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Der Apple-Aktien-Thread (April 2018)

macbeutling
macbeutling03.04.1808:32
Herje, was ein Ritt.

An der WallStreet war in den letzten Tagen eine ganze Menge los.

Ausgelöst von den Datenlecks bei Facebook (Stichwort: Cambridge Analytics und die US-Wahl 2016) hatten die Technik-Werte in den letzten 2 Wochen ganz schön zu kämpfen.

Gerade die Firmen, deren Geschäftsmodel auf der Verwertung von Daten aufbaut (Google, Facebook,Amazon) haben mächtig Federn gelassen. Auch Netflix und Tesla gerieten in den Sog....da hilft es natürlich wenig, wenn ein CEO einen Aprilscherz versucht und die eigene Firma für zahlungsunfähig erklärt.

Apple hielt sich mit moderaten Verlusten meiner Ansicht nach noch relativ gut, hat aber natürlich auch in diesem schwierigen Umfeld eingebüßt.

Die Frage ist: wie geht es weiter.

Mehreren Analysten zufolge scheint Apple von der aktuellen Situation rund um die Verwertung von Daten eher zu profitieren. Zum wiederholten Male betonte TC, dass Apple der Schutz der User-Daten sehr wichtig sei und sie sehr viel Geld machen könnten, wenn sie diese verwerten würden....das kommt aber nicht in Frage.

Klar, Apples Geschäftsmodell ist der Verkauf von qualitativ hochwertiger Hardware....das kostet und bringt Geld ein. Insofern besteht momentan keine Notwendigkeit, die Daten zu versilbern......momentan.

Ansonsten gäbe es meiner Ansicht nach nicht viel im letzten Monat. Klar, etwas neues für den EDU-Bereich, aber das verbuche ich mal unter Produktpflege.

Das 2.Quartal des Jahres ist nun um und wir können in 3-5 Wochen mit den Ergebnissen rechnen.

Die nächste Konferenz verspricht spannend zu werden, da dort verkündet werden wird, wie das ganze Geld aus dem Ausland nun verwendet werden soll.
Da freue ich mich schon drauf.

So, alsdann fröhliches und freundliches diskutieren und traden.


EDIT: habe gerade gelesen, dass als Termin für die Konferenz der 01.Mai terminiert wurde.
„Glück auf🍀“
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Kommentare

macbeutling
macbeutling30.04.1817:42
....herje......
Weia
Welches Motiv sollte Apple haben, Milliarden in einen Aktienrückkauf zu stecken, wenn dadurch die Abhängigkeit des Unternehmens von den Aktionären nicht reduziert würde? Sondern potentiell sogar erhöht, da sich nun weniger Aktionäre einigen müssen, um den Vorstand unter Druck zu setzen.

Niemand gibt Milliarden Dollar dafür aus, sich schlechter zu stellen.
„Glück auf🍀“
0
Weia
Weia30.04.1818:28
macbeutling
....herje......
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
0
thomas b.
thomas b.30.04.1821:59
Weia
Welches Motiv sollte Apple haben, Milliarden in einen Aktienrückkauf zu stecken, wenn dadurch die Abhängigkeit des Unternehmens von den Aktionären nicht reduziert würde? Sondern potentiell sogar erhöht, da sich nun weniger Aktionäre einigen müssen, um den Vorstand unter Druck zu setzen.

Niemand gibt Milliarden Dollar dafür aus, sich schlechter zu stellen.

Um den Kurs zu pushen, respektive die Aktionäre zu beglücken. Der ganze Berg Barmittel ist im Grunde ja "über" und gehört den Aktionären letztlich schon.
+1
Weia
Weia30.04.1822:35
thomas b.
Um den Kurs zu pushen, respektive die Aktionäre zu beglücken.
Was sollte Apple das Glück der Aktionäre scheren? Der Kurs kann Apple doch komplett egal sein, solange sie keine neuen Aktien emittieren wollen (was das Gegenteil von Rückkäufen wäre) und solange das Management fest genug im Sattel sitzt, um Angriffe von Seiten irgendwelcher Heuschrecken à la Icahn abwehren zu können.
Der ganze Berg Barmittel ist im Grunde ja "über"
Mitnichten. Man hätte zunächst stattdessen die Preise senken und damit Marktanteile vergrößern können, um für spätere Verwerfungen der Technologiebranche besser gerüstet zu sein; gut, dazu ist es jetzt zu spät, das Geld ist da. Aber man könnte damit ja nun auch produktive Dinge für die Zukunft tun, statt das Geld als totes Kapital ohne jeden Grund den Aktionären in den Rachen zu werfen. Was hat Apple davon?

