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Forum>Apple>Der Apple-Aktien-Thread [Januar 2022]

Der Apple-Aktien-Thread [Januar 2022]

MKL
MKL01.01.2212:53
Frohes neues Jahr!

Ich bin gespannt, wohin die Reise geht - nach diesem trotz Corona wieder gutem Börsenjahr mit +33,8 % bei AAPL …

Wird der obere Rand des Jahrhunderttrendkanals erreicht? Und was passiert dann? Was kommt nach Omikron? Mit welchen Produkten beglückt uns AAPL? Kommt die VR-Brille?
Und und und. Es wird spannend!

Auf ein gesundes Jahr 2022!
+9

Kommentare

MKL
MKL03.01.2223:02
Guter Start für AAPL ins neue Jahr:
Neues ATH!
So kann es weitergehen …
+3
R-bert03.01.2223:40
Auch ohne neue Produktkategorien stehen noch über 80% Desktop-OS zur Disposition, wenn der Mitbewerber so weiter macht Auf ein für alle großartiges Jahr 2022!
+2
torgem04.01.2200:07
R-bert
Auch ohne neue Produktkategorien stehen noch über 80% Desktop-OS zur Disposition, wenn der Mitbewerber so weiter macht Auf ein für alle großartiges Jahr 2022!

Da muss Apple 🍏 seine Softwarequalität wieder in den Griff bekommen.
„AAPL: halten - reflect-ion.de“
+7
R-bert04.01.2210:37
torgem
Da muss Apple 🍏 seine Softwarequalität wieder in den Griff bekommen.

Diese neuen Kunden kennen den Begriff "Softwarequalität" nicht
+3
torgem04.01.2211:50
R-bert
torgem
Da muss Apple 🍏 seine Softwarequalität wieder in den Griff bekommen.

Diese neuen Kunden kennen den Begriff "Softwarequalität" nicht

Ok, das ist ein Argument 😊
„AAPL: halten - reflect-ion.de“
+3
Weia
Weia10.01.2215:19
Eigentlich wäre dringend eine neue Analyse erforderlich, aber ich mag an meinem heutigen Geburtstag nicht arbeiten, und wenn die Welt untergeht.

Daher will ich nur in aller Kürze darauf aufmerksam machen, dass der S&P 500 letzte Woche sich dem oberen Rand des Jahrhunderttrendkanals bis auf 2% genähert hat. Natürlich kann er ihn auch ganz erreichen oder sogar überschießen, aber unter praktischen Gesichtspunkten muss der obere Rand jetzt als erreicht gelten (2% sind für einen 93 Jahre alten Trendkanal statistische Unschärfe). Seid Euch dessen bewusst.

AAPL dürfte mit der dünnen violetten Trendlinie wie erwartet auch ihren Meister gefunden haben.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+8
adiga
adiga10.01.2215:27
Weia
Eigentlich wäre dringend eine neue Analyse erforderlich, aber ich mag an meinem heutigen Geburtstag nicht arbeiten, und wenn die Welt untergeht.

Happy Birthday! Alles Gute und viel Gesundheit im neuen Lebensjahr!
+3
Tigerradieschen10.01.2217:23
@Weia : Alles Gute zum Geburtstag !
0
MKL
MKL10.01.2217:24
Weia
Seid Euch dessen bewusst.



Und ich ärgere mich auch schon, dass ich nicht letzten Montag wie geplant verkauft habe. Wollte Gewinne ins neue Steuerjahr ziehen... Dann ging es bergab und ich habe immer einen Tag mehr gewartet...
0
torgem10.01.2221:16
Alles Gute @Weia
„AAPL: halten - reflect-ion.de“
0
hakken
hakken10.01.2222:02
Weia

Happy Birthday, weiter so!
0
Weia
Weia12.01.2201:49
Herzlichen Dank für die Glückwünsche! Das war kein Fishing for Compliments, ich dachte am Montag wirklich, Mist, ich müsste jetzt unbedingt was schreiben, aber ich wollte einfach überhaupt gar nicht.

Auch jetzt ist meine Zeit immer noch knapp, aber ich will wenigsten schon mal 2 Langfristcharts posten, damit der Blick aufs große Ganze aktuell bleibt.

Zunächst ein Quartalschart vom S&P 500 (1 Balken = 1 Quartal) seit 1928:



Da wird glaube ich unmittelbar augenfällig, warum ich sagte, dass in praktischer Hinsicht der obere Rand des Jahrhundertkanals als erreicht gelten muss. Der Markt kann also ab jetzt jederzeit darauf reagieren, das obere Ende erreicht zu haben. Aber man sieht auch, dass er genauso gut noch warten und es sich erstmal zwischen oberem Rand und Aufwärtstrend 2009 – 2016 bequem machen könnte, da sich diese Linien erst in einem Jahr schneiden werden. Das entspräche dann immerhin ca. 5100 am nächsten Jahreswechsel. Das Problem bei solch langfristigen Verläufen ist stets, dass sie wenig mit menschlichem Zeitempfinden zu tun haben; ein Punkt auf so einem Chart sind immerhin bereits 3 Monate … 2000 dauerte die entsprechende, auf dem Chart „spitz“ aussehende Wende von oben nach unten immerhin 3 Balken = 9 Monate.


