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Empfehlung Mac für Fotobearbeitung nach Ankündigung neuer MacPro

42day05.06.1922:25
Guten Abend,

da ich derzeit noch mit einen 2013er MacPro (3,7 GHz Quad-Core Intel Xeon E5,32 GB 1866 MHz DDR3,AMD FirePro D300 2 GB) an 5K-Montor (DELL UP2715K) arbeite, habe ich natürlich erwartungsvoll die Präsentation des neuen MacPro beobachtet. Nun befürchte ich aber, das dieser womöglich für meine Ansprüche (Fotobearbeitung an 5k, Vollformat RAW mit Affinity Photo und DXO/DXO2 und sehr wenig Video 2K/ max 4K) "overpowered" ist.
Alternativ hege ich folgende Überlegungen und bitte um euren Kommentar bzw. Empfehlung(Preis spielt zunächst nicht vordergründig eine Rolle, aber ich möchte natürlich auch nicht sinnlos überteuert kaufen):
1.) nMPro 8Core, 32GbRam, VegaProII single - Monitor behalten
2.) iMacPro 8Core, 32GbRam , Vega64
3.) MBpro 13", 4Core i7 16 Gb Ram + eGPU (Vega64 oder Vega VII) - Monitor behalten (damit auch Ersatz meines MPAir 2.Gen, aber leistungsmäßig sicher Kompromiss)
4.) neuer iMac 8Core i9, 32Gb Ram, Vega 48

Was haltet ihr von meinen Überlegungen? Danke für euer Feedback! HG
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Kommentare

verstaerker
verstaerker06.06.1917:21
Der echte Zerwi
Angesichts des neuen Mac Pro war das eine gute Entscheidung.

eher ne Schlechte.. würd ich meinen
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struffsky
struffsky06.06.1917:35
Der echte Zerwi
Was spürbar etwas gebracht hat, sind die neue Xeon-CPU sowie 32 GB RAM. Leider kann man die GPU nicht wechseln, von daher habe ich zusammen mit der neuen SSD nun alles gemacht, was möglich ist. Angesichts des neuen Mac Pro war das eine gute Entscheidung.
Was hast du für eine CPU verbaut/getauscht? Würde mich interessieren. Bin noch auf der originalen Quadcore mit D300 und NVME/64Gigabyte Ram. Finde das Arbeiten immer noch sehr fluffig. Allerdings ist mein Workflow schlicht: C1 und Photoshop läuft super. Ich mache allerdings die Bilder so schnell wie möglich wieder flach. Immer wenn ich das Bild für fertig halte. Im schlimmsten Fall rechne ich halt neu durch Ist mir lieber als auf das Speichern und Öffnen zu warten. Bin froh, dass das bei mir so geht und bedauere die Kollegen mit den PSBs.
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Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex06.06.1918:19
Der echte Zerwi
Was spürbar etwas gebracht hat, sind die neue Xeon-CPU sowie 32 GB RAM.

Photoshop nutzt bei mir gerne die vollen 57GB, die ich ihm zur Verfügung stelle.
Laut programminterner Anzeige auch gerne mal 88 von 57GB – Effizienz dann nicht mehr 100%...

Welche CPU hast du da verbaut?
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Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex06.06.1918:32
Nachtrag:

Hab grade mal einen Test gemacht.

  • Öffnen einer PSB (5300 x 7000 Pixel, 63 Ebenen, ~15GB Dateigröße) dauert bei bereits laufendem Photoshop 39 Sekunden.
  • Ebenen ausblenden und wieder einblenden, anschließend einfach speichern dauert 5:06 Minuten...
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verstaerker
verstaerker06.06.1918:42
Gammarus_Pulex
Nachtrag:

Hab grade mal einen Test gemacht.

  • Öffnen einer PSB (5300 x 7000 Pixel, 63 Ebenen, ~15GB Dateigröße) dauert bei bereits laufendem Photoshop 39 Sekunden.
  • Ebenen ausblenden und wieder einblenden, anschließend einfach speichern dauert 5:06 Minuten...

wie sieht denn die CPU Last für PS aus dabei?

mal aus Spaß sowas mit Affinity testen?
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Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex06.06.1918:52
verstaerker
mal aus Spaß sowas mit Affinity testen?

