Mac Rewind - Ausgabe 213 erschienen

MacTechNews.de wird heute auf Grund von Wartungsarbeiten einige Stunden lang nicht wie gewohnt zu erreichen sein. Versüßen Sie sich doch einfach die Wartezeit mit der Lektüre der Mac Rewind! Wie immer können Sie über MacRewind.de die aktuelle Ausgabe lesen, das Magazin kostenlos über den iTunes Store abonnieren oder auch im umfangreichen Archiv stöbern. Folgende Themen werden diesmal behandelt:

Die Bit-Flüsterer
  • Amarra – Der Klangmeister
  • M2Tech hiFace
  • Klangunterschiede bei Digitalkabeln?
Tools, Utilities & Stuff
  • EyeTV Netstream
  • Verbatim eSATA/USB 2.0
  • Edifier iF 350 iPod-Radio
  • Bluelounge CableDrops – Bunte Ordnungshüter
  • ZyXEL NSA221 Medienserver
  • Naim HDX in neuer Version
  • AirPort Express vergoldet?
  • Cullmann voll „Hip“
  • Neuheiten aus dem „thinkTANK“
  • Manfrotto: Fotorucksack
  • Netgear „Gigabit“ Powerline

Bilder der Woche

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Kommentare

re:com06.03.10 11:29
Also auch wenn ich dir jetzt nicht widersprechen will, dass durch hochwertigere Kabel auch in einem Digitalsystem ein besseres Endergebnis erzielt werden kann ist der von dir veröffentlichte 2,5 seitige Artikel eigentlich nur von deiner subjektiven Erfahrung von den von dir veranstalten Tests geprägt und es wird kaum bis gar nicht darauf eingegangen warum denn ein hochwertiges Digital-Kabel, denn wirklich bessere Ergebnisse erzielen sollte. Von daher ist der Artikel meiner Meinung nach nicht mehr als gefundenes Fressen für all die "Besserhörer" die meinen ihre Bose-Böxlein sein Highest Fidelity.

ein treuer MacRewind-Leser
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sonorman
sonorman06.03.10 11:35
Ja, natürlich ist das nur meine Erfahrung. Ich wollte keine wissenschaftliche Abhandlung über unterschiedliche Messwerte in Sachen Jitter, HF-Einstreuung, Spannungsschwankungen & Co. schreiben, sondern nur dazu ermutigen, es selbst zu auszuprobieren.

Den Kritikern braucht man ja nicht mal mit eindeutigen Messwerten kommen. Die würden es trotzdem leugnen und weiter behaupten, die Erde ist eine Scheibe.
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DonQ
DonQ06.03.10 11:36
yepp, lass dich nicht einschüchtern, durch die miesen kommentatoren, die im übrigen nicht mal auf argumente oder fragen antworten, sind sowieso immer dieselben nerver, nörgler und besserwisser, die sich sowas sowieso nicht leisten können oder wollen.

