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Gewagte These: Ist ein Mac mit Intel-CPU ein PC?

dom_beta20.11.0712:29


Hallo!

Gestern habe ich auf einer Linuxseite gelesen, daß die heutigen Macs in Wirklichkeit keine Macs sondern eher PCs sind.

Deren Begründung war, daß Apple nur noch Komponenten von Intel verbaut, diverse Analyseprogramme unter Windows auf einem Intel-basierten iMac zeigen als Hersteller vieler Komponenten Intel statt Apple, wobei die Angabe von AIDA32 als Motherboardhersteller Apple nennt.

Mit anderen Worten, weil Apple

- jetzt x86 Prozessoren von Intel und keine PowerPC CPUs von IBM mehr verwendet
- das Motherboard, Chipsätze etc von Intel stammen
- ein System benutzen, welches ein BIOS benötigt (die meinten irgendwie, daß das EFI von Diskette geladen werden kann und das ein BIOS zum Laden von EFI erforderlich ist)
- und sonst auch sehr viele Gemeinsamkeit als Gegensätze mit einem PC hat

wären die heutigen Macs eher PCs als alte Macs.


Haben die Linuxfreaks da nun Recht oder nur teilweise?

Denn immerhin merke ich bei meinem Intel Mac daß Windows wesentlicher stabiler, schneller und effizienter arbeitet als auf meinem Intel Pentium 4 2,8 GHZ PC System.


Könntet ihr dazu was schreiben? Ich bin mir selbst ein wenig unsicher.

Danke!


PS: Und ich bitte um Entschuldigung für eine eventuelle holprige Ausdrucksweise.
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Kommentare

oefinger
oefinger20.11.0712:36
PC ist kein wohldefinierter Begriff, also ist nicht schlüssig zu klären, ob ein technisches Gerät ein PC ist.
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Ndugu
Ndugu20.11.0712:41
Was macht das Besondere am Mac aus? Das OS, das Software- und Hardware Design, oder die Herkunft irgendwelcher Komponenten?
„These things are uuugly!“
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fronk
fronk20.11.0712:43
Wer keine Probleme hat redet welche herbei …
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Frank
Frank20.11.0712:46
Ein ZX81 (die älteren hier werden sich erinnern) war auch ein PC. Stand zumindest auf der Schachtel.
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Sitox
Sitox20.11.0712:54
Der Mac war schon immer ein Personal Computer, also per Definition ein Einzelplatz-Rechner.
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Sindbad20.11.0712:55
"PC" wird einerseits als Gattungsbegriff für alle personal computer benutzt.
Und andererseits als Bezeichnung für jede Hardwarekiste, auf der Microsoft Windows läuft.

Mein private Definition: ein Rechner ist nur dann ein PeeeCeee, wenn Windows installiert ist.
(w00t)(devil)
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DonQ
DonQ20.11.0713:02
PC-Personal Computer, eingebügert hat sich aber auch (ibm) at kompatible über pc-winrechner/dose, trennung MAC/PC für Apple/Microsoft software,

wenn da ein linuxler nun meint er hat nur eine dose, kann er da wohl irgendwie vielleicht recht haben,

wobei die trennung ppc und pc viel einfacher war, schnelle abarbeitung einzelner befehle zu komplexen befehlen, was sich mit befehlserweiterungen und auch 64Bit bus und zuletzt den verschachtelten kernen wohl selbst überholt hat, in der breiten anwendung eines desktops.

„an apple a day, keeps the rats away…“
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oefinger
oefinger20.11.0713:04
Sindbad
Mein private Definition: ein Rechner ist nur dann ein PeeeCeee, wenn Windows installiert ist.

Uih, diese Definition wirft aber neue Probleme auf. Ist ein Mac, auf dem auch Windows installiert ist, ein PC? Nach deiser Definition, ja. Aber ist er nur dann ein PC, wenn er unter Windows gebooted wurde, oder ist er ein Mac und ein PC, oder verlierst sich sein Macsein durch die Installation von Windows? Wenn ich nun kein OS X mehr installiert habe, ist es dann noch ein Mac?
Ich denke, diese Frage wird die Mac Philosophen noch lange beschäftigen.
(btw. Ist ein iPhone ein Mac?)
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DonQ
DonQ20.11.0713:08
(btw. Ist ein iPhone ein Mac?)

von der architektur her, auf jeden fall…

der prozessor ist auch mächtiger als zb. in den se und benq verbauten

„an apple a day, keeps the rats away…“
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dom_beta20.11.0713:12

was mir persönlich aufgefallen ist, daß Apple wohl der einzigste Computerhersteller ist, der wirklich etwas von der gesamten Materie versteht.