Zum Vergleich: Amazon zeigt, wie man es richtig macht. Alles, was an Kapital aufläuft, wird reinvestiert, statt es sinnlos zu horten oder an Aktionäre auszuschütten.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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Weia
Weia30.04.1822:40
Weia
macbeutling
....herje......
Wer auch immer den Daumen über meinem Beitrag gesenkt hat: Ich wüsste wirklich gerne, was macbeutling gemeint hat. Denn selbsterklärend ist sein herrje für mich jedenfalls nicht.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
0
thomas b.
thomas b.01.05.1801:09
Weia
thomas b.
Um den Kurs zu pushen, respektive die Aktionäre zu beglücken.
Was sollte Apple das Glück der Aktionäre scheren? Der Kurs kann Apple doch komplett egal sein, solange sie keine neuen Aktien emittieren wollen (was das Gegenteil von Rückkäufen wäre) und solange das Management fest genug im Sattel sitzt, um Angriffe von Seiten irgendwelcher Heuschrecken à la Icahn abwehren zu können.
Der ganze Berg Barmittel ist im Grunde ja "über"
Mitnichten. Man hätte zunächst stattdessen die Preise senken und damit Marktanteile vergrößern können, um für spätere Verwerfungen der Technologiebranche besser gerüstet zu sein; gut, dazu ist es jetzt zu spät, das Geld ist da. Aber man könnte damit ja nun auch produktive Dinge für die Zukunft tun, statt das Geld als totes Kapital ohne jeden Grund den Aktionären in den Rachen zu werfen. Was hat Apple davon?

Zum Vergleich: Amazon zeigt, wie man es richtig macht. Alles, was an Kapital aufläuft, wird reinvestiert, statt es sinnlos zu horten oder an Aktionäre auszuschütten.

Du sagst es ja selbst, das ganze Geld ist totes Kapital, weil Apple damit warum ich immer leider nichts produktives anzufangen weiss und es für das laufende Geschäft überwiegend nicht braucht. Vielleicht hast du ja eine zündende Idee, die Tim Cook begeistert, immer her damit.

Das Geld den Aktionären in den Rachen werfen trifft es nicht, das gehört denen als Eigentümer von Apple schon, nur haben sie aktuell keine Verfügung darüber. Wir werden morgen bzw. heute sehen, was seitens Apple geplant ist. Von mir aus muss das nicht mit der ganz großen Schaufel verteilt werden.

Amazon macht noch nicht lange nennenswerten Gewinn und vor allem nicht in den Dimensionen wie bei Apple, deren KGV ist Schwindel erregend.

Und jetzt ab in den Mai-Thread.
+1
torgem01.05.1813:09
macbeutling
Hier eine Grafik mit den aktuellen Aktien-Werten:

Weiß jemand, warum die Anzahl vor dem Peak so gestiegen ist?
„AAPL: halten - reflect-ion.de“
0
torgem01.05.1813:18
Weia, mit deiner Argumentation habe ich so meine Probleme. Wenn es für „Apple“ (wer ist das überhaupt?) gut wäre, wenn es mehr Aktien gibt, dann müssten sie ja ständig neue ausgeben.

Wir sind hier wieder beim radikalen Grund Aktien zu kaufen, nämlich sich an einem Unternehmen zu beteiligen und damit am potenziellen und auch natürlich echten Gewinn. Alles andere drumherum ist Finanzporno. Und die Gewinne gehören nunmal den Beteiligten, also den Aktionären und nicht Apple oder dem Vorstand.

