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Übersicht: Alter der aktuellen Mac-Baureihen

Apple hat in den vergangenen Jahren die Laufzeiten der meisten Baureihen deutlich verlängert. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen es alle sechs Monate aktualisierte Macs gab - und auch der Jahrestakt beim iPad wurde aufgegeben. MacTechNews fasst in der folgenden Übersicht zusammen, wie lange sich die momentan verkauften Produkte bereits im Sortiment befinden. Wer an einem bestimmten Modell interessiert ist, kann so besser abschätzen, ob noch ein wenig Geduld aufgebracht werden sollte oder bedenkenlos gekauft werden kann.

MacBook Pro 15" - Mai 2015 (Store: )
Seit 14 Monaten gab es beim MacBook Pro 15" keine Änderungen mehr. Die verbaute Prozessorarchitektur (Haswell) ist sogar noch älter und kam bereits in den Modellen der Jahre 2013 und 2014 zum Einsatz. Das MacBook Pro 13" setzt auf die aktuellere Broadwell-Architektur, die letzte Aktualisierung erfolgte im März 2015. Für beide Modelle gilt: Abwarten, denn im Herbst stehen Neuerungen an. Angeblich präsentiert Apple dann die nächste Notebook-Generation. Wie diese aussehen könnte, zeigen diese Renderings.

MacBook - April 2016 (Store: )
Noch relativ frisch auf dem Markt ist die zweite Modellgeneration des MacBook 12". Eine Übersicht zu den Unterschieden zwischen MacBook 2015 und 2016 gibt es in diesem Artikel. Bis zur nächsten größeren Verarbeitung vergehen aller Wahrscheinlichkeit noch viele Monate. Wer sich aktuell für das MacBook interessiert, kann daher weitgehend bedenkenlos zuschlagen.


MacBook Air - März 2015 (Store: )
Auch das MacBook Air ist in der aktuellen Generation schon sehr lange im Sortiment - stattliche 16 Monate nämlich. Mehreren Berichten zufolge will Apple aber keine große Energie mehr in die Weiterentwicklung des MacBook Air stecken und sich stattdessen auf MacBook und MacBook Pro konzentrieren. Es ist daher nicht zu erwarten, im Falle einer weiteren Auflage des MacBook Air großartige Neuerungen zu sehen - weswegen die Baureihe zwar nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand ist, sich daran aber möglicherweise auch nichts mehr ändert.

Mac Pro - Ende 2013 (Store: )
Wenn sich Apple mit einem Mac mehr und mehr blamiert, so ist es wohl der vor mehr als drei Jahren vorgestellte Mac Pro. Noch immer zu denselben Preisen wie zum Verkaufsstart angeboten (im Euro-Raum sogar noch teurer als Ende 2013), spendierte Apple dem teuersten Mac keinerlei Aktualisierungen. Es gibt nicht einmal Gerüchte über eine bevorstehende Überarbeitung. Vom Kauf des Mac Pro ist derzeit entschieden abzuraten. Auch wenn es sich in den größeren Aufbaustufen um Apples leistungsfähigste Hardware handelt, so stimmen Preis/Leistung einfach nicht mehr.

iMac - Oktober 2015 (Store: )
Etwas häufiger als bei anderen Baureihen nimmt Apple Aktualisierungen am iMac-Sortiment vor. Die letzte große Änderung liegt allerdings auch schon wieder neun Monate zurück. Bis zur nächsten iMac-Generation vergehen noch mindestens zwei bis drei Monate. Vom Kauf ist daher derzeit nicht abzuraten, allerdings lohnt sich vorher ein Blick in den Refurbished Store für generalüberholte Geräte. Dort bietet Apple zahlreiche Konfigurationen des iMacs an (siehe ).

Mac mini - Oktober 2014 (Store: )
Wenn der kleinste Desktop-Mac etwas mit dem großen Bruder Mac Pro gemeinsam hat, dann die langen Modellzyklen. Demnächst feiert der aktuelle Mac mini sein zweijähriges Bestehen - und ebenso wie beim Mac Pro ranken sich Spekulationen, ob es überhaupt noch eine Neuauflage gibt. Wenn Apple eine solche plant, dann wohl im Herbst. Auch zwischen der aktuellen und der vorherigen Baureihe lag übrigens eine Laufzeit von vollen zwei Jahren.