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verstaerker
verstaerker06.06.1919:00
naja Designer wird keine PSB können
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Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex06.06.1919:18
Hat Designer einer PSD Begrenzung in der Speichergröße?
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Maba_7206.06.1923:38
Ich habe eine ähnliche Konfiguration zuhause. Wenn die Bildbearbeitung rein "semiprofessionell", also nicht gewerblich betrieben werden soll, dann würde ich ganz klar eine Aufrüstung empfehlen.
Den Prozessor kann man mit ein bisschen Geschick gegen eine 12-Core Variante tauschen, Kostenpunkt ca. 300-400€ (Ebay). Die Festplatte kann man gegen eine doppelt so schnelle Samsung EVO970 tauschen (mit Adapter) und 64GB Speicher kosten gerade mal 200€. Das bringt für Bildbearbeitung mit Sicherheit einiges und es ist zigmal billiger als ein neues System. Ich habe das so gemacht und es bisher nicht bereut.
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Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex07.06.1900:22
Maba_72: An anderer Stelle wurde hier berichtet, dass das NVMe Upgrade gar keine wirklich spürbare Mehrleistung bringt – außer natürlich das Mehr an Speicherplatz.

Beim 12-Core bin ich auch unsicher... klar, mehr Kerne sind immer toll.
Aber von 3,5 Ghz auf 2,7 Ghz, da ist man dann wieder im Bereich des berüchtigten Drittels an Leistungsunterschied, dass spürbar sein soll.
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Der echte Zerwi07.06.1905:24
verstaerker
eher ne Schlechte.. würd ich meinen

Warum? Als Hobbyuser ist der Kauf des neuen Mac Pro wohl eher als persönlicher Luxus zu werten. Da es kein Einstiegsmodell gibt, bleibe ich gerne beim nMP. Einen iMac möchte ich nicht unbedingt und der Mac mini ist aufgrund Grafik und Lüfterthematik auch keine Alternative.
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Der echte Zerwi07.06.1905:30
@struffsky + Gammarus

Ausgangslage war der 3.7 GHz Quadcore.

Da ich nicht zu viel in ein altes Gerät investieren wollte und ich mit dem Takt nicht zu weit runtergehen wollte, hatte ich nach langer Überlegung die 12-/10-/8-Core Varianten wieder verworfen. Die gebrauchten CPU kosten bei eBay zwischen 250 und 400 Euro, je nachdem.

Bei Macfactory habe ich für schlanke 105 Euro einen 3.5 GHz 6-Core gekauft. Lt. Geekbench hat sich die Single Core Performance kaum verändert, der Multi Core Wert ging von ca. 14000 Punkten auf 22000 Punkte rauf. Gefühlt ist der nMP auch mehr „snappy“. RAM und neue SSD hatte ich bereits vor dem CPU Tausch schon drin. Insofern Top Preis-/Leistungsverhältnis!

Gesamtinvestitionen:
CPU 105 Euro
RAM 150 Euro
SSD 180 Euro (1 TB)
Gesamt 435 Euro
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Maba_7207.06.1907:03
@Der echte Zwei
Das sehe ich Genauso. Für mich wären die Varianten 1.) und 2.) schlichtweg zu teuer. Mein MacPro habe ich für weniger als die Hälfte in 2014 gekauft. Und die beiden Varianten 3.) und 4.) sind zwar günstiger, bringen aber aus meiner Sicht kaum Mehrleistung. Aus wirtschaftlicher Sicht macht keine der 4 Varianten Sinn. Es sei denn man arbeitet gewerblich damit und kann die Hardware steuerlich absetzen. Privat ist das ein Luxusproblem.
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leichtwiesahne07.06.1909:14
Es gibt übrigens auch technische Gründe.. denn so eine dickliche Figur ist tatsächlich aufwändiger zu animieren


"Ha Ha" wie im richtigen Leben.
+1
Bozol
Bozol07.06.1909:37
Hier meine 2 Cents:

Ich würde Variante 1 wählen.

Du bekommst (im Appleuniversum) die neueste Technik welche leistungsmässig wieder für lange Zeit ausreichen sollte.

Zum Thema "overpowered" möchte ich sagen das man diesbezüglich nicht in die Zukunft schauen kann und das gemäss dem alten Sprichwort "Hubraum ist durch nichts zu ersetzen..." auch hier gilt.

