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Forum>Software>Rechtschreibung- und Grammatikkorrektur für Pages 15

Rechtschreibung- und Grammatikkorrektur für Pages 15

Timeo Danaos31.08.2616:26
Ich habe MS Word endlich abgeschworen und bin auf Pages umgestiegen. Leider ist die interne Rechtschreibkorrektur eine Katastrophe. Welche externe Lösung könnt ihr empfehlen? Es darf durchaus Geld kosten, aber auch kein Vermögen.

Ich habe LanguageTool probiert, komme damit aber nicht zurecht. Die kostenlose Testversion zeigt mir keine Inlays, zeigt ständig an, dass der Text zu lange sei (obwohl es gerade mal zwei Seiten sind), man muss in so einem Editorfenster seine Korrekturen machen und dann per C&P in den Text einsetzen. Ich finde das maximal unbequem.

Ich würde gerne DeepL probieren, da ich aber schon ein Abo für DeepL-Translate hatte, kann ich die kostenlose Desktop-Version von DeepL-Write nicht probieren. Ist die gut? Hat da jemand Erfahrung?

Oder habt ihr andere Vorschläge? Ideal wäre eine direkte Integration in Pages, möglichst Korrekturvorschläge durch Klick auf den markierten Fehler oder, noch besser, eine zuverlässige direkte Korrektur im Text. Notfalls gehen auch Tastaturkürzel in Pages, die dann eine Vorschlagsliste o.ä. aufrufen.
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Kommentare

TMS
TMS31.08.2616:56
Nimm ne KI, das funktioniert recht gut.
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AugustP31.08.2617:02
Um dir hier besser Tips geben zu können: Was genau stört dich denn an der Rechtschreib- und Grammatikkorrektur von Pages / MacOS?

Zur Einordnung: Ein Teil der „Mängel“, die einem am Anfang auffallen (mir zumindest) sind die vielen eigenen Begriffe/Wörter etc. – da lernt das Nutzerwörterbuch im Laufe der Zeit mit, das ist zumindest meine Erfahrung. Und man unterschätzt gerade bei langer Nutzung, wie umfassend man Word schon trainiert hat (mir sagte Word 2011 mal, dass mein Benutzerwörterbuch zu viele Einträge hätte).
+2
Timeo Danaos31.08.2617:12
AugustP
Um dir hier besser Tips geben zu können: Was genau stört dich denn an der Rechtschreib- und Grammatikkorrektur von Pages / MacOS?

Die Korrektur übersieht z.B. fälschlich zusammen geschriebene Wörter, manchmal auch Buchstabensalat. Manches streicht sie an, manches nicht, es ist eher ein Glücksspiel, das mir für meine Zwecke zu riskant ist.

Ich habe die Word-Korrektur nie angelernt, das war mir zu blöd. Ich kann damit umgehen, dass eigene Begriffe angestrichen werden und ignoriere das einfach. Aber Word war recht zuverlässig im Auffinden von Fehlern und unsauberer Sprache.

Mir reicht es, wenn eine Korrektur zuverlässig meine Tipp- und Flüchtigkeitsfehler zurechtrückt. Aber das kann die Pages-Korrektur eben bei Weitem nicht.
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jeti
jeti31.08.2617:43
Was ich sehr bei Pages vermisse ist auf die „alte“ deutsche Rechtschreibung umschalten zu können.
Gerade im Deutschen gibt es, in meinen Augen, genüg Gründe zwischen den unterschiedlichen
Varianten der Rechtschreibreform und auch der „Alten“ wechseln zu können.
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KJM
KJM31.08.2622:21
TMS
Nimm ne KI, das funktioniert recht gut.

Was Timeo Danaos (ja, ja: Fürchte die Danaer, wenn sie Geschenke bringen) sucht, erfordert keine Dritthersteller-Software. Ich bin kein Freund von KI, aber Apples eigene KI stünde ihm hilfreich zur Seite, wenn er per In-App-Kauf sein Pages auf Apple Creator Studio erweitert. Dann kann er seine Texte nach Herzenslust von Apples KI kontrollieren und bearbeiten lassen.
+2
almdudi
almdudi31.08.2622:25
TMS
Nimm ne KI, das funktioniert recht gut.
Find ich auch.
Am besten nicht nur zur Rechtschreibkorrektur, lieber gleich den ganzen Text schreiben lassen.
Sollen doch die Serverfarmen kräftig heizen.
Während die Pseudo-KI rumalbert, kann der Mensch sicher sinnvolleres machen.