Apple besitzt ein großes Know-how über die Technologien, sei es x86 oder PowerPC.

Das merkt man unter anderem daran, daß das Konkurrenzprodukt von Microsoft Windows XP oder Vista auf einem Intel-basierten Macintosh schneller, stabiler und effizienter läuft.

Und nicht nur das, Apple besitzt ein so großes Know-how, daß ihre Software wirklich gut auf den x86-Maschinen funktioniert, während Windows zwar um einiges schneller, stabiler und effizienter auf den iMacs läuft, merkt dennoch die programmiertechnischen Unterschiede.

Dabei fällt mir ein:

So neu ist das Phänomen Windows auf dem Mac gar nicht. Es gab meines Wissens nach sogar eine Microsoft Windows NT 3.1 Version auf Basis des PowerPC.

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DonQ
DonQ20.11.0713:15
war wohl auch einer der ersten sw produkte die "microsoft" verkaufte, excel für den mac
„an apple a day, keeps the rats away…“
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oefinger
oefinger20.11.0713:21
dom_beta
was mir persönlich aufgefallen ist, daß Apple wohl der einzigste Computerhersteller ist, der wirklich etwas von der gesamten Materie versteht.

Apple hat aber auch eine lange Tradition darin, unausgereifte Produkte auf den Markt zu bringen.
(Abbrennende Powerbooks (5300er), auslaufende Kühlung (PowerMac G5), nicht funktionierende Features (Newton 1.0), laut Apple nicht vorhandene Probleme (G5 1.8 Single), Copland (ok, war nie auf dem Markt), OS X 10.0, OS X 10.1, iMac Freezes, ... )
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dom_beta20.11.0713:37

ich denke mal, daß das eher alles Schusseligkeiten sind.

Es gab ja mal das Problem bei der NASA, die Mariner 4 Sonde stürzt wenige Sekunden nach dem Start ins Meer.

Grund: Jemand hatte vergessen ein Bauteil einzusetzen welches nicht mal 1 Dollar kostet.

Wegen diesem billigen Bauteil haben sie eine millionenteure Sonde in den Müll geworfen.
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DonQ
DonQ20.11.0713:44
naja, ob die reinen material kosten so hoch waren, wage ich einfach mal zu bezweifeln,

btw. gibt es nirgends mehr den gas kugelschreiber, der auch über kopf schreibt, welltall tauglich, der mal so 1 million entwicklungskosten ausgemacht hat und den die "russen" lapidar mit einem bleistift konterten.
„an apple a day, keeps the rats away…“
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DonQ
DonQ20.11.0713:47
Architron
So gewagt kann die vermeintliche These nicht sein, denn ich habe noch ein Apple Werbeposter von der Einführung des PowerMac G5, der mit dem Slogan "The world's fastest PC" beworben wurde. Narürlich nicht ohne einen gewissen ironischen Unterton darin zu lesen.

pc with windows xp or better…



wobei mich so sachen wie im eingang nicht mehr wundern, seitdem MS geld in linux pumpt.


„an apple a day, keeps the rats away…“
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dom_beta20.11.0713:57

Übrigens,

hier ist Seite die diese Behauptung aufgestellt hat





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dom_beta20.11.0714:28

sagen wir so:

ein Mac ist ein wohl mehr oder weniger ein PC, aber eben KEIN normaler PC.

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dr_sax20.11.0714:33
Ein Mac ist kein PC!... und nur für "PCs" muß man GEZ zahlen
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twilight
twilight20.11.0715:17
DQ
btw. gibt es nirgends mehr den gas kugelschreiber, der auch über kopf schreibt, welltall tauglich, der mal so 1 million entwicklungskosten ausgemacht hat und den die "russen" lapidar mit einem bleistift konterten.

Ich liebe diese Geschichte, auch wenn sie so nicht wahr zu sein scheint:

Peter

„Auch dienstlich tu ich mir garantiert kein Windows an!“
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Schens
Schens20.11.0715:21
Ich mag meine Macs.
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crank
crank20.11.0715:26
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dom_beta20.11.0715:30

lol !
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JustDoIt
JustDoIt20.11.0716:49
Eigentlich egal wie man einen Rechner benennt, Hauptsache es ist ein Mac!

