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Hilfe: Ext. TimeMachine-Backup lässt sich nicht booten

LoMacs
LoMacs21.10.1819:50
Liebe Leute hier,

ich steh grad kurz vor dem größten Datenverlust seit Jahren. Bitte helft mir!

Von vorne: Aus Spieltrieb hab ich mir mal wieder ein aktuelles Linux auf einer Partition meines iMacs (27“ 2014 Retina Fusiondrive) installiert, schließlich ist Plattenplatz und Freizeit genug verfügbar.

Allerdings ist die Einrichtung so schwierig, dass ich mit meiner Partitionsauswahl so ziemlich alles an Tabellen und was es da so gibt komplett geschrottet habe.

Typisch, dachte ich, aber egal, ich hab ja mein externes Backup von gestern. Also ext. Platte angestöpselt, beim Start Alt gedrückt halten, die externe wird im Ggs. zum internen Fusiondrive angezeigt, ausgewählt und ...

Verdammt, es erscheint nur noch das Symbol mit Ordner und Fragezeichen!

Ich habe schon sämtliche Start-Tastenkombination durchprobiert, nix zu machen. Die ext. USB-Platte wird am anderen Mac perfekt erkannt, alle Ordner da, kein Defekt.

Ich bin mit meinen Versuchen und Nerven am Ende. Wie geht‘s jetzt weiter?
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Kommentare

LoMacs
LoMacs21.10.1820:07
Ergänzung: Die Geschichte mit Command-R beim Booten haut auch nicht hin es kommt die schwarz-weiße, sich drehende Weltkugel, dann ein Hinweis auf den Apple-Support ... Sch****.
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mistamilla
mistamilla21.10.1820:08
Wie sieht es aus mit Recovery-Boot übers Internet? cmd-alt-r drücken beim Start. Dann installieren und vom TM wiederherstellen.
Edit: ok. Nachtrag erst später gesehen.
„ITZA GOOTZIE“
+1
LoMacs
LoMacs21.10.1820:23
mistamilla

Kurze Verschnaufpause: Bin wieder im FP-Dienstprogramm. Danke trotzdem, ich berichte weiter.
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LoMacs
LoMacs21.10.1820:32
Er stellt grad das TM-Backup wieder her. Ich melde mich morgen wieder. Muss grad noch mein durchgeschwitztes T-Shirt wechseln ... 🤨
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LoMacs
LoMacs21.10.1820:43
Was für eine Befriedigung, jedem MB einzeln beim Rüberwandern zuzuschauen. Hüpft fleißig rüber, ihr süßen Datenpäckchen, husch husch nach Hause. Keine Sorge, der böse Pinguin ist weg, noch zwei Stunden und ihr könnt getrost schlafen gehen.
+2
almdudi
almdudi22.10.1820:54
Und wo war jetzt das Problem?
Leichter Stress ist doch gesund, für Kreislauf und Hirn. Sicher von Apple so vorgesehen

Vermutlich deshalb hat Apple die Start-Codes für Recovery und Internet Recovery bei irgendeinem der neuere Systemupgrades still und leise geändert.
+2
rmayergfx
rmayergfx22.10.1821:05
Spieltrieb in allen Ehren, man muss aber nicht alles unbedingt ausprobieren, gerade wenn es um Operationen am offenen Herzen geht. Mit dem Fusiondrive ist es schon was besonderes. Warum nicht einfach das gewünschte Linus in einer VM laufen lassen, Da gibt es so viele teils schon fertig zum herunterladen als Image, wenn man es unbedingt mal ausprobieren möchte. Man kann es sich ja auch selber installieren, nimmt man halt von Oracle die VirtualBox und dann kann man spielen bis der Arzt kommt. (dauert dann etwas länger, da der Puls im Gesunden Bereich bleibt und das Shirt wird nicht so schnell durch geschwitzt) Wenn einem die Distri nicht gefällt, löscht man die VM und holt/installiert sich dann was neues. Die Hardware ist schnell genug, mit genügend RAM wirst du kaum einen Unterschied zur richtigen Installation auf der Hardware-Ebene merken.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
+1
M@rtin22.10.1822:11
Dem Spieltrieb kann man auch mittels einer externen Platte frönen... Das könnte in Zukunft deutliche weniger verschwitzte T-Shirts bedeuten.

AFAIK ist und war das TM-Backup noch nie direkt bootbar. Dazu war immer der Umweg über die Recovery-Partition notwendig, von dem man das Backup auswählen kann. Bei einem Fusion-Drive sollte man jedoch besonders vorsichtig sein, denn für das Fusion-Drive gab es zumindest in der Vergangenheit einige Besonderheiten und Ausnahmen!
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Peter Eckel22.10.1822:51
Korrigiert mich, wenn ich da falsch liege, aber war das Fusion Drive nicht eine reine Software-Lösung? Funktioniert unter macOS, vielleicht noch unter Windows beim Einsatz von Boot Camp, aber sicher nicht unter Betriebssystemen, die nichts davon wissen - die sehen zwei separate Platten, und das war's.

In dem Fall kann der arme Pinguin wirklich nichts dafür, was da passiert ist. Der sieht eben zwei Platten, und alles, was man auf der Basis machen kann, kann nur in die Hose gehen, zumindest für das, was vorher auf den beiden Platten war. Da kann man die Dinger auch gleich formatieren.

Daß man dann in Streß gerät und vergißt, wie ein TM-Backup, die Recovery etc. funktionieren, ist menschlich nur allzu verständlich. Wenn einem erst der kalte Schweiß auf der Stirn steht, ist es mit dem strukturierten und besonnenen Handeln nicht mehr so einfach - ich erinnere mich noch gut, wie ich mal infolge eines Hardwarefehlers (wie sich hinterher herausstellte, erstmal sah es ein paar Stunden nach Software, also mir als Übeltäter aus) temporär den Steuerrechner eines größeren Kraftwerks versenkt habe. Das sind die Momente, die man nicht so dringend braucht im IT-Leben.

Aber zum Glück ist ja alles gut gegangen.

Ich nehme zum Testen von Linux-Systemen übrigens gern Vagrant . In Verbindung mit VirtualBox und ggf. Ansible ist das eine ideale Lösung für Wegwerf-Maschinen, wenn man ein richtiges, vollständiges Betriebssystem braucht und nicht mit Containern arbeiten will. Und man hat viel schneller eine funktionierende VM als wenn man das Gezappel mit der Installation unter VMware, Parallels oder VirtualBox mit DVD-Images und manueller Installation durchzieht.
+2
LoMacs
LoMacs23.10.1815:02
Ja-ha, ihr habt ja alle recht. Selber schuld, das würde ich auch sagen, wenn mir das jemand erzählen würde.
Danke für die Hinweise, die Kiste ist wieder hergestellt, über den Umweg über Yosemite per Internet-Wiederherstellung. Ich meld mich dann in zwei drei Jahren wieder, wenn ich neugierhalber mal wieder Linux installiere.
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bmonno23.10.1818:34
Doch, es geht. Schon seit einigen Systemversionen und auch unter Mojave.
M@rtin
Dem Spieltrieb kann man auch mittels einer externen Platte frönen... Das könnte in Zukunft deutliche weniger verschwitzte T-Shirts bedeuten.

AFAIK ist und war das TM-Backup noch nie direkt bootbar. Dazu war immer der Umweg über die Recovery-Partition notwendig, von dem man das Backup auswählen kann. Bei einem Fusion-Drive sollte man jedoch besonders vorsichtig sein, denn für das Fusion-Drive gab es zumindest in der Vergangenheit einige Besonderheiten und Ausnahmen!
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