Und hier ein Monatschart von AAPL über die gesamte Lebensdauer der Aktie:



Hier habe ich eine „redaktionelle“ Änderung vorgenommen: Um nicht immer mühsam von der erst vor wenigen Monaten als zusätzliche mögliche Ziellinie eingeführten Parallele zur violetten Linie durch das Hoch 2012 als dünne violette Linie reden zu müssen, habe ich die Linie türkis umgefärbt und kann mich auf sich in Zukunft einfach als türkise Linie beziehen.

Ganz ähnlich zum S&P 500 gibt es auch hier einen Bereich zwischen türkiser Widerstandslinie und (steilerer) grüner Unterstützungsline, in der AAPL das ganz Jahr über unaufgeregt verharren könnte. Da beide Linien steiler steigen, würde das aber dennoch einen Jahresschlusskurs von 225$ bedeuten, 28% mehr als jetzt (beim S&P 500 sind es nur 8%).

Das wird die Herausforderung für dieses Jahr: Es kann ab jetzt jederzeit böse werden, aber es kann auch noch ein Jahr gutgehen. Die Zeit der spektakulären Gewinne dürfte vorbeisein und jetzt ist sicher kein Zeitpunkt für einen Neueinstieg, aber wer auf Gewinnen sitzt, könnte die bis auf Weiteres noch laufen lassen, wenn er sich des Risikos bewusst ist und rigoros absichert.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+6
MKL
MKL12.01.2207:16
Weia
Das wird die Herausforderung für dieses Jahr: Es kann ab jetzt jederzeit böse werden, aber es kann auch noch ein Jahr gutgehen. Die Zeit der spektakulären Gewinne dürfte vorbeisein und jetzt ist sicher kein Zeitpunkt für einen Neueinstieg, aber wer auf Gewinnen sitzt, könnte die bis auf Weiteres noch laufen lassen, wenn er sich des Risikos bewusst ist und rigoros absichert.

Dann wird es ja wieder ein spannendes Jahr.

Zum Jahrhunderttrendkanal:
Da diesen scheinbar (außer hier diese Runde) kaum jemand zu kennen bzw. Zu beachten scheint, kann es doch auch sein, dass niemand reagiert, wenn wie jetzt der obere Rand erreicht wurde.
Bzw. andersherum: würde alle diese Situation kennen, wäre die Reaktion wohl groß, oder?
+1
cheesus1
cheesus112.01.2209:21
MKL
Zum Jahrhunderttrendkanal:
Da diesen scheinbar (außer hier diese Runde) kaum jemand zu kennen bzw. Zu beachten scheint, kann es doch auch sein, dass niemand reagiert, wenn wie jetzt der obere Rand erreicht wurde.
Bzw. andersherum: würde alle diese Situation kennen, wäre die Reaktion wohl groß, oder?
Ich glaube, da verwechselst Du mal wieder Ursache und Wirkung. Laut Weia funktionieren die Linien ja nicht, weil man sie kennt, sondern weil sie einer inneren Logik folgen. Aber das kann Weia sicher besser erklären. Zumal ich seine Analysen zwar sehr gerne lese und auch im Hinterkopf behalte, mir aber nach wie vor meinen eigenen Kopf dazu mache.
+7
MKL
MKL12.01.2209:37
cheesus1
Laut Weia funktionieren die Linien ja nicht, weil man sie kennt, sondern weil sie einer inneren Logik folgen.

Aber müsste hinter der "inneren Logik" dann nicht am Ende auch menschliches Handeln bzw. menschliche Erkenntnis stecken?
Oder "jemand", der das von "oben" steuert... (Oh Gott, klingt wie eine Verschwörung mit "die da oben")
+1
pünktchen
pünktchen12.01.2210:36
Stell dir den Aktienmarkt einfach als grossen Schwarm Fische vor! Oder falls dir das Bild eher passend erscheint: Wanderheuschrecken.
0
cheesus1
cheesus112.01.2214:35
MKL
Aber müsste hinter der "inneren Logik" dann nicht am Ende auch menschliches Handeln bzw. menschliche Erkenntnis stecken?
Ja, dem ist ja auch so. Ich versuche das mal mit meinen Worten zu erklären:

Stell Dir mal folgendes vor: Du denkst bei 100 verkaufe ich. Dann denkst Du: Hmm, das denken die anderen bestimmt auch, also verkaufe ich schlauerweise schon bei 95. Nur dumm, dass die anderen exakt denselben Gedankengang haben wie Du. Also wird aus dem Kurs von 95 nichts und der Markt dreht bereits bei 93 ab.

Durch dieses Schwarmverhalten ergibt sich ggf. dann ein vorhersehbarer Kurs, eine vorhersagbare Kurve bzw. ein vorhersehbares Verhalten. Und zwar deshalb, weil in der Masse alle Anleger dann doch wieder ein ganz typisches Verhalten zeigen, das bestimmten Regeln folgt.