Hardware alleine macht noch keinen Rechner. Zumindest gehört das BIOS (beim PC) und des EFI (Beim Mac) dazu.

Frage beantwortet?

PC's haben (heute) nur ein BIOS, kein EFI und das ist eine eklatanter Unterschied der eine Namenstrennung rechtfertigt.

Außerdem hat ein Mac ein anderes Tastatur Layout, also eine andere Benutzerschnittstelle in Hardware und das Betriebssystem ist auch komplett anders als bei einem PC. Also ist es eben ein Mac!

Was viele Leute nicht kapieren:

Hardware ist die Grundlage für einen Rechner und nicht mehr!

Das was einen Rechner zu 90% ausmacht und was die hauptsächliche Benutzerschnittstelle ist, ist heute komplett aus Software aufgebaut. Also darf sich die Bezeichnung des Rechners ruhig nach seiner Software richten (also den 90% Bestandteilen), also ist ein Mac ein Mac und ein PC ist und bleibt ein PC.
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JustDoIt
JustDoIt20.11.0716:51
dom_beta:

Einen Pentium 4 Rechner mit einem Dual Core Rechner zu vergleichen ist schon sehr unkorrekt und daher rührt auch der von Dir festgestellte Geschwindigkeitsunterschied (unter anderem).
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DasIch20.11.0717:56
Naja obwohl das EFI kommt ja eigentlich aus dem PC Bereich. Es hat sich nur nicht durchgesetzt.

Also kann man nicht sagen das ein Mac am EFI erkennbar ist
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Knork20.11.0718:17
JEDES Mainboard, welches im wesentlichen aus Intel-Komponenten besteht (Intel-CPU, Intel-Northbridge, Intel-Southbrigde) hat automatisch eine Firmware, welche nach Power-On zunächst ein BIOS läd, und dann anhand einiger weniger Schalter entscheidet, ob es EFI nachläd.

Bei Windows-PCs wird EFI standardmäßig nicht angeworfen, kann aber (per BIOS-Flash) aktiviert werden.

Bei Mac-PCs ist EFI standardmäßig aktiviert, kann jedoch deaktiviert werden (dann ist der Mac hinüber, und braucht einen neuen Flash-Baustein, da man nicht mehr zurück kommt).

EFI ist bei Intel-Boards also stets vorhanden, wird jedoch nur für Mac OS und einige Unixe sinnvoll genutzt.



Die Hardware ist fast die gleiche...

...nur ein klein wenig Software macht den Unterschied.


Mac OS X läuft übrigens auch auf Kisten, die kein EFI haben. Dies betrifft sowohl "Windows-PCs", als auch ältere Macs mit Open Firmware (603, 604, G3, G4, G5) sowie einige Developer-Büchsen mit stinknormalem BIOS.

BIOS/EFI ist also überhaupt kein Kriterium für Windows vs. Mac.



PCs (personal computer) sind alle Computer, die nicht nur Taschenrechner, PDA oder Mainframe sind. Egal, ob da nun Windows 3.11, Windows Vista, Debian, Sun OS oder Mac OS drauf läuft.


Sinnvoller wäre es, von Computer für Windows, Computer für Mac OS, Computer für Debian, Computer für ... zu sprechen. Aber hey, da müßte man ja denken...
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JustDoIt
JustDoIt20.11.0718:30
eben mein Reden weiter oben:

Die 90% Software entscheiden halt ob es ein Mac ist, oder ein anderer PC den selbstverständlich ist ein Mac auch ein Personal Computer aber eben kein PC - hehe.

Warum ist das so?
Weil heute PC's zu 90% Windows Kisten sind.
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Knork20.11.0718:46
@JustDoIt:

"...ein Personal Computer aber eben kein PC..."


Wofür stehen die Buchstaben "P" und "C" in "PC" nochmal?
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Ren Dhark
Ren Dhark20.11.0718:59
maniacintosh
Ich schließe mich deine Ausführungen voll an. Schließlich sind die Begriffe aus der Historie gewachsen. Wenn Steve nicht den Macintosh erfunden hätte hießen vielleicht alle Apple Rechner heute Apple 1,2,3 usw oder LISA.
Apropos, wie nennen eigentlich die Linux User ihre Rechner ?
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macnobby20.11.0719:57
Und wie nennen die Windows User ihre Rechner?
Gibt es auch so ein zärtliches miteinander, wie bei den Mac User?
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rex196621.11.0700:48
Die frage ist, was heist PC ? Personal Computer
1. Wenn man es so sieht ist auch ein Mac ein PC
2. Die Hardware der Intel Macs ist mit der eines Windows PC absolut identisch,wenn man mal vom EFI absieht und das ist auch schon der ganze Unterschied.
Ein Mac ist heute nach aktuellem Stand keine Hardwarebesonderheit mehr wie es früher einmal war.