Der Vorstand ist nur eingesetzt, um die Geschäfte zu leiten, möglichst nachhaltig Gewinne zu generieren, um a zu überleben und b Geld an die Aktionäre zurückzuführen. Das ist der ursprüngliche Grund für Aktieninvestments.
„AAPL: halten - reflect-ion.de“
+2
torgem01.05.1813:19
Macbeutling, wanderst du mit Bollerwagen, Grill und Bier durch die Wallachei oder wo bleibt der Mai-Teaser? 😋
„AAPL: halten - reflect-ion.de“
+1
Weia
Weia01.05.1815:19
thomas b.
Du sagst es ja selbst, das ganze Geld ist totes Kapital
Wobei natürlich Rücklagen für schlechtere Zeiten auch nicht unbedingt ein Fehler wären …
weil Apple damit warum ich immer leider nichts produktives anzufangen weiss
Tja, dieses warum auch immer ist aus meiner Sicht so mit das größte Krisensymptom für dieses Unternehmen.
Das Geld den Aktionären in den Rachen werfen trifft es nicht, das gehört denen als Eigentümer von Apple schon
Steve Jobs war, wie er mehrfach explizit geäußert hat, stets der Meinung, dass die Gewinne im Sinne aller Anteilseigner besser für (produktive) Reinvestitionen verwendet würden als für (unproduktive) Ausschüttungen an Aktionäre, von denen er gar nichts hielt. Ich bin da klar auf seiner Seite.
Amazon macht noch nicht lange nennenswerten Gewinn
Ja, weil Amazon alles radikal reinvestiert. Ich habe nie begriffen, wie man das als negatives Merkmal sehen kann. Dass Amazon praktisch gar keine Gewinne übrig lässt (und damit ein riesiges KGV hat), ist aus meiner Sicht gerade einer der Punkte, die für Amazon sprechen, ganz im Sinne von Steve Jobs. Das KGV von Apple ist doch nicht zuletzt deshalb (gerechtfertigterweise) so niedrig, weil Apple auf phantasielose Weise unproduktive Gewinne auflaufen und vor sich hin modern lässt.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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Weia
Weia01.05.1815:31
torgem
„Apple“ (wer ist das überhaupt?)
Na, die Leute in Cupertino etc., die Macs, iPhones etc. entwickeln und verkaufen …
Weia, mit deiner Argumentation habe ich so meine Probleme. Wenn es für „Apple“ […] gut wäre, wenn es mehr Aktien gibt, dann müssten sie ja ständig neue ausgeben.
Öhm, wo nimmst Du das jetzt her? Das habe ich doch nirgendwo geschrieben oder auch nur impliziert?

Am besten wäre es für Apple, wenn es gar keine Aktionäre gäbe und sie nur sich selbst verpflichtet wären. Aber dieser Fall würde eben nicht bedeuten, dass es 0% Kontrolle über Apple gibt (wie es aus macbeutlings Modell folgen würde), sondern ganz im Gegenteil, dass Apple 100% Kontrolle über sich hätte.
Der Vorstand ist nur eingesetzt, um […] möglichst nachhaltig Gewinne zu generieren, um a zu überleben und b Geld an die Aktionäre zurückzuführen. Das ist der ursprüngliche Grund für Aktieninvestments.
Das ist eine herkömmliche Perspektive, die ich ebenso wie Steve Jobs (siehe vorheriger Beitrag) erklärtermaßen nicht teile. Es geht nicht um die Erzielung von Gewinnen, sondern um die Produktion guter Produkte. Aktionäre profitieren in diesem Modell nicht durch Teilhabe an Gewinnen, sondern einen steigenden Aktienkurs. Siehe Apple früher oder jetzt z.B. eben Amazon.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
-1
macbeutling
macbeutling01.05.1816:35
Mai-Thread ist online
„Glück auf🍀“
+1
prin7303.05.1811:24
Weia
thomas b.
Du sagst es ja selbst, das ganze Geld ist totes Kapital
Wobei natürlich Rücklagen für schlechtere Zeiten auch nicht unbedingt ein Fehler wären …
Aber müssen die Rücklagen so immens sein, dass der halbe DAX gekauft werden könnte?
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