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Erneuerung des Management-Teams wird eine von John Ternus größten Herausforderungen

Am 1. September endet bei Apple eine Ära, wenn Tim Cook den Staffelstab als CEO nach 15 Jahren an John Ternus übergibt. Eine häufig genannte Baustelle für den zukünftigen Chef sehen viele Beobachter im Bereich KI, wo man in Cupertino der Konkurrenz immer noch hinterherhinke. Etwas überraschend wirkt es vor diesem Hintergrund, wenn Mark Gurman bei Bloomberg eine ganz andere große Herausforderung identifiziert, die auf John Ternus wartet: die Erneuerung des Management-Teams.


Viele Spitzen-Manager gehen auf den Ruhestand zu
Der Grund dafür liege keineswegs darin, dass Ternus sämtliche Positionen neu besetzen möchte. Ausschlaggebend sei das Alter eines Teils des bestehenden Teams aus Executives. Mehrere Manager stehen kurz vor dem Ruhestand. Namentlich genannt sind Deirdre O’Brien – Senior Vice President Retail + People, Johny Srouji – Senior Vice President Hardware Technologies, Greg Joswiak – Senior Vice President Worldwide Marketing sowie Luca Maestri – Vice President Corporate Services. Alle befinden sich in den Endphasen ihrer Karrieren und werden der Analyse zufolge das Unternehmen innerhalb der nächsten Jahre verlassen, nachdem sie den iPhone-Hersteller Jahrzehnte mitgeprägt haben. Diese Verluste machen Neubesetzungen erforderlich und führen in der Folge zu weiteren Personalrochaden.

Bisherige Mitarbeiter sind Träger der Apple-DNA
Ein Risiko, das in den Augen Gurmans besteht, ist der mit dem Ausscheiden einhergehende Verlust an kultureller Unternehmensidentität, welche bisher Apple definiert und ausgemacht hat. Tim Cook habe es meisterlich verstanden, Abgänge so einzufädeln, dass Investoren und Aktionäre nicht aufgeschreckt oder ein Exodus an Führungspersonal vermutet wurde. Dies dürfte bei der relativ großen Anzahl an Neubesetzungen innerhalb des Führungszirkels für Ternus zu einer der größten Herausforderungen werden. Im schlimmsten Fall wäre Apple in ein paar Jahren kaum noch wiederzuerkennen.

Anders als Mark Gurman sehen dadurch aber nicht alle Beobachter Schwierigkeiten aufziehen. William Gallagher hält dagegen, dass es auch unter Tim Cook zahlreiche Abgänge gegeben habe, darunter gleich zwei Retail-Chefs und Jony Ive, der bekannte Chef-Designer und Intimus von Steve Jobs. Nichts davon schadete Apple nachhaltig.

Kommentare

macfreakz31.08.26 14:15
Wirtschaftlich nichts geschadet aber der Ruf über Design & UX litt darunter. Jetzt wirds versucht, alles besser zu machen.
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Metty
Metty31.08.26 14:36
Apple ist doch keine kleine Klitsche. Die haben tausende an Mitarbeitern. Viele von denen sind seit Jahrzehnten dabei und haben die Apple-DNA. Also ich da kein Problem kompetenten Nachwuchs zu finden.
Im schlimmsten Fall wäre Apple in ein paar Jahren kaum noch wiederzuerkennen.
Vielleicht wird ja alles auch viel besser. Also das Potential hat Apple dafür. Ich bin einfach mal optimistisch.
+5
Retrax31.08.26 14:54
Metty
Apple ist doch keine kleine Klitsche. Die haben tausende an Mitarbeitern. Viele von denen sind seit Jahrzehnten dabei und haben die Apple-DNA. Also ich da kein Problem kompetenten Nachwuchs zu finden.
Durchläuft nicht jeder "wichtigere" Mitarbeiter die Apple interne sogennante "University"?

Dort wird den Neuzugängen die genannte "Apple-DNA" nahe gebracht.

Also eigentlich müsste der neue CEO, Vizes, Höhere Manager,... hier aus dem vollen schöpfen können was fähige Mitarbeiter angeht.
+1
morpheus
morpheus31.08.26 15:54
Viele von den Apply University Besuchern sin z. B. Zu openAI gegangen. Manche Umstände erscheinen gar nicht “Apple like”
Coffee is always the solution
+1

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