Alles Ware von der Stange!!!
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Ties-Malte
Ties-Malte21.11.0701:01
*lol* … keine Macs sondern eher PCs… also beinahe schon fast Rechner? Was für Fachleute… Weil „echte“ PCs Intel nutzen?

Vor ein paar Tagen bei WestART (WDR): Macs laufen ja nun auch unter Intel und sind daher genauso anfällig für Viren - ich dachte, mich trifft der Schlag! Naja…
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
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Schens
Schens21.11.0709:12
Apfelschorle
Ja, Macs sind hardwaretechnisch gesehen heute PCs, moderne PCs zwar, aber trotzdem PCs mit allen miesen Eigenschaften dieser Architektur.
Das was Apple heute verkauft hat nichts mehr mit eigenem Hardwareengineering zu tun, sondern ist praktisch 1 zu 1 das, was Intel anbieten kann.

Gibt es denn bessere Architekturen?
Apple baut alles nach Intels Vorgaben. Warum machen das dann die anderen nicht? Warum ist das schnellste getestete Laptop für Vista ein MBP, wenn es doch nur Stangenware ist?

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RAMses3005
RAMses300521.11.0709:43
Apfelschorle
Aber die Macs haben doch ein eigenes, von Apple und Intel entwickeltes Mainboard. Daher ist es kein reiner "PC", oder ? Oder ist der Hardware-Unterschied so vernachlässigbar ?
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Martin Springer21.11.0710:39
Ist es nicht völlig egal wie man das Rechenmonster nennt? Solang ich das Betriebssystem installieren kann was ich für gut halte, also OSX, ist es doch völlig egal was da im Rechner ist, oder? Opel ist auch nur Opel weil Opel drauf steht.
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Knork21.11.0716:28
RAMses3005:

Der Unterschied in der Hardware ist wirklich minimal.

Ansonsten mußt Du Dich fragen, ob ein Rechner mit einem Mainboard von Asus oder Gigabyte oder ... ein "anderer" PC ist, als ein Rechner mit einem Original-Intel-Board.

Die Mainboard-Hersteller bekommen allesamt von Intel die Spezifikation, welche Chips wie auf einem Mainboard zusammengestöpselt werden müssen, welche Abstände einzuhalten sind (Länge der Leiterbahnen), welche Räume freigehalten werden müssen (Lüftung, Baufreiheit Kühlkörper) und an welchen Enden die Mainboardhersteller kreativ werden können (Auswahl an Southbridges mit oder ohne Audio-Interface, zusätzliche SATA/PATA-Controller, OnBoard Grafik oder auch nicht).

Damit schicken die Firmen ihre Entwickler dann ans virtuelle Reißbrett, und zwei Monate später laufen die Prototypen vom Band.

Die Prototypen werden dann den Software-Entwicklern vor die Nase gesetzt, welche dann aus der Intel-Standard-Firmware das BIOS/EFI dengeln, was der jeweilige Hersteller gerne hätte.

Und fertig sind die neuen Mainboards, die sich alle irgendwie gleichen, und nur minimale Unterschiede (räumliche Anordnung der Komponenten, qualitative Auswahl der "niederen" Bauelemente, Farbgebung) haben.
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rex196623.11.0713:32
Wie ähnlich sich Mac und PCs sich mittlerweile geworden sind zeigt doch eindeutig die OSX X86 Fraktion.
TMP ausgehebelt und OSX aufs PC Bios angepasst und fertig ist die Dose mit OSX.
Ist zwar illegal aber es geht.
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dom_beta23.11.0716:21

Daß ein Mac OS X welches auf Intel CPU's funktioniert auf anderen x86 CPU's läuft ist doch logisch.

Mac OS X für Intel x86 läuft auf Macintosh Rechnern (x86) sowie auf Maxdata (x86), Dell (x86) etc.

Nur Apple beschränkt die Installierbarkeit künstlich, da wie gesagt Mac OS überall läuft (die Frage war, ob es LÄUFT und nicht ob es KORREKT funktioniert).
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JustDoIt
JustDoIt23.11.0716:38
ach ja, was man sich über Hardware doch die Haare raufe kann.