So habe ich Weia wenigstens verstanden...
+3
MKL
MKL12.01.2218:01
Das klingt logisch und nachvollziehbar.
Bei ATHs oder runden Zahlen wie 100 oder 5.000 o.ä. kann ich verstehen, dass viele so handeln - denke ich ja manchmal auch.

Aber wer definiert den Verkaufspunkt für sich dann genau auf den Punkt des oberen Rand der Jahrhunderttrendkanals beim S&P, wenn dieser Punkt nicht wirklich bekannt ist - und ja auch noch vom Zeitpunkt abhängig ist, da er mit der Zeit steigt?
+1
cheesus1
cheesus112.01.2220:48
MKL
Aber wer definiert den Verkaufspunkt für sich dann genau auf den Punkt des oberen Rand der Jahrhunderttrendkanals beim S&P, wenn dieser Punkt nicht wirklich bekannt ist - und ja auch noch vom Zeitpunkt abhängig ist, da er mit der Zeit steigt?
Nja, dass könnte ich mir mit meinem sachlichen Hausverstand auch noch erklären: wenn es zu lange gut (aufwärts) gegangen ist, dann denken vielleicht viele: lass' mal das Blatt nicht überreizen, und verkaufen vorsichtshalber. Die Risikobereitschaft wird bei den meisten vermutlich ähnlich ausgeprägt sein. Und da eben viele gleich denken ergibt sich wieder ein logisches Top. Da braucht es also niemanden, der so etwas von außen steuert. Geht ja auch gar nicht. Es sei denn man glaubt an die Macht der Illuminaten.
+1
Weia
Weia14.01.2202:37
Herzlichen Dank an cheesus1 für eine würdige Vertretung. Das war alles genau richtig. Wie praktisch, wenn andere für einen die Fragen beantworten!
MKL
cheesus1
Laut Weia funktionieren die Linien ja nicht, weil man sie kennt, sondern weil sie einer inneren Logik folgen.
Aber müsste hinter der "inneren Logik" dann nicht am Ende auch menschliches Handeln bzw. menschliche Erkenntnis stecken?
Handeln ja, Erkenntnis nein: Ersetze Erkenntnis durch Emotion.

Kontraintuitiverweise sind Chartlinien umso wirksamer, je unbekannter sie sind bzw. je weniger sie für relevant gehalten werden. Das liegt eben daran, dass sie nicht die Ursache für massenpsychologisches Verhalten sind, sondern die Folge von massenpsychologischem Verhalten (simpelster von mehreren Beweisen: sie funktionieren auch für (im Nachhinein aus Kursdaten rekonstruierten) Charts aus Zeiten, wo Charts noch gar nicht bekannt oder einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich waren).

Was sich darin ausdrückt, sind Hoffnungen und Ängste, die im Einzelfall zwar stark schwanken mögen, aber aufgrund der riesigen Zahl von Marktteilnehmern massenpsychologisch gemittelt erstaunlich simple Muster ergeben, bisweilen so einfach wie eine Linie. Das ist das Faszinierende daran. Das trifft vermutlich auf viele, wenn nicht alle Bereiche zu, in denen sehr viele Menschen sehr emotional involviert sind, aber andere Bereiche lassen sich quantitativ nicht so leicht und ohne Messfehler erfassen, während der Börsenhandel in Form der Kurse die objektiven Messwerte dieses Handelns selbst und daher prinzipiell fehlerfrei liefert.

Das funktioniert aber nur gut, wenn das den Marktteilnehmern gar nicht bewusst ist. Sobald sich die Menschen/Marktteilnehmer dessen mehrheitlich bewusst werden, treten ganz im Gegenteil verzerrende Störfaktoren auf und die Linien funktionieren nicht mehr richtig, wie cheesus1 am Beispiel des 100$-Kurzzieles, das dann zu 95$ und und 93$ wird, sehr schön beschrieben hat.

Oder nimm Stimmungsindikatoren: Würde sich die Mehrheit der Marktteilnehmer danach richten, würden alle, weil sie negativ gestimmt sind, positiv gestimmt, deshalb dann wieder negativ usw. Das ergäbe einen selbstschwingenden Oszillator, dessen Frequenz nur noch von der Datenübertragungsgeschwindigkeit der Stimmungsdaten abhinge.

Als ich mit meiner Beschäftigung mit der Börse anfing, dachte ich daher, all meine Erkenntnisse streng geheimgehalten zu müssen, weil ja nichts mehr funktionieren würde, sobald etwas davon nach außen dränge und, weil es so gut funktioniert, sich dann in Windeseile unter allen Marktteilnehmern verbreiten würde. Heute bin ich da völlig relaxed, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass die Mehrheit das sowieso schlicht nicht glaubt.