Vielleicht kommt ja unerwartet eine IMX555CQR ins Haus und aus dem bisschen 2k/4k Video wird auf einmal viel? Und schon ist man vielleicht durch die technischen Limitierungen eines z. B. iMac(Pro) gefangen.

Meinen 3,1er MacPro habe ich auch in der Basic-Ausführung gekauft und dann Zug um Zug auf- bzw. nachgerüstet, auch das Airport-Modul für Mojave aufgerüstet.

Und so werde/will ichs auch mit dem neuen MacPro halten.

Zu meinem Post möchte ich noch sagen das der wirtschaftliche Faktor in meinem Fall unwichtig ist, ich bin nicht selbstständig. Vielleicht ist der TE in der gleichen Ausgangslage wie ich und eigentlich auch dem Reiz des Unvernünftigen erlegen und sucht eigentlich nur die Absolution?
+2
gfhfkgfhfk07.06.1910:58
Gammarus_Pulex
Wie sind da die effizientesten Boost-Optionen?
Den Mac Pro weiter upgraden oder in etwas neues investieren?
Der nMP lässt sich was die CPU betrifft nicht mehr sinnvoll aufrüsten, da es keine CPU gibt über einen höheren Singlethread Takt verfügt, und die von Dir genutzten Programme nicht gut über die Zahl der Cores skalieren. Die SSD lässt sich nicht mehr beschleunigen. Einzig das RAM lässt sich weiter ausbauen, aber ich würde das Geld eher in ein neues System investieren.
  • Wenn es ein mMP sein soll, dann solltest Du zum 12 Core System greifen, da diese CPU einen höheren 4,4GHz Turboboost auf einem Core hat als das 8 Core System 4,0GHz. Der mMP sollte immer mit 6 oder 12 DIMMs ausgerüstet sein wegen der Speicherbandbreite.
  • Der iMacPro basiert auf dem Xeon Vorgänger, der im mMP benutzt wird. Deshalb sollte man die Finger davon lassen, außer es muss dieser Formfaktor sein oder das System ist deutlich billiger.
  • Der iMac mit Core i9 wäre eine sinnvolle Alternative, wenn Apple die 128GB RAM Option anbieten würde und die GPU besser wäre.
  • Alternativen ein PC System auf Basis der neuen Xeon E 2200: Die Boards gibt es bereits, aber die Firmware Updates für die neuen Xeon E 2200 sind noch nicht raus. CPU Xeon E-2278G oder E-2288G nehmen und 128GB RAM einbauen. Passende Module gibt es bereits von Samsung. Am besten eine Server Grade SSD NVMe SSD nehmen, die brechen bei der Schreibrate nicht ein, wenn man sie dauerhaft belastet.
  • Du nimmst eine Xeon W-3200 Maschine z.B. ein SuperMicro Board und lässt Dir ein System ähnlich dem mMP aufbauen. Restliche Empfehlungen analog zum mMP
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Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex07.06.1911:10
gfhfkgfhfk
Wenn es ein mMP sein soll, dann solltest Du zum 12 Core System greifen, da diese CPU einen höheren 4,4GHz Turboboost auf einem Core hat als das 8 Core System 4,0GHz. Der mMP sollte immer mit 6 oder 12 DIMMs ausgerüstet sein wegen der Speicherbandbreite.

Obwohl das System gewerblich genutzt wird, fürchte ich, dass allein der 12-Core schon einen (für mich) unverhältnismäßigen Aufpreis kosten wird. Zumal ich nicht mal sicher bin, ob ich durch diese Maschine am Ende in der Praxis wirklich weniger warten muss.
Alternativen ein PC System auf Basis der neuen Xeon

Warum eigentlich kein AMD? Grade die neu erscheinenden werden ja groß als Intel Killer kommuniziert.
Welchen Vorteil hab ich bei Intel und Xeons – außer, dass ich bei jeder neuen Intel Sicherheitslücke ungewllt aufhorche. Klar, AMD hat auch seine Lücken
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Der echte Zerwi07.06.1911:14
Maba_72
@Der echte Zwei
Mein MacPro habe ich für weniger als die Hälfte in 2014 gekauft.

