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Audio Import Einstellungen in iTunes...?

Iskander06.06.0920:42
Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen AAC und Apple Lossless?
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Kommentare

ts-e
ts-e06.06.0920:53
Bei AAC kann man die Datenrate einstellen. Bei Lossless wird verlustfrei komprimiert. Daher die Lossless-Dateien größer.
„Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran. Robert Capa“
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DP_7006.06.0920:54
AAC komprimiert die Audio-Datei. Apple-Lossless (wie der Name vermuten lässt) nicht.
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ts-e
ts-e06.06.0920:56
DP_70
Apple-Lossless (wie der Name vermuten lässt) nicht.

Nicht ganz. Wird auch komprimiert, nur eben verlustfrei.

„Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran. Robert Capa“
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Iskander06.06.0921:04
OK vielen Dank für die Aufklärung
Und was empfehlen die Experten?
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Iskander06.06.0921:05
Die gekaufte Musik im iTunes Store ist aber auch mit AAC angeschrieben....
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ts-e
ts-e06.06.0921:12
Stimmt. Mit 256 kbit.
Das kommt auf Deinen Geschmack und Hörvermögen an.
Ich importiere persönlich CDs nur noch mit Lossless. Da ich Musik vom Classic auch über meine sehr gute Anlage höre. Es gibt einfach Musikstücke, wo ich die Kompression klar höre.
Aber das führt dann hier wieder zu endlosen Diskussionen.
„Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran. Robert Capa“
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DP_7006.06.0922:01
ts-e
DP_70
Apple-Lossless (wie der Name vermuten lässt) nicht.

Nicht ganz. Wird auch komprimiert, nur eben verlustfrei.

Du hast natürlich Recht.

Lossless ist natürlich am Besten aber mir ist der Platzbedarf zu hoch. Außerdem höre ich viel mobil Musik und als lossless-Datei nimmt mir die Musik zu viel Platz auf dem iPod ein. Und umkodieren jeweils ist mir zu nervig. Wenn Du die meiste Musik noch als CD kaufst spricht für mich nichts für ein verlustbehaftetes Format. AAC 256 ist wohl für die meisten Hörer nur in den seltensten Fällen wirklich unterscheidbar vom Original. Aber das muss jeder selbst für sich herausfinden. Wenn Du die Musik viel über die Anlage und nur selten mobil verwendest und Du außerdem ausreichend Plattenplatz hast, dann würde ich lossless nehmen.
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Rantanplan
Rantanplan06.06.0922:35
ts-e
Ich importiere persönlich CDs nur noch mit Lossless.

Ich ebenso. Aber weniger, weil ich den Unterschied zwischen 256 kbps AAC und Lossless hören könnte, sondern weil ich in die Pflege meiner Bibliothek ziemlichen Aufwand stecke (und deswegen btw auch kein iTunes zum Rippen verwende, auch kein ALAC). Die Lossless-Bibliothek ist dann mein Master, von dem ich für die unterschiedlichen Zwecke verlustbehaftet encodiertes Material ziehe, z.B. OGG Vorbis zum Streamen und wenn ich was auf dem iPhone haben will, dann eben AAC, gezwungenermaßen.
„Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck“
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DP_7007.06.0900:32
Ist nicht die CD Dein Master? Jedes mal erst in AAC umwandeln, wenn ich was auf dem iPod hören will, das wäre mir zu aufwändig. Mit was rippst Du denn, wenn nicht mit iTunes? iTunes kann doch lossless. Nur aus Interesse meine Frage....
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ts-e
ts-e07.06.0901:29
Ranti rippt mit "Max". Ich auch.

Oder nutzt Du jetzt etwas anderes, Ranti?
„Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran. Robert Capa“
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exAgrajag07.06.0901:48
DP_70
Ist nicht die CD Dein Master? Jedes mal erst in AAC umwandeln, wenn ich was auf dem iPod hören will, das wäre mir zu aufwändig. Mit was rippst Du denn, wenn nicht mit iTunes? iTunes kann doch lossless. Nur aus Interesse meine Frage....
Der Ripper und der Encoder, der dir das gewünschte Zielformat erzeugt, sind zwei unterschiedliche Dinge. Ich hab es nie verglichen, aber ich habe oft gelesen, daß der Ripper von iTunes eher mäßig ist. Für maximal gute Ergebnisse ist eher sowas wie Exact Audio Copy (EAC, Win) oder Max bzw. XLD (OSX) angesagt. Was die Dinger erstmal erzeugen, ist sowas wie ein RAW-Format, was dann in das Zielformat (z.B. AAC) konvertiert wird.
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exAgrajag07.06.0901:54
Das passiert natürlich in einem Rutsch.
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DP_7007.06.0909:19
In einem Rutsch? Dann hat man ja die Dateien immer doppelt? Also einmal als "Master" irgendwo abgelegt und einmal als z.B. AAC? Und dann noch die CD im Schrank? Wäre mir persönlich zu viel. Der Ripper von iTunes gibt leider kein Feedback, wenn irgend etwas beim rippen schief lief aber ansonsten wüßte ich nicht warum das einlesen der CD mäßiger sein sollte als bei anderen Programmen oder warum MAX beispielsweise besser sein soll.