Kommentare

macmarc14.07.16 14:13
Dass es keine aktualisierten Mac Pros gibt nervte mich dermaßen, dass ich mir nun sogar einen Hackintosh zusammen klöppeln werde.
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Paradox2
Paradox214.07.16 14:14
Peinlich Apple! Und eine Frechheit an alle treuen Kunden die Apple stehts treu waren.
Einfach ein Armutszeugnis...
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KLX14.07.16 14:23
Erstaunlich, wie die Qualität eines Computers allein daran gemessen wird, wie häufig Apple ihn aktualisiert. Selten lese ich: "Mein iMac ist zu langsam, der schafft Software xyz nicht mehr".
Humoristische Spitze war der Satz über das MacBook aus April 2016: "Noch relativ frisch auf dem Markt..." Ich hätte geschrieben: "Brandneu hingegen auf dem Markt..."

Ich freue mich immer wieder, wie gut mein iMac late 2009 noch immer läuft. Sicher kaufe ich bald einen Nachfolger, aber doch sicher nicht alle 6 Monate, oder?!
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David_B
David_B14.07.16 14:23
Paradox2
Peinlich Apple! Und eine Frechheit an alle treuen Kunden die Apple stehts treu waren.
Einfach ein Armutszeugnis...

Für die meisten Aufgaben reicht die Leistung aus.
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4kwhh14.07.16 14:26
Ich kaufe mir max. alle 4 Jahre einen neuen Rechner.
Was zwischenzeitlich aktualisiert wird ist interessant aber kein Kaufanreiz.
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strellson14.07.16 14:30
War nicht gestern oder so ein Artikel auf Golem. Dass Apple Käufer inzwischen immer die älteste Hardware bekommen … nichts up-to-date
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matt.ludwig14.07.16 14:34
strellson
War nicht gestern oder so ein Artikel auf Golem. Dass Apple Käufer inzwischen immer die älteste Hardware bekommen … nichts up-to-date

Das ist bei Apple aber nichts neues.
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subjore14.07.16 14:38
KLX
Erstaunlich, wie die Qualität eines Computers allein daran gemessen wird, wie häufig Apple ihn aktualisiert. Selten lese ich: "Mein iMac ist zu langsam, der schafft Software xyz nicht mehr".
Humoristische Spitze war der Satz über das MacBook aus April 2016: "Noch relativ frisch auf dem Markt..." Ich hätte geschrieben: "Brandneu hingegen auf dem Markt..."

Ich freue mich immer wieder, wie gut mein iMac late 2009 noch immer läuft. Sicher kaufe ich bald einen Nachfolger, aber doch sicher nicht alle 6 Monate, oder?!

Ich verkaufe dir für nur 2000 Euro einen Brand neuen iMac Baujahr 2012....

Es geht nicht darum, dass jeder sich alle 12 Monate einen neuen Mac kaufen soll, sondern darum, dass wenn man sich einen kauft auch das beste technisch mögliche erhält und nicht wie beim Mac Book pro 15" quasi Prozessortechnik aus dem Jahr 2013 erhält.
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Johnny6514.07.16 14:40
KLX
Selten lese ich: "Mein iMac ist zu langsam, der schafft Software xyz nicht mehr".

Der aktuelle MacPro hat zu wenig Massenspeicher, auf den passen meine Anwendungen und Daten nicht drauf.

Also gebe ich auch kein Geld dafür aus, sondern arbeite weiter mit meinem MacPro 2010. Gern hätte ich mehr Leistung und neue Hardwarefeatures wie Thunderbolt und 4K-Unterstützung sowie neue Software-Features wie Continuity und Handoff. Aber das aktuelle Angebot ist mir den dafür von Apple aufgerufenen Preis nicht wert. Also warte ich weiter, ob irgendwann ein neues Modell kommt, das meine Vorstellungen erfüllt.