Ich habe für meinen in 2014 neu nur 2400 Euro gezahlt. Insofern bin ich was die finanzielle Sache angeht, bei meinem nMP recht entspannt und mit meinen Modifikationen immer noch unter 3000 Euro geblieben. Und was die Lebensdauer den nMP für mich angeht: Ich habe ihn nun seit 5 Jahren und werde ihn durch die Upgrades noch etwas länger behalten. Ich hatte noch keinen Mac länger und sehe auch noch keinen Grund, ihn abzulösen. Abgesehen davon, dass ich die kleine Tonne auch immer noch optisch wie technisch faszinierend finde und mit dem TB-Display ein schönes Duo bildet.
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Cornelius Fischer
Cornelius Fischer07.06.1911:24
Um auf die Ursprungsfrage zurückzukommen..

Ich arbeite noch mit einem 2013er MacPro mit 6-core, D700er und 64GB RAM und 4k EIZO 31.5 Zoll.
Das ganze läuft problemlos. Lightroom nur in ganz wenigen Momenten etwas ruckelig.

In Anbetracht der Benchmark des MacMinis (ohne eGPU), Single Core dem 6-core Xeon MacPro haushoch überlegen, Multicore deutlich überlegen, würde ich mal sagen, ist es für RAW Bildbearbeitung und bissl Video völlig schnuppe was du kaufst. Ein MacMini mit 6-core i7 oder iMac mit i7 oder reicht eigentlich völlig aus. Ein MacPro ist rein von der Leistung her unnötig/overkill.
+3
gfhfkgfhfk07.06.1911:56
Gammarus_Pulex
Warum eigentlich kein AMD? Grade die neu erscheinenden werden ja groß als Intel Killer kommuniziert.
Die AMDs sind noch immer in der Singlethread Perfomance schlechter. Anders sähe das aus, wenn Du viele Cores auslasten könntest. Zum Rendern wäre ein Threadripper toll, aber eben nicht für Photoshop.
Gammarus_Pulex
Welchen Vorteil hab ich bei Intel und Xeons – außer, dass ich bei jeder neuen Intel Sicherheitslücke ungewllt aufhorche. Klar, AMD hat auch seine Lücken
AMD ist noch nicht einmal in der Lage die Fragen ob sie betroffen sind richtig zu beantworten. Am Anfang wurde noch großspurig behauptet sie wären gar nicht betroffen, und dann stellte sich durch Unabhängige Forscher heraus AMD ist auch betroffen. Zwar ist die Zahl der Probleme bei AMD kleiner, aber es gibt sie. Übrigens sind von Spectre und Meltdown auch ARM und IBM betroffen.
+1
verstaerker
verstaerker07.06.1912:22
Gammarus_Pulex

Welchen Vorteil hab ich bei Intel und Xeons

nach meinem Wissensstand für deine Arbeit keinen, die sind eben für 24/7 Volllast ausgelegt

wir hatten hier z.B. 50 Rechner mit Xeons ein halbes Jahr durchgängig unter Vollast laufen ... kein einziger ist ausgefallen

mach das mal mit nem normalen i7 (oder was grad aktuell ist).. die drosseln A ihre Leistung und B sterben se trotzdem recht schnell - haben wir hier mehr als einmal erlebt
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42day07.06.1920:46
Cornelius Fischer
Um auf die Ursprungsfrage zurückzukommen..

Ich arbeite noch mit einem 2013er MacPro mit 6-core, D700er und 64GB RAM und 4k EIZO 31.5 Zoll.
Das ganze läuft problemlos. Lightroom nur in ganz wenigen Momenten etwas ruckelig.

In Anbetracht der Benchmark des MacMinis (ohne eGPU), Single Core dem 6-core Xeon MacPro haushoch überlegen, Multicore deutlich überlegen, würde ich mal sagen, ist es für RAW Bildbearbeitung und bissl Video völlig schnuppe was du kaufst. Ein MacMini mit 6-core i7 oder iMac mit i7 oder reicht eigentlich völlig aus. Ein MacPro ist rein von der Leistung her unnötig/overkill.