Sorry, ich bin halt so ein alter Sack, der Rechtschreibung noch in der Schule gelernt hat. Und der immer noch denkt, daß das selbst zu erledigen, durchaus menschenmöglich ist - nicht perfekt, es gibt da ja auch problematische Regeln, man sollte da durchaus etwas flexibel sein.
Aber ich lese meine Texte natürlich sowieso nochmal durch, bevor ich sie der Menschheit zum Fraß vorwerfe. Viele Jüngere haben dafür halt keine Zeit.
+2
almdudi
almdudi31.08.2622:30
jeti
Was ich sehr bei Pages vermisse ist auf die „alte“ deutsche Rechtschreibung umschalten zu können.
Gerade im Deutschen gibt es, in meinen Augen, genüg Gründe zwischen den unterschiedlichen
Varianten der Rechtschreibreform und auch der „Alten“ wechseln zu können.
Nichts gegen Kritik an den verschiedenen Reformen der Rechtschreiberegeln seit dem Kaiserreich, aber warum soll man da als Schreiber immer wieder mal wechseln?
Weil ich an Adressat A die frühere Variante benutzen möchte (um mich beliebt zu machen? ) und an Adressat B die neue Variante?
Oder weil man beruflich textet und Adressaten, Vereine, Verlage ihr spezifischen Anforderungen haben?
Das wäre ein guter Grund.
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Timeo Danaos31.08.2622:55
KJM
TMS
Nimm ne KI, das funktioniert recht gut.

Was Timeo Danaos (ja, ja: Fürchte die Danaer, wenn sie Geschenke bringen) sucht, erfordert keine Dritthersteller-Software. Ich bin kein Freund von KI, aber Apples eigene KI stünde ihm hilfreich zur Seite, wenn er per In-App-Kauf sein Pages auf Apple Creator Studio erweitert. Dann kann er seine Texte nach Herzenslust von Apples KI kontrollieren und bearbeiten lassen.

Danke für den Hinweis, kannte ich nicht.

1. 12,99 / Monat für eine Rechtschreibkorrektur? Den Rest dieser seltsamen Programme nutze ich nicht.
2. Ich finde auf Apples dümmlich-blumiger Webseite nicht, was genau mir das in Pages bringt, außer mir Tabellen mit „Magic Fill“ zu vervollständigen (Wer zum Henker denkt sich bloß diesen unendlichen Blödsinn aus? Eine KI?)
3. Ich finde da nichts zu Urheber- oder datenrechtlichen Fragen. Weißt Du da mehr? Welche KI ist das? Verlassen da Daten meinen Rechner?
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Timeo Danaos31.08.2623:02
almdudi
TMS
Nimm ne KI, das funktioniert recht gut.
Aber ich lese meine Texte natürlich sowieso nochmal durch, bevor ich sie der Menschheit zum Fraß vorwerfe. Viele Jüngere haben dafür halt keine Zeit.

Ich bin nicht jung, habe aber trotzdem manchmal sehr wenig Zeit. Ich schreibe professionell, manchmal unter extremem Zeitdruck große Textmengen. Da jede Fassung gegenzulesen kostet einfach zu viel Zeit.

Ich dachte halt, eine funktionierende Rechtschreibkorrektur sei nicht zu viel verlangt, aber offenbar täusche ich mich.

Zurück zu Word gehe ich auch nicht mehr, nachdem mir zweimal Texte wegen eines unsäglichen Bugs in diesem OneCloud-Mist im Nirvana verschwunden sind.

Ich werde mir wohl eine ganz andere Software suchen müssen. Menschliche Texterstellung ist ja offenbar heute nur noch ein Randthema.
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Weia
Weia01.09.2604:10
jeti
Was ich sehr bei Pages vermisse ist auf die „alte“ deutsche Rechtschreibung umschalten zu können.
Gerade im Deutschen gibt es, in meinen Augen, genüg Gründe zwischen den unterschiedlichen
Varianten der Rechtschreibreform und auch der „Alten“ wechseln zu können.
Es gibt dafür überhaupt gar keinen Grund. Sprache ist ein Kommunikationsmedium. Ein Kommunikationsmedium funktioniert am effektivsten, wenn es alle exakt gleich verwenden. Und da sich Dinge eben nunmal entwicklen, heißt das: alle die neueste Version. Abgesehen davon, dass viele unlogische Sachen behoben wurden.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
+3
Weia
Weia01.09.2604:49
Timeo Danaos
AugustP
Um dir hier besser Tips geben zu können: Was genau stört dich denn an der Rechtschreib- und Grammatikkorrektur von Pages / MacOS?
Die Korrektur übersieht z.B. fälschlich zusammen geschriebene Wörter, manchmal auch Buchstabensalat. Manches streicht sie an, manches nicht, es ist eher ein Glücksspiel, das mir für meine Zwecke zu riskant ist.
Das kann ich nicht nachvollziehen. Ich schreibe umfangreiche wissenschaftliche Texte mit entsprechend breitem Vokabular und habe keinerlei Probleme mit Pages. Ganz im Gegenteil, ein aus meiner Sicht riesiger Vorteil ist, dass Pages ja gar keine eigene Rechtschreibkorrektur hat, sondern auf die systemweite von macOS zurückgreift. D.h., was immer Du anlernst, gilt dann in allen macOS-konform programmierten Programmen, z.B. in Safari, wenn Du einen Text fürs Forum schreibst. Oder eine Statistik-Grafik in Numbers erstellst.

