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Bericht: iPhone erstmals meistverkauftes Smartphone in Q1 – Samsung, Xiaomi und Co. müssen Federn lassen

Auf dem Smartphone-Markt tummeln sich zwar viele Anbieter, meist gilt aber den Verkaufszahlen von Apple und Samsung das größte Interesse. Nun legt Counterpoint Research eine Analyse für den Zeitraum von Januar bis März 2026 vor. Diese wirft einen genauen Blick auf das Abschneiden der fünf größten Anbieter – und fördert Erstaunliches zutage: Der Markt musste im ersten Quartal deutlich Federn lassen, was an den Zahlen aller Anbieter deutlich zu sehen ist. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Apple scheint sich der negativen Entwicklung erfolgreich zu entziehen.


Samsung fällt auf den zweiten Platz …
Die weltweiten Smartphone-Lieferungen gingen im ersten Quartal dieses Jahres um 6 Prozent zurück. Counterpoint führt diese Entwicklung auf die Engpässe bei DRAM- und NAND-Speicher sowie die Spannungen im Nahen Osten zurück. Das führe zu einer schwächeren Nachfrage in jenem Marktsegment, das mit durchschnittlich bepreisten Smartphones aufwartet. Für Samsung ist das etwa ein Problem: Das Unternehmen ist mit einem breiten Produktportfolio aufgestellt, doch gerade die Flaggschiff-Modelle (Galaxy S26) verzögerten sich dieses Jahr. Counterpoint unterstreicht dennoch, dass sich vor allem das S26 Ultra großer Beliebtheit erfreut. Das koreanische Unternehmen musste trotzdem einen um 6 Prozent geringeren Absatz hinnehmen.


… und lässt damit Apple vorbeiziehen
Xiaomi, Oppo und Vivo verzeichnen ebenfalls einen Rückgang der Verkaufszahlen. Gänzlich anders sieht es jedoch bei Apple aus: Counterpoint zufolge gelang es dem Unternehmen erstmals, den größten Marktanteil in einem ersten Quartal zu erringen. Cupertinos Plus beträgt 5 Prozent, der Marktanteil liegt bei 21 Prozent – und damit einen Prozentpunkt vor Samsung. Dank Apples ausgeklügelter Lieferkette und der Positionierung der Geräte im „Ultra-Premium-Segment“ schaffe es das Unternehmen, der Speicherkrise vergleichsweise gut zu trotzen. Ferner profitiere der Konzern von der anhaltend hohen Nachfrage nach den iPhone-17-Ablegern, dem Trade-in-Programm und der hohen Kundenbindung im Ökosystem. Apple habe zudem in wichtigen Märkten wie China, Indien und Japan besonders deutlich zugelegt.

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