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MacBook Pro nach cleaninstall verkauft. Kann der neue Besitzer meine Daten einsehen?

pimp me up
pimp me up19.10.1813:01
Hallo zusammen,

ich habe bei einem macbook pro late 2011 per usb stick ein High Sierra cleaninstall durchgeführt.
Leider habe ich mich vorher nicht bei iCloud ausgeloggt.
Jetzt die frage: kann der neue Besitzer sehen was alles auf dem MacBook Pro war?
Es geht mir am meisten um die photos und nachrichten.
Ist es dem neuem Besitzer möglich sich bei meiner iCloud anzumelden oder die Fotos sich mit einem Programm zu recovern ?
Nach dem clean install wurde das MBP als neuer mac konfiguriert.

Danke euch

der pimp
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Kommentare

Windwusel
Windwusel19.10.1813:15
Ohne Passwort geht da nichts! Allerdings kann der neue Besitzer wenn "Meinen Mac suchen" aktiv war überhaupt einen anderen iCloud Account anmelden? Ich bin nicht sicher ob das wie bei den iDevices ist.
Du kannst nun allerdings aktiv werden und den Mac auch nachträglich aus deinem iCloud Account entfernen. Gehe dazu über die Webseite icloud.com bei "Meine Geräte" und die Gerätesuche auf die Suche nach deinem Mac und entferne ihn überall.
„Meine  Hardware: MacBook Pro mit Touch Bar (15-inch, 2018), iPhone X, AirPods und Apple TV 4“
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rmayergfx
rmayergfx19.10.1813:16
In Zukunft nach dieser Anleitung von Apple vorgehen:
Da der Mac bereits verkauft wurde in iCloud einlöggen und den alten Rechner rauslöschen.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
+2
Mitch_19.10.1813:36
Wenn eine HDD drin war, die nicht verschlüsselt war und kein sauberes Löschen durchgeführt wurde, sondern nur der CleanInstall. Dann wäre zumindest die Chance oder das Risiko vorhanden, das man die Dateien wieder herstellen kann.
„Heute code ich, morgen debug ich und übermorgen caste ich die Königin auf int!“
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Peter Eckel19.10.1813:43
pimp me up
ich habe bei einem macbook pro late 2011 per usb stick ein High Sierra cleaninstall durchgeführt.
Leider habe ich mich vorher nicht bei iCloud ausgeloggt.
Jetzt die frage: kann der neue Besitzer sehen was alles auf dem MacBook Pro war?

War die Platte mit FileVault verschlüsselt oder hast Du sie wenigstens vor der Neuinstallation mit Nullen überschrieben? Wenn nein, dann kann der neue Besitzer zumindest einen großen Teil der Daten, die drauf waren, wiederherstellen. Wenn Du sie nur mit Nullen überschrieben hast, können auch noch Fragmente lesbar sein.

Die nicht erfolgte Abmeldung bei iCloud ist höchstens für den neuen Besitzer ein Problem, nicht für Dich - bei der frischen Installation bleiben Deine Kennwörter nicht erhalten. Außer, wenn Du Pech hast, irgendwo auf der Platte, siehe oben.
-1
omega
omega19.10.1814:12
Peter Eckel
pimp me up
ich habe bei einem macbook pro late 2011 per usb stick ein High Sierra cleaninstall durchgeführt.
Leider habe ich mich vorher nicht bei iCloud ausgeloggt.
Jetzt die frage: kann der neue Besitzer sehen was alles auf dem MacBook Pro war?

Wenn Du sie nur mit Nullen überschrieben hast, können auch noch Fragmente lesbar sein.

Wie lange hält sich dieses Märchen eigentlich noch?

Sicheres Löschen: Einmal überschreiben genügt
+3
pimp me up
pimp me up19.10.1815:29
hallo,

das MBP habe ich gerade in meiner iCloud aus der Liste gelöscht.
Ehrlich gesagt weiss ich nicht mehr ob ich meine Daten mit FileVault verschlüsselt habe.
Ob die Festplatte überschrieben wurde weiss ich auch nicht mehr, das ist schon einen Monat her.
Ich bin einfach der Anleitung des CleanInstalls einer englischen Seite gefolgt.
Wie aufwendig ist das wiederherstellen der Daten wenn die Festplatte nicht gelöscht oder mit Nullen überschrieben wurde?
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elBohu
elBohu19.10.1815:54
nicht sehr: Anschließen, ein Programm zur Wiederherstellung gelöschter Daten anwerfen und schauen, was kommt.
ABER will der neue Käufer das, oder ist ihm das evtl scheiB egal?
„wyrd bið ful aræd“
+1
Bigflitzer19.10.1815:54
Ganz einfach. Festplatte ausbauen und in ein anderes externes Gehäuse rein. Die Software zum wiederherstellen gibts von Freeware bis paar Euro. Die graben auf der Festplatte sofern unverschlüsselt sehr zuverlässig jede Datei oder deren Reste hervor...
+1
pimp me up
pimp me up19.10.1816:21
ja, die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich gross das die person die jetzt das MBP hat an den Fotos interessiert ist.
wird denn bei einem CleanInstall nicht automatisch die Festplatte gelöscht bzw überschrieben?
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Bigflitzer19.10.1816:22
Nein nicht automatisch.
+2
rmayergfx
rmayergfx19.10.1816:35
Das macbook pro late 2011 gab es ab werk in verschiedenen Konfigurationen. Mit HDD oder SSD. Wenn eine SSD verbaut war lehne dich entspannt zurück. Da ist die Wiederherstellung von Daten nicht ohne weiteres möglich, das durften schon einige User bitter in Erfahrung bringen, die versehentlich Daten ohne Backup gelöscht hatten.