Ein anderes Thema ist freilich die Silbentrennung. Es gab bislang leider keine systemweite Silbentrennung in macOS (Tahoe kann ich noch nicht beurteilen, aber in iOS 26 ist sie auf Apple-Intelligence-fähigen iPhones vorhanden, daher gehe ich davon aus, dass das auch in macOS kommt). Deshalb nutzte Pages bislang eine eigene, und die war nicht gut. Aber davon hast Du ja nichts geschrieben.
Ich habe die Word-Korrektur nie angelernt, das war mir zu blöd.
Und dann beschwerst Du dich über Fehlfunktion? Ich habe meine seit 25 Jahren konsequent angelernt; vielleicht liegt es daran, dass ich keine Probleme mit Pages habe?
Aber Word war recht zuverlässig im Auffinden von […] unsauberer Sprache.

Mir reicht es, wenn eine Korrektur zuverlässig meine Tipp- und Flüchtigkeitsfehler zurechtrückt.
Wie passen diese beiden Sätze zusammen?
Timeo Danaos
1. 12,99 / Monat für eine Rechtschreibkorrektur?
Nein, nicht für eine Rechtschreibkorrektur, zum Erstellen von professionellen audiovisuellen Inhalten, für Musiker, Filmemacher usw. Die Rechtschreibkorrektur hat mit Apple Creator Studio nichts zu tun.
Den Rest dieser seltsamen Programme nutze ich nicht.
2. Ich finde auf Apples dümmlich-blumiger Webseite nicht, was genau mir das in Pages bringt
Apple kann nichts dafür, wenn Du das alles „seltsam“, „dümmlich“ (und „blöd“) findest und nicht nutzt. Das sind hochkarätige Medien-Programme, die früher vierstellige Beträge gekostet haben. Für Dich ist das dann eben nicht gedacht.

Für eine reine Rechtschreibkorrektur sollte in Zukunft die lokale Apple Intelligence reichen.
(Wer zum Henker denkt sich bloß diesen unendlichen Blödsinn aus? Eine KI?)
Mit dem falschen Fuß aufgestanden?
3. Ich finde da nichts zu Urheber- oder datenrechtlichen Fragen.
Datenschutz für eine Rechtschreibkorrektur?
Welche KI ist das?
Na, welche KI wohl? Apple Intelligence.
Verlassen da Daten meinen Rechner?
Sicher nicht für die Rechtschreibkorrektur. Du brauchst aber einen Apple-Silicon-Mac für Apple Intelligence.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
+4
Old Archibald Yates01.09.2608:02
Timeo Danaos
Ich würde gerne DeepL probieren, da ich aber schon ein Abo für DeepL-Translate hatte, kann ich die kostenlose Desktop-Version von DeepL-Write nicht probieren. Ist die gut? Hat da jemand Erfahrung?

Oder habt ihr andere Vorschläge? Ideal wäre eine direkte Integration in Pages, möglichst Korrekturvorschläge durch Klick auf den markierten Fehler, oder, noch besser, eine zuverlässige, direkte Korrektur im Text. Notfalls gehen auch Tastaturkürzel in Pages, die dann eine Vorschlagsliste o. Ä. aufrufen.

Ich habe ein Abo von DeepL Write, nutze es aber nicht für die Rechtschreibkontrolle in deutschsprachigen Texten. Ich habe gerade mal ein bisschen damit herumprobiert, das Ergebnis war in Ordnung – aber so eine Stichprobe reicht natürlich nicht, um von „Erfahrung“ damit reden zu können.

Wenn Du Dich abmeldest, kannst Du dann nicht die kostenlose Testphase von DeepL Write nutzen? Wenn nicht – und wenn es Dir den Aufwand wert ist –, könntest Du einen neuen User-Account auf Deinem Mac anlegen und Dich damit und als neuer Nutzer bei DeepL anmelden und so DeepL Write testen.

Der Workflow mit DeepL Write sähe so aus: Du markierst Text in Pages, fügst ihn per Tastatur-Shortcut in DeepL Write ein und kannst ihn dort mit einem Klick wieder zurückbefördern. Allerdings: nur als plain text. Sind das für Dich akzeptable Einschränkungen? Für mich wären sie das nicht.

Ich komme allerdings auch recht gut mit der Rechtschreibkorrektur von macOS zurecht. Ich verwende mehrere Programme, deren Editor auf Apples TextKit basiert, das dieselbe Rechtschreibkorrektur benutzt wie Pages. Pages selbst nutze ich aber lediglich für Kleinkram wie Briefe; für alles andere, was ich schreibe, zum größten Teil professionell, taugt es nicht. Aber natürlich gibt es ganz verschiedene Anforderungen, im privaten wie im professionellen Bereich.

Wenn Dich die Benutzeroberfläche nicht abschreckt, dann solltest Du einen Blick auf LibreOffice riskieren. Und wenn es unbedingt eine klassische Textverarbeitung sein soll, dann vielleicht auch einen auf Mellel (nicht kostenlos).

Wie auch immer Du Dich entscheidest, das würde ich unbedingt ändern:
Timeo Danaos
Ich habe die Word-Korrektur nie angelernt, das war mir zu blöd. Ich kann damit umgehen, dass eigene Begriffe angestrichen werden und ignoriere das einfach.

