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Apples Geburtstagsfeier: Paul McCartney, ehemalige Manager – und eine neue Sonderausstellung

Das Hauptevent zum 50. Geburtstag Apples fand natürlich im Apple Park statt, nachdem es schon zuvor zahlreiche andere Veranstaltungen gegeben hatte. In einem Artikel hatten wir bereits über einige Geschehnisse berichtet, darunter die Ansprache von Tim Cook samt Eröffnung des Börsentages. Live-Übertragungen gab es allerdings nicht, denn Apple konzipierte die Geburtstagsparty weitgehend als firmeninternes Zusammenkommen, wenngleich auch zahlreiche Gäste geladen waren.


Langes Konzert von Paul McCartney
Wie vermutet gab Paul McCartney ein Konzert, welches von Apple als das offizielle Finale bezeichnet wurde. Zu hören gab es Titel über die ganze Karriere des Musikers hinweg, unter anderem Help!, Got to Get You Into My Life, Blackbird, Now and Then, Lady Madonna, Hey Jude, Let It Be, Live and Let Die oder The End als Zugabe. Auf setlist.fm lässt sich die komplette Auswahl finden – 25 Lieder waren es insgesamt.


Neue Sonderausstellung und historische Deko
Zusätzlich baute Apple auf dem Campus eine Sonderausstellung auf. Gezeigt wurden unter anderem ein Macintosh 128K, ein iMac G3, mehrere Generationen von iPhone, iPod, iPad und Apple Watch, dazu historische Fotos, ikonische Werbemotive sowie ein großer Bildschirm mit legendären Werbespots und Keynote-Momenten. Außerdem standen auf dem Gelände Skulpturen des 50-Jahre-Logos – in den Fluren hatte man ganze Reihen von iPhones und iMacs platziert. Für Mitarbeiter gab es ein exklusives Jubiläumsset aus T-Shirt, Poster und Emaille-Pin, diese mit dem bekannten Motto “50 Years of Thinking Different”.


Ex-Manager ließen sich ebenfalls sehen
Auch zahlreiche frühere Apple-Manager aus der Jobs-Ära folgten der Einladung, zur Feier in den Apple Park zu kommen. Bestätigt sind Scott Forstall (iPhone/iOS), Jon Rubinstein (Mac/iPod), Ron Johnson (Apple Stores) und Bertrand Serlet (Mac-Software). Die verfügbaren Quellen sprechen davon, dass sie bei der Feier im Apple Park anwesend waren, allerdings keine Rolle als Sprecher innehatten. Wer allerdings fehlte: Apple-Mitgründer Steve Wozniak wurde nicht gesichtet. Dieser hatte den Jahrestag jedoch nicht unkommentiert verstreichen lassen, sondern kürzlich ein langes Interview gegeben.

Kommentare

Pixelmeister07.04.26 10:26
Schön, dass es dieses Konzert für die Mitarbeiter gab. Sicherlich ein schönes Erlebnis.

Was ich interessant finde: Für Jobs' und Cooks Apple fängt die Geschichte irgendwie erst beim Macintosh (1984) an. Apple I, Apple II (inkl. IIe, IIc und IIgs) oder Lisa scheinen irgendwie nie Thema bei der eigenen historischen Darstellung zu sein. Oder übersehe ich die nur?
+2
mark hollis
mark hollis07.04.26 10:47
Bei einem 50-jährigen Jubiläum hätten sie ruhig ein paar "Special Anniversary Editions" veröffentlichen können. Es muss ja nicht direkt ein komplett neuer Mac sein (wie beim 20-jährigen Jubiläum), aber ein "Anniversary" iMac oder MacBook Air in einer besonderen Farbe hätte es schon sein können. Schade.
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mikeboss
mikeboss07.04.26 11:02
das abgebildete geraet ist definitiv kein Macintosh 128K. vielmehr sieht das nach einem Macintosh Plus aus. was ich jedoch echt armselig finde ist, dass Apple eine ADB maus dazustellt
+1
Zerojojo07.04.26 11:03
Bin erstaunt, dass Scott Forstall erschienen ist. Wurde in den Medien eher so dargestellt, als wäre er mit bösem Blut gegangen (worden).
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milk
milk07.04.26 11:31
mikeboss
das abgebildete geraet ist definitiv kein Macintosh 128K. vielmehr sieht das nach einem Macintosh Plus aus. was ich jedoch echt armselig finde ist, dass Apple eine ADB maus dazustellt
Der Mac Plus hatte keinen umrahmten Apfel unten links mehr sondern einen Apfel und den Schriftzug auf Höhes des Diskettenlaufwerks. Die Vorderseite ist also das Gehäuse eines 128k (oder eines 512).

Da die ADB Maus (argh!) allerdings tatsächlich in eine passende Buchse gesteckt ist, ist die Rückseite mit den Ports ein Mac Plus.

Wer auch immer das aufgebaut hat braucht dringend eine Geschichtsstunde.
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