Grundsätzlich ist das Phänomen unbewusst regelmäßigen Handelns, das durch Bewusstsein gestört wird, doch auch aus anderen emotionalen Bereichen bekannt: Nimm den schwer verliebten Mann, der immer, wenn seine Angebetete in seine Nähe kommt, nach 5 Minuten nervös beginnt, an seinem Schlüsselbund herumzufummeln, so regelmäßig, dass man die Uhr danach stellen könnte, während ihm selbst das überhaupt nicht bewusst ist. Sobald ihn aber einer seiner Freunde darauf aufmerksam macht, wird diese Regelmäßigkeit verschwinden.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+4
MKL
MKL14.01.2208:00
Vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Klingt logisch und ist echt spannend.

Aktuell finde ich es interessant, dass insb die Tech-Werte stark fallen, aber die AD-Linie nur wenig nach unten geht.
Was denkst Du, Weia?
0
Weia
Weia15.01.2202:16
MKL
Aktuell finde ich es interessant, dass insb die Tech-Werte stark fallen, aber die AD-Linie nur wenig nach unten geht.
Was denkst Du, Weia?
Naja, es gibt wohl nicht wenige Marktteilnehmer, die Gewinne in den stark überbewerteten Tech-Aktien abziehen, aber dann nicht aufs Konto legen, sondern in den breiten Markt stecken, insbesondere in Finanzaktien, da die von höheren Zinsen eher profitieren, als dass die ihnen schaden. Deshalb hat der NYSE Composite, in dem Finanzaktien prominent vertreten sind, gestern zur Eröffnung sogar noch ein neues Allzeithoch gemacht. Den vielen kleinen Nebenwerten im Russell 2000 geht es hingegen auch nicht gut.

Das ist gegebenenfalls recht typisch für Tops: Sie „zerfasern“ und einzelne Indizes oder Indikatoren können in einer Zeitspanne über viele Monate hinweg zu ganz unterschiedlichen Zeiten ihr letztes Hoch machen.

Es stimmt aber, dass die Advance-Decline-Linie meist zu den ersten gehört, die toppen, und dass sie zur Zeit relativ stark ist – wieder am oberen Ende des waagrechten violetten Seitwärtstrendkanals (aber noch nicht darüber). Von ihren Allzeithoch von vor 2 Monaten ist sie dennoch noch klar entfernt.

Sollte sie es in den nächsten Tagen schaffen, nach oben auszubrechen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie ein neues Allzeithoch macht, und das täte dann wohl auch der S&P 500. Die Chance, den oberen Rand des Jahrhunderttrendkanals (heute bei 4920) vollständig zu erreichen, ist also nach wie vor da, aber garantiert ist nichts, dafür ist der Markt zu wacklig.

Wenn die Advance-Decline-Linie wieder am oberen Ende des waagrechten violetten Seitwärtstrendkanals scheitert, sieht es erstmal weniger gut aus.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+3
Seat-Sitz15.01.2215:36
MKL
welchen Produkten beglückt uns AAPL? Kommt die VR-Brille?

Apple zeigte doch auf der WWDC 2017 - Keynote ein Laserschwert-Duell gegen Darth Vader? [Bzw. beim Ausholen des ersten Hiebes, wurde es gestoppt.]

Was ist daraus eigentlich geworden? Damals dachte ich, es dauert nur noch ein paar Wochen, bis ich selbst das Laserschwert schwingen kann.
+2
Weia
Weia17.01.2204:23
Seat-Sitz
Damals dachte ich, es dauert nur noch ein paar Wochen, bis ich selbst das Laserschwert schwingen kann.
Mit Deinem Zeitgefühl bezüglich der Nähe zukünftiger Ereignisse scheint das so eine Sache zu sein … 😂
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
0
Weia
Weia18.01.2216:36
Und wieder ist die Advance-Decline-Linie am oberen Rand ihres violetten Seitwärtstrendkanals abgeprallt und hat kehrtgemacht. Dieser Seitwärtstrendkanal besteht jetzt seit Juni 2021 (mit einer Bullenfalle im November).

Der S&P 500 bildet übrigens gerade eine ziemlich deutliche Kopf-Schulter-Formation aus. Noch ein bisschen weiter runter und es würde hässlich.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
MKL
MKL18.01.2222:48
Weia
Noch ein bisschen weiter runter und es würde hässlich.

Und? Wird es jetzt hässlich? Oder gerade noch hoch genug gestoppt?
0
Weia
Weia19.01.2201:39
MKL
Und? Wird es jetzt hässlich? Oder gerade noch hoch genug gestoppt?
Nach dem Lehrbuch wird eine Kopf-Schulter-Formation getriggert, wenn der Kurs durch die Nackenlinie fällt, das ist die Linie, die durch die beiden Tiefs links und rechts vom „Kopf“ geht, hier also die Tiefs vom 20.12.2021 und 10.01.2022. Da ist der S&P 500 heute durch. Ich richte mich aber lieber nach dem tieferen der beiden Tiefs (hier 4531) und gebe auch noch ein, zwei Tage Spielraum, weil Kopf-Schulter-Formationen aufgrund ihrer Bekanntheit notorisch anfällig für ganz kurzfristige Bärenfallen sind. Wenn aber auch das tiefere Tief für mehr als einen Tag oder so klar unterschritten wurde, sind sie recht zuverlässig in ihrem Mindestkursziel (nochmals der Abstand vom Kopf zur Nackenlinie, 4818 – 4568 = 250 Punkte, also 4568 – 250 = 4318 oder tiefer). Bei einem Fall bis 4318 würde charttechnisch dann weiterer Schaden entstehen.

