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Apple als Stromanbieter: Deponiegas-Anlage genehmigt

Schon seit einigen Jahren ist Apple bestrebt, die gesamte Energieversorgung aller Standorte auf erneuerbare Energien umzustellen. Bislang setzt Apple dafür vor allem auf Solarenergie der Sonne und Erdwärme. Doch jetzt könnte noch eine dritte Quelle aus natürlichen Gasen hinzukommen. In North Carolina will Apple eine innovative Verarbeitungsanlage zur effizienten Verwertung von Deponiegasen errichten. Deponiegas entsteht durch den Abbau organischer Inhaltsstoffe des Mülls und besteht hauptsächlich aus Methan und Kohlenstoffdioxid.


Für die Anlage zur Verwertung der Deponiegase hat Apple die erforderlichen Genehmigungen des Catawba County erhalten und könnte jetzt mit dem Aufbau beginnen. Das notwendige Gas wird von den Deponien des County gewonnen, wobei insgesamt 40 Prozent an Apple gehen sollen. Apple wird mithilfe von Brennstoffzellen das gekaufte Gas in Elektrizität verwandeln und als Apple Energy LLC ins lokale Stromnetz einspeisen. Die Regelungen sind auf 16 Jahre ausgelegt, wobei für Apple die Option besteht, um weitere fünf Jahre zu verlängern. Mit der Anlage tritt Apple erstmals als Stromlieferant auf. Bislang hatte sich Apple auf Investitionen in entsprechende Projekte beschränkt.


Apples Brennstoffzellen in Cupertino

Kommentare

otof10.06.16 18:44
Was soll das alles, schön und gut aber Auto, Strom und Computer. Sie sollen lieber beim kerngeschäft bleiben...
1x Apple immer Apple
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Waldi
Waldi10.06.16 20:37
Sie könnten die überschüssige Energie aber auch verschenken.
vanna laus amoris, pax drux bisgoris
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pavel10.06.16 20:41
otof

Zukünftige Autos und derzeitige Computer brauchen Strom. Wenn plötzlich mehrere Computerhersteller Autos anbieten, wird Strom gebraucht.
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jensche10.06.16 21:30
Benzin Autos brauchen mehr Strom als Elektro Autos...

Da raffinieren des Benzins/Diesels braucht mehr Strom im Verhältnis zu 100km Reichweite als ein Elektroauto für 100km Strom braucht.
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tranquillity
tranquillity11.06.16 08:07
jensche
Benzin Autos brauchen mehr Strom als Elektro Autos...

Da raffinieren des Benzins/Diesels braucht mehr Strom im Verhältnis zu 100km Reichweite als ein Elektroauto für 100km Strom braucht.

Das ist ein interessanter Aspekt. Das heißt auf den CO2-Wert pro km, der bei der Verbrennung entsteht, müsste eigentlich ein weiterer Wert addiert werden, nämlich der, der bei der Raffinierung entsteht. Hast du da genauere Infos zu?
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Stereotype
Stereotype11.06.16 08:45
tranquillity
Das ist ein interessanter Aspekt. Das heißt auf den CO2-Wert pro km, der bei der Verbrennung entsteht, müsste eigentlich ein weiterer Wert addiert werden, nämlich der, der bei der Raffinierung entsteht. Hast du da genauere Infos zu?

Der Weg beginnt nicht erst bei der Raffination.

Wenn nicht zuvor geschehen, müssen zuerst neue Quellen erschlossen werden, das Erdöl muss aus den Boden gepumpt werden, dann muss der Rohstoff über Pipelines zu den Raffinerien geschafft werden, anschließend wird der Rohstoff zwischengelagert um dann mittels Tankschiffe in die Länder zu den Verteilerstellen transportiert zu werden und gelangt erst von dort über Tankwagen in die Zapfanlagen.

Alleine diese Kette verbraucht schon eine Unmenge CO2, Energie, Ressourcen und verschlingt Unsummen von Geld.

Aber damit nicht genug, von jedem getankten Liter Benzin werden gerade mal bis zu 250 ml in Bewegungsenergie umgesetzt, die restlichen 80-70 Prozent verpuffen im Nichts. Bei Elektromotoren liegt die Effizienz bei ca. 80-90 Prozent – egal woher der Strom kommt.

Wenn es also in Zukunft adäquate Speichermöglichkeiten für Strom geben wird, gibt es kein vernünftigen Grund mehr Ressourcen in ineffiziente Verbrennungsmotoren zu kippen.
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sierkb11.06.16 10:07
Stereotype
tranquillity
Das ist ein interessanter Aspekt. Das heißt auf den CO2-Wert pro km, der bei der Verbrennung entsteht, müsste eigentlich ein weiterer Wert addiert werden, nämlich der, der bei der Raffinierung entsteht. Hast du da genauere Infos zu?

Der Weg beginnt nicht erst bei der Raffination.

Wenn nicht zuvor geschehen, müssen zuerst neue Quellen erschlossen werden, das Erdöl muss aus den Boden gepumpt werden, dann muss der Rohstoff über Pipelines zu den Raffinerien geschafft werden, anschließend wird der Rohstoff zwischengelagert um dann mittels Tankschiffe in die Länder zu den Verteilerstellen transportiert zu werden und gelangt erst von dort über Tankwagen in die Zapfanlagen.

Alleine diese Kette verbraucht schon eine Unmenge CO2, Energie, Ressourcen und verschlingt Unsummen von Geld.

Aber damit nicht genug, von jedem getankten Liter Benzin werden gerade mal bis zu 250 ml in Bewegungsenergie umgesetzt, die restlichen 80-70 Prozent verpuffen im Nichts. Bei Elektromotoren liegt die Effizienz bei ca. 80-90 Prozent – egal woher der Strom kommt.

Wenn es also in Zukunft adäquate Speichermöglichkeiten für Strom geben wird, gibt es kein vernünftigen Grund mehr Ressourcen in ineffiziente Verbrennungsmotoren zu kippen.

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