MacBook Neo: Beschränkungen für externe Monitore – macOS warnt bei Verwendung des falschen Ports


Es kommt eher selten vor, dass Apple ein Produkt veröffentlicht, das mit einem unerwartet niedrig angesetzten Preis überrascht. Beim MacBook Neo ist Cupertino dieses Kunststück jedoch tatsächlich gelungen: Im Bildungsstore ist der neueste Spross der Mac-Familie bereits ab 599 Euro erhältlich. Für diesen Preis müssen Käufer im Vergleich zum MacBook Air
einige Einschränkungen in Kauf nehmen, darunter lediglich 8 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie den A18 Pro, der im Vergleich zum M5 deutlich zurückfällt. Ferner sind Thunderbolt sowie USB 4 nicht mit von der Partie. Die technischen Spezifikationen der beiden verbauten USB-C-Ports unterscheiden sich voneinander, was im Alltag durchaus zu Komplikationen führen kann.
MacBook Neo: Einmal USB 2, einmal USB 3Der hintere der beiden USB-C-Anschlüsse des MacBook Neo unterstützt USB 3 und damit Transferraten von bis zu 10 Gbit/s. Der andere beschränkt sich hingegen auf USB 2, was die Übertragungsrate auf 480 Mbit/s beschränkt. Grundsätzlich sind die Datenübertragung sowie das Laden des Akkus mit beiden Ports möglich. Da der vordere Anschluss jedoch DisplayPort nicht unterstützt, lässt sich kein externer Bildschirm anschließen. John Gruber von
Daring Fireball findet das zwar ärgerlich, hat aber für diese Entscheidung Apples durchaus Verständnis: Die Marketingabteilung des Konzerns habe ihm glaubhaft erklärt, dass es eine beachtliche technische Leistung gewesen sei, dem Laptop überhaupt einen zweiten Port zu verpassen.
Externe Monitore müssen mit dem linken Anschluss verbunden werden
Quelle:
Apple MacBook Neo warnt bei Verwendung des falschen PortsGruber konnte zudem in Erfahrung bringen, was geschieht, wenn der Nutzer einen externen Bildschirm an den falschen Port anschließt: macOS spuckt in solchen Fällen einen Hinweis aus, welcher auf den anderen Port verweist. Da es keine Markierung an den Anschlüssen gibt, ist diese Vorgehensweise wohl durchaus sinnvoll. Besitzer eines MacBook Neo sollten zudem bedenken, dass das Gerät lediglich mit einem externen Display mit einer nativen Auflösung von bis zu 4K bei 60 Hertz kompatibel ist. Aktivieren Anwender eine höhere Auflösung, kann das Auswirkungen auf die Bildwiederholrate oder die HDR-Modi in den Display-Einstellungen haben.