Finde es aber interessant wie ihr das macht, da ich meine iTunes-Sammlung auch gut pflege und mir gute Soundqualität wichtig ist. Bislang reicht mir aber AAC bzw. Lame-MP3 (mache das mit iTunes-LAME) in hohen Bitrates gut aus. Backups als Lossless (Apple oder FLAC) benötige ich nicht, da ich ja die CD habe.
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ts-e
ts-e07.06.0910:15
DP_70, hast Du auch ein Backup von der Lib?
Ansonsten wird man schnell zum DJ.
„Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran. Robert Capa“
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Rantanplan
Rantanplan07.06.0911:20
ts-e
Ranti rippt mit "Max". Ich auch.

Oder nutzt Du jetzt etwas anderes, Ranti?

Der beste mir bekannte Audio-Ripper für den Mac ist Max. Den habe ich benutzt.

Inzwischen rippe ich mit EAC (Windows), wegen AccurateRip, damit bin ich mir wenigstens "sicher", daß der Rip fehlerfrei war.
DP_70
In einem Rutsch? Dann hat man ja die Dateien immer doppelt? Also einmal als "Master" irgendwo abgelegt und einmal als z.B. AAC? Und dann noch die CD im Schrank? Wäre mir persönlich zu viel. Der Ripper von iTunes gibt leider kein Feedback, wenn irgend etwas beim rippen schief lief aber ansonsten wüßte ich nicht warum das einlesen der CD mäßiger sein sollte als bei anderen Programmen oder warum MAX beispielsweise besser sein soll.

Wen interessieren heute noch ein paar hundert Gigabyte? Im Vergleich zur Zeit, die ich mit der Pflege der Tags und dem Rippen aufwende, ist die Frage, ob meine Musikbibliothek(en) eine 1TB-Platte füllt oder nur eine 250GB-Platte völlig unwichtig.

Die CDs stehen im Regal oder (bei mir) in Kisten. Klar. Was ist daran doppelt? Jedes Backup ist eine Verdopplung, das ist der Sinn eines Backups. Außerdem ist das Booklet nur in der CD-Hülle.

Warum der Ripper von iTunes nichts taugt? Sagen wir mal so: wenn du nur Musik als Untermalung hörst, du keine Zeit in die Pflege deiner Musiksammlung steckst, dann pfeif drauf. Außer in krassen Fällen wirst du keine Probleme haben. Aber echte 1:1-Kopien der Daten auf der CD wirst du selten bekommen, nur merkt man das nicht, weil iTunes ein typisches Apple-Produkt ist: es hält, außer in Extremfällen, die Klappe und gibt keine Informationen raus. Lesefehler werden einfach ignoriert. Und die kommen öfter vor als du denkst. Max ist deswegen besser, weil es Lesefehler eben NICHT ignoriert, sondern - sofern möglich - behebt. Leider fehlt Max als letztem Steinchen noch AccurateRip, das war mein Grund auf EAC umzusteigen.

Äh ... und zu deinem Punkt "Backups als Lossless (Apple oder FLAC) benötige ich nicht, da ich ja die CD habe": fast tausend CDs rippen (alleine der Zeitaufwand), die Tags zu pflegen ... ich kann dir eines versichern: kein normaler Mensch macht das gerne mehrfach. Nochwas: ich habe "sogar" ein Backup von meiner Bib. Also nicht die CDs, sondern ein Backup von diesen lossless gerippten CDs. Eine 1TB-Platte kostet nicht mal 100 Euro, wen juckt das? Aber ich habe keine Lust monatelang abends CDs zu rippen, nur weil ich zu doof/geizig war ein Backup anzulegen.