Ich würde mich augenblicklich primär an dem Seitwärtstrendkanal der Advance-Decline-Linie orientieren, der gehörte im letzten halben Jahr zu den zuverlässigsten Indikatoren. Wenn der nach untern durchbrochen würde, wäre das signifikant.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
Weia
Weia19.01.2203:04
Ich dachte, es ist vielleicht mal interessant, die jetzige Annäherung an den oberen Rand des Jahrhunderttrendkanals mit der letzten im Jahr 1999 zu vergleichen. Dabei habe ich das Jahr des damaligen Tops (2000) mit dem potentiellen jetzigen Jahr des Tops (2022) in der Grafik parallelisiert:



(Charts sind auf identische prozentuale Kursänderung hin skaliert.)

Es geht mir dabei nicht um die These, der Topping-Prozess jetzt – so er denn stattfindet – müsse im einzelnen so ablaufen wie damals. Es geht mir vielmehr darum, dass Ihr, vor allem wenn Ihr damals noch gar nicht dabei wart, ein Gefühl dafür bekommt, wie oft Ihr seit Mitte 1999, hättet Ihr vom Jahrhunderttrendkanal damals schon gewusst, Blut und Wasser hättet schwitzen können in der Befürchtung, nun würde der Markt abdrehen, um schließlich, als er es im September 2000 tatsächlich endgültig tat, von all der Aufregung ermattet vielleicht so gleichgültig geworden wärt, dass Ihr gedacht hättet, nochmal fallt Ihr aber darauf nicht herein.

Parallelisiert man das letzte Hoch zum Jahreswechsel 2021/22 mit der ersten Annäherung an den oberen Rand des Jahrhunderttrendkanals (ohne ihn schon zu berühren) im Juli 1999, dann dauerte es damals bis zum All-time-High im März 2000 noch 9 Monate (≙ jetzt Anfang Oktober 2022) und bis zum Top Anfang September 2000, das die letzte Verkaufsgelegenheit bot, 14½ Monate (≙ Mitte März 2023). Das ist keine Garantie für irgendwas, aber es hilft, ein Gefühl für die Zeitdimension zu bekommen.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+3
Seat-Sitz19.01.2208:23
Weia
Mit Deinem Zeitgefühl bezüglich der Nähe zukünftiger Ereignisse scheint das so eine Sache zu sein … 😂

*Forumsteilnehmerin Seat-Sitz dreht den Kopf zur Kamera, grinst und sagt*

Abwarten! 😏




[ Quartalskonferrenz am 27.01.2022 steht noch an. Und die Zahlen werden super sein! ]
-1
silversurfer2219.01.2209:12
@Seat-Sitz
das ist schon eingepreist, die Zahlen werden garantiert wesentlich besser als erwartet werden

Sorgen macht mir eher der Gesamtmarkt (Zinsentwicklung), der auch Apple momentan herunterzieht
+3
Weia
Weia19.01.2211:58
Seat-Sitz
Abwarten! 😏
Ja – eben!
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
0
MKL
MKL19.01.2222:10
Ui, Schlusskurs heute 4.532. nur einen Punkt über dem Tief vom 10.1.
immerhin bleibt die AD-Linie in „ihrem“ Bereich.
0
Weia
Weia20.01.2200:20
Mal wieder ein Rückblick:
Weia am 04.11.2021 um 22:20 Uhr
Und hier noch aktueller Chart von AAPL:



Auch AAPL scheint zwischen zwei Linien – hier der Aufwärtstrend 2003 – 2016 und die orange Linie – eingeklemmt zu sein. Geht man für AAPL von der roten Linie durch die letzten Hochs als Ziel aus, so würde das Top hier ebenfalls um den Jahreswechsel/im Januar stattfinden und wäre insofern konsistent mit dem Gesamtmarkt.

Also zusammengefasst: idealiter Top um den Jahreswechsel/im Januar sowohl für S&P 500 (≈ 4920) als auch für AAPL (≈ 165$). (Die Börse agiert aber oft nicht idealiter; 4920 z.B. riecht irgendwie danach, als würde der S&P 500 noch versuchen, die 5000 zu erreichen und dann an dieser plakativen psychologischen Hürde scheitern; das ist jetzt schwer vorauszusehen.)
An diesem 4. November 2021 habe ich den AAPL-Chart erstmals mit einem hellblau hinterlegten Kreis gezeigt, mit dem ich die vermutete Zielzone gekennzeichnet habe. Anlass für diese Prognose war der Schnittpunkt gleich dreier wichtiger Chartlinien in einem Punkt, des Aufwärtstrends 2003 – 2016 und der die kurzfristigere Situation bestimmenden roten und orangen Linien; ein Schnittpunkt wichtiger Linien ist oft ein Anziehungspunkt für den Kurs, umso mehr, wenn es gleich 3 und nicht nur 2 Linien sind.