Egal, welche Rechtschreibkorrektur in welchem Programm werkelt, optimal arbeitet sie dann, wenn sie nur das unterstreicht, was falsch ist bzw. sie für falsch hält. Und sobald man den Standardwortschatz überschreitet, gelingt das nur, wenn man der Rechtschreibkorrektur neue Wörter beibringt. Das kann mühsam sein, klar, speziell auch, weil man dem dummen Ding jede flektierte Form eines Wortes einzeln einprügeln muss. Aber irgendwann lohnt es sich dann – die markierten Stellen werden dauerhaft weniger, und die anderen verdienen dann auch die Aufmerksamkeit des Nutzers. Das löst nicht Dein Problem der nicht unterstrichenen Fehler, klar, aber erleichtert die Korrekturarbeit trotzdem.
+2
AugustP01.09.2608:52
Weia
Apple kann nichts dafür, wenn Du das alles „seltsam“, „dümmlich“ (und „blöd“) findest und nicht nutzt. Das sind hochkarätige Medien-Programme, die früher vierstellige Beträge gekostet haben. Für Dich ist das dann eben nicht gedacht.
Ich glaube, es ging Timeo Danaos ging es da ausschließlich um die Beschreibung der Programme auf den Werbe-Seiten.

Buchstaben-Salat etc. sollte pages und alle anderen Programme, die auf die MacOS-Korrekturhilfe aufbauen, eigentlich gut markieren können. Funktioniert bei mir zumindest sehr gut. Eventuell stimmt da etwas nicht in den Einstellungen?

Ich habe die Korrekturhilfe vor allem deshalb „angelernt“, weil es mir sonst ständig meine Fachausdrücke anmarkert. Da die aber gerne kompliziert und lang sind, ich mich also manchmal wirklich vertippe, will ich, bringt mir das anlernen effektiv eine Zeitersparnis: ich muss nicht ständig Begriffe wie „postphänomenologische“ korrekturlesen.

Was bei mir nicht angemarkert wird, sind die basalen Grammatikprüfungen (Satz hat kein Verb?)

Ich bin jedenfalls auch vor kurzem Weg und zu LibreOffice gewechselt.
+1
gfhfkgfhfk01.09.2609:16
Weia
Sprache ist ein Kommunikationsmedium. Ein Kommunikationsmedium funktioniert am effektivsten, wenn es alle exakt gleich verwenden. Und da sich Dinge eben nunmal entwicklen, heißt das: alle die neueste Version. Abgesehen davon, dass viele unlogische Sachen behoben wurden.
Meines Erachtens wurde sehr viel mehr unlogische Dinge eingeführt. Der ganze Themenkomplex um das S bzw. ẞ ist ein großes Problem. Da waren die Regeln aus der Frakturzeit deutlich logischer. Statt ſs darf man ß schreiben, und ſſ steht nicht am Ende einer Fuge bzw. Wortes. Da war es auch einfacher Fluſsſchiff bzw. Flußſchiff zu schreiben nun schreibt man Flussschiff. Das ist ganz großes Kino.

Und da ist das Thema PC-Sprache noch nicht einmal angeschnitten. Sprich eine einheitliche Sprache ist Illusion.
+3
Timeo Danaos01.09.2609:32
Zunächst mal Danke für die hilfereiche Antwort.
AugustP
Buchstaben-Salat etc. sollte pages und alle anderen Programme, die auf die MacOS-Korrekturhilfe aufbauen, eigentlich gut markieren können. Funktioniert bei mir zumindest sehr gut. Eventuell stimmt da etwas nicht in den Einstellungen?

Den Gedanken hatte ich auch schon. Was kann ich denn da nicht richtig eingestellt haben?

In Pages kann man die Rechtschreibkorrektur ja nicht an- oder abstellen.

In den Systemeinstellungen Tastatur Texteingabe Eingabequellen ist Rechtschreibung automatisch korrigieren AN und die Sprache auf "Deutsch" eingestellt.

Habe ich da noch irgendwas übersehen?
+1
Another MacUser01.09.2609:38
TMS
Nimm ne KI, das funktioniert recht gut.
Ich bin eher für eine NI. Natürlich Intelligenz. Orthographie haben wir alle mal gelernt und sollten sie entsprechend – versuchen – einzusetzen. Hilft dem Gehirn sich zu trainieren und macht einen nicht immer fauler und »hilfsabhängiger« von KI.

Und falls Du meine Orthographie bemängelst: Gerne, aber ich bin seit der 6. Klasse durch offizielle psychologische Test und Atteste bestätigt Legastheniker… Dennoch versuche ich mit NI und nicht KI derartige Probleme anzugehen.

Ist nicht als Vorwurf oder Kritik gemeint. Lediglich meine Sichtweise, die man nicht teilen muss – aber darf…

Greetings, C.
+1
Timeo Danaos01.09.2609:40
Auch Dir zunächst vielen Dank für die sehr ausführliche und hilfreiche Antwort.
Old Archibald Yates
Wenn Du Dich abmeldest, kannst Du dann nicht die kostenlose Testphase von DeepL Write nutzen? Wenn nicht – und wenn es Dir den Aufwand wert ist –, könntest Du einen neuen User-Account auf Deinem Mac anlegen und Dich damit und als neuer Nutzer bei DeepL anmelden und so DeepL Write testen.