Solange er noch in deiner iCloud war hättest du auch eine fiese Nummer abziehen können und den Mac sperren können, dann hätte er wieder bei dir auftauchen müssen (wenn du ihm das Passwort nicht mitteilst) und hättest die HDD "Sicher" löschen können:
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
-1
AppleUser2013
AppleUser201319.10.1816:57
Man kann die Daten schon wiederherstellen, wenn du die HDD oder SSD nicht sicher gelöscht hast...
Hab grad einen Freund mit Data Rescue geholfen, um seine Fotos und E-Mails wieder zu bekommen... Er hat einen Clean Install gemacht und vergessen, die Daten zu kopieren. Man konnte wirklich alles wieder herstellen...
+2
Peter Eckel19.10.1817:33
omega
Wie lange hält sich dieses Märchen eigentlich noch?
Solange es SSDs gibt.
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Peter Eckel19.10.1817:38
pimp me up
Wie aufwendig ist das wiederherstellen der Daten wenn die Festplatte nicht gelöscht oder mit Nullen überschrieben wurde?
Gar nicht.

Ein einfaches Wiederherstellungstools wie Data Rescue macht das je nach Plattengröße in einigen Stunden.

Deutlich aufwendiger ist es, wenn eine SSD mit Nullen überschrieben wurde - dann müssen aktuell nicht genutzte Bereiche des Flash-Speichers am Controller vorbei ausgelesen werden. Damit bekommen man auch nur einen geringen Bruchteil der vorhandenen Daten zurück, aber wenn man Pech hat genau den, den Du nicht in fremden Händen sehen wolltest. falschen.

Wenn Du eine drehende Platte mit Nullen überschreibst, dann ist nichts mehr drauf. Da hat omega Recht. Mehrfach überschreiben ist heutzutage Unfug (das war mal anders).
+2
rmayergfx
rmayergfx19.10.1817:49
Und bei einer SSD ist das Prozedere etwas anders. Das Normale Überschreiben mit Nullen, altert nur die SSD, der Controller ist dafür zuständig was wohin geschrieben wird. Da heutzutage jedes OS und SSD den TRIM Befehl unterstützt, werden die Daten im Normalfall auch so gelöscht, das nichts mehr wiederhergestellt werden kann.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
+1
Peter Eckel19.10.1818:14
rmayergfx
Da heutzutage jedes OS und SSD den TRIM Befehl unterstützt, werden die Daten im Normalfall auch so gelöscht, das nichts mehr wiederhergestellt werden kann.
Auch TRIM überschreibt die Blöcke nicht, sondern markiert sie lediglich als frei, damit der Plattencontroller sie wieder beschreiben kann.

Andersherum betrachtet: Jede Speicherzelle hat eine begrenzte Lebensdauer. Insofern wäre es für die Lebensdauer einer SSD recht kontraproduktiv, die Inhalte bei Freigabe zu überschreiben. Genau deswegen passiert das nicht.

Die beste Lösung ist immer noch die Verschlüsselung der Platteninhalte. In Anbetracht der Tatsache, daß File Vault vollkommen transparent arbeitet und keinerlei Ärger macht (zumindest in den letzten Jahren, seit File Vault 2), verstehe ich nicht, wie man seine Platte unverschlüsselt lassen kann.
+1
pimp me up
pimp me up19.10.1819:18
das war in der Anleitung nach der ich vorgegangen bin:

Before you install the new OS on it, you need to erase all data on the drive you’ve chosen for it. To do it, use Disk Utility. Choose the volume you’d like to clean up and click Erase.

dh so sind alle Daten gelöscht bzw mit nullen überschrieben?
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Peter Eckel19.10.1819:20
pimp me up
dh so sind alle Daten gelöscht bzw mit nullen überschrieben?

Nein.

Dafür hättest Du unter "Security Options" noch das Überschreiben der Platte auswählen müssen.