Das war zwar nicht ganz die Aussage "...ist zu langsam" – aber geht vielleicht doch in die skizzierte Richtung?
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Rosember14.07.16 14:44
Ich werde das Gefühl nicht los, dass uns Apple in nicht allzu ferner Zukunft mit einem grundsätzlichen Prozessorwechsel beglücken könnte: etwas in der Art von Multiprozessor-Ax-Rechnern. Ich meine mich zu erinnern, dass es vor dem Intel-Switch auch lange Zeiten ohne substantielle Upgrades bei den Rechnern gegeben hat.
Swift scheint alle Voraussetzungen zu erfüllen, um dann gegebenenfalls eine relativ schnelle Anpassung von Software zuzulassen.
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AppleUser2013
AppleUser201314.07.16 14:52
Apple hat sich halt verändert... Damals war Technik wichtig, heute Design...

Ich hab mich damals immer gefreut, wenn Apple zur Keynote geladen hat und neue Powermacs vorgestellt hat...B&W G3, Quicksilver G4 und der Paukenschlag mit dem G5 in tollen Gehäuse,64 Bit Architektur und aktuelle Grafikkarten. Auch beim Intelswitch hat Apple lange aktuelle Hardware verbaut (Prozis und Grafikkarten)... Dann der 2010 MP mit ersmals 12 Core Konfigs...
Auch Dritthersteller wie EVGA z.B haben Mac Editions ihr aktuellen Grakas angeboten...

Das ist alles vorbei... Der nMP ist wirklich veraltet... Grakas von 2011,12... E5v2 Xeons...
Und durch das Design kann Apple ihn nicht einfach so aktualisieren, da alles Custom Designs sind...

Wiegesagt, Apple ist nicht mehr ein Voreiter in Sachen Technik, sondern konzentriert sich rein auf Design... schade....
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thokon14.07.16 14:57
Oder wer es einfach haben möchte: Buyer's Guide
StorageBase.de
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matt.ludwig14.07.16 15:00
thokon
Oder wer es einfach haben möchte: Buyer's Guide

Sind doch auch lediglich Spekulationen
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AppleUser2013
AppleUser201314.07.16 15:09
Danke für den Link... Mann kann da schon gut sehen, wie "langsam" Apple geworden ist...
Beispiel Mac Pro

Dez 2013
Jun (silent Upgrade) 2012
Jul 2010
Mar 2009
Jan 2008
Apr 2007
Aug 2006

Jetzt haben wir 2016
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Grolox14.07.16 15:12
In der Paxis braucht nicht jeder wirklich schnelle Macs.
Aber ...man möchte schon gern einen Mac auf dem Tisch der wenigstens
gut aussieht und wenn er noch schnell ist wie Sau...auch gut.

Aber jetzt...
was eigentlich nicht geht das eine Firma mit diesen hohen Ansprüchen
und Preisen sich so hängen läßt. Modelle die über ein Jahr nicht
mal ein kleines Update erfahren haben. Intel hat hier einen ordentlichen
Bock geschossen , nach Haswell erst Auslieferungen 5 Monate später
Skylake zu Präsentieren. Das geht doch gar nicht.
Aber das soll keine Ausrede für Apple sein.
Immo passen bei Apple einige Sachen nicht...
kommen die Skylake jetzt müsste Apple dringend die Monitore anpassen.
Hier müssten dann 5k ...23" , 27" und 32" (35" sihe unten )
als HighEnd Monitore möglich sein.
Da gibt es leider ein KK Problem was Apple mit einer Karte im Monitor lösen will
( Was man so liest). Für mich eine gute Lösung, wenn man die KK auswechseln
kann , denn alle 2 Jahre einen Monitor neu weil die Karte zu langsam wird...nö.

MacPro kommen gerade erst die Prozessoren von Intel , Apple wird warten bis
sie Marktfreigabe haben. Das kann Frühjahr 2017 werden . Wieder Bockmist
Intel.

Alles in allem sollte Apple wenn es Probleme mit Zulieferern gibt wenigstens
einige Miniupdates machen.