Ich konnte es jetzt auch einfach so ohne Abo und Testversion testen, es gilt offenbar einfach eine Maximalzahl an Buchstaben.
Old Archibald Yates
Der Workflow mit DeepL Write sähe so aus: Du markierst Text in Pages, fügst ihn per Tastatur-Shortcut in DeepL Write ein und kannst ihn dort mit einem Klick wieder zurückbefördern. Allerdings: nur als plain text. Sind das für Dich akzeptable Einschränkungen? Für mich wären sie das nicht.

Es wirkt umständlich, stimmt schon. Aber ich mag das geteilte Fenster und dass DeepL mir die Änderungen anzeigt und automatisch Vorschläge für bessere Formulierungen macht. Das Einfügen als Plaintext ist natürlich suboptimal. Ich probiere das jetzt einfach mal ein bisschen aus.
Old Archibald Yates
Wenn Dich die Benutzeroberfläche nicht abschreckt, dann solltest Du einen Blick auf LibreOffice riskieren. Und wenn es unbedingt eine klassische Textverarbeitung sein soll, dann vielleicht auch einen auf Mellel (nicht kostenlos).

Mellel hatte ich vor Jahren mal getestet, aber wieder verworfen. Da hat sich sicher einiges getan. Ich sehe mir das nochmal an, sieht interessant aus.
-1
KJM
KJM01.09.2609:42
[quote=Weia]
Die Rechtschreibkorrektur hat mit Apple Creator Studio nichts zu tun.
[quote]

Natürlich nicht die macOS-Rechtschreibprüfung, aber hier die "Schreibtools" im Edit-Menü. Die farbige Hervorhebung deutet an, dass sie zu den KI-Tools des Apple Creator Studios gehören.
0
Marcel Bresink01.09.2609:42
Timeo Danaos
In Pages kann man die Rechtschreibkorrektur ja nicht an- oder abstellen.

Man kann in jedem echten macOS-Programm die Rechtschreib- und Grammatikkorrektur ein- und ausschalten, natürlich auch in Pages. Das geht immer über das Untermenü "Bearbeiten > Rechtschreibung und Grammatik". Wie oben bereits erwähnt wurde, ist das die Rechtschreibkorrektur von macOS, die von der Betriebssystemversion abhängt und mit Pages gar nichts zu tun hat.

Je nach Programm ist es dann zusätzlich noch möglich, die Einstellung pro Dokument und zusätzlich noch einmal die Sprache pro Absatz zu überschreiben, wobei in neueren Versionen von macOS standardmäßig "automatische Spracherkennung" aktiv ist.
+7
AugustP01.09.2609:56
@Timeo Danaos: Hast du mal ein Beispiel? Ich könnte das mal bei mir öffnen und schauen, ob da alles erkannt wird.

Was du auch noch checken könntest: Wenn du hier in Safari schreibst, werden dir dann die entsprechenden Stellen angestrichen? In Textedit kann man das auch testen, da muss man aber erstmal ein paar Einstellung machen (bei mir zumindest), damit die Korrektur greift.

Was man jedenfalls vergessen kann ist die Funktion „Korrekturlesen“ in Apples KI-Schreibtools bei neueren Macs. Da wird einfach eine „korrigierte“ Version der Passage eingeblendet, die man dann auch nochmal korrekturlesen muss – fehlende Verben in Sätzen werden da einfach dazu erfunden, aber die Änderungen nicht hervorgehoben – ob das ausdrückt, was man sagen will? Glückssache. Ich sehe hier keinen Mehrwert wenn es einem auf's Schreiben ankommt.

Ich nutze aber übrigens auch KI zur Verbesserung von Texten. Weil ich Privatheit schätze, mache ich das aber lokal. Dazu habe ich ein kleines Modell unter Ollama laufen und werfe dort dann meinen Text ganz zum Schluss nochmal rein mit einem Prompt wie „Please check this text for orthographic errors, double spaces and similar things.“ Dort bekomme ich dann die Stellen aufgelistet, die ich mir dann selbst nochmal in meinem Originaldokument einzeln anschaue.

Eine weitere Sache, die ich mache, die für mich aber eher mit Textfluss und Lesbarkeit zu tun hat: Mir den Text von MacOS vorlesen lassen. Da höre ich recht gut, wenn es holpert, Vertipper und fehlende Worte fallen aber auch schnell auf!

Ein Ersatz für die Korrektur direkt im Text ist das mMn aber nicht, sondern eine Ergänzung.

LibreOffice verhält sich da leider nicht MacOS-konform, viele der Schritte werden dadurch sehr umständlich. Da mich Word aber so sehr genervt hat, ist es für mich dennoch netto positiv. Mal sehen, was Eurooffice macht, wenn mal Desktopversionen rauskommen. An eine tolle Umsetzung auf MacOS glaube ich aber nicht. Da ist Pages tatsächlich konkurrenzlos. Für mich aber wiederum unbrauchbar, weil ich zu oft gemeinsam an Dateien arbeite, die dann im Umlauf per Email verschickt werden. Da wage ich mich mit LibreOffice schon echt weit vor. Mal sehen wie es klappt.
0
Timeo Danaos01.09.2610:01
KJM
Natürlich nicht die macOS-Rechtschreibprüfung, aber hier die "Schreibtools" im Edit-Menü. Die farbige Hervorhebung deutet an, dass sie zu den KI-Tools des Apple Creator Studios gehören.