PS: und ich bin noch nicht durch meine ganzen CDs durch, da fehlen noch viele. Wieviele ich wirklich habe weiß ich noch nicht, wenn ich fertig bin mache ich mal Inventur
„Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck“
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ts-e
ts-e07.06.0911:28
Volle Zustimmung Ranti.
„Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran. Robert Capa“
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thr33face07.06.0912:17
Rantanplan
Inzwischen rippe ich mit EAC (Windows), wegen AccurateRip, damit bin ich mir wenigstens "sicher", daß der Rip fehlerfrei war.

XLD kann das auch.
is in den preferences unter 'cd rip' als 'query accuraterip database ...' drin

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Rantanplan
Rantanplan07.06.0912:39
thr33face
XLD kann das auch.
is in den preferences unter 'cd rip' als 'query accuraterip database ...' drin

Ja, danke, habe ich vorhin auch zufällig gelesen Du hast allerdings das Wörtchen "inzwischen" vergessen. Damals als ich meine CDs gerippt hatte, gab es das noch nicht.

Heute ist es für mich nicht mehr praktisch XLD oder Max zu verwenden, weil ich nur noch ein MBP habe. Mein Desktop-Rechner (an dem ich rippe) ist ein Windows-Rechner
„Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck“
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promac
promac07.06.0914:37
Rantanplan
.... und wo ist der "Blog" in dem du deinen "Freunden" die perfekten Rips (NUR) zur privaten Verfügung stellst ....
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Rantanplan
Rantanplan07.06.0914:54
promac
Rantanplan
.... und wo ist der "Blog" in dem du deinen "Freunden" die perfekten Rips (NUR) zur privaten Verfügung stellst ....

Den gibt es nicht, ich bin Egoist
„Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck“
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DP_7007.06.0914:56
Echt interessant Rantanplan wie Du das machst. Meine ich jetzt ganz ohne Ironie. Ich bilde mir nämlich auch ein viel Zeit und Mühe in meine Musiksammlung zu stecken. Dennoch halte ich das umwandeln in lossless-Files für meine Bedürfnisse für zu umständlich, da ich oft Musik mobil höre und ich eben dort nur begrenzten Speicherplatz habe. Und diese lossless-Dateien dann erneut umzuwandeln, dazu habe ich weniger Lust und ich höre auf solchen Geräten auch keine Klangunterschied. Das Original habe ich ja auf CD. Bislang hatte ich auch noch keinen Fall, wo ich die CD hätte noch einmal rippen müssen.

Das mit "doppelt" meinte ich, wenn man die Dateien sowohl losless als auch noch mal z.B. als AAC vorliegen hat, weil jemand kommentiert hatte, dass man ja beides in einem Rutsch machen könnte.

Ein Backup habe ich natürlich auch. Aber eben von den AAC/MP3-Files. Wenn Du natürlich auch Wert darauf legst alles lossless zu hören, dann würde ich das auch so machen, weil das erneute rippen und taggen schon aufwändig sein kann. Ich höre eben fast ausschließlich AAC bzw. MP3, weil mir die lossless-Dateien zu groß sind für den iPod und auch auf meiner Anlage höre ich (bei guten AACs/MP3s) keine Unterschiede. Aber so rein psychologisch ist mir eine CD auch lieber. Deshalb kaufe ich Musik, die mir etwas bedeutet auch nur auf CD.

Ich hatte bislang übrigens keine Probleme mit dem rippen über iTunes. Kann also nicht nachvollziehen welche Probleme es damit geben soll. Aber Max hatte ich mir auch schon einmal angeschaut, konnte dann aber keine Vorteile für mich entdecken.

Benutzt Du Flac als lossless-Format?
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Phoen
Phoen07.06.0915:02
Habe selbst mit Exact Audio Copy die besten Kopien erzielt, wobei das Programm leider keine Container- und Kompressions-Formate in AIFF, LossLess oder AAC erstellt.
Das ist -will man es nicht in einem zweiten Arbeitsschritt z.B. mit iTunes erledigen- insofern misslich, als WAV-Dateien in iTunes leider nur mit einigen Einschränkungen unterstützt werden. So kann man einer Platte bspw. nicht ohne Weiteres ein Cover anfügen.
Es bleibt sonst nur der Weg über ein IMAGE oder Container der CD mit EAC zu erstellen, um es dann z.B. via iTunes zu komprimieren. Das IMAG kann man dann anschließend löschen. Alles eine Frage des Aufwandes...
„Niemand regiert die Welt.“
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Rantanplan
Rantanplan07.06.0915:58
DP_70
Dennoch halte ich das umwandeln in lossless-Files für meine Bedürfnisse für zu umständlich, da ich oft Musik mobil höre und ich eben dort nur begrenzten Speicherplatz habe. Und diese lossless-Dateien dann erneut umzuwandeln, dazu habe ich weniger Lust und ich höre auf solchen Geräten auch keine Klangunterschied.

