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Aktualisierung für GarageBand auf dem Mac: Schöneres Icon und weniger Speicherhunger

GarageBand ist eine kostenlose Digital Audio Workstation (DAW). Apple-Nutzer können die App kostenlos auf Macs, iPhones sowie iPads herunterladen. Mit dem Programm lassen sich auf recht einfache Weise Songs, Hörbücher und Reportagen aufzeichnen oder iMovie-Tonspuren nachbearbeiten. Die nun erschiene Version 10.4.14 aktualisiert das Programm-Icon auf die Anforderungen von Liquid Glass, bleibt aber ansonsten optisch weitgehend unverändert. Die Mac-Version von GarageBand setzt fortan macOS 15.6 (Sequoia) voraus.


Im Mac App Store erwähnt Apple keine Details zur Aktualisierung, sondern spricht lediglich von "Stabilitätsverbesserungen und Fehlerbehebungen". Um Näheres zu erfahren, muss man auf die englischsprachige Release-Notes-Seite gehen – die deutschsprachige ist auf der vorletzten Aktualisierung stecken geblieben. Hier kommen einige Details zum Erscheinen:
Bedienungshilfen:
  • Das Aufklappmenü "Eingang" lässt sich nun per VoiceOver bedienen
Apple Loops:
  • Die Apple Loops im Loop-Browser übernehmen bei der Audio-Vorschau die Tonart des Lieds (siehe Bild).
Teilen:
  • Beim Export eines Songs für GarageBand (iOS) ist der iCloud-Ordner von der Ziel-App fortan das voreingestellte Speicherziel.
Allgemein:
  • Die gesamte Dateigröße gespeicherter GarageBand-Projekte ist geringer.
  • Das Pedalboard wechselt nicht mehr die Position auf dem Bildschirm, wenn man die Größe des Hauptfensters verändert.
  • Fügt man eine Region in eine verriegelte Spur ein, entstand bisher eine neue Klavierspur mit der eingefügten Region. Dies ist nicht mehr der Fall.

Der letzte Eintrag benötigt eine Erläuterung:
Über "Spur-Header konfigurieren" (+T) können Anwender eine Spurverriegelung einblenden. Diese lässt sich anschließend für einzelne Spuren aktivieren, um die CPU-Last zu reduzieren. Versucht man nun, Audiomaterial in eine verriegelte Spur einzufügen, entstand bisher schlicht eine neue Spur – ohne den Anwender vorher zu fragen. GarageBand 10.4.14 weist indessen auf den Umstand hin, dass Einfügen in verriegelten Spuren nicht erlaubt ist, und fragt nach einer Zustimmung, diese Audioregion in die nächste entriegelte Spur zu verschieben.

Die Loops in der Loop-Übersicht passen sich nun der vorausgewählten Tonart an.

Hinweis auf Creator Studio
Weitere Anpassungen auf die mit macOS 26 (Tahoe) eingeführte Liquid-Glas-Gestaltung findet man nicht. Die Systemanforderungen steigen um einen Zähler vor dem Punkt: Während bisher noch 14.5 (Sonoma) Voraussetzung war, setzt Garageband 10.4.14 macOS 15.6 (Sequoia) voraus. Ebenfalls neu sind Verweise auf das Software-Abo "Apple Creator Studio" im Programmmenü sowie in der Vorlagenauswahl. GarageBand selbst bietet allerdings keine Zusatzfunktionen für Abonnenten; diese sind Logic Pro vorbehalten.

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