Dienstag, 12. Februar 2013

Die von Apple mit Safari eingeführte WebKit-Engine wird in zahlreichen Programmen und Geräten verwendet. WebKit ermöglicht die Darstellung und grundlegende Bedienung von Webseiten sowie die Animation verschiedener Elemente. Nach gut zehn Jahren weist die Entwicklung am Open-Source-Projekt mittlerweile eine starke Fragmentierung auf, da neben Apple auch andere Unternehmen wie Adobe, BlackBerry, Google, Intel, Nokia und Samsung an der Weiterentwicklung beteiligt sind. Wie aus einer aktuellen Statistik von Bitergia hervorgeht (rechte Grafik), stammen nur noch 11 Prozent der registrierten WebKit-Autoren von Apple. Die größte Anzahl an Autoren stellt stattdessen Google mit einem Anteil von 42,6 Prozent, gefolgt von Nokia mit einem Anteil von 12 Prozent.


Nicht ganz so deutlich fällt die Anzahl der geprüften Commits (Code-Änderungen) pro Unternehmen aus (linke Grafik). Hier liegt Google mit einem Anteil von 37,6 Prozent nahezu gleichauf mit Apple, welches auf einen Anteil von rund 38 Prozent kommt. Interessant ist auch die langfristige Entwicklung des WebKit-Projekts. So nahm die Unternehmensbeteiligung ab 2005 spürbar zu - zwei Jahre vor dem iPhone und drei Jahre vor der ersten Chrome-Version. Gut ist dabei auch zu erkennen, dass das Aktivitätsniveau von Google etwas höher liegt als bei Apple, was bei der großen Anzahl an Google-Autoren aber auch wenig überraschen dürfte.

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Immer leichter, immer dünner - ist das der richtige Weg für MacBook, iPhone, iPad und Co.?

  • Auf jeden Fall, Apple schlägt exakt den richtigen Weg ein13,4%
  • Tendenziell ja, die Geräte werden dadurch etwas angenehmer zu nutzen27,3%
  • Unsicher, mich stört es nicht, sehe aber keine Vorteile7,7%
  • Eher nein, die notwendigen Kompromisse wiegen die Vorteile nicht auf33,1%
  • Auf keinen Fall, die Geräte verlieren dadurch unnötig an Möglichkeiten und werden uninteressanter18,5%
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