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Frage zum Lightroom-Katalog
Frage zum Lightroom-Katalog
Dodel
17.06.26
11:09
Guten Morgen in die Runde,
bislang habe ich sowohl den Lightroom-Classic-Katalog wie auch die dazugehörigen Bilddaten auf einer externen SSD laufen, die per Thunderbolt 3 an meinen Mac (bisher ein MacBook Pro M1 Max) angeschlossen ist. Nun habe ich mir ein neues MacBook Pro zugelegt, M5 Max mit 2 TB eingebauter SSD. Auf beiden Rechnern ist das aktuelle Tahoe 26.5 installiert, beide haben 32 GB RAM, Lightroom ist wie gesagt die Classic-Version als Programm auf dem Mac.
Meine Frage, weil ich da etwas unsicher bin: Wird LR flotter laufen, wenn ich den Katalog auf dem Mac habe, die zu verarbeitenden RAWs aber weiterhin auf der externen SSD?
Die externe SSD ist eine Samsung 990 PRO NVMe M.2 SSD, 4 TB, PCIe 4.0, 7.450 MB/s Lesen, 6.900 MB/s Schreiben, montiert in dieses Gehäuse: 40Gbps M.2 NVMe SSD Gehäuse, ANYOYO NVMe Gehäuse kompatibel für Thunderbolt 5/4/3 M.2 SSD.
Danke für eure Hilfe,
Stefan
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Kommentare
dam_j
17.06.26
11:13
Nein
„Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !“
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-6
sudoRinger
17.06.26
11:26
Ja
Das Gehäuse mag zwar Thunderbolt 5 kompatibel sein, ist aber dennoch nur Thunderbolt 3 (TB 5 ist abwärtskompatibel). Die Transferrate ist also auf rund 3000 MB/s beschränkt. Die interne SSD ist erheblich schneller. Ich meine mal was von 10.000 MB/s gelesen zu haben. Aber das sind irrelevante Benchmarkwerte.
Das ist ohnehin nicht der Hauptgrund, dass der Katalog auf der internen SSD schneller sein wird. Der Katalog ist eine SQLite-Datenbank, mit vielen Schreib- und Lesezugriffen. Da kommt es auf Latenz und IOPS-Werte an und da hat der interne NVMe-Flash durch die Anbindung an den internen PCIe-Bus einen Vorteil.
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+1
Dodel
17.06.26
11:40
sudoRinger
Ja
Das Gehäuse mag zwar Thunderbolt 5 kompatibel sein, ist aber dennoch nur Thunderbolt 3 (TB 5 ist abwärtskompatibel). Die Transferrate ist also auf rund 3000 MB/s beschränkt. Die interne SSD ist erheblich schneller. Ich meine mal was von 10.000 MB/s gelesen zu haben. Aber das sind irrelevante Benchmarkwerte.
Das ist ohnehin nicht der Hauptgrund, dass der Katalog auf der internen SSD schneller sein wird. Der Katalog ist eine SQLite-Datenbank, mit vielen Schreib- und Lesezugriffen. Da kommt es auf Latenz und IOPS-Werte an und da hat der interne NVMe-Flash durch die Anbindung an den internen PCIe-Bus einen Vorteil.
Danke Dir für die ausführliche Antwort. Ich hatte das schon vermutet. Wenn aber die eigentlichen Bilddaten auf der externen SSD oder auf dem NAS (Archiv) liegen, dürfte das wohl keinen Einfluss auf die Geschwindigkeit haben, oder sehe ich das falsch?
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0
Radiodelta
17.06.26
11:45
Bei mir (MacBook Pro M3 Max, 48 GB RAM) liegen sowohl die Fotos als auch die LR-Bibliothek auf einer externen SSD (Samsung 870 QVO, 4 TB). Ich bemerke bei der Bearbeitung ehrlich gesagt keine Verzögerung, die meinen Bearbeitungsfluss hemmt. Das ist sehr subjektiv, ich weiss. Die SSD hängt per USB-C an meinem Apple Studiodisplay und das wird vom MacBook per Thunderbolt 4 bedient.