Diese Schreibtools gibt es auch einfach so in Pages, wie ich gesehen habe. Kein Creator-Studio und keine 12,99 pro Monat nötig!

Die Funktion "Korrekturlesen" funktioniert nach einem ersten, schnellen Test wohl ganz okay.
-1
Timeo Danaos01.09.2610:10
AugustP
Was man jedenfalls vergessen kann ist die Funktion „Korrekturlesen“ in Apples KI-Schreibtools bei neueren Macs. Da wird einfach eine „korrigierte“ Version der Passage eingeblendet, die man dann auch nochmal korrekturlesen muss – fehlende Verben in Sätzen werden da einfach dazu erfunden, aber die Änderungen nicht hervorgehoben – ob das ausdrückt, was man sagen will? Glückssache. Ich sehe hier keinen Mehrwert wenn es einem auf's Schreiben ankommt.

Okay, das klingt übel. Ich habe das nur mal schnell an ein paar Absätzen versucht, da sah es ganz gut aus. Das Problem mit den KI-Tools ist einfach, dass man danach nochmal alles gegenlesen muss. Ich sehe die Zeitersparnis da nicht, um die es mir ja hauptsächlich geht.

AugustP
Ich nutze aber übrigens auch KI zur Verbesserung von Texten. Weil ich Privatheit schätze, mache ich das aber lokal. Dazu habe ich ein kleines Modell unter Ollama laufen und werfe dort dann meinen Text ganz zum Schluss nochmal rein mit einem Prompt wie „Please check this text for orthographic errors, double spaces and similar things.“ Dort bekomme ich dann die Stellen aufgelistet, die ich mir dann selbst nochmal in meinem Originaldokument einzeln anschaue.

Exakt das habe ich bei der letzten Arbeit mit Pages dann auch gemacht. Das geht wirklich ganz gut, aber ich musste die Liste mit Fehlern dann eben nochmal manuell korrigieren. Zeitersparnis war das jedoch auch keine.
AugustP
LibreOffice verhält sich da leider nicht MacOS-konform, viele der Schritte werden dadurch sehr umständlich.

Ich mag schon die Oberfläche nicht. Das ist irgendwie nicht meins.

Ich versuche jetzt mal Mellel und probiere diese Schreibtools mal intensiver. DeepL scheint mir schon auch interessant, wenn der Weg nicht so kompliziert wäre. Und es kostet natürlich auch.
0
AugustP01.09.2610:12
Die Funktion "Korrekturlesen" funktioniert nach einem ersten, schnellen Test wohl ganz okay.

Ah, gerade nochmal getestet. Wenn das direkt über das Kontextmenü aufruft kann man durch die Änderungen springen und die werden sogar erklärt. Das sieht vielversprechend aus!
+2
Weia
Weia01.09.2613:27
gfhfkgfhfk
Weia
Sprache ist ein Kommunikationsmedium. Ein Kommunikationsmedium funktioniert am effektivsten, wenn es alle exakt gleich verwenden. Und da sich Dinge eben nunmal entwicklen, heißt das: alle die neueste Version. Abgesehen davon, dass viele unlogische Sachen behoben wurden.
Meines Erachtens wurde sehr viel mehr unlogische Dinge eingeführt. Der ganze Themenkomplex um das S bzw. ẞ ist ein großes Problem.
Also bitte! Gerade die regeln um das scharfe S waren komplett unlogisch.
Da waren die Regeln aus der Frakturzeit deutlich logischer. Statt ſs darf man ß schreiben, und ſſ steht nicht am Ende einer Fuge bzw. Wortes.
Was bitte ist daran logisch, wenn ein Zeichen für eine bestimmte Aussprache sich in ein anderes mit einer anderen Aussprache ändert, sobald es am Wortende steht, obwohl sich die Aussprache selbst nicht ändert? Siehe Fuß/Füße vs. Fluss/Flüsse. Da stattdessen Fluß zu schreiben wegen irgendeiner völlig willkürlichen Regel, das müsse am Wortende eben so sein, obwohl die Aussprache sich nicht zu der von Fuß ändert, ist komplett gaga.
Und da ist das Thema PC-Sprache noch nicht einmal angeschnitten. Sprich eine einheitliche Sprache ist Illusion.
Sprache funktioniert nur, wenn sie im Grundsatz einheitlich ist. Natürlich ist das idealtypisch gesprochen und wird in der Realität nie ganz erreicht (was ja auch zu genug Missverständnissen führt), aber das ist doch kein Grund, Unlogisches auch dort beizubehalten, wo man es leicht ändern kann, wie eben z.B. bei den Regeln rund ums S.

Sprache lebt und entwickelt sich ständig weiter und es ergibt keinen Sinn, sich künstlich an vergangenen Varianten festzuklammern, weil man die persönlich lieber mag.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
+2
Weia
Weia01.09.2613:39
Timeo Danaos
Diese Schreibtools gibt es auch einfach so in Pages, wie ich gesehen habe. Kein Creator-Studio und keine 12,99 pro Monat nötig!
Nein, natürlich nicht. Habe ich doch geschrieben und steht auch ausdrücklich gleich im einleitenden Absatz der Beschreibung im Mac App Store:
Mac App Store
Für das Erstellen, Anzeigen und Bearbeiten von Dokumenten in Pages sowie die Zusammenarbeit in Echtzeit ist kein Abo erforderlich.
Ich weiß nicht, wie Du auf eine gegenteilige Annahme kamst.