Vielen Dank für Deine Einschätzung. Im Hinblick auf die Weiternutzung des 5K Monitors tendiere ich nun zum Mini mit eGPU und bleibe bezüglich dieser Komponenten flexibler, andererseits ist der iMac eine gute All-in-one Lösung. Gibt es tatsächlich Probleme beim Betrieb einer eGPU an den neuen Geräten?
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robbieW
robbieW08.06.1910:04
Ich habe eine Werbeagentur und wir arbeiten alle mit den normalen iMac 5k. Den mit 16gb RAM und du hast eine tolle Maschine.
+1
Cornelius Fischer
Cornelius Fischer08.06.1910:40
42day

Praktische Erfahrung hab ich noch keine mit der Kombi MacMini mit eGPU, sollte aber eigentlich Apple like mit einstecken, einschalten und loslegen funktionieren.

Wir werden dieses Jahr wohl noch 2 Arbeitsplätze in unserem Studio auf die MacMini Konfiguration umrüsten.

Je nach endgültiger Preissituation werde ich meinen Arbeitsplatz Ende 2019 oder Anfang 2020 auf den Tower-MacPro aufrüsten (das ist der Renderplatz, welcher auch tagsüber mehrfach pro Woche hunderte jpegs aus LR rendern muss ohne dass ich Kaffeepause machen muss) oder vielleicht ebenfalls auf einen MacMini setzen.

Muss sich am Schluss halt auch wirtschaftlich lohnen, sollte ich für meinen Arbeitsplatz wirklich einen Tower MacPro beschaffen.

Den einzigen Vorteil am Tower sehe ich darin, in 3-4 Jahren „nur“ CPU/GPU aufrüsten zu können anstatt einen komplett neuen MacMini zu kaufen.

Wenn aber 2 voll ausgestattete (ohne max. SSD, denn die häng ich extern dran) MacMinis mit eGPU weniger kosten als ein aktueller gut konfigurierter MacPro, ist auch das Upgrade Argument obsolet.. denn dann kannste in 3-4 Jahren einfach den Mini inkl. eGPU komplett ersetzen.
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olilech08.06.1910:56
42day

Wie schon gesagt arbeite ich mit einem Mac mini und der Blackmagic eGPU. Funktioniert einwandfrei. Der mini hat paar Schwachstellen die man kennen sollte. USB3 Geräte können Bluetooth und 2,4GHz Wlan stören. Da hat Apple einfach großen Mist gebaut. Ist jetzt kein Totschlagargument. Ich habe meine USB Geräte and er Blackmagic eGPU angeschlossen. Du kannst auch einen Thunderbolt Hub verwenden, oder an den Hub des Monitors oder am Mac mini und das 5GHz Wlan Netz verwenden und im Notfall einen Bluetooth Dongle. Also man kann mit einfachen Mitteln das Problem umgehen. Dennoch schwach von Apple dass das Problem überhaupt existiert.

Alternativ natürlich der iMac, wenn dir der Monitor genügt.

Den neuen MacPro würde ich auf keinen Fall in Betracht ziehen, dann schon eher Richtung PC schielen - wie mittlerweile die große Mehrheit der professionellen Retoucher, die ich so kenne.
+1
42day10.06.1922:10
Cornelius Fischer
42day

Praktische Erfahrung hab ich noch keine mit der Kombi MacMini mit eGPU, sollte aber eigentlich Apple like mit einstecken, einschalten und loslegen funktionieren.

Wir werden dieses Jahr wohl noch 2 Arbeitsplätze in unserem Studio auf die MacMini Konfiguration umrüsten.

Je nach endgültiger Preissituation werde ich meinen Arbeitsplatz Ende 2019 oder Anfang 2020 auf den Tower-MacPro aufrüsten (das ist der Renderplatz, welcher auch tagsüber mehrfach pro Woche hunderte jpegs aus LR rendern muss ohne dass ich Kaffeepause machen muss) oder vielleicht ebenfalls auf einen MacMini setzen.

Muss sich am Schluss halt auch wirtschaftlich lohnen, sollte ich für meinen Arbeitsplatz wirklich einen Tower MacPro beschaffen.

Den einzigen Vorteil am Tower sehe ich darin, in 3-4 Jahren „nur“ CPU/GPU aufrüsten zu können anstatt einen komplett neuen MacMini zu kaufen.

