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Kurz: Hermès verkauft MagSafe-Ladegeräte ab 950 Euro +++ Bildschirmhintergrund mit "Lil Finder Guy"

Die französische Luxusmarke „Hermès“ offeriert hochwertig-dezente Modeartikel – Hemden, Hosen, Jacken und Schmuck für Damen wie Herren. Mit der in geringen Stückzahlen produzierten „Birkin Bag“ hat das Unternehmen ein popkulturelles Phänomen geschaffen. Apple kooperiert mit dem Pariser Label seit der ersten Apple Watch – bei jeder Apple-Watch-Präsentation finden die Lederarmbänder des Herstellers Erwähnung. Unter dem Namen „Paddock“ ist nun eine neue Reihe von Zubehörartikeln für iPhone und Apple Watch erhältlich.


Das Einstiegsmodell ist eine runde, von Leder umhüllte MagSafe-Scheibe namens „Paddock Solo“. Legt man ein iPhone darauf ab, wird es über das ein Meter lange USB-C-Kabel geladen. Alternativ kann ebenfalls die Ladeschatulle der AirPods Pro oder ein anderes Qi-kompatibles Smartphone mit Strom versorgt werden. Mit dabei ist auch eine Lederlasche, welche als Kabel-Organizer dient. Kostenpunkt: 950 Euro – oder 1.250 US-Dollar, falls man in den USA verweilt.

Duo, Yoyo und/oder Reiseetui
Das breitere „Paddock Duo“ ermöglicht das gleichzeitige Laden von Apple Watch und iPhone/AirPods Pro. Wer Platz sparen muss, greift stattdessen zum Paddock Yoyo, dessen eine Seite einen Apple-Watch-Ladepuck präsentiert, während auf der anderen Strom per MagSafe fließt. Dazwischen befindet sich eine Spindel zum Aufwickeln des Kabels. Für jeden der beiden Ladeadapter verlangt Hermès 1350 Euro. Im Set mit einem ebenfalls aus Kalbsleder handgefertigten Lederetui kann man über 3.000 Euro für eine stilechte Ladeausstattung ausgeben – Netzteil nicht inklusive.

Hermès bietet eine umfassende, handgefertigte Lederkollektion für Apple-Produkte. (Quelle: Hermès)

Bildschirmhintergrund „Lil Finder Guy“
Die kleine Figur mit dem zweifarbigen Finder-Gesicht erschien bisher nur kurz in TikTok-Videos, löste aber bereits umfangreiches Interesse in der Fan-Gemeinde aus. Der Entwickler James Thompson (PCalc, Dice) war offenbar so angetan, dass er das inoffizielle macOS-Maskottchen als dreidimensionale Figur nachbaute. Die daraus resultierenden Bilder lassen sich nun auf 512 Pixels herunterladen. Insgesamt sechs Bilder stehen dort in 5K-Auflösung bereit.

Finder-Maskottchen als Bildschirmhintergrund – auch in bunt. (Quelle: 512pixels.net)

Kommentare

Tommy1980
Tommy198020.03.26 18:58
Ich sah, las und lachte.
+15
L-E20.03.26 19:25
bekloppt
+9
Dunnikin
Dunnikin20.03.26 19:28
Es kann ja jeder sein Geld ausgeben, wofür er will.

Unabhängig meiner monetären Situation gibt es Dinge, die ich nie mache. Dazu gehört, solches Zubehör zu kaufen. Auch wenn das Leder erstklassig und die Teile von Hand gemacht wurden, käme ich mir für etwas dumm verkauft vor.

Wie heißt es so schön? Man muß die Leute so schnell über den Tisch ziehen, daß die Reibungshitze als Nestwärme empfunden wird.
+19
Deppomat20.03.26 20:05
Herpès
-6
skipper20.03.26 21:14
Sieht recht altbacken aus.
0
kofel20.03.26 21:35
Na, wenn Geld keine Rolex spielt ...
+3
L-E20.03.26 21:52
Dunnikin
Wie heißt es so schön? Man muß die Leute so schnell über den Tisch ziehen, daß die Reibungshitze als Nestwärme empfunden wird.
den muss ich mir merken
+2
Spacely21.03.26 06:04
Kennt noch wer die App „I am rich“?
+8
Dunnikin
Dunnikin21.03.26 06:29
Spacely
Kennt noch wer die App „I am rich“?

Ja. Kostete $5000 und zeigte einen großen roten Punkt auf schwarzem Grund. Damit konnte man zeigen, daß man zwar enthirnt war, aber viel Geld besaß.

Die App flog zurecht aus dem Store.

