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Experiment: MacBook Neo mit vier externen Bildschirmen verbinden

Ein externer Monitor erleichtert das Arbeiten an einem Notebook sehr – vor allem dann, wenn die Bildschirmdiagonale lediglich bei 13 Zoll liegt, wie das beim MacBook Neo der Fall ist. Grundsätzlich hat Apples jüngster Spross der Mac-Familie keine Probleme mit einem derartigen Setup, sofern sich Nutzer mit einem zusätzlichen Bildschirm begnügen. Cupertino nennt die Unterstützung für ein externes Display mit einer nativen Auflösung von bis zu 4K bei 60 Hertz. Mehrere Bildschirme sind somit offiziell nicht möglich. Technisch aber durchaus: Golem versuchte sich an verschiedenen Konfigurationen, bis letztlich die Bildausgabe auf vier externen Monitoren gelang.


Erstes Nadelöhr: Nur ein USB-Port für externe Monitore geeignet
Apple spendiert dem MacBook Neo bekanntlich zwei USB-C-Ports, allerdings ist der vordere lediglich mit USB 2 kompatibel. Um einen Bildschirm mit dem Laptop zu verbinden, muss der Anschluss also am hinteren Port erfolgen (siehe hier). Um weitere Bildschirme zu verwenden, musste die Redaktion in die Trickkiste greifen – und sich einiger Adapter bedienen. Über dessen HDMI-Anschluss erfolgte die Bildausgabe auf einem Monitor. Ferner ließ sich am Dongle über dessen USB-A-Anschluss ein weiterer Adapter verbinden, welcher die Verbindung zu einem VGA-Monitor herstellte. Um die Beschränkungen des SoC zu umgehen, fiel Golem eine weitere Idee ein: Ein USB-A-Adapter von Dell spuckte das Bild auf einem externen Monitor sowie dem erwähnten VGA-Röhrenbildschirm aus.

DisplayLink und SideCar erweitern die Möglichkeiten
Für den dritten Bildschirm eignet sich Sidecar: Mac-Nutzer können so ein iPad einbeziehen, sofern die Zwei-Faktor-Authentifizierung eingerichtet und der Rechner und das Tablet mit demselben Apple-Account verknüpft sind. Als die Redaktion die drei Bildschirme verwenden wollte, stieß sie aber auf ein Problem bei der Kommunikation zwischen dem DisplayLink-Adapter und dem MacBook Neo. Die Auflösung musste auf 800 x 600 Pixel zurückgeschraubt werden. Die Bildwiederholfrequenz von 90 Hertz erwies sich zudem als zu hoch: Erst bei 75 Hertz erfolgte die Wiedergabe ohne Komplikationen.

Bis zu vier externe Bildschirme gleichzeitig im Einsatz
Damit nicht genug: Der Matrox Dualhead2Go sollte das Setup erweitern. Der Grafikadapter wird über DisplayPort angeschlossen; eine eigene Software weist ihn als 4K-Monitor aus. Er ließ sich mit der Dockingstation D6000 von Dell verbinden. Der VGA-Monitor steckte weiterhin am USB-A-Adapter, welcher wiederum zum Dock führte. Golem gelang es somit, drei externe Bildschirme über den USB-3-Port des MacBook Neo zu verbinden – als viertes Display fungierte ein iPad Air M1 via Sidecar.

Quelle: Golem

Die Redaktion begreift das Setup als Experiment, das in der Praxis an der Fehleranfälligkeit scheitert: Die Auflösung der Displays musste deutlich reduziert werden, und Berührungen an einem der Kabel konnten dazu führen, dass die Monitore ausfielen.

Quelle: Golem

Im Alltag sollten ein externer Monitor und gegebenenfalls ein per Sidecar verbundenes iPad für die meisten Nutzer ausreichend sein, so das abschließende Fazit.

Kommentare

PeKaEm
PeKaEm20.03.26 14:04
Aber warum!?
Wenn ich das will, kauf ich mir kein Neo. Das ist schon fast lästig, dass hier jeden jeden Tag ein Artikel über das Neo kommt.
-5
Aulicus
Aulicus20.03.26 14:19
there´always a way...
Macht doch Spaß so etwas auszutesten, egal ob Sinnvoll oder nicht
+3
Earlemann20.03.26 14:24
PeKaEm
Aber warum!?
Wenn ich das will, kauf ich mir kein Neo. Das ist schon fast lästig, dass hier jeden jeden Tag ein Artikel über das Neo kommt.
Was für den Einen lästig ist, ist für den Anderen interessant. Das Neo ist ein Neuzuwachs als Einsteiger, da finde ich es interessant, was Leute da rauskitzeln können. Ist es nicht eher lästig, dass sich Leute darüber echauffieren, einen vermeintlich lästigen Beitrag gelesen haben zu müssen? Warum wird's dann überhaupt gelesen?
+2
Bigeye
Bigeye20.03.26 14:25
Wo habt ihr denn den Röhrenmonitor ausgegraben? 😂
Was mich nicht umbringt macht mich nur härter
0
Pallllo20.03.26 14:34
Ich denke dass das auch für Besitzer eines MacBook Air M1 interessant sein dürfte, an den man regulär auch nur einen Monitor anschließen kann. Von dem Matrox-Adapter hab ich z.B. bisher noch nichts gehört…
+1
ttwm20.03.26 14:48
PeKaEm
Aber warum!?
Wenn ich das will, kauf ich mir kein Neo. Das ist schon fast lästig, dass hier jeden jeden Tag ein Artikel über das Neo kommt.
Nur als Beispiel: wenn ich mir jetzt ein Neo kaufe (weil es mir für den angedachten Einsatzzweck reicht) und in zig Jahren das Neo gegen etwas anderes ersetze (neues Neo, größeres macBook, Desktop-Rechner) – dann finde ich es schon interessant, was man mit diesem Ding als Zweitgerät alles machen könnte.

Und irgendwann muss ja mal jemand anfangen herauszufinden, was möglich sein könnte… Sonst könnte man sich ja auch darüber aufregen, warum man sich jetzt schon mit Linux auf MX-Macs beschäftigt. Wer Linux verwenden möchte, kauft sich ja aktuell keinen MX-Mac (Ausrufezeichen-Anzahl Eurer Wahl einfügen…)

Und ganz abgesehen davon: mehr Monitore an einem aktuellen Mac betreiben – als von Apple vorgesehen – ist ja nun kein neues Thema und sehr wohl wichtig für einige in diesem Forum…
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Dunnikin
Dunnikin20.03.26 15:14
Das Neo, die Bastelbude.

Ich finde es schon sehr interessant, was da findige Bastler aus dem kleinen Ding herausholen. Ich habe zwar keinen Bedarf an sowas, aber mir gefällt es.

Vielleicht mündet die Bastelei auch mal in eine recht nützliche Erweiterung oder gar ein einfach einzubauendes Upgrade.
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gfhfkgfhfk20.03.26 15:16
Wenn Apple das DisplayPort Protokoll vollständig unterstützen würde, könnte man ohne großen Aufwand direkt an den USB Alt Mode fähigen Port einen DisplayPort Hub anschließen.

So würgt man sich etwas mit DisplayLink (salopp formuliert einer USB Grafikkarte) zusammen.
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