Auch ein Minipro mit ex. Monitor würde ich mir wünschen.
oder mein Traummac....

bitte , bitte bauen.
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matt.ludwig14.07.16 15:13
matt.ludwig
thokon
Oder wer es einfach haben möchte: Buyer's Guide

Sind doch auch lediglich Spekulationen

Ah die Übersicht wurde abgeschnitten, das ist praktisch.
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Johnny6514.07.16 15:42
Der Buyer's Guide bringt es auf den Punkt:

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crazyjunk14.07.16 15:47
KLX
Erstaunlich, wie die Qualität eines Computers allein daran gemessen wird, wie häufig Apple ihn aktualisiert. Selten lese ich: "Mein iMac ist zu langsam, der schafft Software xyz nicht mehr".
Humoristische Spitze war der Satz über das MacBook aus April 2016: "Noch relativ frisch auf dem Markt..." Ich hätte geschrieben: "Brandneu hingegen auf dem Markt..."

Ich freue mich immer wieder, wie gut mein iMac late 2009 noch immer läuft. Sicher kaufe ich bald einen Nachfolger, aber doch sicher nicht alle 6 Monate, oder?!

Ich freu mich auch immer über meinen late 09 imac! ABER: Ich bin einer der wirklichen PRO user ich brauche aufgrund von 3d/CGI immer die aktuell beste und schnellste hardware die am markt verfügbar war. und genau dieses clientel war es das apple lange die stange gehalten hat. Und ich verstehe einfach nicht warum es kein adäquates pro-workstation modell mehr gibt. den tonnen-macpro kannst komplett vergessen. es gibt mittlerweile 16core xeons. das auf einem dual brett würde heissten 32phys cores => 64threads zum rendern! wieso sollt ich mir um 10k euro einen 12core tonnenmacpro kaufen wenn ich bei BOXX ein mehrfaches an leistung bekomme? geld spielt im profi-umfeld weniger eine rolle. das darf ruhig was kosten. tuts ja bei anbietern wie HP, BOXX, CAworkstation auch.

Dann kommt noch der witz mit den GraKas .. die wollen auf ProUser gehen, haben offensichtlich verstanden dass GPU-Rechnen die Zukunft bedeutet und verbauen AMD Karten. JEDE Profisoftware, egal ob 3D-Rendering, Adobe zeugs, physiksimulation und was noch alles auf GPU gut geht setzt auf CUDA! Das gibts doch nicht dass die keinen NVIDIA Chip verbaut bekommmen.

Mir ist durchaus klar dass Leute wie ich nicht der große Massenmarkt sind, aber ein paar große VFX Studios gibts halt doch weltweit und die rüsten alle auf WIndows/PC um. BOXX fährt zB schon seit geraumer zeit ne große Switch Kampagne und belächtelt leute die heute nen Mac Pro kaufen. Und das vollkommen zurecht. In denen Ihre workstations bekomme ich seit release 4x GTX1080 als BTO angeboten. SO muss workstation!
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barabas14.07.16 15:56
Ich denke das eine ist in Bezug auf den nMacPro die Leistung ,welche nicht mehr dem heutigen Standart entspricht und das "Schweigen im Walde" von Apple was dessen Zukunft anbelangt.
Eine "Roadmap" die zumindest in etwa das Skizziert was man in Zukunft hier (noch) erwarten kann gibt es nicht und dies lässt fast nur den Schluß zu, das es hier für diese Maschine keine Zukunft mehr gibt. Apple wäre ansonsten ja eigentlich Dumm hier nicht etwas mehr durchsickern zu lassen, alleine schon deshalb um die Kunden oder Interessenten bei der Stange zu halten.
Das andere ist sicherlich der Preis welcher für diese "veraltete" Technik aktuell noch verlangt wird.

In einem anderen Tread habe ich es schon angemerkt, - aufgrund der unsicheren Zukunft ist es wohl nicht angeraten hier noch sein Geld zu investieren.
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gfhfkgfhfk14.07.16 16:29
crazyjunk
es gibt mittlerweile 16core xeons.
Die letzte Generation der Xeon (E5v3) boten schon 18 Core CPUs, mittlerweile ist Intel bei 22 Core Xeon E5v4 angelangt. Die Single Socket Xeon E5v4 (nur LCCs) und Quad Socket Modell gibt es ebenfalls schon, dazu für die dicken Server die die E7v4. Die E5 und E7 teilen sich die Dies (für die E5 gibt es LCC, MCC und HCC), und werden je nach Produkt konfiguriert. Der HCC Die im Vollausbau mit 24 Cores ist den Xeon E7 vorbehalten - mit maximal 8 Sockeln => 192 Cores => 384 Threads und max 24TB RAM.