just my 2 cents
an apple a day, keeps the rats away…
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MacminiFan
MacminiFan06.03.10 11:45
@ re:com
Ich finde sonorman ist sehrwohl auf die Unterschiede eingegangen. Es ist nämlich die Verarbeitungsqualität und das verwendete Material, das im Zusammenspiel den Ausschlag gibt. Dabei gibt es je nach verwendeter Hardwareausstattung sehr differenzierte Unterschiede, die mal mehr und mal weniger auch für "Nicht-Hörerfahrene" feststellbar sind. Letztendlich, und auch das wird genannt, ist es eine Frage in wieweit ein geneigter Hörer bereit ist, dafür eine betimmte Menge Geld auszugeben. Mach doch einfach mal selbst (wie angegeben) einen Selbsterfahrungstest, sofern das wirklich von Interesse ist. Ich kann aus eigenen Klangtuningerfahrungen bestätigen, das es ein sehr spannendes und manchmal überraschendes Feld ist. Der Blickwinkel ist bei jedem anders; aber wir teilen ja auch nicht alle das gleiche Hobby.
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csd07.03.10 09:54
Erstmal Danke dafür, das in Mac Rewind auch der Audiobereich abgedeckt wird und Beachtung findet. Weiter so!!
Höherwertige Kabel können durchaus die Klangdarstellung verbessern. In Bezug auf Audiokabel wird manchmal auch von "schnellen Kabeln" ("...irgendwie ist dies Kabel schneller") gesprochen. Dieser Effekt tritt auf, wenn ein Kabel mehr Anteile eines Signals übertragen kann, als ein anderes, vermeintlich schlechteres Kabel. Unser Gehirn kann ein umfangreicheres Signal schneller identifizieren und interpretieren, als ein gleiches Signal, dem durch ein minderwertiges Kabel Signalanteile genommen wurden.
Es ist aber Grundsätzlich ein subjektiver Eindruck, ob der Klang eines Kabels gefällt oder nicht.
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padlock962
padlock96207.03.10 12:43
Ich bin froh, dass für mich eine ganz normale Audioanlage reicht. So kann ich ganz viel Geld sparen Ein ein USB-Kabel für >100€ ist schon heftig.
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Darii07.03.10 18:00
> Den Kritikern braucht man ja nicht mal mit eindeutigen Messwerten kommen.
@sonorman: Das muss man auch wirklich nicht. Es ist einfach so, dass es, so lange die durch das Kabel produzierten Fehler noch durch Fehlerkorrektur kompensiert werden können, völlig unmöglich ist, einen Unterschied zu hören.

Dazu muss man auch nichts messen, wenn man wirklich untersuchen möchte ob so ein teures Kabel besser sein kann, dann reicht erstmal ein Blick in die Specs(von HDMI oder was auch immer) was da über Fehler im Datenstrom gesagt wird. Kann ja durchaus sein, dass bei HDMI bewusst Fehler in Kauf genommen werden, weiß ich nicht.

Die von dir angesprochenen D/A-Wandler sind wiederum ein ganz anderes Pflaster. Versorgungsspannungen sind keine digitalen Signale.
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BvK07.03.10 22:26
Aufgrund der für mich diesmal hochinteressanten Beurteilungen In den beiden letzten Rewinds habe ich Die Software Amarra installiert, die ja schon fast ein bisschen als Voodoo dargestellt wurde. Zufälligerweise besitze ich einen separaten DAC wenn er auch schon 15 jahre alt ist, aber er hat damals in einer HighEnd Liga mitgespielt und mich mit dem CD Audio Format wieder versöhnt. Mit Amarra auf einem MacMini hat meine Kette einen Qualitätssprung gemacht.

Kabeltechnisch verwende ich Lichtwellenleiter mit Toslink Steckern, wobei ich sagen muss dass diese billigen Toslinks in die Tonne gehören. Vor allem die Stecker an den Geräten sind unter aller Sau. Die in der Netzwerktechnik verwendeten Steckerpaare sind um Klassen besser, es ist unbegreiflich dass im Audiobereich immer noch diese Billigkomponente der japanischen Massenproduktion aus den 80igern verbaut wird.
Trotzdem: Amarra macht aus einem MacMini für rel. wenig Geld auch mit Toslinks richtig gut Musik und erzeugt einen komfortablen Player mit ausgezeichneten klanglichen Eigenschaften, sofern der Rest der Kette diese darzustellen vermag.
Vor dem Date mit Amarra hatte ich schonmal so grob die Tausender für ein neues Equipment zusammengerechnet und erkannt dass ein neues HIFI Projekt aufs nächste Leben warten muss. Bis dahin kann ich mir immerhin mit der Mini Lösung angenehm die Ohren verwöhnen.
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Esäk
Esäk07.03.10 23:44
Voodoo von sonorman

Ich habe es befürchtet und es ist genau so gekommen, wie zu erwarten: Sonorman swchreibt Stuss auf der Basis purer Behauptungen und ohne den geringsten Funken eines Beleges oder einer Nachvollziehbaren Argumentation!

