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Apples Kooperation mit Formel 1: Viel mehr als Live-Streaming

Die Formel-1-Weltmeisterschaft hat viele Fans, welche die Zweierteams in bis zu 24 jährlichen Rennen auf Hochgeschwindigkeitsrennstrecken rund um die Welt verfolgen. Mit F1 – Der Film setzt Apple dem Sport ein Denkmal und erzielt zugleich echte Publikumserfolge. Seit Oktober 2025 ist bekannt, dass der Konzern sich die exklusiven Übertragungsrechte für die nächsten fünf Jahre gesichert hat. Doch die Kooperation geht über ein einfaches Ausstrahlen der Rennen hinaus: Laut Jim DeLorenzo seien viele weitere Abteilungen involviert.


„Wenn wir eine derartige Partnerschaft eingehen, ist nicht nur Apple Sports oder Apple Video beteiligt, es ist eine Kooperation mit Apple, erklärte der Apple-Sports-Chef auf der Industriemesse „Autosport Business Exchange London“. „Das bedeutet, dass wir das gesamte Unternehmen dazu bringen, zu überlegen, wie wir zusammen mit F1 wachsen, mit den Teams, mit den Fahrern“. Allzu viele Details wollte er nicht verraten, doch verwies er auf ein Beispiel aus dem Baseball: Hier habe man iPhones als Kameras während einer Live-Übertragung eingesetzt – mit dem Ziel, das Erlebnis für Fans zu verbessern.

iPhone-basierte Flügelkamera
Schon während der Produktion des Formel-1-Films mit Brad Pitt in der Hauptrolle waren Apples Hardware-Entwickler involviert: Eine auf iPhone-Komponenten basierende Spezialkamera entstand, welche im Spoiler einiger Formel-1-Fahrzeuge in zwei Jahren mitraste, um authentische Fahrtszenen aus Fahrerperspektive einzufangen. Auch eine

Ausstrahlung in Deutschland fraglich
Neben Szenen aus den Fahrzeugen bieten sich verschiedenste Apple-Produkte an, um Live-Streaming oder zusammengeschnittene Dokumentationen anzureichern. Details wird Apple wie gewohnt nicht verraten, solange sie nicht publikationsreif sind. Bisher beschränken sich die exklusiven Ausstrahlungsrechte auf den US-amerikanischen Markt. In Deutschland liegen die Übertragungsrechte für Live-Veranstaltungen bei Sky. Das nächste Rennen wird vom 6. bis 8. März in Melbourne (Australien) stattfinden. Die kostenlose App "Apple Sports" begleitet die einzelnen Formel-1-Rennen und präsentiert aktuelle Resultate auf Wunsch auf dem iPhone-Sperrbildschirm.

Kommentare

maculi
maculi23.01.26 15:54
Na toll. Immer einen auf Mitweltschutz machen, Grün hier und Ökologisch da, aber dann dieses völlig sinnfreie mit Stinkern im Kreis rum fahren unterstützen. 🤦
-6
Metty
Metty23.01.26 16:00
Ich hoffe unter einem neuen Chef fokussiert sich Apple wieder auf seine Kernprodukte. Ich will den Fans der Formel 1 nicht zu nahe treten, aber Apple wäre besser beraten mehr Zeit und Geld in die Produktpflege und Fehlerbeseitigung zu stecken. Damit könnte man mehr Kunden gewinnen.
+4
Hugo Bond23.01.26 16:31
Metty
... aber Apple wäre besser beraten mehr Zeit und Geld in die Produktpflege und Fehlerbeseitigung zu stecken. Damit könnte man mehr Kunden gewinnen.
Zum einen ist der letzte Satz fraglich, zum anderen, wie muss ich mir deinen Vorschlag vorstellen? Denkst du Hardwareentwicklung, oder Debugging passiert jetzt weniger, weil die entsprechenden Spezialisten sich um F1 kümmern?

Diese '... sollten mal lieber anstatt ...' Sätze gelten doch allerhöchstens für Firmen, die nicht genug Geld haben, mehrere Projekte einzugehen. Apple quillt das Geld aus den Ohren, die könnten auch noch ein paar Projekte starten, ohne dass sie andere dafür vernachlässigen _müssten_. Wenn Apple die Softwarepflege herunterschraubt, dann regiert entweder der Rotstift, oder sie haben für diese Jobs tatsächlich zu wenig Arbeitskräfte - vermutlich beides.

Ein neuer Chef wird gar nichts ändern, schlicht weil Apple von einem Hoch zum nächsten eilt. Gerade die Dienste sind für Apple ein riesiger Erfolg in den letzten Jahren und ob Steve Jobs das gefallen hätte, interessiert niemanden mehr.
+4
Niederbayern
Niederbayern23.01.26 16:41
Eigentlich ein muss für die Apple Vision um sich damit wie im Cockpit zu fühlen. Der Akku dürfte dafür wohl auch leicht ausreichen
+1
MDmac
MDmac23.01.26 17:13
maculi
Na toll. Immer einen auf Mitweltschutz machen, Grün hier und Ökologisch da, aber dann dieses völlig sinnfreie mit Stinkern im Kreis rum fahren unterstützen. 🤦

Ach wenn man den Sport nicht mag, sollte man zumindest sich kurz informieren. Die F1 ist ab Session 2026 mit speziellen E-Fueles unterwegs und der der E-Motor wurde auf 50% Anteil erhöht.

Ja es kostet immer noch Ressourcen, aber welcher Sport tut das Bitteschön nicht. Daher wünsche ich mir einfach bisschen weniger Frust oder Hass und mehr Toleranz und reflektierte Kritik.

Danke.
+2
Kehrblech23.01.26 17:45
das umwelttechnisch die Rennen selbst das Problem bei der F1 wären, ist ein alter Mythos (gegen den auch noch angegangen wird, wie MDmac richtig schreibt). Das wahre Problem ist jedoch der Reisezirkus, der die F1 umgibt: der Transport der Teams und Autos per Flugzeug, wäre vielleicht auch noch verkraftbar, aber zu jedem Rennen kommen ca. 100-200.000 Zuschauer von überall her angereist. Die sind das große Umweltproblem.
+2

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