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Apples „Self Service Repair“-Store wartet mit Ersatzteilen für alle neuen Produkte auf

Seit 2022 bietet Apple einen speziellen Service unter dem Namen „Self Service Repair“ an. Über den relativ schlicht gehaltenen Store können erfahrene Nutzer Reparaturhandbücher nach wichtigen Informationen durchforsten, Original-Bauteile sowie Spezialwerkzeuge bestellen. Anfangs richtete sich das Portal lediglich an Besitzer eines Geräts der iPhone-12- und 13-Baureihe, später dehnte der Konzern es auf andere Produkte aus. Mittlerweile sind auch Macs, iPads und die Beats Pill für die Reparaturen in Eigenregie qualifiziert. Ab sofort finden sich zudem Komponenten für die kürzlich vorgestellten Geräte im Store.


Sieben neue Produkte für das „Self Service Repair“-Programm
Apple präsentierte in den vergangenen Wochen einige Produktneuheiten. Im sogenannten „Self-Service-Reparatur-Store“ sind tauchen diese Geräte nun auch auf. Nutzer können folglich Originalteile bestellen und sich über die ordnungsgemäße Reparatur informieren. Folgende Geräte sind neu hinzugestoßen:

  • iPhone 17e
  • iPad Air M4
  • MacBook Air M5
  • MacBook Pro M5 Pro/Max
  • MacBook Neo
  • Studio Display (2026)
  • Studio Display XDR

Die Reparaturanleitungen sind wie gewohnt detailliert: Apple versieht diese mit hilfreichen Bildern und Kurzvideos, um die einzelnen Schritte hilfreich aufzubereiten. Allerdings sind die Bauteile durchaus kostspielig, sodass sich diese eher an Personen richten, die Gefallen daran finden, defekte Geräte selbst auf Vordermann zu bringen. Ein Beispiel: Das Display und das Schraubenkit für das iPhone 17e kosten gemeinsam 269 Euro. Wer ein iPhone 17e mit einem kaputten Bildschirm bei Apple zur Reparatur vorbeibringt, zahlt exakt den gleichen Betrag.

MacBook Neo: Reparaturen gestalten sich oftmals einfacher
Dem Handbuch zum MacBook Neo ist zu entnehmen, wie vergleichsweise einfach Reparaturen des neuesten Apple-Rechners sind. iFixit wies bereits darauf hin, wie leicht sich Komponenten wie USB-C-Ports austauschen lassen (siehe hier). So lässt sich etwa die Tastatur separat entfernen, ohne dabei das gesamte Gehäuseoberteil austauschen zu müssen.

Kommentare

Tux
Tux09.04.26 17:32
Ein neuer Akku/Batterie beim Neo für 127€ klingt ja nicht so schlecht (im Vergleich zu den Kosten bei den anderen Baureihen) und lässt sich dank Schrauben auch selbst bewerkstelligen.
Es muss schmecke! :-D
+3
System 6.0.1
System 6.0.109.04.26 17:54
Wer ein iPhone 17e mit einem kaputten Bildschirm bei Apple zur Reparatur vorbeibringt, zahlt exakt den gleichen Betrag.

Ist doch toll. Man zahlt nur das Material. Da überlegt man sich vielleicht zweimal, ob man das Gerät in die Hände eines entfernten Verwandten legt, der „Ich kann das, ich habe das mal auf Youtube gesehen!“ ruft, dann aber das Gerät mit den Worten „Tut mir leid, war nicht mehr zu retten“ zurückgibt.

„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
+2
Quickmix
Quickmix09.04.26 20:10
👍
System 6.0.1
Wer ein iPhone 17e mit einem kaputten Bildschirm bei Apple zur Reparatur vorbeibringt, zahlt exakt den gleichen Betrag.

Ist doch toll. Man zahlt nur das Material. Da überlegt man sich vielleicht zweimal, ob man das Gerät in die Hände eines entfernten Verwandten legt, der „Ich kann das, ich habe das mal auf Youtube gesehen!“ ruft, dann aber das Gerät mit den Worten „Tut mir leid, war nicht mehr zu retten“ zurückgibt.


👍
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L-E09.04.26 20:18
Kann mir mal jemand erklären, warum Apple für ein MacBook Pro 16" 2021 keinen Akku, sondern nur Akku mit Gehäuseoberteil und Tastatur anbietet? Das ist reine Beutelschneiderei, was Apple da wieder macht.
+1
L-E09.04.26 20:57
Na, wem gefällt denn die Frage jetzt wieder nicht?
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xcomma09.04.26 20:59
L-E,
schätze das ist bei deinem Modell wie damals bei meinem MBP 2013: es ist so konstruiert, dass es nicht für separate Reparierbarkeit ausgelegt war. Daher wird immer das gesamte Topcase - wie es bei Apple heisst - ausgewechselt.
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L-E09.04.26 21:25
Was natürlich teurer als nur ein Akku ist und auch noch mit mehr Aufwand verbunden und fehleranfälliger. Man muss ja sämtliche verbauten Teile (außer Akku und Tasten) aus- und ins neue Topcase wieder einbauen. Was für ein Unsinn, den sich Apple da wieder ausgedacht hat!

Wenn ich den Akku tausche, will ich natürlich ein Originalteil, wie Apple es selbst verbaut. Aber eben nur den.
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xcomma09.04.26 22:20
L-E
Was natürlich teurer als nur ein Akku ist
Wie ich sehe, knapp EUR700.00 für dein Modell.

Ich hab damals nur knapp über EUR200/220 bezahlt. Da ich nur den Akku ersetzt bekommen musste und alles andere in Ordnung war, Apple aber gar keine Akkus als Einzelteil anbietet, schätze ich haben sie mir nur den Akku-Preis damals berechnet.