Für Workstations eigen sich nur single und dual Socket E5v4, die quad Socket sind im Turbo Modus zu beschränkt. Die Xeon E7 sind für Workstations zu teuer.
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alephnull
alephnull14.07.16 17:06
4kwhh
Ich kaufe mir max. alle 4 Jahre einen neuen Rechner.
Was zwischenzeitlich aktualisiert wird ist interessant aber kein Kaufanreiz.

Sehe ich aus so. Allerdings ist bei mir die Zeit jetzt langsam ran und WENN ich schon neu kaufe, dann nicht unbedingt ein Gerät, das schon über 1 Jahr alt ist.
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nahtanoj9614.07.16 21:43
Ich sehe das die langsame Aktualisierung selbst nicht als Problem an. Aber Apples Preisstrategie, Preise innerhalb eines Produktzyklus kein einziges Mal (oder ganz ganz selten) zu ändern (ich rede nicht von Fremdwährungspreisen) stammt einfach aus einer Zeit, wo die Produktzyklen eben zwischen 6 und 12 Monaten lagen. Da fand ich das sehr angenehm, nicht ständig Preise vergleichen zu müssen.
Bei Zyklen im 2 Jahres Bereich oder darüber hinaus geht das aber schlicht nicht, nicht bei Computertechnik.
Dass der Mac Pro veraltet ist, wäre ja halb so schlimm, wenn er entsprechend weniger kosten würde. Da würde man vielleicht die Profi Zielgruppe verlieren, könnte aber immerhin an "Pseudo-Profis" für angemessenes Geld seinen immer noch stärksten Mac verkaufen. Aber so ist es ja einfach nur dreist...

Außerdem muss ich mich mal fragen, wo da marktwirtschaftlich der Return on Investment bzgl. des Design des nMP liegen soll. Die werden aus dem Minus lange raus sein, aber das kann doch nicht Sinn und Zweck eines kompletten Redesigns sein, dann nur einen Produktzyklus damit hervorzubringen! Das lohnt doch nicht...
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MacNew14.07.16 22:37
Aufgrund des Themas und der Kommentare hatte ich Lust auch mal etwas von meinen MAC-Erfahrungen mitzuteilen. Ich würde mich als Durchschnitts-Computer-User bezeichnen, bin kein Nerd und kein "Schrauber", finde NICHT alles automatisch gut, nur weil es von Apple kommt, habe auch keine Apple-Aktien ... habe es aber damals nicht bereut, von einem (teuren) Microsoft-Rechner (hatte sich einfach "verabschiedet") auf meinen ersten Mac umgestiegen zu sein.
Mehrere Aspekte schätze ich einfach an den meisten Mac-Produkten bzw. deren Modellpolitik:
<> Die Apple-Geräte (Mac mini, MBPro, MacBook Air) laufen und laufen 'einfach' - und machen die allermeiste Arbeitszeit das, was ich von Ihnen möchte. Bei den Microsoft-Rechenknechten (Desktop, Laptop) verging (fast) kein Tag ohne Probleme in der Performance oder unverständliche "Ausnahmefehler" oder notwendige Updates oder ähnliches. Was habe ich da Stunden um Stunden "verbraten" müssen zur Behebung von irgendwelchem "Schafschei..".
<> Ich mag aufgeräumte, wohlgeformte, wertig verarbeitete Technik und Bedienelemente mit einer überwiegend guten Bedienlogik.
<> Microsoft hatte wirklich lange genug Zeit, die Sachen mal wirklich gut und nützlich zu machen. Sie wollten und wollen es scheinbar nicht ... irgendwann mochte ich dann nicht mehr (für MS das "Versuchskaninchen" sein).
<> Das geradezu aberwitzige, wertvolle Ressourcen fressende Wegwerfen und "Wettrüsten", dieses immer "Höher, Weiter, Größer, Schneller" als puren Selbstzweck oder für die Werbung fand ich ab einem bestimmten Zeitpunkt ausgereifter Technik nur nervig und anstrengend, geradezu völlig bekloppt. Du bekommst den Rechner über den Tisch geschoben, und schwupps - ist er "natürlich" das "alte" Modell und gehört zu den "Wo-haben-Sie-den-denn-her?-Geräten, weil er nicht den hyper-mega-geilen-aktuellsten XY-Prozessor und Schnickschnackschnuck hat. Überlegt doch einfach nur mal einen Moment, zu welchen First-World-Luxusproblemen das führen wird: Am besten kommt das Nachfolgegerät jeden Monat oder was? Das nützt nur dem Hersteller durch mehr Verkauf - die meisten User die ich kenne nutzen ihren Rechner für Standard-Anwendungen und reizen den "alten" Rechner gar nicht aus.
Ich fand und finde es ein zusätzliches Kaufargument, dass Apple seine Produkte nicht im Quartalstakt selbst "entwertet". Im Gegenteil wird dort (bisher) auf eine Art von Nachhaltigkeit geachtet, so dass auch ein in die Jahre gekommener Mac noch ziemlich LANGE aktualisiert werden kann. Mein erster Mac lief so satte 8 Jahre, auch zum Schluss ohne größere Probleme. Das hatte ich bzw. im Bekannten- und Bürokreis mit KEINEM PC
<> Wirklich GUTE Dinge veralten nicht so schnell wie uns Konsumenten aus "bestimmten" Gründen weißgemacht werden soll ...
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sonorman
sonorman14.07.16 22:59
MacNew