Und wen interessiert das?

Wer hat direkt mit den Chips der Hardware zu tun?

Wie definiert sich ein Rechner? Über die Hardware oder die Software oder beides zusammen, aber in welchen Anteilen.

Erst sobald diese Fragen geklärt sind, kommt man vielleicht hinter das Geheimnis des Macs und sieht, das es eben kein PC im heutigen Sinne ist.
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dom_beta24.02.0822:15
@ Schens:

Von wo stammt dieses Zitat?
Schens
Apfelschorle
Ja, Macs sind hardwaretechnisch gesehen heute PCs, moderne PCs zwar, aber trotzdem PCs mit allen miesen Eigenschaften dieser Architektur.
Das was Apple heute verkauft hat nichts mehr mit eigenem Hardwareengineering zu tun, sondern ist praktisch 1 zu 1 das, was Intel anbieten kann.

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Garak
Garak24.02.0822:22
Solange Steve Jobs die Computer baut, sind sie Macs
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Knork24.02.0822:39
Garak
Solange Steve Jobs die Computer baut, sind sie Macs

Schade.

Nach dieser Definition gibt es leider keinen einzigen Mac...
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Martin Springer24.02.0823:00
Mac+PC=Computer
PC+Mac=Computer
PC+PC=Computer
Mac+Mac=Computer
Taschenrechner=Computer

Für mich ist alles das Gleiche. Ein Mac & PC kann rechnen, ein Mac kann das was ein Pc kann, ein PC kann das was ein MAC kann, lediglich das Betriebssystem spielt dabei eine Rolle. Architektur... Jeder Mac und PC hat eine Grafikkarte, Ram-Speicher, Arbeitsprozessor und Festplatte. Wo ist da der Unterschied??? Lediglich in den kleinen Details. Jeder kann die selben Dinge! Egal ob PPC prozessor oder Intel, es bleibt ein Computer. Der eine eben vielfach gut entwickelt, der andere einspurig besser entwickelt, obwohl es da doch immer wieder zu problemen kommt...

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Mr. Krabs
Mr. Krabs24.02.0823:59
Das Geniale an den Macs ist aber, dass Hardware (Macbook/iMac usw, keine Peripherie!) und Software (Mac OS X) perfekt miteinander arbeiten. Windows muss auf zigtausend verschiedenen Komponenten laufen. Das bringt den Vorteil der Auswahl aber den Nachteil der Kompatibilität. Apple kann alles aus der Hardware holen und das macht das System u.a. so schnell/stabil.
„Deux Strudel!“
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Agrajag25.02.0800:07
Mr. Krabs
Das Geniale an den Macs ist aber, dass Hardware (Macbook/iMac usw, keine Peripherie!) und Software (Mac OS X) perfekt miteinander arbeiten. Windows muss auf zigtausend verschiedenen Komponenten laufen. Das bringt den Vorteil der Auswahl aber den Nachteil der Kompatibilität.
ABER: Wenn man weiß, was man kaufen kann, dann bekommt man auch super stabile Windows-Rechner gebaut. Nur weil man schäddrige Hardware mit lausigen zu einem Rechner zusammenkloppen KANN, heißt es aber nicht, daß es zwangsläufig so sein MUSS.

So perfekt scheint mir die Symbiose aus Hard- und Software bei Apple auch nicht zu sein. Ich hab jedenfalls gelegentlich das Problem, daß der Rechner einfriert bei unterschiedlichsten Gelegenheiten. Nicht oft, aber es passiert (mir zu häufig). Und nein, ich hab mein System nicht zerfrickelt. Das ist mir letztens sogar nach einem Clean-Install passiert.

Also hört bitte auf mit dieser ewig alten Lüge der Stabilität auf Win oder OSX. Das stimmt so einfach nicht.
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jan198525.02.0800:11
Nachteil der Kompatibilität.

das ist ja eigentlich der große Vorteil von Windows, (fast) alles ist miteinander kompatibel. Das hat halt den Nachteil dass die Software nicht speziell für bestimmte Hardware programmiert wird wie es eben beim Mac der Fall ist.
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jan198525.02.0800:14
ABER: Wenn man weiß, was man kaufen kann, dann bekommt man auch super stabile Windows-Rechner gebaut. Nur weil man schäddrige Hardware mit lausigen zu einem Rechner zusammenkloppen KANN, heißt es aber nicht, daß es zwangsläufig so sein MUSS.