Dieser Schnittpunkt war somit ein idealtypischer Zielpunkt und der Mittelpunkt des Kreises, der die statistische Unschärfe um diesen Punkt herum markieren sollte.

Am 22.11.2021 um 21:28 Uhr fügte ich dann erstmals noch die Parallele zur violetten Linie durch das Hoch 2012 hinzu (die mittlerweile die türkise Linie geworden ist), weil AAPL zu dieser Zeit recht stark war und die Möglichkeit bestand, dass die Aktie die rote Linie nach oben durchbrechen würde, es aber aufgrund der Gesamtsituation unwahrscheinlich schien, dass AAPL noch den erheblichen Weg bis zur blauen Linie würde zurücklegen können. Folglich musste ich irgendeine dazwischen liegende Linie bislang übersehen haben, und die beste Kandidatin dafür war eben die türkise Linie.

Und so sieht das ganz nun heute aus: das (bisherige, aber, wie es mittlerweile aussieht, jedenfalls nicht ganz kurzfristige/unbedeutende) Allzeithoch des S&P 500 war 4818,62 am 4. Januar und AAPL, nunja:


Dieser Rückblick ist lehrreich in mehreren Punkten:

  • Die Präzision, mit der Kursziele erreicht werden, ist bisweilen atemberaubend und durch fundamentale Faktoren überhaupt nicht zu erklären.
  • Dennoch ist solch eine Analyse alles andere als ein Selbstläufer: Zwar lag ich in dem Zielpunkt für AAPL richtig, habe aber den Weg dahin naiverweise völlig falsch eingeschätzt, als langsames, wenig volatiles Dahinschleppen zu diesem Punkt. Stattdessen gab es eine Kursexplosion zu der türkisen Linie und dann einen Rückgang. Hätte ich nicht rechtzeitig vorher bemerkt, dass da eine Linie fehlen muss und hätte die türkise Linie übersehen, wäre ich später möglicherweise sogar einer Bullenfalls zu Opfer gefallen und hätte vermutet, AAPL würde nach dem vermeintlichen Ausbruch nun zur blauen Linie laufen.
  • Witzigerweise habe ich am 4. November sogar noch formuliert, dass die Börse oft nicht idealiter agiert, das allerdings für den S&P 500 skizziert, der vielleicht das Ziel kurzfristig auf 5000 hätte überschießen können. De facto kraxelte der S&P 500 mühsam in Richtung Ziel, so wie ich das für AAPL vermutet hatte, und erreichte es nicht einmal ganz, sondern „unterschoss“ es (wendete allerdings zu der angegebenen Zeit), während AAPL das Ziel kurzfristig so überschoss, wie ich mir das beim S&P 500 gedacht hatte. Das Ganze bleibt eine Frage von Wahrscheinlichkeiten, und man kann Kursziele so gut angeben wie in diesem Falle für AAPL und den Zeitpunkt für ein Top wie beim S&P 500 und es kommt im statistischen Detail dann dennoch anders, als man denkt. Wobei das Ganze eine schöne Demonstration für die massenpsychologische Bedeutung der Bekanntheit von Linien/Kursmarken ist: 5000 als markantes Niveau für den S&P 500 ist sicherlich vielen Marktteilnehmern im Bewusstsein und der S&P 500 hat diese Marke (bislang) verfehlt, vermutlich genau durch den von cheesus1 für das Beispiel 100 geschilderten Mechanismus. Die türkise Linie bei AAPL hingegen ist mit Sicherheit weit weniger Marktteilnehmern im Bewusstsein, und die hat perfekt funktioniert.
  • Auch in anderer Hinsicht ist der Kursverlauf von AAPL hier ein weiteres starkes Argument dafür, dass Chartlinien nicht die Ursache für das Handeln der Marktteilnehmer sein können, sondern nur ihre Folge: Es wäre, wenn man nicht ins Detail geht und den von cheesus1 geschilderten Mechanismus ignoriert, ja im Groben durchaus plausibel, dass AAPL sich der roten Linie nähert und sie bis zum Top im Januar nicht überwinden kann, weil viele Marktteilnehmer Kenntnis von dieser Linie haben und deshalb verkaufen. Was aber überhaupt keinen Sinn ergibt, ist die Vorstellung, dass die Marktteilnehmer die rote Linie zunächst für nicht so bedeutend halten, deshalb AAPL nicht verkaufen, dann aber bemerken, dass AAPL die rote Linie überwunden hat und sich denken: „Huch, die Linie hätte doch Widerstand bieten sollen, da verkaufen wir AAPL mal schnell so lange, bis sie, exakt im Schnittpunkt der drei Linien, auf die rote Linie zurückgefallen ist.“

Nur zur Sicherheit: Das alles ist eine Analyse der kurzfristigen Situation und sagt nichts darüber aus, ob das jetzt das endgütige Top war. Es kann es gewesen sein, aber wie ich ja gerade erst beschrieben habe, kann sich der Prozess der Topbildung auch noch viele Monate hinziehen.

