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Apple stellt iBooks Author und iTunes U ein

Apple hat bekanntgegeben, dass iBooks Author in Kürze aus dem Mac App Store entfernt wird. Vor zwei Jahren hat Apple die meisten Funktionen aus iBooks Author in Pages integriert. Der Grund dahinter ist, dass Apple es ermöglichen wollte, iBooks auf dem iPad zu erstellen – und Pages bietet viele Funktionen, welche sich nicht in iBooks Author wiederfinden. So ist es zum Beispiel möglich, mittels Pages mit anderen Nutzern simultan an einem Dokument oder Buch zu arbeiten.


Apple hat nun in einer kurzen Mitteilung verkündet, sich künftig auf Pages und die darin enthaltenen Buch-Funktionen konzentrieren zu wollen. iBooks Author wird nicht mehr aktualisiert und bald aus dem Mac App Store verschwinden. Hat man die App aber heruntergeladen, funktioniert diese erst einmal weiter. Ferner will Apple eine Funktion in Pages einbauen, um bestehende iBook-Author-Bücher in Pages zu importieren, um den Umstieg so einfach wie möglich zu gestalten.


iTunes U wird Ende 2021 abgeschaltet
iTunes U startete 2007 und ermöglichte es Universitäten, Kursmaterial über iTunes in Form von Tondateien, PDFs und E-Books zu verbreiten. Auf dem iPhone und iPad stand eine gesonderte iTunes-U-App zum Download bereit.

Apple hat nun bekanntgegeben, dass iTunes U Ende 2021 eingestellt wird und durch die Classroom- und Schoolwork-App ersetzt wird. Neue Inhalte lassen sich weiterhin über iTunes U verbreiten, bis der Dienst abgeschaltet wird. Anbieter für öffentliche Inhalte, welche nicht auf eine einzelne Bildungseinrichtung beschränkt sind, sollen zukünftig auf Podcasts oder iBooks ausweichen, so Apple. Bereits 2017 hat Apple damit begonnen, iTunes-U-Kurse in iTunes in die Podcasts-Sektion zu verlagern – dies war bereits ein Vorbote bezüglich einer künftigen Einstellung des Angebots.

Apple will es Bildungseinrichtungen so einfach wie möglich machen, durch verschiedene Export-Funktionalitäten auf die Schoolwork-App oder Drittherstellerlösungen umzusteigen.

Kommentare

JackK12.06.20 08:38
Irgendwie wird mir diese Firma supspekt...

iBooks Author Pages, okay
iTunes U nicht mehr? Ersetzen durch Classroom/Schoolworks eeehh, Nein!?
-2
eastmac
eastmac12.06.20 08:45
Apple hat es beim iBooksAuthor verpasst noch zwei drei wichtige Funktionen bereit zu stellen, ich liebe den, wir haben soooo viele tolle iBooks mit Interaktionen erstellt.

Die Umsetzung in Pages war bis jetzt lieblos und nicht mit dem iBA zu vergleichen. Gerade in der jetzigen Zeit, wo wir immer mehr Leute online und aus der Ferne schulen müssen, gab es im iBA schon so einige echt geniale Sachen.

Schade, zumal es ja nicht mal einen Ersatz von anderen Anbietern gibt. ;(
+12
DogsChief
DogsChief12.06.20 09:08
LoCal
iBooks Author werde ich sehr vermissen.
Bei iTunesU finde ich es interessant, dass seit Corona dort einige Kurse wieder regelmäßig Updates bekommen haben.

Und gerade vor dem Hintergrund, dass Homeschooling nun weltweit mehr Bedeutung erhalten hat, kann ich beide Schritte nicht verstehen.
+1
Es ist besser beim zweiten Mal zu scheitern, als es erst gar nicht versucht zu haben. ( Bear Heart )
-1
Dirk!12.06.20 09:14
Erstmal abwarten. Vielleicht kommen zur WWDC oder im Anschluss neue Funktionen/Produkte, die das übernehmen werden.
+3
eastmac
eastmac12.06.20 09:19
Dirk!
Erstmal abwarten. Vielleicht kommen zur WWDC oder im Anschluss neue Funktionen/Produkte, die das übernehmen werden.
Ich hoffe es, es wäre sonst eine vergebene Chance.
+5
eastmac
eastmac12.06.20 09:21
Dirk!
Erstmal abwarten. Vielleicht kommen zur WWDC oder im Anschluss neue Funktionen/Produkte, die das übernehmen werden.

Alleine schon die Funktion eines Form bzw. Textfeldes würde die iBooks in ein ganz anderes Level heben und die Bücher hätten einen unglaublichen Mehrwert, wenn die Leute ihre Informationen dort hinein schreiben könnten.
0
Rosember12.06.20 09:29
Apple hat es versäumt, hier seine Plattform zu öffnen. Verlage sind keine Agenturen, die Rechner dort oft keine Macs, die Software daher beinahe eine Totgeburt.
Ich bin zwar einerseits immer wieder extrem froh, dass Apple sich als Hardware (und Dienste) Händler versteht, aber gerade auf dem Buch/ebook-Markt wurde hier eine Chance verpasst, die die Buchindustrie aus ihrer anhaltenden Krise hätte befreien können. Leider jedoch scheint die Branche selbst in Amerika sehr konservativ und zögerlich zu sein. Traurig.
+8
LoMacs
LoMacs12.06.20 10:57
Wenn Apple Pages und Schoolwork dementsprechend aufbohrt, halte ich das für einen begrüßenswerten Move.
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