Es ist das tyische Geschwafel eines Auddiophilen, dem Messwerte und Objektivität nichts und sein Glaube an seine Meinung und seine Einbildung von gehör alles bedeuten. Seine Argumentation kann man wie folgt zusammenfassen: Glaubt es weil ich bin kompetent.
Und das ist nicht mehr lachhaft, das ist nicht mehr peinlich, das ist weit jenseits von Gut & Böse.

Es geht schon los damit, dass sonorman den ach so dummen Digitalexperten fundamentalistisches "ist digital und damit perfekt" unterstellt.
Das ist falsch. Das ist bewußt falsch. Und diese demagogische Art der Argumentation führt dann dazu, dass er leicht sagen kann, dass die digitalen Experten doof sind.
Die digitalen Experten sind aber nicght so doof, wie sie von sonorman dargestellt werden. Sie beharren auch Belegen für Behauptungen. Das ist alles.
Die bringt sonorman nicht. Er meint und glaubt bloß. Und das ist äußerst billig und dürftig.

Ich gebe gerne zu, dass Fakten zu bringen bei solchen Audiothemen sehr aufwändig ist. Es ist sehr time consuming und aufwändig, Blindtestest beim Vergleichshören zu machen mit etlichen halbwegs repräsentativen Methoden und Testpersonen. Keine Frage. genau deshalb passieren sie so gut wie nicht. Behauptet, dass estwas so und so klänge, das wird aber munter trotzdem. Und dabei gibt es so gut wie nie und auch von sonorman praktiziert keine Einschränkung darauf, dass ein Klangurteil eines Menschen "einfach mal so" total beliebig ist, so gut wie keinen Funken Objektivität enthält, auch wenn die Urteiler sich Experten schimpfen.
Es gibt für Klangurteile keinen Ersatz zu aufwändigen Tests nach Blindprinzipien. Alles andere sind Märchen, Beliebigkeit und der Mythos des Urteilers, der sich selbst glaubt.
Weiter wäre noch möglich, objektive Messdaten zu liefern. Nicht ganz so schwierig wie die Hörtests, aber doch auch aufwändig, da neben Sachverstand entsprechende Messtechnik verfügbar sein muss. Das hat sonsorman nicht.
Man könnte nun sagen, dass es unfair wäre, sonorman vorzuwerfen, dass er keine Messwerte zur Untermauerung seiner Behauptungen liefert. Es mag zu viel erwartet sein, dass sonormann als EinmannAutor auch noch so etwas zustande bringt, ja. Aber im Umkehrschluss heisst das, dass sonorman bei seinen Besprechungen von Audio-Equipment nichts als heiße Luft zur verfügung hat und das Mantra, dass es eben so sei.
Das ist ein bisschen wenig!

Laut Wittgenstein soll man darüber schweigen was man nicht klar ausdrücken kann.
Und soniormann kann da nichts klar ausdrücken, sondern bietet purer Meinung, ohne einen Hauch von Nachvollziehbarkeit..

So könnte es sogar sein, das sonormans Urteile stimmen. Allein wir können das nie beurteilen. Man kann mit genau dem gleichen recht das Gegenteil behaupten oder auch etwas ganz anderes. Deshalb bezeichne ich solche Ergüsse als Geschwafel.

Ich bin komplett erschüttert, wenn ich die extrem mystisch Audio-Seite von sonormann mit der Sachlichkeit vergleiche, mit der er Fotoequipment beschreibt. Der Unterschied ist einfach der Hammer und es ist noch mehr der Hammer, dass sonorman selbst dieser Extremkontrast nicht auffällt.

Es fängt diesemal schon bei dem einführenden "Gleichnis" an (nicht alles, was hängt, ist eine Metapher), in dem sonorman den Unterschied zwischen Raw und JPG-Formaten bei der Fotografie mit , ja was eigentlich? Der vergleich wird nicht aufgelöst und stattdessen sagt er, dass er selbst nicht so genau weiß, was da das Amarra-Teil eigentlich anders macht. Aber besser klingen tut es selbstverständlich.
Ist das Hohn? Will er da die Leser veräppeln? Kapiert er selbst nicht, dass das gaga ist?