genau, und man kann auch superstabile Komplettrechner kaufen wenn man weiß wo und welche.
Und die Stabilität von Windows XP steht MacOS in nichts nach, wenn man nicht unbedingt ein DAU ist. Dieses Vorurteil stammt aus Windows 98 Zeiten ... Und mit Viren hat man auch keine Probleme wenn man kein DAU ist. Aber leider muss man halt davon ausgehen dass die Nutzer DAUs sind
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dom_beta25.02.0800:18
jan1985
Das hat halt den Nachteil dass die Software nicht speziell für bestimmte Hardware programmiert wird wie es eben beim Mac der Fall ist.

Wobei die Hardware der x86 Macs nicht ganz identisch ist mit denen der x86 PC's. Denn warum ist dann das schnellste Windows-Notebook ein MacBook Pro, wenn es angeblich alles das gleiche sein soll?

Denn es gilt nach wie vor, daß Apple die Hardware selbst zusammenbaut, früher taten sie dies zusammen mit IBM und jetzt machen sie es mit Intel, was allerdings der perfekten Abstimmung der Komponenten untereinander wesentlich hilft.

Beispiel mit der Grafikkarte:
Die PC-User sagen, daß mangelhafte Geschwindigkeit an der Grafikkarte liegt, in Wirklichkeit liegt es an den usseligen Motherboards.

Das bemerke ich ja selbst an meinem iMac, die Geschwindigkeit ist schnell, das einzigste woran es manchmal hapert ist der Grafikspeicher.

Es gibt nach wie vor Unterschiede zwischen Mac und PC.
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Agrajag25.02.0801:35
dom_beta: Dann nenne doch bitte mal ein paar Koponenten, die nur Apple benutzt – mal abgesehen von EFI. Wenn ich mich nicht irre, benutzt Apple ausschliesslich stinknormale Bauteile, die im Prinzip jeder andere Hersteller auch benutzen kann. Apple hat lediglich den Vorteil, daß sie wohl früher mit der neuesten Hardware von Intel versorgt werden. Ansonsten benutzen die auch nur 1a Intel-Standardware.

Du kannst dir locker einen PC selbst zusammenstellen, der rocksolide ist. Du musst nur die Hardware kaufen, die selbst qualitativ gut ist UND die einen guten Treiber-Support haben. Als ich mir noch selbst die PCs zusammengeschraubt hatte, war z.B. Matrox die beste Wahl. Die Karten waren sehr gut und der Treiber-Support ebenso. Es gab immer die zertifizierten, erprobten Treiber und die neueren unzertifizierten. Wenn man nicht zwingend ein Feature der unzertifizierten Treiber brauchte, hat man die zertifizierten genommen. Dann ist man auf der sicheren Seite.

Gerüchtehalber soll es Leute geben, die haben schon seit mehreren Jahren EIN UND DIESELBE XP-Installation auf der Platte...
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Agrajag25.02.0801:44
Ach ja, und was die ach so überlegende Apple-Hardware angeht, solltest du besser noch mal die Suchmaschine deiner Wahl bemühen und mal suchen, was so in den letzten Jahren so von Apple auf dem Markt geworfen wurde. Ein paar Stichworte auf die Schnelle: "Staubsauger MDD", "muhen mbp", "scheppern mbp", "elp mbp", logic board ibook", "fiepen netzteil powermac g5", "sudden death macbook", "freeze powermac g5" – das sind die, die mir jetzt so durch den Kopf geschossen sind. Da war noch mehr.

Gerade letzteres (freeze) dürfte für viele sehr bitter gewesen sein, da sie praktisch einen unbrauchbaren Rechner erhalten haben, bei dem man jederzeit damit rechnen musste, daß er einfriert. Und dabei waren es jeweils nicht nur ganz wenige Rechner. Teilweise waren mehrere Serien (ibook Logic Board) davon betroffen.

Das "elp"-Syndrom existiert bei den MBPs schon seit über einem Jahr. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, scheinen sogar schon PowerBooks (wohl selten) betroffen zu sein. Nach über einem Jahr kam dann doch mal eine Bestätigung von Apple und ein Update. Und das Update hat noch nicht mal bei allen geholfen. DAS ist natürlich Hardware at its best – Klasse. Ich sehe nicht, wie Apple bei dir so gut dasteht. Die haben selbst schon genug Mist verzapft.
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