Wenn aber 2 voll ausgestattete (ohne max. SSD, denn die häng ich extern dran) MacMinis mit eGPU weniger kosten als ein aktueller gut konfigurierter MacPro, ist auch das Upgrade Argument obsolet.. denn dann kannste in 3-4 Jahren einfach den Mini inkl. eGPU komplett ersetzen.

Vielen Dank. Es wird wohl Ein Macmini mit eGPU werden.
+1
42day10.06.1922:12
olilech
42day

Wie schon gesagt arbeite ich mit einem Mac mini und der Blackmagic eGPU. Funktioniert einwandfrei. Der mini hat paar Schwachstellen die man kennen sollte. USB3 Geräte können Bluetooth und 2,4GHz Wlan stören. Da hat Apple einfach großen Mist gebaut. Ist jetzt kein Totschlagargument. Ich habe meine USB Geräte and er Blackmagic eGPU angeschlossen. Du kannst auch einen Thunderbolt Hub verwenden, oder an den Hub des Monitors oder am Mac mini und das 5GHz Wlan Netz verwenden und im Notfall einen Bluetooth Dongle. Also man kann mit einfachen Mitteln das Problem umgehen. Dennoch schwach von Apple dass das Problem überhaupt existiert.

Alternativ natürlich der iMac, wenn dir der Monitor genügt.

Den neuen MacPro würde ich auf keinen Fall in Betracht ziehen, dann schon eher Richtung PC schielen - wie mittlerweile die große Mehrheit der professionellen Retoucher, die ich so kenne.

Vielen Dank, es kristallisiert sich tatsächlich ein Macmini mit eGPU heraus, dann kann ich meinen 5K Monitor weiter nutzen und bleibe am flexibelsten.
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verstaerker
verstaerker11.06.1907:46
42day
Vielen Dank, es kristallisiert sich tatsächlich ein Macmini mit eGPU heraus, dann kann ich meinen 5K Monitor weiter nutzen und bleibe am flexibelsten.

wenn der neue MacPro kommt verkaufe ich meinen Mini mit eGPU Pro
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rosss11.06.1911:19
Gammarus_Pulex
Beim 12-Core bin ich auch unsicher... klar, mehr Kerne sind immer toll.
Aber von 3,5 Ghz auf 2,7 Ghz, da ist man dann wieder im Bereich des berüchtigten Drittels an Leistungsunterschied, dass spürbar sein soll.

Wenn es um Photoshop geht, soll es laut:
albertyy

…sogar kontraproduktiv sein, mehr als 6 Kerne zu haben:

Bei CC soll es etwas besser geworden sein?

Da der TE Affinity nutzt, vermute ich eine gute Nutzung vieler Cores. Wenn das der Flaschenhals sein sollte (und nicht der Wunsch nach etwas Neuem), würde ich erstmal günstig ein paar Kerne nachrüsten.

Aber das ist meine Sichtweise, denn ich sitze hier immer noch am cMP.

Schade, dass Apple seit 2013 die MacPros recht einseitig Richtung Video/3D ausrichtet. Ein 2013er mit Platz für interne Laufwerke statt (für mich unnützer und teurer) zweiter Graka hätte mich damals schon gereizt – wegen der Leisigkeit…
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ApfelHandy4
ApfelHandy411.06.1911:54
Ohne die gesamte Diskussion durchgelesen zu haben, empfehle auch ich dir den aktuellen 5K iMac.
Nutze selbst folgende Variante: 8-Core i9, Vega 48, 512 GB SSD und 64 GB RAM (natürlich selbst aufgerüstet, den bei Apple zu kaufen ist nicht zu rechtfertigen!) ... Über Lightroom CC und Affinity Photo lacht diese Hardware sich kaputt. In Lightroom wird ein 200 MP RAW-Panorama in unter 5 Sekunden zusammengefügt. Bei langanhaltenden Workloads wie Batch-Exporten laufen alle 8 Kerne/16 Threads mit 4,6 bis 4,8 GHz, ohne den Lüfter zu hören.

Videos kannst du in Final Cut Pro ohne Erstellung von Proxy-Medien schneiden. Auch 3-4 Streams an 4K sind (je nach Codec) kein Problem.