Dann kommt noch so irgendwie irgendwas mit Fest- und Fließkommaoperationen. Genaues weiß man nicht. Macht nix. Klingt ja besser. Dass das ein Witz von einer Beschreibung ist und dass diese Operationen bei der Wiedergabe von digitaler Musik, die ja weder in fest- noch Fließkommazahlen, sondern in Integern vorliegen, keine vorstellbare Rolle spielen dürften, das ist auch egal. Hauptsache was erzählt.

Ich weiß ja nicht wirklich, was sonorman zu solchen unseriösen Wortschwallen ermutigt. Ich schlage mal eine Spekulation vor: Er mag Audio. Er mag die Technik. Ich kann das nachvollziehen. Und er mag gerne was drüber schreiben.
Wenn er die esoterischen Qualitäten etlicher High-End-Produkte schonungslos beschreiben würde, bekäme er a) kaum noch Testgeräte (schade) und b) macht das Runterputzen auf die Dauer weder Ihm noch den Lesern Spass. Und da objektive Masse wie Hörtests und Messdaten viel zu aufwändig sind, kann er sowieso nichts Fundiertes schreiben. Er will aber. Und er hat viel Fantasie

Und er geht auf solche Kritik Null ein, weil er da keinen Bumentopf gewinnen kann. Er will schreiben und dehalb ignoriert er alle Kritik, so berechtigt sie auch sein mag...
Die Todesstrafe gehört auch in Hessen abgeschafft!
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molly7808.03.10 07:30
Um mal wieder etwas Humor einzubringen empfehle ich folgenden Artikel zu lesen:
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KloDeckelRodelFan08.03.10 08:19
Klangunterschiede bei Digitalkabeln ???

Das hat ja noch gefehlt, dass das Voodoo-Audiotechnikgesülze auch den Apple-Mac-Bereich erreicht.

ich selbst arbeite in der Hardwareentwicklung für digitale Audiotechnik und muss immer wieder mit Entsetzen feststellen, wie sehr die Leute mit überteuerten Produkten verarscht werden.

Wenn diese Audiophil-Idioten einmal sehen würden, wie und mit was ihre so geliebte High-End-Musik produziert wird, ich glaube, sie würden auf der Stelle tot umfallen: In den professionelllen Audiogeräten von Mischpult bis Aufnahme- und (Re-)Masteringsystemen wird ganz normal mit Wasser gekocht - hier gibt es keine De-Jitter-Spielereien usw. Und es funktioniert trotzdem hervorragend. Das Thema der digitalen Coax- und LWL-Audioverbindungen habe ich mehrfach mit teuersten Messgeräten untersucht, die einige 100000,- Euro kosten und mir sind bei fertigen marktreifen Produkten auch in der Consumerelektronik bisher noch keine fehlende Bits untergekommen und was Jitter angeht, war alles im grünen Bereich. Und erst recht auch hörtechnisch.

Für mich sind diese High-End-Voodooo-Jünger wirklich die letzen Spinner. Einmal wollte man mir tatsächlich eine CD-Dämpfungsmatte andrehen - im Vorführraum hat der Verkäufer felsenfest behauptet, dass die Bässe mit der Matte deutlich weicher und differenzierter rüberkommen. Habe diesem Menschen dann mitgeteilt, dass der mal sein Oberstübchen untersuchen lassen sollte.

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KloDeckelRodelFan08.03.10 08:23
molly78

Ja, genau - FETISCH !!!

Diesen Beitrag sehe ich nicht als Humor sondern 100% zutreffend.