Wobei man dem Macher der App keinen Vorwurf machen kann. Er tat nichts Verbotenes. Es ist ein freier Markt mit freier Preisgestaltung und die App versprach keine weiteren Funktionen. Wie mit diesem Zubehör. Es lädt Geräte auf.
+4
99problems21.03.26 07:36
Das ist mir zu billig.
+2
Dunnikin
Dunnikin21.03.26 07:40
99problems
Das ist mir zu billig.

Mir auch. Und ich möchte einen grünen Punkt. Weil öko
+1
massi
massi21.03.26 09:19
Gibt's das auch in veganem Leder?
+2
Plebejer
Plebejer21.03.26 11:02
Dunnikin
Spacely
Kennt noch wer die App „I am rich“?

Ja. Kostete $5000 und zeigte einen großen roten Punkt auf schwarzem Grund. Damit konnte man zeigen, daß man zwar enthirnt war, aber viel Geld besaß.

Die App flog zurecht aus dem Store.

Wobei man dem Macher der App keinen Vorwurf machen kann. Er tat nichts Verbotenes. Es ist ein freier Markt mit freier Preisgestaltung und die App versprach keine weiteren Funktionen. Wie mit diesem Zubehör. Es lädt Geräte auf.

Die App kostete 999,99 Dollar (das war damals der höchste Preis, den eine App kosten durfte). Sie zeigte einen leuchtenden roten Edelstein.
Nach meiner Erinnerung wurde sie sogar ein paar Mal verkauft. Der Entwickler war übrigens Deutscher.
+5
pit1958ffm
pit1958ffm21.03.26 11:06
skipper
Sieht recht altbacken aus.

Vintage!
0
Dunnikin
Dunnikin21.03.26 12:27
Plebejer
Dunnikin
Spacely
Kennt noch wer die App „I am rich“?

Ja. Kostete $5000 und zeigte einen großen roten Punkt auf schwarzem Grund. Damit konnte man zeigen, daß man zwar enthirnt war, aber viel Geld besaß.

Die App flog zurecht aus dem Store.

Wobei man dem Macher der App keinen Vorwurf machen kann. Er tat nichts Verbotenes. Es ist ein freier Markt mit freier Preisgestaltung und die App versprach keine weiteren Funktionen. Wie mit diesem Zubehör. Es lädt Geräte auf.

Die App kostete 999,99 Dollar (das war damals der höchste Preis, den eine App kosten durfte). Sie zeigte einen leuchtenden roten Edelstein.
Nach meiner Erinnerung wurde sie sogar ein paar Mal verkauft. Der Entwickler war übrigens Deutscher.

Die Erinnerung kann trügen, aber wurde das $1000-Limit nicht wegen so bekloppten Apps eingeführt? Und auch die Regel, daß Apps einen gewissen praktikablen Funktionsumfang haben müssen?

Beim iPhone bin ich erst (Ende 2008? 2009?) mit dem 3GS eingestiegen.
0
milk
milk21.03.26 12:38
Plebejer
Die App kostete 999,99 Dollar (das war damals der höchste Preis, den eine App kosten durfte). Sie zeigte einen leuchtenden roten Edelstein.
Nach meiner Erinnerung wurde sie sogar ein paar Mal verkauft.

Sie wurde fünf Mal verkauft, und alle Käufer sollen von ihrem Recht auf Rückgabe Gebrauch gemacht haben.

Auch meine Erinnerung ist an dieser Stelle recht dunkel.
0
xcomma22.03.26 12:05
Spacely
[..] App „I am rich“?
Dunnikin
Die App flog zurecht aus dem Store.

Erinnere mich dran. Und erstmals auch negative Gedanken dazu, dass Apple hier Zensur betreibt bzw. an einer Art von "App-Entwickler-Freiheit" gezweifelt werden durfte.

Klar, sollen gesetzeswidrige Apps raus. Da traf in dem Fall aber nicht zu. Ist die App sinnlos? Ja. Aber das sollen dann bitte schön die Benutzer entscheiden. Worum sich Apple kümmern sollte war ein vernünftiges Refund-System/-Workflow/-Prozedur und dass man Apps nicht aus Versehen kaufen kann.

Denn wenn es um Schutz ginge (insbesondere Kinderschutz), eine wie auch immer geartete Sinnhaftigkeit, ggf. "gesellschaftlicher Mehrwert" usw., könnte man heutzutage auch einen Haufen Apps rauswerfen.
Wer definiert diese "Grenzen des Geschmacks"?
+1
martzell22.03.26 16:02
Dekadent soviel Geld auszugeben für Produkte die man eher nicht seinen Kindern vererben kann.
0
Frank Drebin
Frank Drebin23.03.26 09:09
Loot!
0

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