Das unterschreibe ich!
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Jeronimo
Jeronimo14.07.16 23:16
Es geht nicht darum, dass man nur auf brandneuen Macs gut arbeiten könnte. Das wäre auch Quatsch.

Aber es geht darum, was man zwischen den Zeilen aus dieser Produktupdate-Politik herauszulesen vermag, und das ist zweifelsohne ein schwindendes Interesse seitens Apple an der Mac-Produktlinie. Selbst die Hardware-Upgrades, die es in den letzten Jahren gab, sind bestensfalls als homöpathisch zu bezeichnen. Das sichtbare "commitment" fehlt, und das ist auch für den Käufer spürbar, wie hier in einigen Kommentaren durchschimmert.
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latinheart83
latinheart8314.07.16 23:21
MacNew

Geht mir genau so. Ich bin absolut der gleichen Meinung ! .. Besonders, der Teil mit der eeewwwiiigeenn verlorenen Zeit, die man in die dummen PC Kisten hineingesteckt hat um irgend ein Problem zu lösen, oder die Kiste zu "tunen" ! LOL ..

anyway, man wird eben erwachsen .. und dazu muss ich sagen, seit dem ich Apple Produkte verwende, herrscht bei mir Seelenfrieden. Man hat überhaupt nicht mehr das Bedrüfnis der Schnellste oder Beste sein zu wollen .. der Rechner läuft vor sich her.. astrein, ohne Probleme.. man verrichtet die Arbeit.. alles einwandfrei

Ich lach mich immer tot über die ganze Samsung Freaks mit Ihren noch tolleren GHZ Prozessoren in den Handys usw. - alles totaler Schwachsinn !

so long..
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cubecube14.07.16 23:25
Das MacBook PRO mit einem Haswell Prozessor anzubieten ist schon arrogant. In ein paar Monaten führt Intel die vierte Nachfolgegeneration ein.
Entweder da steht wirklich ein Wechsel zu Inhouse/ARM an, oder Apple ist wirklich nicht mehr zu helfen.
Der Mac Markt ist im Vergleich zum PC Markt eigentlich immer gewachsen, aber so kann man schon ein paar Kunden (inklusive mir) vergraulen. Klar die meisten brauchen das letzte bisschen Leistungsfähigkeit nicht, aber schließlich soll das Gerät ein paar Jahre halten. Wenn man beim Neukauf quasi schon ein Gebrauchtgerät aus dem Jahre 2013 hat...
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torfdin14.07.16 23:33
auch von mir ein Danke für Dein Post, MacNew

darüber hinaus nutzt nur wenig Software die Hardware vollständig aus, weswegen ich bei mir meinen Mac mini 2009 durch einen 2010 Mac Pro ersetzte, günstig (für Apple-Verhältnisse ) und mit echter GraKa genug RAM und Rechenpower.
Selbst wenn jetzt ein neuer neuer Mac Pro käme- wäre ich gespannt, was der mir reizvolles bieten wolle ...

