Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?

iPhone 17: Angeblich sehr bald schon deutliche Preiserhöhungen

Apple hält die Preise eines Modells normalerweise stets auf demselben Niveau und schreitet erst dann zu Anpassungen, wenn eine neue Generation erscheint. Senkungen, wie es viele andere Hersteller nach ein paar Monaten handhaben, sieht man bei Apple nicht – allenfalls gibt es währungsbedingte Änderungen. Bei den aktuellen iPhones könnte es hingegen anders aussehen, denn Tim Cook gab bekanntlich vor wenigen Tagen an, um Erhöhungen nicht mehr herumzukommen. Laut Mark Gurman wartet Apple allerdings nicht die iPhone-Vorstellung im Herbst ab, stattdessen könnte es bereits in diesem Monat so weit sein.


Back to School als Zeitpunkt?
Dafür sprechen mehrere Gründe, wenngleich es normalerweise höchst ungewöhnlich wäre, Produkte wenige Monate vor der Vorstellung des Nachfolgers teurer statt günstiger zu machen. Bloomberg nennt die bevorstehende "Back to School"-Kampagne als guten Zeitpunkt, denn die für Studenten gebotenen Rabatte könnten Erhöhungen zumindest etwas abfedern. Besagte Promo beginnt in den USA üblicherweise im Juni, was für baldige Anpassungen spricht.

Taktische Gründe
Allerdings gibt es sicherlich auch zwei taktische Überlegungen. Wenn die Aufschläge vor September in Kraft träten, fiele dies nicht in die Amtszeit von John Ternus, welcher dann sofort mit einer schlechten Nachricht antreten müsste. Außerdem könnte Apple die Modelle des iPhone 18 als "gleicher Preis wie das iPhone 17" vermarkten, anstatt mit dem Modellwechsel gehörig an der Preisschraube zu drehen.

WSJ berechnete Größenordnung
Das Wall Street Journal hatte in der vergangenen Woche berechnet, welche Größenordnungen wohl zu erwarten sind, wenn Apple ungefähr gleiche Margen wie vor dem massiven Anstieg der Speicherpreise erzielen will. Ein iPhone 18 Pro müsste demnach mindestens 200, möglicherweise aber auch 300 Dollar teurer werden – wenngleich in jenem Bericht noch nicht die Rede von Anpassungen der momentan aktuellen Serie war. Hierzulande würde das einen Anstieg von bis zu 400 Euro bedeuten.

Mögliche Preise der aktuellen Geräte
Setzt man nun voraus, dass die Verteuerung tatsächlich bereits in wenigen Tagen bis Wochen umgesetzt wird, könnte das folgendes bedeuten: Der Einstiegspreis des iPhone 17 dürfte anschließend mehr als 1000 Euro betragen – statt 949 Euro also 1049 oder 1099. Das iPhone 17e könnte bei 799 bis 849 Euro (statt 699 Euro) liegen, das iPhone Air bei 1399 bis 1449 Euro. Wenn das Pro Max tatsächlich um 400 Euro zulegt, würde man sich nah an die 1900 Euro heranpirschen, derzeit sind es 1449 Euro.

Jetzt noch eilig einkaufen?
Wer ohnehin in nächster Zeit ein neues iPhone, iPad oder einen Mac kaufen wollte, hat zumindest einen zusätzlichen Grund, die Entscheidung nicht aufzuschieben. Bestätigt sind aber bislang weder die genauen Termine noch das Ausmaß der Erhöhungen – alle oben genannten Zahlen entsprechen Modellrechnungen und Spekulationen. Ein überstürzter Kauf allein aufgrund der Gerüchte wäre daher weniger sinnvoll, zumal Händlerpreise nicht zwangsläufig ebenfalls sofort deutlich steigen. Viele Geräte sind inzwischen ohnehin mit deutlichen Rabatten erhältlich (Apples offizieller Amazon-Kanal) – und bleiben das vermutlich noch eine Weile.

Kommentare

macuser22
macuser2222.06.26 13:54
Ich bin auch gespannt, ob Apple die Preise dann nur bei der Hardware anhebt, oder auch bei den Diensten. Die sind ja nicht direkt von der Speicherknappheit betroffen, aber ich könnte mir vorstellen, dass Apple quersubventioniert, um die Preissteigerungen etwas zu dämpfen. Andererseits, auch Apple Music und iCloud brauchen Speicher. Was meint ihr?
Erkenne dich selbst –//– Nichts im Übermaß
0
K-Roc
K-Roc22.06.26 15:18
... dann noch den Mehrwertsteuersatz erhöhen: das werden ganz neue Betragsspähren beim Smartphone-Gedöns.
-1
darkdickfire
darkdickfire22.06.26 15:44
Lösung: iCloudPhone. Bezahlbare Hardware - streame iOS im Abo
-1
holk10022.06.26 15:52
Ein „icloudphone“ habe ich gewissermaßen bereits. Ich habe sehr viele Fotos, diese aber in voller Auflösung nur in der iCloud. Auch meine vielen Dateien sind überwiegend nur in der iCloud. Dadurch spare ich so viel Speicher, das die 256 GB Version ausgereicht hat.
-2
d2o22.06.26 16:11
Möglicherweise könnte man die Hardwarepreise nur moderat anheben und die Differenz auf die Services schlagen. Dann würden Kunden nicht direkt schon beim Kauf von neuer Hardware abgehalten. Und wer bestimmte Dienste gebucht hat, wird diese trotz Preiserhöhung weiter nutzen.
Aber warten wir ab was passiert. Irgendwann müssen die Preise auch wieder runtergehen. Neben RAM explodieren auch die Preise für HDD und SSD. Wer zufällig zum neuen Mac noch ein NAS bestücken will, bekommt eh schon Schnappatmung.
+2
TotalRecall
TotalRecall22.06.26 20:31
Zu Back to School: Kann mich noch an die tolle Zeit erinnern wo Apple massig an Rabatt Bonus gegeben hat. War zur Zeit des kleinen schwarzen (MacBook) 12% Rabatt, iTunes Gutschein und HP Drucker obendrein

Nu alles ändert es sich so, alle müssen sparen Ein spezial Beispiel: Ein Bäcker hier mit 10er Stempelkarte statt früher ein Cappuccio M nu ein Filterkaffee in S
0
tranquillity
tranquillity23.06.26 00:16
Ja, komisch dass alle Sparen müssen, aber trotzdem Gewinne bei den großen Konzernen massiv steigen (man siehe nur die krassen Gewinnsteigerungen bei Apple – schon von einem hohen Niveau ausgehend). Wo fließt denn das viele Geld eigentlich hin?
Ich habe den Eindruck, dass in bestimmten Etagen schamlos abgegriffen wird, und damit meine ich nicht den Staat.
+1

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.