Hand aufs Herz, ich höre auch keinen Klangunterschied, vorausgesetzt die Datenrate liegt nicht gerade am unteren Ende.

Aber ich bin schon ein "gebranntes Kind". Bis vor zwei, drei Jahren habe ich meine CDs mit MP3 und später AAC in Datenraten zwischen 128 kbps bis 256 kbps gerippt. Je größer die Platten, desto höher wurden die Datenraten.

Bei einigen der Musikstück mit niedriger Datenrate hörte ich - selbst ohne A/B-Vergleich - deutliche Artefakte. Diese CDs habe ich dann nachträglich ein weiteres Mal mit höherer Datenrate gerippt.

Irgendwann fragte ich mich, ob es nicht sinnvoller wäre gleich Lossless zu nehmen, also fing ich an mit iTunes und Apple Lossless zu rippen. Als ich schon einen Teil meiner Bib durch hatte, war ich auf das Problem mit Lesefehlern beim Rippen mit iTunes gestoßen. Da mir inzwischen das Tag-Format von iTunes bzw. AAC/ALAC zu eng geworden war - z.B. nur ein Genre oder Artist möglich - ich meinen iMac gegen einen Windows-Rechner ausgetauscht habe und für mich auch die Problematik mit der Langlebigkeit von Formaten langsam immer wichtiger wurde, habe ich mich zu einem "radikalen" Schnitt entschlossen: Rippen möglichst ohne jeden Lesefehler (deswegen EAC + AccurateRip), encodieren in ein offenes (d.h. langlebiges) verlustfreies Format (deswegen FLAC) mit flexiblem Tag-Format (deswegen FLAC).

Das Ziehen der verlustbehafteten Kopien für die verschiedenen Zwecke macht mir keine Probleme, ich habe mir ein paar Skripte geschrieben, die aus meiner "großen" Bib die jeweils runtergesampelte transkodiert.

Eigentlich ist nur schade, daß iTunes+iPod/iPhone so autistisch sind und lediglich AAC/ALAC und MP3 verstehen. Dann könnte ich auf die AAC-Bib verzichten und die ca. 128kbps Ogg Vorbis verwenden, die ich ab und zu zum Streamen benutze
Ich höre eben fast ausschließlich AAC bzw. MP3, weil mir die lossless-Dateien zu groß sind für den iPod und auch auf meiner Anlage höre ich (bei guten AACs/MP3s) keine Unterschiede. Aber so rein psychologisch ist mir eine CD auch lieber. Deshalb kaufe ich Musik, die mir etwas bedeutet auch nur auf CD.

Wie gesagt, von Ausnahmefällen abgesehen, höre ich auch keinen Unterschied zwischen AAC mit vernünftig hoher Datenrate und CD. Auf meinem iPhone habe ich auch keine lossless-Dateien drauf, die wären mir auch zu platzfressend. Aber ich höre sehr wenig Musik mit meinem iPhone, deswegen macht es mir nichts, wenn ich dafür einen kleinen Umweg gehen muß.

Ich kaufe mir Musik die mir etwas wert ist auch grundsätzlich auf CDs. Einmal habe ich das Backup kostenlos dabei, dann habe ich ein Booklet dabei und wenn ich ehrlich bin, kaufe ich selten CDs für mehr als 10 Euro, d.h. unterm Strich habe ich eher einen Preisvorteil gegenüber Downloads.
Benutzt Du Flac als lossless-Format?

Ja. Wie gesagt aus folgenden Gründen: offenes und damit langlebigeres Format als ALAC, deutlich flexibleres Tag-System z.B. mehrere Genre/Artists/etc. möglich, ReplayGain pro Track und pro Album möglich, nicht nur ein Wert wie bei iTunes (den man dann auch noch mit iVolume geradebiegen muß).

Würde ich sehr oft Musik unterwegs hören, würde ich mich vermutlich heute auch nicht mehr für einen iPod entscheiden, sondern für ein Gerät das FLAC und OGG Vorbis abspielen kann, weil beide das gleiche Tag-System verwenden und beim transkodieren keine Infos verloren gehen.
„Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck“
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DP_7007.06.0918:45
Danke für die ausführliche Argumentation. Also legst Du Dir Deine FLAC-Dateien "händisch" in Ordner und erzeugst dann mittels eines Scriptes AACs für iTunes und iPod/iPhone? Nur für die Musik, die Du aktuell hörst?

