutzen. MFi steht in diesem Zusammenhang für „Made for iPhone“, was jedoch gleichermaßen auf die Apple Watch zutrifft. Für diese hat der iPhone-Konzern außerdem ein eigenes „Made for Apple Watch“-Abzeichen entworfen. Hiermit möchte man dem Markt der minderwertigen Nachbauten entgegenwirken, doch scheint offensichtlich nicht jeder diese Unterscheidung treffen zu können. Daher stellt das kalifornische Unternehmen auf der dafür eingerichteten Webseite Bildmaterial von originalen Ladegeräten zur Verfügung, um den Blick seiner Kunden zu schärfen. Der begleitende Text erläutert die regulatorischen Kennzeichnungen, die sich auf dem Kabel befinden können. Weiterhin heißt es, dass Ladegeräte, die nicht aus Cupertino stammen, unter anderem „in Farbe, Design und Beschriftung“ von der Apple-Normierung abweichen.

Auf den zweiten Blick ...
Sollte man sich weiterhin nicht vollends sicher sein, ob es sich um ein Original handelt, so kann ein Blick in die Liste mit Modellnummern für sämtliche bisher produzierte Kabel weiterhelfen, welche ebenso auf der Support-Seite abgebildet ist. Des Weiteren stellt das Unternehmen eine Datenbank für MFi-Zubehör bereit. Mac-Nutzer haben zudem noch eine Möglichkeit zur Verifizierung: Hierzu schließt man das Kabel zunächst an den smarten Zeitmesser und verbindet diesen anschließend hierüber mit dem Mac. In den Systemeinstellungen unter dem Gesichtspunkt „Allgemein“ lässt sich daraufhin in der Rubrik „Über“ der Systembericht aufrufen und unter „USB“ das gekoppelte Ladegerät vorfinden. Weisen die Details „Apple Inc.“ als Hersteller aus, so ist laut dem Support-Dokument davon auszugehen, dass es sich um ein Original-Kabel handeln dürfte.

Kommentare

Internet ID
Internet ID19.12.23 09:17
Würde nie eines von einem Dritthersteller kaufen, ausser Hermès.

Apple könnte noch mehr offizielle Partnerschaften eingehen.
-5
Quickmix
Quickmix19.12.23 10:08
Internet ID
Würde nie eines von einem Dritthersteller kaufen, ausser Hermès.

Apple könnte noch mehr offizielle Partnerschaften eingehen.

Belkin ist auch gut und von Apple zertifiziert.
+8
buffi
buffi19.12.23 11:34
Musste mir mal im Urlaub in Ägypten Ersatz kaufen, da ich mein Kabel vergessen hatte. Original war nicht zu bekommen. Es war die blanke Katastrophe. Schrott hoch 5
Can’t innovate anymore? My ass!
+1
piik
piik19.12.23 11:35
Bei den induktiven Ladegeräten kann nichts schief gehen, außer dass sie nicht laden. So what?
+2
AidanTale19.12.23 13:58
Apple könnte auch einfach den QI Landestandard für die Watch unterstützen. Das ganze proprietäre Zeug mag gut sein für Apple, ich habe allerdings wenig Lust extra Kabel, Ladepads etc. rumzuschleppen.
+1
Nebula
Nebula19.12.23 17:23
piik
Bei den induktiven Ladegeräten kann nichts schief gehen, außer dass sie nicht laden. So what?
Dann leg dein iPhone mal auf den Induktionsherd.
»Wir werden alle sterben« – Albert Einstein
0
stefan19.12.23 18:52
piik
Bei den induktiven Ladegeräten kann nichts schief gehen, außer dass sie nicht laden.
Genau. Ich habe mehrere Watch-Ladegeräte mit eingebautem Akku und die funktionieren erstaunlich gut, obwohl sie nicht zertifiziert sind.
0
Jingol20.12.23 12:23
Als ich mir eine AW 9 gekauft habe, hat mir der Verkäufer davon abgeraten das alte Ladekabel von der alten AW 2 zu benutzen. Angeblich kann sie durch die geringe Ladekapazität schaden nehmen. Ich war verwundert, da ich angenommen habe eine langsamer Ladegeschwindigkeit ist besser für den Akku. Ich konnte dazu auch nichts im Netz finden. Kennt ihr das ?
0
alphabeta
alphabeta23.12.23 21:04
Langsamere Ladegeschwindigkeit ist ok. Im Gegensatz zu manchen Verkäufern...

Ich habe mehrere Fremd-Ladegeräte von 30-100W. Wobei ich die 100W noch nie getestet habe - wer lädt schon 4-5 Geräte gleichzeitig...
Und GaN etc. wird gerne draufgeschrieben, muss aber nicht immer drin sein - Kommentare lesen.

Und mehrere Powerbanks 10.000 und 20.000.
Die keine der Pb bringt. 75% davon (das 5V aus 3,7V-Problem) schon eher. Nach längerem Gebrauch (ca. 1 Jahr) säuft die Kapazität gerne auf 50% oder weniger ab (nicht bei allen!). Deshalb habe ich beim Laden und Entladen immer einen meiner USB-Tester zwischengeschaltet.
Ein Fehler könnte sein, die Pb immer bis zum Ende zu laden und entladen, was man beim Smartphone ja gerne vermeidet.
Dazu muss man aber erstmal die Eckdaten ermessen...

Und beim Smartphoneladen erlebt man mitunter Merkwürdiges:
Statt mit 1.4A oder 2A zeigt der Tester nur 1A oder manchmal sogar wesentlich weniger an (hatte schon 40mA) - ohne USB-Tester merkt man sowas sehr spät oder nie. Ursachenbehebung kann ein Verdrehen des iOS- oder USB-C-Steckers sein. Auch Korrosion von Kontakten.

USB-Tester gibt es ab/unter 5.- , oberhalb von 20.- sind die Dinger eher etwas für Spezialisten, die mit deren Angaben auch was anfangen können. Was nützen sonst die schönsten Zahlen und Kurven...
Die meisten haben USB-A nach USB-A. USB-C ist selten, aber die gibt es. Sonst Adapter oder entsprechende Kabel benutzen.
- Mit 1 zu 3 Kabeln (A => C, iOS, Micro) habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht, speziell esager, toocki, fonken und asome tech.
Dummheit ist der treueste Verbündete der Evolution.
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