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Cook: "Mac mit neuem Verkaufsrekord" – wohl aufgrund des MacBook Neo

In früheren Jahren hatte Apple häufiger Zahlen genannt, wenn bestimmte Schwellen überschritten wurden: eine Million iPhones (September 2007 – nach 2,5 Monaten), eine Million iPhone 3G (2008 – nach 3 Tagen), zwei Millionen iPhone 5 (2012 – nach 24 Stunden) sind einige Beispiele aus der Smartphone-Geschichte. Im Mac-Bereich war man mit derlei Nennungen deutlich vorsichtiger, 2018 stellte Apple exakte Zahlenangaben sogar komplett ein. Jetzt hat sich Tim Cook zu aktuellen Ergebnissen der Mac-Sparte geäußert, wenngleich er dabei keine genauen Daten verbreitet. Die Aussage ist dennoch interessant, denn der Apple-CEO verkündet darin einen neuen Rekord.


Cook preist hohe Nachfrage
So verkündete Tim Cook auf X folgendes: "Der Mac hatte gerade seine beste Einführungswoche aller Zeiten bei Erstkäufern. Es ist großartig, diese Begeisterung zu sehen!". Theoretisch könnte das natürlich auch am MacBook Air M5 oder dem MacBook Pro mit M5 Max/Pro liegen, allerdings ist der Grund für den Kundenansturm mit hoher Wahrscheinlichkeit beim MacBook Neo zu finden. Schon vor der offiziellen Vorstellung bescheinigten Marktexperten einem günstigen Apple-Notebook hohes Potenzial, in solchen Märkten zu wildern, die man zuvor weniger stark ansprach. Genau das scheint der Fall zu sein, nachdem Tim Cook die "Erstkäufer" so hervorhebt – jene Kunden, die man einst als "Switcher" bezeichnete.


Zielgruppe: Neukunden
Apple strahlt derzeit viel Werbung für das MacBook Neo aus und hebt dabei stärker auf den Preis ab, als es sonst für das Unternehmen üblich ist. Wer trotz generellen Interesses bislang der Meinung war, Apple-Computer seien durch die Bank zu teuer, dürfte daher mit besonderer Aufmerksamkeit auf die Werbebotschaften blicken. Die Lieferzeiten für das MacBook Neo sind teils deutlich gestiegen und liegen bei bis zu vier Wochen – auch das ist ein Indiz dafür, wie heiß begehrt das bis dato günstigste Notebook in Apples Geschichte ist. Etwas konkretere Informationen zum Abschneiden gibt es Ende April oder Anfang Mai auf der nächsten Quartalskonferenz, wenn Apple zumindest die Umsätze der gesamten Mac-Sparte nennt.

MacBook Neo ab 674 (statt 699) Euro

Kommentare

caba
caba20.03.26 18:06
Woher weiß  eigentlich so genau, wer ein Erstkäufer ist? Es kauft ja nicht jeder bei Apple. Über die Aktivierung des Geräts in der Apple-ID?
Meinungen sind keine Ideen, Meinungen sind nicht so wichtig wie Ideen, Meinungen sind nur Meinungen. (J. Ive)
+2
Dunnikin
Dunnikin20.03.26 18:37
Verwendetes Zahlungsmittel, Adresse, Apple-Account, etc.

Es gibt viele ganz einfache Wege, das herauszufinden.
+8
xcomma20.03.26 18:39
Evtl. nicht 100% immer richtig, aber aus diversen Ableitungen können Unternehmen, besonders im E-Commerce (aber auch im Retail, wenn man z.B. an Apple Stores denkt), doch recht aussagekräftige Benutzerprofile aufbauen.

Die von dir genannte (brandneue) Apple ID hat sicherlich einen gewissen Interpretationswert. Zahlungsmittel sind ein anderer, weiterer Indikator.
Versucht beim nächsten Einkauf im Apple Store mal hartnäckig zu bleiben und auf Cash zu bestehen (sagt halt einfach, dass ihr keine Karten habt) - und seht wie ungern das im Apple Store gemacht wird
Denn mit dem Zahlungsmittel baut Apple einen ersten Link zur Hardware-Käufer-Relation auf, den man nicht mehr wegbekommt. Falls jemand auch generell nie mit einer Apple ID (bzw. gelinktem Zahlungsmittel) hantieren will, wäre das ans Herz zu legen. Ansonsten aber wäre es natürlich sinnbefreit.

Erinnert mich an den Target-Klassiker, der gern in Business Schools usw. immer mal wieder zitiert wird: der Einzelhändler wusste vor den Eltern Bescheid, dass deren Tochter schwanger war Und das mit den technischen Möglichkeiten von vor 14 Jahren.
+1
morpheus
morpheus20.03.26 19:16
Bei Zahlung via ApplePay erhält der Händler keine personenbezogenen Daten! Lediglich eine ZahlungsID/ Verifikation, das der Betrag gebucht wurde. Wenn die Email für den Beleg angegeben wird, bekommt Apple die erste Info zum Kunden.
Coffee is always the solution
+4
MacSquint
MacSquint20.03.26 19:57
Mich wundert es nicht. Die meisten vergleichen das Neo mit dem MBA, dabei will es vor allem bei den Laptops für 500-700€ aus der Win-Welt wildern und wird dies tun. Die Dinger sind meist so hässliche und klobige Plastikbomber mit schlechten Displays. Neben einem MBN sehen die unfassbar schlecht aus.
+12
Mostindianer21.03.26 06:23
MacSquint
Mich wundert es nicht. Die meisten vergleichen das Neo mit dem MBA, dabei will es vor allem bei den Laptops für 500-700€ aus der Win-Welt wildern und wird dies tun. Die Dinger sind meist so hässliche und klobige Plastikbomber mit schlechten Displays. Neben einem MBN sehen die unfassbar schlecht aus.

mit Edu-Rabatt für unter 500 Euro
+2
frankh21.03.26 08:16
Wächst da jetzt eine User-Generation heran, die den Kindergartenlook von Tahoe cool finden, weil sie's nur noch viieel gruseliger von Windows kennen?
-12
macster10021.03.26 10:44
frankh
den Kindergartenlook von Tahoe

Genau so (oder so ähnlich) wurde auch Aqua als Benutzeroberfläche von OS X zu Beginn häufig tituliert …
+8
Performant8424.03.26 11:08
Dunnikin
Verwendetes Zahlungsmittel, Adresse, Apple-Account, etc.
…Datenmigration von Vorgerät.
macster100
frankh
den Kindergartenlook von Tahoe
Genau so (oder so ähnlich) wurde auch Aqua als Benutzeroberfläche von OS X zu Beginn häufig tituliert …
Zurecht.
Das wurde von Apple dann ja auch ziemlich schnell korrigiert.

Nachdem OS X 10.2 im „Kindergartenlook“ wurde ab 2002 zur Standardinstallation auf Macs wurde, korrigierte Apple schon ab dem Folgejahr und nächsten Release - also ab OS X 10.3 bis ca. 10.5 - den „Look“ massiv und trimmte ihn zunehmend auf nüchterne Technik und „Professionalität“ (z.B. in Form gebürsteten Metalls als UI-Aussehen).
-1

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