Machst Du das dann mit Apple-Script oder wie funktioniert das?

In welchen Fällen braucht man mehrere Genres bzw. Artist? Nur so aus Interesse? Ich erfinde oftmals eigene Bezeichnungen, da sich manche Musik, die ich höre schlecht einordnen lässt aber mir genügt es dann z.B: "Rock/Indie" oder "Electronic/Electropop" zu verwenden.

CDs mit Cover und allem drum und dran haben Seele! Erst durch die Kombination aus Cover, Musik, die Erinnerung an die Stimmung beim entdecken der Platte usw. wirkt die Musik auf lange Sicht auf mich.
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Rantanplan
Rantanplan07.06.0919:02
DP_70
Also legst Du Dir Deine FLAC-Dateien "händisch" in Ordner und erzeugst dann mittels eines Scriptes AACs für iTunes und iPod/iPhone?

Ja, ich pflege händisch die Ordnerstruktur. Und erzeuge daraus per Skript eine runtergesampelte Kopie ... aber nicht für iTunes/iPod/iPhone, sondern in Ogg Vorbis zum Streamen.
Nur für die Musik, die Du aktuell hörst?

Nein, die komplette Bib. Ich will möglichst wenig manuell machen müssen. Liegt aber auch an meinen Hörgewohnheiten: ich höre oft "Random", denn wenn ich vor meinem großen virtuellen Musikregal stehe, kann ich mich oft nicht entscheiden, was ich denn jetzt gerne hören möchte

Aufs iPhone dagegen tu ich nur sehr selektiv Sachen, die ich im Moment gerne hören möchte. Ich höre wie gesagt sehr selten unterwegs Musik. Eher sind das Hörspiele, die ich dann an einem lauen Abend im Biergarten auf mich einwirken lasse Die wandel ich dann händisch mit Max in AAC um und schieb sie mir in eine iTunes-Bib - zum Beschicken des iPhone/iPod ist man ja leider mehr oder weniger auf iTunes angewiesen.
Machst Du das dann mit Apple-Script oder wie funktioniert das?

Mit Apple-Skript konnte ich mich nie anfreunden. Da das ganze Plattengeschlonze an einem kleinen Linux-Server hängt, ist das ein Bash-Script, das die Verzeichnisse durchwandert und das was noch nicht gewandelt ist umwandelt.

Im Prinzip geht es auch mit Max, dann halt nur "halbautomatisch".
In welchen Fällen braucht man mehrere Genres bzw. Artist? Nur so aus Interesse? Ich erfinde oftmals eigene Bezeichnungen, da sich manche Musik, die ich höre schlecht einordnen lässt aber mir genügt es dann z.B: "Rock/Indie" oder "Electronic/Electropop" zu verwenden.

Die besten Beispiele hast du schon selbst gegeben "Rock/Indie" sind bei mir zwei Genre. Ich könnte ja auch noch Folk aus der Indie-Ecke haben, bei dir wäre das dann "Folk/Indie", bei mir gibt es dann die drei Genres "Folk", "Rock" und "Indie". Wenn ich also alles zum Genre "Folk" auswähle, bekomme ich auch die, die zum Indie-Bereich gehören.

Außerdem ist bei mir z.B. Live-Musik ein eigenes Genre, ich kann also mit diesem Genre einfach alle Live-Musik entweder ein- oder ausblenden. Oder Soundtracks. "Soundtrack" ist bei mir ein Genre, aber der Soundtrack hat natürlich noch einen musikalischen Stil.
CDs mit Cover und allem drum und dran haben Seele! Erst durch die Kombination aus Cover, Musik, die Erinnerung an die Stimmung beim entdecken der Platte usw. wirkt die Musik auf lange Sicht auf mich.

Dem stimme ich absolut zu
„Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck“
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exAgrajag07.06.0919:25
DP_70
In einem Rutsch? Dann hat man ja die Dateien immer doppelt? Also einmal als "Master" irgendwo abgelegt und einmal als z.B. AAC?
Nope. In einem Rutsch meint, daß, während ein Track gerippt wird, er schon von Raw ins Zielformat gebracht wird. Die Raw-Daten berühren quasi nie die Platte.
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