Erste Tests: Siri AI unter iOS 27 in der Praxis (Video)


Die erste Entwicklerversion von iOS 27 gibt es zwar schon seit gestern Abend, allerdings schränkte Apple den Zugriff auf Siri AI stark ein. So muss man einer Warteliste beitreten, Apple schaltet die Bewerbungen dann nach und nach frei. Ersten Nutzern ist aber inzwischen genau das gelungen, sodass ein erster Blick auf das neue Siri-System möglich war. Unter anderem iDownloadBlog schildert die Erfahrungen – und bislang lautet das Fazit, nicht wieder vor derselben Vaporware-Situation wie vor zwei Jahren zu stehen. Stattdessen scheint Siri erstmals in der Produktgeschichte massiv an Fähigkeiten zuzulegen.
Siri kann in ersten Tests liefernDer wohl wichtigste Teil des Videos betrifft Siri AI. Der Tester prüfte mehrere der Funktionen, die Apple bereits 2024 versprochen hatte und nun mit iOS 27 tatsächlich ausliefert. Eine Anfrage nach Fotos von ihm bei einem Hockeyspiel im Rogers Place beantwortete Siri korrekt. Auch bei der Suche nach Bildern mit seinem Vater lieferte der Assistent zumindest passende Treffer, wenn auch nicht exakt das gesuchte Foto. Besonders überzeugend wirkte ein Beispiel für persönlichen Kontext. Auf die Frage, woran ihn Tegan am Morgen erinnert habe, fand Siri die passende Nachricht und fasste die Aussage korrekt zusammen.
Das spiegelt die Erfahrungen eines anderen Nutzers wider, der seinen ersten Siri-Test auf X teilte. Hier war Siri ebenfalls in der Lage, Gesprächsverläufe aufzugreifen und auf gezielte Fragen zu antworten – in diesem Fall, von welcher Marke noch einmal die Wasserflasche war, über die seine Mutter gesprochen hatte.
Gemischte Ergebnisse bei Foto-FunktionenOnscreen Awareness zeigte im Video von iDownloadBlog gleichermaßen praktische Ergebnisse. Bei einem Foto einer Mahlzeit konnte Siri AI Nährwertinformationen liefern. Anschließend testete der Nutzer eine "App Action" in Fotos. Auf den Befehl, ein Bild heller zu machen, wendete Siri automatisch eine Bildverbesserung an. "Extend" und "Reframe" von bereits aufgenommenen Fotos zeigten indes Probleme – schon im April hatte Blomberg
berichtet, dass es bei diesen Features in der Entwicklung hapere. Allerdings beantwortete der Server die Anfragen gar nicht erst, weswegen keine Beurteilung der Qualität möglich war.