0
rmayergfx
rmayergfx19.10.1820:03
Peter Eckel
rmayergfx
Da heutzutage jedes OS und SSD den TRIM Befehl unterstützt, werden die Daten im Normalfall auch so gelöscht, das nichts mehr wiederhergestellt werden kann.
Auch TRIM überschreibt die Blöcke nicht, sondern markiert sie lediglich als frei, damit der Plattencontroller sie wieder beschreiben kann.

Andersherum betrachtet: Jede Speicherzelle hat eine begrenzte Lebensdauer. Insofern wäre es für die Lebensdauer einer SSD recht kontraproduktiv, die Inhalte bei Freigabe zu überschreiben. Genau deswegen passiert das nicht.

Die beste Lösung ist immer noch die Verschlüsselung der Platteninhalte. In Anbetracht der Tatsache, daß File Vault vollkommen transparent arbeitet und keinerlei Ärger macht (zumindest in den letzten Jahren, seit File Vault 2), verstehe ich nicht, wie man seine Platte unverschlüsselt lassen kann.



Nicht ganz richtig aber auch nicht falsh... siehe:

Für SSDs ist die Trim Funktion zu aktivieren. Dabei werden den Speicherzellen eines Blocks einige Zeit nach dem Löschen der Datei auf den Ursprungszustand zurück gesetzt. Zusätzliche Maßnahmen zum sicheren Löschen sind dann nicht mehr nötig. Die meisten aktuellen Betriebs­system aktivieren Trim nicht(!) standardmäßig.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
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barabas19.10.1820:17
Also wenn genügend kriminelle Energie vorhanden ist, das Wiederherstellen der Daten stellt für Spezialisten so denke ich im Grunde kein allzu riesiges Problem dar. Von nichts anderes leben ja Firmen die sich auf gelöschte oder korrumpierte Datenträger spezialisiert haben und sich das entsprechend vergüten lassen, selbst mechanisch oder durch Feuer beschädigte Daten können von diesen zumindest zum Teil oft wieder hergestellt werden.
In unserer Firma sind die PCs zb. nur geleast und werden über einen "Roll Out" alle paar Jahre komplett ausgetauscht. Die alte Hardware wird dann aufbereitet und wieder verkauft, allerdings nur mit jeweils einer neuen Festplatte, warum wohl ?!?
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rmayergfx
rmayergfx19.10.1820:24
Ja warum wohl. Weil der Verwerter dafür unterschrieben hat, das evtl. vorhandene Daten vernichtet werden. Um das Sicherzustellen ist die günstigste Lösung eine neue HDD oder SSD
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
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Peter Eckel20.10.1810:02
rmayergfx
Nicht ganz richtig aber auch nicht falsh... siehe:

Für SSDs ist die Trim Funktion zu aktivieren. Dabei werden den Speicherzellen eines Blocks einige Zeit nach dem Löschen der Datei auf den Ursprungszustand zurück gesetzt. Zusätzliche Maßnahmen zum sicheren Löschen sind dann nicht mehr nötig. Die meisten aktuellen Betriebs­system aktivieren Trim nicht(!) standardmäßig.
Ich würde mich auf diese singuläre und unbelegte Aussage ehrlich gesagt nicht verlassen. Mir ist auf Anhieb nicht ein Dokument in die Hände gefallen, das diese Aussage, daß keine zusätzlichen Maßnahmen notwendig sind, belegte. Zudem ist die Implementierung von TRIM auch noch dem SSD-Hersteller überlassen, und wie ja oben schon erwähnt: Ein zusätzlicher Schreibvorgang hat technisch wenig Sinn und ist eher kontraproduktiv.

Wie dem auch sei ist die Frage, ob und wann TRIM nun zum Löschen der Inhalte führt, eher müßig, wenn es eine einfache Methode gibt, die Daten auf den Platten sicher unbrauchbar zu machen: Verschlüsseln und gut ist's. Irrtum auf der sicheren Seite ist mir lieber.
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spheric20.10.1812:23
omega
Peter Eckel
pimp me up
ich habe bei einem macbook pro late 2011 per usb stick ein High Sierra cleaninstall durchgeführt.
Leider habe ich mich vorher nicht bei iCloud ausgeloggt.
Jetzt die frage: kann der neue Besitzer sehen was alles auf dem MacBook Pro war?

Wenn Du sie nur mit Nullen überschrieben hast, können auch noch Fragmente lesbar sein.

Wie lange hält sich dieses Märchen eigentlich noch?

Sicheres Löschen: Einmal überschreiben genügt
Naja, langsam wird diese Story verblassen...gilt ja bei SSD mit deren Load-Balancing eh alles nicht.
„Früher war auch schon früher alles besser!“
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almdudi
almdudi21.10.1819:18
Optimist.
Sowas hält sich hartnäckig, und die, die's verbreiten, verstehen sowieso den diesbezüglich wirklich grundsätzlichen Unterschied zwischen HD und SSD nicht.
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