Wenn AAPL jetzt nicht an der Trias von Chartlinien hält, verschlechtert sich die technische Situation der Aktie deutlich.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+5
CapsuleCorp20.01.2214:11
Vielen Dank für Darstellung zur aktuellen Situation!
+2
thomas b.
thomas b.20.01.2222:13
MKL
Ui, Schlusskurs heute 4.532. nur einen Punkt über dem Tief vom 10.1.
...

Heute ging es in der letzten Börsenstunde leider stetig bergab und der S&P 500 endete mit 4.482,73 Punkten leider klar unter der Marke von 4.531.
0
MKL
MKL20.01.2222:22
thomas b.
Da ist der Markt wohl mit großer Hoffnung gestartet, dass jetzt (endlich) mal wieder ein positiver Tag kommt. Und dann haben die meisten wohl sich selbst nicht mehr und dieses kleine Plus direkt zum Verkauf genutzt.
Und ist der Markt jetzt nicht eher pessimistisch eingestellt, was wiederum gut für eine Wende wäre?
0
maka20.01.2223:13
Guten Abend,
ich verfolge regelmäsdig die Opening und Closing Bell von Markus Koch und da kam heute dass die Angst im CNN Fear and Gread Index noch nicht gross genug ist

VG
0
MKL
MKL21.01.2207:41
Heute wird es wohl (mal wieder) spannend, oder?
Der S&P 500 hat das Tief von Ende Nov unterschritten, die AD-Linie hat aber am unteren Rand ihres Kanals gestoppt, was er seit Juli (mit Ausnahme von Nov und Dez) immer Mitte des Monats gemacht hat …
Wie geht es weiter? Hat nur die Closing Bell den Fall gestoppt ?
+1
Danger21.01.2209:17
Ich guck ja auch oft und gerne auf den CNN Fear & Greed Index und der ist zurzeit mit 52 Punkten gerade mal neutral.

Damals im März 2020 hab ich ein Bildschirmfoto davon gemacht, da kann man ganz gut sehen, wie Panik aussieht.

0
maka21.01.2215:47
Hello,
interessante Aufstufung
Apple shares get big target price boost; supply chain issues improving – analyst
0
Weia
Weia22.01.2203:12
MKL
Und ist der Markt jetzt nicht eher pessimistisch eingestellt, was wiederum gut für eine Wende wäre?
Gleich zweimal nein.

Zum einen ist der Pessimismus jetzt logischerweise größer, aber nicht groß. Die CBOE-Put/Call-Ratio zum Beispiel ist noch immer im euphorischen, nun allerdings ganz knapp über dem neutralen Bereich, in dem sie seit Mai 2020 nicht mehr war. Von Panik ist sie weit entfernt.

Zum zweiten ist die Interpretation von Stimmungswerten kontextabhängig. In einem längerfristig bullishen Markt reichen Werte im Neutralbereich, um eine neue Rallye zu starten. In einem längerfristig bearishen Markt reicht das bestenfalls für ein Strohfeuer; für einen Boden braucht man da panische Werte. Man kann diese Indikatoren daher auch umgekehrt lesen: Wenn sie den Neutralbereich erreichen und der Markt startet daraufhin keine neue, nachhaltige Rallye, so ist das ein Indiz dafür, dass wir uns in einem längerfristigen Bärenmarkt befinden.

Heute wurde viel Porzellan zerschlagen: Alle Marktindizes sind unter den vielbeachteten, als längerfristige Marktscheide geltenden 200-Tagesdurchschnitt gefallen (teils knapp, teils deutlich). Steigende 200-Tagesdurchschnitte sind oft eine wichtige Unterstützung, aber mittlerweile sind sie drauf und dran, nach unten zu drehen. Die Advance-Decline-Linie hat ihren violetten Seitwärtstrendkanal erstmals nach unten verlassen, wenn auch bislang nur knapp. Die Kopf-Schulter-Formation im S&P 500 ist jetzt klar bestätigt und hat wie gesagt ein Mindestkursziel von 4318, womit das Septembertief von 4279 in gefährlich nah rücken würde, dessen Durchbrechen ein weiteres Indiz für einen Bärenmarkt wäre, weil dann jedenfalls die Aufwärtsbewegung seit Ende Oktober 2020 strukturell abgeschlossen wäre. Und AAPL hat die Trias von Linien, die hätten halten müssen, durchschlagen. Und das alles nicht nur intraweek, sondern zum Wochenschluss. (Dieser Unterschied in der Bedeutsamkeit ist für längerfristige Trends ähnlich wie für kürzerfristige intraday ↔︎ Tagesschluss.)