Vor allen Dingen, Zitat:

"Der Audiophile ist außerordentlich therapieresistent."
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csd08.03.10 08:40
Von "Audio-Rohdaten" kann man sprechen, wenn die Pulse Code Modulationen im Containerformat Aiff oder Wav vorliegen. Aber auch nur dann, wenn sie das original Mixdown-File in der original Auflösung des Mix-Projektes sind (Mix 24Bit/96kHz Stereo-Mixdown bei 24Bit/96kHz).
Audiofiles von einer CD würde ich nicht als Rohdaten bezeichnen, weil ihnen mindestens die oberen 8 Bit fehlen (24Bit auf 16Bit) und ein Dithering vorgenommen wurde. Ganz zu schweigen davon, das im professionellen Bereich auch noch das DA- und AD-Umsetzen beim Pre-Mastering hinzukommt, wenn eine Bearbeitung von digitalen Daten mit analogem Equipment vorgenommen wird.
Eigentlich unnötig zu erwähnen ist, das AAC's und MP3's alles andere als Audio-Rohdaten sind.
Schwer zu sagen, was Amarra macht. Ich hatte erst auf ein eigenes Clocking (also als Masterclock) getippt, aber dazu müsste der DAC als Slave laufen. Das hat sonorman aber so nicht beschrieben. Die Hardware von Sonicstudio ist jedenfalls kein Schrott. Es handelt sich um modifizierte Audiointerfaces von Metric Halo. Ich habe selbst ein ULN-2 von MH und die darin verwendeten Umsetzer / Wandler sind von AKM und von wirklich hervorragender Qualität. Man kann sich ja eine Demoversion von Amarra herunter laden und es selbst ausprobieren.
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sonorman
sonorman08.03.10 09:21
Esäk

Wer bist Du eigentlich, dass Du immer wieder ohne zu zögern aus der Deckung der Anonymität heraus andere als Lügner und Spinner diffamierst? Oute Dich doch mal und lege Dein Fachwissen im Audiobereich offen auf den Tisch! Ansonsten bist Du nur ein Troll.
Ich befürchte mal, Du hast vielleicht irgend einen wissenschaftlichen Beruf, vielleicht sogar Physiker, und denkst daher, Du hast die Kompetenz, auch Leute aus "artfremden" Wissensbereichen schulmeistern zu können. Vielleicht auch, weil Du mal aus einem paar Hamsterkäfigen Lautsprecher selbst gebaut hast, oder schon mal einen Bausatz-Verstärker von ELV zusammengelötet hast. Keine Ahnung. Jedenfalls ist Deine gesamte Kritik hier nichts anderes als Verleumdungen, weil Du nicht einen einzigen Beweis antrittst, oder auch nur auf irgend einen kompetenten Nachweis verlinkst, der mich (oder all die anderen "Spinner" aus der HiFi-Branche) widerlegt.

Man stelle sich vor: Ein Autobauer stellt ein neues Luxusmodell vor und behauptet, es sei der komfortabelste Wagen, den er jemals gebaut hat. Zunächst mal ist das tatsächlich nur eine Behauptung, doch dann kommen die Autotester und bestätigen das. 10 Autotester sagen, dass der Wagen wirklich komfortabler ist und einer sagt vielleicht, er empfindet das nicht so. Jetzt kommt aber Meister Esäk daher und behauptet, der Autobauer ist ein großer Lügner, weil Autos können gar nicht unterschiedlich komfortabel sein, denn sie haben (fast) alle vier Räder und Stoßdämpfer. Dass da aber noch mehr Dinge eine Rolle spielen, wie das Zusammenspiels zwischen Radaufhängung, Dämpferabstimmung, Querlenker, unbewegte Massen u.s.w., lässt Du dabei völlig außer acht, und weil der Hersteller keine Messwerte vorlegt, die beweisen, dass sein Auto komfortabler ist, bezichtigst Du ihn der Lüge, und die Autotester sind nur spinnerte Esoteriker.