(PCs bis hin zur aktuellen Hardware/Software kenne ich nur aus beruflichen Sicht.)
immer locker bleiben - sag' ich, immer locker bleiben [Fanta 4]
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matt.ludwig14.07.16 23:54
Es geht den meisten doch einfach darum das die Preise für diese Hardware unverhältnismäßig sind.
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Istari 3of5
Istari 3of515.07.16 00:03
Ich arbeite in einer Werbeagentur mit recht großen Anforderungen an die Hardware. Unsere cMac Pro werden weiterhin gehegt und gepflegt, was durch Aufrüstung ja noch möglich ist. Die nMac Pro haben sich im Vergleich, durch die mangelhafte Aufrüstbarkeit, als wenig Zukunftssicher herausgestellt.

Sämtliche iMacs mögen zwar in den theoretischen Werten überzeugen, die Praxis sieht aber anders aus. Spätestens das Gehäusedesign führt die theoretische Leistungsfähigkeit ad Adsurdum. Vom Spiegeldisplay, welches für professionelle grafische Arbeiten nahezu unbrauchbar ist, braucht man gar nicht reden.

Ich finde es alleine schon traurig, dass Apple immer noch Geräte mit dem "Pro" im Namen führt, denn keines davon erfüllt auch nur ansatzweise diese Anforderungen. Das Pro ist IMHO nur noch dazu da, damit sich der Käufer wie einer fühlen kann, wenn er seine Mails abruft oder seine iTunes Bibliothek pflegt.

Im gewerbe werden Computer übrigens über 5 Jahre abgeschrieben, somit erwarte ich, dass ich diese Geräte auch über diesen Zeitraum auf einigermaßen aktuellen Stand halten kann und bei steigenden Anforderungen zumindest RAM, SSD und im Idealfall auch die Grafik upgraden kann.

Nachdem bei uns zur Zeit immer mehr iMacs ab Modelljahr 2011 mit Grafikfehlern aussteigen und kein adäquater Ersatz angeboten wird, rüsten wir nach und nach auf Windows PCs um. Und Windows schlägt sich bisher recht gut in dem Bereich, allein die Grafiktreiber sind hier bedeutend effizienter. Die Rechner zum halben Preis eines Mac Pro bringen deutlich mehr Leistung und auch dafür gibt es mittlerweile wirklich schicke Gehäuse.

Ich würde es begrüßen, wenn Apple endlich zeigt welche Zielgruppe sie ansprechen wollen. Das erste wäre somit das Streichen des "Pro" in allen Produktnamen. Ich kenne persönlich keinen Pro-User, der ein Retina einem matten Display vorziehen würde oder die Grafikleistung nicht lieber in die Rechenzeit, statt in die Retina-auflösung stecken würde. Auch machen CPUs im Stil eines i7 keinen Sinn, wenn sie aufgrund der Gehäusekonstruktion nicht an die Grenzen gefordert werden können, ohne zu überhitzen, das selbe gilt für die Grafikchips in iMac und MacBook Pro.

ich schei**e mittlerweile auf das Design und würde mir eher wieder eine beige Kiste wie in den 90ern mit ordentlich Power wünschen die Upgradefähig ist und auf der OS X/macOS läuft, statt einen noch flacheren iMac, den ich mir eh selten von der Seite anschaue, oder einem Tretmülleimer an den ich sämtliche Erweiterungen extern anschliessen muß und allein beim internen Speicher künstlich begrenzt bin. Ich will mehrere TB IM Rechner und nicht daneben!

Die letzten wirklichen Macs sind für mich 2012 erschienen, danach kamen nur noch Blender auf den Markt. Leider zeigen gerade die Geräte von 2011 gerade eine kurze Lebensdauer, da sich die selben Serienfehler (Grafikbug) durch die Modellreihen MacBook Pro, iMac und Mac Mini ziehen. Bleibt zu hoffen, dass wenigstens die 2012er länger halten, denn es dürften für viele User die letzten Macs gewesen sein, wenn sich bei Apple nichts ändert. Bei mir ist es jedenfalls nach 20 Jahren Apple-Nutzung so.
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe. (Rene Descartes, fr. Mathematiker u. Philosoph, 1596-1650)
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