Sollte es der Vorschlag gewesen sein, KI für die Rechtschreibkorrektur zu verwenden, so ist das ein prinzipielles Missverständnis von Apple Intelligence. Die Pointe von Apple Intelligence ist ja gerade, dass der Nutzer kein eigenes KI-Programm für irgendeine Aufgabe aufruft, sondern Apple Intelligence vom System stillschweigend, automatisch und lokal dort eingesetzt wird, wo es für eine bestimmte Funktionalität (wie eben die Rechtschreibkorrektur) sinnvoll ist. Wie gesagt: immer unter der Voraussetzung, dass man einen Apple-Silicon-Mac nutzt.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
0
Weia
Weia01.09.2613:48
AugustP
Weia
Apple kann nichts dafür, wenn Du das alles „seltsam“, „dümmlich“ (und „blöd“) findest und nicht nutzt. Das sind hochkarätige Medien-Programme, die früher vierstellige Beträge gekostet haben. Für Dich ist das dann eben nicht gedacht.
Ich glaube, es ging Timeo Danaos ging es da ausschließlich um die Beschreibung der Programme auf den Werbe-Seiten.
Naja, er schrieb ausdrücklich von diesen seltsamen Programmen. Aber er wollte wohl einfach übellaunig sein.
Buchstaben-Salat etc. sollte pages und alle anderen Programme, die auf die MacOS-Korrekturhilfe aufbauen, eigentlich gut markieren können. Funktioniert bei mir zumindest sehr gut. Eventuell stimmt da etwas nicht in den Einstellungen?
Es könnte auch ein Performance-Problem sein. Auf lahmen Macs kommt die Korrektur manchmal nicht hinterher und „übersieht“ dann etwas.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
0
Timeo Danaos01.09.2614:12
AugustP
Die Funktion "Korrekturlesen" funktioniert nach einem ersten, schnellen Test wohl ganz okay.

Ah, gerade nochmal getestet. Wenn das direkt über das Kontextmenü aufruft kann man durch die Änderungen springen und die werden sogar erklärt. Das sieht vielversprechend aus!

Ja, so benutze ich das auch. Mit Kontextmenü, dann "Korrekturlesen"

Hier noch ein schnelles Beispiel.



Dass "paar" nur mit einem "a" geschrieben wurde, erkennt die Rechtschreibprüfung nicht. Lasse ich dann Schreibtools mit "Korrekturlesen" drüber laufen, findet es den Fehler und schlägt die Korrektur vor.

Auch hier:



"Bundesweher" wird nicht als Fehler erkannt.

Korrekturlesen erkennt es:

0
gfhfkgfhfk01.09.2614:20
Weia
Was bitte ist daran logisch, wenn ein Zeichen für eine bestimmte Aussprache sich in ein anderes mit einer anderen Aussprache ändert, sobald es am Wortende steht, obwohl sich die Aussprache selbst nicht ändert?
Ah, das Pseudoargument der Aussprachenunterscheidung, was für die Reform als Begründung herhalten musste wird angeführt.
Weia
Siehe Fuß/Füße vs. Fluss/Flüsse. Da stattdessen Fluß zu schreiben wegen irgendeiner völlig willkürlichen Regel, das müsse am Wortende eben so sein, obwohl die Aussprache sich nicht zu der von Fuß ändert, ist komplett gaga.
Komplett Gaga war es, diese Pseudoargument anzuführen, und nicht wirklich auf die Aussprache zu achten. Konsequent wäre es gewesen Fuß in Fus/Füse zu wandeln, denn das Wort enthält ein langes „U“. Nur war das dann den Reformern zu fremd. Das „U“ in Fluſs = Fluß ist kurz, weshalb das doppelte „S“ auch Sinn ergibt. Es sei an der Stelle noch erwähnt, dass im Schweizerhochdeutsch das „ß“ immer mit „ss“ zu ersetzen ist. Komisch aber auch, warum ist das wohl so? Und die Schreibmaschinen Regel fürs Hochdeutsche sahen das exakt Gleiche vor.

Wer spricht denn „das“ und „dass“ unterschiedlich aus? Zumal wer spricht das „a“ in „das“ lang aus? Die Schreibweise von „daß“ bzw. „dass“ ergibt sich einzig und allein aus der Grammatik, weil ein Konsekutivsatz eingeleitet wird.

Sinnvoll wäre es gewesen konsequent die Regel der Orthographie der Aussprache anzupassen.
  • Nach einem kurzem Vokal ein Doppelkonsonant.
  • Nach mittellangem Vokal ein Konsonant.
  • Nach einem langen Vokal ein h bzw. e und der andere Konsonant.