Genau so gehst Du hier vor, indem Du behauptest, die subjektiven Erfahrungen anderer seien alles bloß Einbildung. Stattdessen würdest Du wahrscheinlich – um beim Beispiel zu bleiben – die Autotester auffordern, den besagten Wagen neben einem Konkurrenzmodell auf einen Rütteltisch zu stellen, dann zwei Tester mit Augenbinde und Ohrenstöpsel zwischen den beiden Autos auf den Rütteltischen schnell hin und her wechseln zu lassen, um im "Blindtest" nachzuweisen, dass da keine Unterschiede sind. Ja hallo McFly? *tock-tock-tock*
Jeder angesehene Experte aus der Audiobranche (nicht nur HiFi, sondern auch anerkannte Studioexperten) wissen, dass Doppel-Blindtests keinerlei Aussagekraft haben, um subjektive Langzeiterfahrungen zu ersetzen. Allein die Tatsache, dass Du so etwas vorschlägst, beweist dass Du keinerlei Erfahrung und Kompetenz in dem Bereich hast.

Was bei Dir noch erschwerend und belastend hinzukommt, ist der Umstand, dass Du ganz offensichtlich auch noch nie je selbst zusammen mit erfahrenen Experten Hörvergleiche durchgeführt hast. Du weigerst Dich ja förmlich, es erst mal selbst auszuprobieren. Lieber wirfst Du diejenigen, deren Aussagen Dir nicht passen, ungeprüft auf den Scheiterhaufen. Und das nicht zum ersten mal. Das ist einfach nur ein Trauerspiel, wie Du Dich verhältst.

Schade auch, dass Du Dich nicht an Deine eigenen Versprechungen hältst. Eigentlich wolltest Du jeden Kommentar zur Mac Rewind verkneifen, nachdem Du Dich in der Vergangenheit schon mehrfach in solche Ecken laviert hast. So wie hier @@
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BvK08.03.10 10:49
Es ist ja nicht wirklich einfach, subjektive Hörerlebnisse in Worten auszudrücken, darum geht es nämlich in den Beurteilung von Geräten Kabeln und dem ganzen Zeugs. Es handelt sich um die Darstellung eigener Hörerfahrungen und nicht um Messungen. Die objektiven Messwerte kann jeder selber auf den Herstellerseiten oder den einschlägigen Zeitschriften einsehen. Aber die Messwerte sind es nicht alleine, das zeigt sich zB bei Röhrenverstärkern, die ziemliche Verzerrungen aufweisen aber klanglich beliebt sind, oder auch bei Lautsprechen die zT ziemlich wilde Messwerte aufweisen. Gute UKW Tuner, oder Plattenspieler sind ein Beispiel für Geräte die Musik und Sprache wunderbar rüberbringen können, obwohl messtechnisch auch billige digitale Ketten mehr zu bieten haben.

Wenn die Messwerte im wesentlichen stimmen und das Signal prinzipiell verständlich rüberkommt, fängt die Psychoakustik an. Auf diesem Feld hat man recht viel, aber eben nur einseitig, bezüglich der Datenreduktion geforscht: herausgekommen sind recht gute Verfahren zur Datenreduktion, die zB Handytelefonate trotz minimaler Bandbreite ermöglichen. Ein Riesen Industriegeschäft, MP3 etc.

Aber wer soll denn schon solche Forschungsarbeit für Kabel und Verstärker machen, deshalb muss man da eben ausprobieren und reinhören, und deshalb wird die Beurteilung immer auch vom Hörer abhängen, und ob bei Kerzenlicht, im Auto oder beim Joggen gehört wird.

Auch bei Musikinstrumenten ist unbestritten dass es Unterschiede gibt,: alle ordentlichen Violinen können den Tonumfang ohne störende Effekte und gefühlsbetont oder analytisch wiedergeben, aber der Klang der Stradivaris gefällt uns offenbar so gut, dass dafür Vermögen ausgegeben werden. Für ein bisschen Holz Lack und Darm!

Bezogen auf die Amarra Software:
eigentlich ist es egal wie und ob die das Signal letztlich beeinflussen, es ist auch egal ob man dafür Geld ausgeben will oder nicht. Mich persönlich hat es mitgerissen, dass ich jetzt auch die Nebengeräusche der Instrumente - nicht die der Anlage - interpretieren kann.Ohne Amarrra ging das nicht so gut, man konnte deshalb nicht richtig erkennen konnte was das für Geräusche sind. Jetzt höre ich dass die Sängerin nicht ganz glatte Stimmbänder hat sondern ein ganz kleines bisschen heiser ist. Oder ich höre einfach dass es Musiker sind die da spielen die auch mal atmen, und nicht nur ein eine Sammlung von Instrumenten die Klänge und Melodien erzeugen.
Das Gehirn muss weniger interpretieren und im Hintergrund überlegen was das Lautsprechersignal beinhaltet. Deshalb hört sich gut aufgelöste Musik einfach lässiger, selbstverständlicher und nicht anstrengend an. Die mentale Fehlerkorrektur wird weniger gefordert.

