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Apple Music: Ende der einheitlichen Tarifstruktur – und günstiger, werbefinanzierter Tarif?

Apple Music wurde vor elf Jahren eingeführt, lange Zeit lagen die monatlichen Abogebühren – sofern man nicht eine der unzähligen Promos in Anspruch nahm – konstant bei 9,99 Euro pro Monat. Seit Herbst 2022 sind es 10,99 Euro, ebenfalls ohne verschiedene, vom Leistungsumfang/Inhalt abhängige Tarife. Abgesehen von der Möglichkeit, Apple Music auch im Rahmen des One-Abos oder als teureren Familienzugang zu verwenden, setzte Apple somit von Anfang an auf eine einheitliche Preisstruktur für Einzelnutzer. Mehrfach kamen in der Vergangenheit allerdings Gerüchte auf, dass der Streaming-Dienst sich am Vorbild anderer Anbieter orientieren und weitere Stufen zur Verfügung stellen wolle. Verdächtige Strings in der App könnten das jetzt bestätigen.


Die Android-App verrät mal wieder mögliche Pläne
Häufiger waren neue Funktionen von Apple Music ausgerechnet in der Betaversion der Android-App aufgetaucht – so auch diesmal. Besonders zwei neue Textbausteine springen dabei ins Auge. Einer verweist auf "Premium access", also einen offenbar höherwertigen Zugang, ein anderer informiert Nutzer darüber, dass sie keine weiteren Titel mehr überspringen können. Solche Skip-Limits sind vor allem von kostenlosen oder eingeschränkten Streaming-Tarifen bekannt. Nutzt man beispielsweise Spotify ohne monatliche Zahlung, so ist das eine wesentliche Einschränkung gegenüber dem Vollzugang.

Erst kürzlich verteidigte Apple noch die aktuelle Strategie
Interessant ist der Fund auch aufgrund des Timings. Erst vor wenigen Wochen erklärte Music-Chef Oliver Schusser, Apple sei stolz darauf, keinen kostenlosen Tarif anzubieten – denn bei "free" handle es sich um eine schreckliche Idee. Sollte Apple nun tatsächlich eine kostenlose oder limitierte Variante vorbereiten, wäre das also ein bemerkenswerter Strategiewechsel. Apple Music war bislang bewusst ein werbefreier Premiumdienst – doch wie man im App Store und neuerdings Apple Maps sieht, ist zusätzliche Werbefinanzierung längst kein Tabu mehr. Ähnliche Gerüchte kursierten übrigens auch mehrfach schon in Hinblick auf Apple TV und einen Light-Tarif für Videostreaming.

Kommentare

Tommy1980
Tommy198001.06.26 15:27
Bitte keine Werbung im Apple-Universum! NO NO NO
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