Was das „S“ betrifft. Da hätte man Nägel mit Köpfen machen sollen. Entweder man kehrt zum alten langen „ſ“ zurück, und schreibt dann entsprechend wieder das „ß“ als Ligatur aus „ſ“ und „s“, oder man schafft das „ß“ gleich ganz ab, und schreibt wie der Rest Europas nur noch das „S“. Stattdessen haben wir nun „ẞ“ eingeführt. Mal ganz ehrlich wer würde „HAUPTSTRAẞE!“ in Versalien setzen und nicht „HAUPTSTRASSE“?
0
Marcel Bresink01.09.2615:13
Timeo Danaos
Dass "paar" nur mit einem "a" geschrieben wurde, erkennt die Rechtschreibprüfung nicht.

Das liegt daran, dass es aus reiner Rechtschreibsicht nicht falsch ist. Die Formulierung "par Worte" könnte eine sehr vornehm, halbfranzösisch formulierte Umschreibung für "gleichsam den Worten" sein. Dass Du das nicht gemeint hast, kann man nur wissen, wenn man den weiteren Inhalt des Satzes auswertet.
Timeo Danaos
"Bundesweher" wird nicht als Fehler erkannt.

Das ist genau die gleiche Logik. Ein Bundesweher ist ein länderübergreifendes Objekt zur Erzeugung eines Luftzugs und in dem Sinne richtig geschrieben. Um zu verstehen, dass Du auch das nicht gemeint hast, braucht man zumindest eine Statistikauswertung. Im Umfeld des Wortes "Offizier" ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass es sich um die Bundeswehr handeln soll.
+1
Weia
Weia01.09.2615:26
gfhfkgfhfk
Ah, das Pseudoargument der Aussprachenunterscheidung
Was ist denn daran Pseudo? Nur darum kann es bei der Verschriftung einer zunächst gesprochenen Sprache gehen.
Komplett Gaga war es, diese Pseudoargument anzuführen, und nicht wirklich auf die Aussprache zu achten. Konsequent wäre es gewesen Fuß in Fus/Füse zu wandeln, denn das Wort enthält ein langes „U“.
Es geht aber nicht nur um die Länge des U, sondern auch um die Sitmmhaftigkeit/Stimmlosigkeit des S. Fus müsste so gesprochen werden wie die erste Silbe von Fusel und eben nicht wie Fuß.

  • langer Vokal/stimmhaftes S → s
  • langer Vokal/stimmloses S → ß
  • kurzer Vokal/stimmloses S → ss
  • kurzer Vokal/stimmhaftes S (nicht sprechbar)
Und zwar alles unabhängig von Wortende oder nicht – warum sollte das irgendeinen Einfluss haben, wenn sich die Aussprache nicht ändert? Das ist willkürliche Regelwut um der Regel willen.
Es sei an der Stelle noch erwähnt, dass im Schweizerhochdeutsch das „ß“ immer mit „ss“ zu ersetzen ist. Komisch aber auch, warum ist das wohl so?
Weil die Schweizer das nicht konsequent zu Ende gedacht haben und jetzt die obige Liste unterschiedlicher Aussprachen nicht vollständig darstellen können.
Wer spricht denn „das“ und „dass“ unterschiedlich aus?
Ich zum Beispiel. Ist eine Nuance, aber klar hörbar.

Das S und die Länge des U/Ü in Fluss und Flüsse hingegen spricht niemand unterschiedlich aus. Deswegen darf da der S-Laut auch nicht unterschiedlich dargestellt werden.
Mal ganz ehrlich wer würde „HAUPTSTRAẞE!“ in Versalien setzen und nicht „HAUPTSTRASSE“?
Im Laufe der Zeit jeder, wenn es in den allgemein verwendeten Fonts endlich überall korrekt dargestellt würde.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
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Timeo Danaos01.09.2615:32
Marcel Bresink
Timeo Danaos
Dass "paar" nur mit einem "a" geschrieben wurde, erkennt die Rechtschreibprüfung nicht.

Das liegt daran, dass es aus reiner Rechtschreibsicht nicht falsch ist. Die Formulierung "par Worte" könnte eine sehr vornehm, halbfranzösisch formulierte Umschreibung für "gleichsam den Worten" sein. Dass Du das nicht gemeint hast, kann man nur wissen, wenn man den weiteren Inhalt des Satzes auswertet.
Timeo Danaos
"Bundesweher" wird nicht als Fehler erkannt.

Das ist genau die gleiche Logik. Ein Bundesweher ist ein länderübergreifendes Objekt zur Erzeugung eines Luftzugs und in dem Sinne richtig geschrieben. Um zu verstehen, dass Du auch das nicht gemeint hast, braucht man zumindest eine Statistikauswertung. Im Umfeld des Wortes "Offizier" ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass es sich um die Bundeswehr handeln soll.

Gut. Das ist ein höchst apokryphes Verständnis von Rechtschreibung, aber meinetwegen.

Die Schlussfolgerung für mich ist die alte: Die Rechtschreibprüfung in Pages bzw. MacOS ist Müll und um Längen schlechter, als die in MS Word. Für meine Zwecke ist sie definitiv vollkommen unbrauchbar.

Aber ich habe ja mit "Korrekturlesen" eine Option, die ich jetzt erstmal teste. Die scheint jedenfalls den Bundesweher als den Blödsinn zu erkennen, der er nunmal ist.
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