Das alles kann sich noch als Bärenfalle entpuppen oder der Markt startet von einem tieferen Niveau aus einen neuen Angriff auf den oberen Rand des Jahrhunderttrendkanals; siehe den Verlauf im Jahre 2000. Aber das Problem ist, das ist keineswegs garantiert und wird mit jedem neuen bearishen Indiz unwahrscheinlicher. Der Markt wird eben in der Nähe solch einer bedeutenden Trendlinie wie dem oberen Rand des Jahrhunderttrendkanals zunehmend erratisch und im Detail schwerer vorhersehbar.

Das ist der vielfach erwähnte Grund dafür, dass es an der Börse gilt, den wahrscheinlichen Teil einer Bewegung mitzunehmen und nicht, sie bis zum Top auszureizen. Wer Ende letzten Jahres angesichts des oberen Randes des Jahrhunderttrendkanals glattgestellt hat, kann jetzt in aller Ruhe zusehen. Wer jetzt noch investiert ist, hat die Chance, dass der obere Rand des Jahrhunderttrendkanals doch noch vollständig erreicht oder überboten wird, aber bezahlt diese paar Prozent mit dem Risiko, dass das nicht mehr geschieht. Wenn er dann noch keine konsequent eingehaltenen Stopps hat, sieht er am Ende ohnmächtig zu, wie die Kurse immer weiter fallen, oder verkauft emotional genau zu einem ausgeprägten Tief.

Wegen des 200-Tagesdurchschnitts könnte es nächste Woche eine technische Reaktion nach oben geben. Aber ob daraus mehr werden kann, ist unklar und höchstens 50%/50%.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+5
Weia
Weia22.01.2203:24
Ein Hoffnungsschimmer: Der S&P 500 befindet sich noch über der Aufwärtstrendlinie 2009 – 2016, die eine starke Unterstützung darstellt.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+4
MKL
MKL22.01.2212:09
Weia
Danke für Dein Update.
Dann hoffen wir mal.

Bei wie viel Punkten liegt die Trennlinie ?
0
maka22.01.2216:29
heute ist der Fear Index auf 13

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torgem22.01.2216:44
maka
heute ist der Fear Index auf 13


Welche App ist da empfehlenswert?
„AAPL: halten - reflect-ion.de“
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maka22.01.2217:05
ich hab diese IOS App verwendet
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thomas b.
thomas b.22.01.2219:49
Irgendwie passt der Wert von gestern in der App-Ansicht (19) nicht zu dem auf der CNN Website, da stand er gestern Abend 6:30 pm bei 43.

0
maka22.01.2221:23
na dann werd ich die App mal besser wieder löschen und die CNN Url auf meinen Startbildschirm zufügen
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torgem23.01.2200:57
maka
na dann werd ich die App mal besser wieder löschen und die CNN Url auf meinen Startbildschirm zufügen

Die App zeigt den Crypto-Fear and Greed Index
„AAPL: halten - reflect-ion.de“
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Weia
Weia23.01.2208:31
Hier noch zwei Tagescharts zur Detailansicht der vorgestern besprochenen Vorgänge nachgeschoben; zunächst der S&P 500:



Ich habe den 200-Tagesdurchschnitt und die Kopf-Schulter-Formation samt minimalem Kursziel eingetragen.
MKL
Bei wie viel Punkten liegt die Trennlinie ?
4339

Von den 4 relativ nahe beieinander liegenden Kurszielen bzw. unterstützenden Trendlinien ist der 200-Tagesdurchschnitt schon durchbrochen (das erste Mal seit Mai 2020!) und Aufwärtstrend 2009 – 2016, Mindestkursziel Kopf-Schulter-Formation und Oktober-Tief (4279) stehen noch aus.

Wenn ich raten müsste, was die nächsten Tage passiert, schiene mir daher am plausibelsten, dass der S&P 500 bis zum Mindestkursziel der Kopf-Schulter-Formation bei 4318, vielleicht sogar bis zum Oktober-Tief spikted und es dann eine technische Reaktion nach oben gibt. Garantiert ist das natürlich keinesfalls, aber wenn es so kommt, würde ich darin eine Chance zum Ausstieg sehen. Umgekehrt würde ich eher nicht in eine schwache Eröffnung am Montag hinein verkaufen. Das Risiko, dass es einfach wasserfallartig weiter nach unten geht, lässt sich natürlich nicht ausschließen, aber die Chance, dass es zu einer technischen Reaktion nach oben kommt, ist schon ganz gut.

AAPL ist am Freitag klar durch die Trias von Unterstützungslinien gefallen. Auch hier könnte das aber zu einer technischen Reaktion nach oben führen (vielleicht, nachdem noch das September-Hoch 157,04$ von oben angetestet wurde) und der Durchbruch ist noch nicht groß genug, um völlig auszuschließen, dass es sich auch um eine Bärenfalle handeln könnte:



Wenn es zum endgültigen Durchbruch der Trias von Unterstützungslinien kommt, ist das nächste Kursziel die violette Linie (zur Zeit 144$, aber steigend).
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+3

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