Das Display ist sowieso Best-In-Class (sofern du keinen Referenz-Monitor benötigst).
Habe das Teil seit Erscheinungstag und freue mich über jede Sekunde, die ich damit arbeiten darf.
+1
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex11.06.1912:55
Was ich bisher so herausgefunden habe, scheint mir der i9 leider nicht allzu viel bei meiner Photoshop Arbeit zu bringen

Zumal ich irgendwie das Gefühl habe, Apple könnte die neue Matt-Option möglicherweise auch in einem der nächsten Modelle anbieten. Das wär mal wieder was...
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verstaerker
verstaerker11.06.1912:58
Gammarus_Pulex
Was ich bisher so herausgefunden habe, scheint mir der i9 leider nicht allzu viel bei meiner Photoshop Arbeit zu bringen

Zumal ich irgendwie das Gefühl habe, Apple könnte die neue Matt-Option möglicherweise auch in einem der nächsten Modelle anbieten. Das wär mal wieder was...

ich nehme an du hast keinen Apple-Store oder Fachhändler in der Nähe .. könnte man sicher mal hingehen und das ausprobieren.
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Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex11.06.1913:44
Doch, tatschlich hab ich einen Fachhändler (implement-it).
Bei denen gibt es allerdings nicht die Möglichkeit, mal Photoshop zu installieren und das zu testen... zumal ich dann ein Modell mit 8-Kern i9 und 64 oder 128GB zum Testen bräuchte.
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gfhfkgfhfk11.06.1916:19
Gammarus_Pulex
… scheint mir der i9 leider nicht allzu viel bei meiner Photoshop Arbeit zu bringen
Welchen Core i9 meinst Du: Desktop oder HEDT Core i9?
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Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex11.06.1917:31
gfhfkgfhfk
Welchen Core i9 meinst Du: Desktop oder HEDT Core i9?

Welcher steckt denn als 8-Kerner im iMac 5K?
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ApfelHandy4
ApfelHandy411.06.1918:04
Gammarus_Pulex
gfhfkgfhfk
Welchen Core i9 meinst Du: Desktop oder HEDT Core i9?

Welcher steckt denn als 8-Kerner im iMac 5K?

Der i9 9900K - das Spitzenmodell:
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Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex11.06.1922:13
ApfelHandy4
das Spitzenmodell

Müsste das nicht der 9980XE sein?
Ist ja auch ein i9...
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gfhfkgfhfk12.06.1908:29
Der i9-9900K ist das Spitzenmodell der Desktopplatform (Sockel LGA1151v2), der Core i9-9980XE ist das Spitzenmodell der HEDT-Plattform (Sockel LGA2066).
+2
athlonet26.06.1910:30
Was mich am 2019er iMac stört: er hat den T2 Chip nicht bekommen.
Der 2019er Mac Pro bekommt auch den T2 Chip. Dann ist der iMac das einzige 2018er/2019er Modell ohne T2 Chip. Das MacBook hat auch keinen, wurde aber auch 2017 das letzte mal aktualisiert.
Ich habe die Befürchtung, dass er dadurch vorzeitig von neuen macOS Versionen abgeschnitten werden könnte, wenn mal eine Version kommt, die den T2 Chip zwingend voraussetzt. Dann würde der 2019er iMac zusammen mit den anderen 2017er Modellen rausfallen.
Daher ist fraglich ob man den iMac überhaupt empfehlen kann, wenn er länger eingesetzt werden soll.
Irgendwie war das nur ein Alibi-Update beim iMac...
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maculi
maculi26.06.1910:43
Das jüngste Update der iMacs war schon etwas halbherzig. Kein BT5, nicht mal optional 10GBE... Durchaus möglich, das die nächste Aktualisierung nach verhältnismäßig kurzer Zeit erfolgt.
Ob das mit dem fehlenden T2 wirklich dramatisch ist bleibt abzuwarten. Bislang war es so, das Apple auch alte Hardware ziemlich lange unterstützt. Da die Kisten oft noch nach 10 Jahren einwandfrei funktionieren würde sich Apple ziemlichen Ärger einhandeln, wenn sie plötzlich reihenweise Macs von den Updates abschneiden. Völlig abwegig ist die Überlegung nicht, das irgendwann der T2 vorausgesetzt wird, aber ich halte das Risiko für überschaubar.
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