Wenn die Anlage nicht nur messtechnisch sondern auch psychoakustisch gut ist, sinkt der Interpretationsaufwand im Kopf. In Folge wird die Musik richtiger und stimmiger empfunden es hört sich eben besser an, wenn die Information des Komponisten und der Interpreten besser ankommt.

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MacminiFan
MacminiFan08.03.10 18:36
Mit Befremden lese ich die Äußerungen von Esäk, die auch passend kommentiert wurden!

Ich für meinen Teil schätze es überaus, wenn ich eine kostenlose(!!!)gut recherchierte MacRewind lesen kann. Wenn mein Wissenshintergrund Bestätigung oder Erweiterung erfährt, ist das doch toll. Prima finde ich es auch, wenn Teilnehmer wie csd (Elektrotechnik?), oder BvK diese Ausgaben untermauern oder mit eigenen Erfahrungen ergänzen. Ist das nicht der Sinn eines Forums? Während für mich die Mac-Einbindung in den Audiobereich von Interesse ist, nehme ich andere Bereiche ev. weniger zur Kenntnis. Das steht doch jedem frei...
Letztendlich ist es die Mischung der Themen, die eine breite Leserschaft befriedigt. Ich finde, die MacRewind genauso toll, wie macnewpaper (vielleicht kennt die ja noch jemand aus 2004). Wissenschaftliche Abhandlungen interessieren mich nur als Querverweise, wo ich bei Bedarf selbst nachlesen kann.
@ BvK
Das persönliche Hörempfinden ist genau richtig beschrieben. In der Audio oder Stereoplay gab es hierzu mal einen interessanten Artikel, der individuelle Hörertypen ausmachte, die von ihrer Neigung im Akustikbereich differenzierbar waren. Dabei wurde der menschl. Frequenzbereich unterschiedlich wargenommen, mit der Folge, das unterschiedliche Audioketten mit deren Equipment unterschiedlich abschnitten, obwohl sie rein Meßtechnisch ähnlich gelagert waren. Dazu fällt mir auch der MacRewind Inear-Test aus Mai 2009 ein, der dort bei den 2 Probanden unterschiedliche Ergebnisse zutage brachte. Daraus abgeleitet, läßt die Empfehlung im Hififachhandel, eigenes Musikmaterial zum Hörcheck mitzubringen einen ganz anderen Blickwinkel zu.
Kabelchecks werden jedes Jahr aufs Neue in den Zeitschrften propagiert, dabei reichen die Bilder von warm, analytisch, anspringend..etc. in die unterschiedlichsten Facetten. Entscheidend ist aber immer nur eins: Wie nehme ich pers. den Klang in meiner Kette war und wo liegt mein pers. Budget dafür. Überraschend war für mich jedesmal der IFA-Besuch, wenn ich die "teuerste Anlage der Welt" hören konnte (unerschwinglich natürlich!). Die dargebotene Lautstärke der Vorführungen war nie lästig, weil die Kette in der Lage war über den gesamten Frequenzbereich zu brillieren. Der akustische Raum wurde für mich sogar derart in den Vordergrund geholt, das ich für mich mit Genugtuung feststellen konnte, daß mein Equiment das gar nicht schafft. Spannend war es aber allemal. Daraus abgeleitet kann man wohl sagen, dass Musik, wenn sie laut ist und nicht nervt, in einem guten Kontext spielt. Und wenn die Kabel (ins Budget) passen, dann sollte man zuschlagen. In diesem Sinne gern mehr davon...!
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