Geh mal direkt in einen Apple Store - statt den Self-Repair Store zu nutzen - und schildere dein Akku-Problem und frag nach dem Preis für einen Akkuersatz (das dabei das ganze Topcase ersetzt wird sollte dir egal sein, solange dir nur der Akkupreis berechnet wird). Weiterer Vorteil: die Arbeit wird zudem vom Apple Store erledigt.
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elscod
elscod10.04.26 08:22
xcomma
L-E
Was natürlich teurer als nur ein Akku ist
Wie ich sehe, knapp EUR700.00 für dein Modell.

Ich hab damals nur knapp über EUR200/220 bezahlt. Da ich nur den Akku ersetzt bekommen musste und alles andere in Ordnung war, Apple aber gar keine Akkus als Einzelteil anbietet, schätze ich haben sie mir nur den Akku-Preis damals berechnet.

Geh mal direkt in einen Apple Store - statt den Self-Repair Store zu nutzen - und schildere dein Akku-Problem und frag nach dem Preis für einen Akkuersatz (das dabei das ganze Topcase ersetzt wird sollte dir egal sein, solange dir nur der Akkupreis berechnet wird). Weiterer Vorteil: die Arbeit wird zudem vom Apple Store erledigt.

Apple hatte oder hat einen sog. Akkutausch-Preis. Ob bei den MBPs oder auch iPhones etc. War an einem Gerät nur der Akku defekt oder verbraucht, wurde ein reduzierter Preis für den Austausch verlangt. Anfangs wurde bei den Retina MBPs zum reduzierten Preis immer das Gehäuseoberteil getuscht und später wurden tatsächlich in einem Repaircenter die Akkus gewechselt. Auch die autorisierten Apple Werkstätten in den Stores haben die Retinas eingeschickt und nicht selber die Akkus getauscht.

Die Akkus in den MBPs sind recht übel verklebt, mal eben den Akku ausbauen ist leider nicht. Die Wahrscheinlichkeit den Akku (der keine Schutzummantelung hat) dabei zu beschädigen ist recht groß. Die Folge könnte ein Brand sein, das wird Apple nicht als Risiko eingehen. Ja, ifixit bietet schon lange Kits für die Akkus an und ich kann auch nur empfehlen IMMER das Ersatzteilkit mit dem Lösemittel für den Kleber zu bestellen.

Die MBPs aus den Jahren wurden so designed, den Umstand können wir nicht ändern und es wurde Millionenfach bereits diskutiert. Es wurde gesetzlich Abhilfe geschaffen und siehe da, beim Neo sind wieder Schrauben im Einsatz . Ob ein Vorsatz bei Apple vorliegt, als einziges Ziel die Kunden zu verarschen, weiss ich nicht. In einem Gehäuse, dass zu dünn für einen RJ45
- oder USB-A Stecker ist, den weichen Akku zu verkleben, ist keine absurde Idee.

Die Akkus der MB Air hatten einen Kunsstffrahmen und konnten mit fünf Schrauben fixiert werden. Diese waren aber auch dünner und das Air hat nicht so viel Power benötigt wie ein Pro. Also konnte der Akku, von der Leistung her, auch anders dimensioniert werden. Viel Power, dünnes Gehäuse und Kunsstoffrahmen in einem Pro Gehäuse hat nicht gepasst oder der Akku hätte weniger Leistung haben müssen.

Ein MBP mit nur 4-5h Akkulaufzeit hätte vermutlich keiner gekauft... Schön sind die verklebten Akkus nicht, aber ich glaube, dass es mehr als einen Aspekt gibt, der betrachtet werden sollte.
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Boss
Boss10.04.26 10:20
Nicht alle Akkus sind defekt, wenn Gerät sagt tauschen. Akku besteht aus mehre Zellen und BMS da liegt der Fehler. Zelle 3,3v haben sind sie noch gut, laden mit 5v 1bis 2 amper. Apple hat zellen 3,7 oder 4,2v verbaut, neues BMS nach angaben der Spanung verwenden und die Geräte machen ihre arbeit wieder.
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L-E10.04.26 10:21
Ich hab für Freunde und Bekannte schon bei einigen MacBooks die verklebten Akkus ausgetauscht. Das ist eigentlich kein Hexenwerk, wenn man kein Grobmotoriker ist und sich eine gute Anleitung, wie die von iFixit anschaut.

Bei diesen Gelegenheiten habe ich mich auch immer wieder gefragt, warum die Akkus überhaupt eingeklebt sein müssen. Da ist so wenig Spiel, dass ein Akku auch ohne Kleber an seinem Platz bleibt. Und so habe ich bei den eingebauten Akkus die Schutzfolien über den Klebestreifen auch nicht entfernt. Sollte nochmal ein Akkuwechsel nötig werden, kann man die Akkus dann sehr einfach entnehmen und muss keinen Alkohol und z. B. eine Plastikkarte nehmen.

Meiner Meinung nach ist es nicht notwendig, Akkus zu verkleben. Und der Austausch des ganzen TopCase ist schlicht unverhältnismäßig aufwendig und teuer. Umso besser, wenn Apple jetzt den eingeschlagenen Weg wie beim NEO beibehält.

Was mich halt zusätzlich stört, ist der Umstand, dass man für die Vorgänger keine Originalakkus von Apple erhalten kann, sondern auf irgend welche Fremdfabrikate zurückgreifen muss, von denen man ja selten weiß, wie sehr die der originalen Qualität entsprechen.
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Boss
Boss10.04.26 10:53
Akkuzellen werden sich verendern beim laden und entladen, deshalb werden sie geprest oder verspant. Ein gutes BMS hält die Zellen lange am leben. Hab hier Geräte die über 10 Jahre alt sind.
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