Apples Siri-Chef spricht auf Konferenz "AI Frontiers"

Der Abteilungsleiter für Apples Sprachassistenten Siri, Alex Acero, nimmt an der Konferenz AI Frontiers teil. Dort wird er sich mit anderen Experten über die Rolle der natürlichen Sprachverarbeitung von "Personal Assistants" austauschen. Die Podiumsdiskussion findet im Anschluss der Eröffnungsrede am 9. November statt.


Die Köpfe hinter den drei beliebtesten Assistenten im Austausch
Alex Acero entwickelt seit fünf Jahren die Fähigkeiten von Apples persönlichem Assistenten "Siri" weiter. Vorher war er 20 Jahre lang bei Microsoft Research unter anderem für die Bereiche Sprache, NLP, maschinelle Übersetzung und automatisiertes Lernen zuständig. Acero trifft bei der Zusammenkunft auf Amazons Alexa-Chef Ruhi Sarikaya und den Google-Forscher Dilek Hakkani-Tur. Beide sind ebenfalls Experten auf dem Gebiet der natürlichen Sprachverarbeitung.

Neue Fähigkeiten für Alexa, Assistant und Siri
Während Apple vor sieben Jahren Vorreiter mit dem virtuellen Assistenten Siri war, zogen andere Anbieter nach. Mittlerweile ist Amazons "Alexa" dank der Lautsprecherbox Echo eine der beliebtesten Lösungen in diesem Bereich. Mit der erweiterbaren Fähigkeit auf Dienstleistungen und Produkte von Drittanbietern zuzugreifen, ermöglicht der Assistent die Sprachsteuerung von mehr intelligenten Haushaltsgeräten, Mediendiensten, Einkaufs- und Kommunikationsplattformen als seine Kontrahenten. Googles "Assistant" stellt einen weiteren Wettbewerber dar, den der Suchmaschinen-Konzern durch hohe Investitionen in KI-Technologien nach vorne gebracht hat. Auf der hauseigenen Messe "Google IO" präsentierte das Unternehmen die Funktion "Duplex", die dem Assistenten ermöglicht, bei richtiger Schulung ein begrenztes Gespräch mit einem Menschen zu führen. Auch Apple hat nicht geschlafen und in iOS 12 neue Siri-Funktionen implementiert. So können Nutzer des neuen Systems automatische Abläufe programmieren und mit benutzerdefinierten Phrasen in Gang bringen. Es lässt sich etwa eine Abfolge von Befehlen unter dem Stichwort "Ich fahre nach Hause" zusammenfassen, die dazu führen, dass der Assistent eine Navigationsroute anzeigt, einen zuvor erstellten Text automatisch versendet und zuhause bereits die Heizung anstellt.

Kommentare

jensche04.07.18 11:10
Was entwickelt der denn weiter?
+1
massi
massi04.07.18 11:13
Das wird aber ein kurzer Vortrag.
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iFreak777
iFreak77704.07.18 12:02
Während Apple vor sieben Jahren Vorreiter mit dem virtuellen Assistenten Siri war, zogen andere Anbieter nach.

"nach"? Wohl eher fast uneinholbar vorbei...
+6
jensche04.07.18 12:04
Ist leider so. Apple sitzt aber auf dem Hohen Ross und hat das Gefühl ihr Assistent sei der Beste.
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flyingangel04.07.18 12:51
Das Problem ist IMHO nicht Siri per se, sondern die deutsche Sprache. In englischsprachigen Ländern funktioniert Siri sehr gut. Bei Deutsch hat sie aber ihre Probleme. Da haben Google und Amazon ihre Hausaufgaben weit besser gemacht. Der deutschsprachige Raum (DACH) ist halt viel zu klein, um hier unmengen an Ressourcen hineinzustecken. Das merkt man in sehr vielen Bereichen: Siri, ApplePay, Filme und Serien (A und CH) und AppleMusic. Natürlich ist nicht Apple an allem selbst Schuld (Rechteverwerter), aber Apple hat scheinbar auch wenig Lust daran etwas zu ändern (könnten ja entsprechende Verhandlungen führen).
In D und A herrscht halt die „Geiz ist geil“-Mentalität, da hat Apple wenig Chancen! Leider!
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nacho
nacho04.07.18 14:07
jensche
Was entwickelt der denn weiter?

Habe mich auf gefragt, seit Jahren gibt es eigentlich nichts neues.

Ein paar Studenten die von Hand mögliche Fragen und Antworten für Siri eintippen hätten mehr gebracht.
+1
Stefan S.
Stefan S.04.07.18 16:34
flyingangel
Der deutschsprachige Raum (DACH) ist halt viel zu klein, um hier unmengen an Ressourcen hineinzustecken.
aber nur bei Apple, sagst Du ja selber:
flyingangel
Da haben Google und Amazon ihre Hausaufgaben weit besser gemacht.
Manning, Snowden,Levison & sind Helden und Obama stinkt.
+2
flyingangel04.07.18 21:54
Stefan S.

Amazon hat sich im deutschsprachigen Raum einen Namen mit dem Online-Shop gemacht. Die wenigen Texte, die von Amazon selbst erstellt wurden waren schnell ins Deutsche übersetzt. Die Händler haben den Rest gemacht. Somit war oh e großen Aufwand der Weg für eine Weiterentwicklung geebnet. Durch die erweiterbaren Schnittstellen kann jeder User Skills programmieren - Amazon liefert „nur“ den Grundstock. Und um am Markt zu bleiben, muss auch investiert werden. Apple hat eine gänzlich andere Philosophie - alles aus einem Haus in einem Guss - also ein wenig wie der Unterschied Möbelhaus und Tischler.

Und Googles Geschäftsmodell basiert nicht auf dem Verkauf von Geräten oder Produkten, sondern von Daten. Und da können Deutschland, Österreich und die Schweiz sicher sehr gute Dienste leisten. Und wenn ich weiß, dass ganz Österreich weniger Einwohner als New York City hat, wundert es mich auch nicht mehr, dass wir im Apple-Universum nicht wirklich eine Rolle spielen! In Österreich werden aber garantiert weit mehr Informationen als Verkäufe generiert. Daher hat Google auch ein großes Interesse am deutschsprachigen Markt!
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