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0
Roony
17.06.26
16:20
Ja,
dein Macbook hat eine viel schnellere Anbindung als TB4
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0
haschuk
17.06.26
18:25
Die Theorie sagt ja, aber die Praxis? Adobe ist ja durchaus bekannt dafür, dass Speicherzugriffe nicht unbedingt der limitierende Faktor sind.
Ich nutze aktuell eine externe SSD mit Katalogen und RAWs. Ganz einfach deswegen, weil ich damit flexibel bin. Zuhause, LR CC am M2 Studio. Unterwegs mitm M4 MBA.
Ich arbeite aber auch mit thematisch getrennten Katalogen, sodass die Bilderzahl in den Katalogen nicht in die mehreren Zehntausende geht.
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+1
Dodel
18.06.26
01:24
Danke Dir, dachte mir das schon.@@Roony
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0
L-E
18.06.26
08:26
Ich glaube ja nicht, dass man den Geschwindigkeitszuwachs in der Praxis bemerken wird.
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+3
bk42111
18.06.26
08:56
Auch aus Verschleissgründen liegt bei mir Katalog plus Daten extern (4TB SSD), ich hab lange mit getrenntem Speicherort getestet, der User ist der Bottleneck... Ausserdem erleichtert es das Backup.
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+2
Cornelius Fischer
22.06.26
11:00
bk42111
Bezüglich der Verschleissgründe, da kann ich beruhigen. Bei mir liegt der LrC Katalog auf einer eigenen internen 4TB NvmE im MacPro. Hab dort 2 Kataloge drauf. Arbeitskatalog mit dem laufenden Jahr plus noch Archivdaten der vergangenen 3 Jahre sowie den Archivkatalog mit 20 Jahren Bildarchiv.
Jongliere pro Jahr rund 6-10 TB an Bilddaten durch Lightroom. Die LrC SSD ist auch nach 3 Jahren im MacPro noch bei 100% Health.
Die Bilddaten liegen auf einer separaten 2TB Nvme, ebenfalls intern per Pcie gesteckt. Die ist seit ca. 2 Jahren im Einsatz und hat immer noch 99% Health.
Performance seitig lohnt es sich aber LrC Katalog und Bilddaten auf separate SSDs zu legen. Habs nie gemessen, aber gefühlt war der Sprung deutlich, gerade beim Scrollen und Sichten von Bilder sowie der Übergabe in Ps.
Wie ich das zukünftig löse, wenn ich mal vom MacPro M2 auf einen MacStudio zwangswechseln muss, weiss ich noch nicht. Das wird sicher ein Gehäuse und Netzteil gebastel geben..
haschuk
Ist an sich nicht nötig aufzutrennen. Mein Archivkatalog umfasst derzeit rund 900'000 Bilder, der Arbeitskatalog rund 350'000 Bilder. Beide laufen in meinem Setup (1x SSD für Katalog, 1x SSD für Bilddaten der laufenden Projekte und 10Gbit NAS für Archivbilddaten) absolut flüssig.
Einziger Vorteil von kleinen Katalogen sehe ich beim Schliessen vom Katalog. Das erstellen von Backups (über die LrC Bordmittel) sowie das optimieren vom Katalog kann dann auch schnell mal 5-10 Minuten dauern.
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+1
OleHH
22.06.26
20:40
Ich habe da auch bißchen mit rumexperimentiert und folgendes als die praktikabelste und performanteste Lösung für mich gefunden:
- Katalog auf interner SSD
- Beim Import Smart Previews und/oder 1:1 Reviews erstellen lassen (nach Bedarf)
- RAWs auf externer SSD
Mit den Preview kannst du auch ohne die externe SSD eine Bearbeitung machen und hast einen guten Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Platzersparnix auf der internen SSD.
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0
Dodel
23.06.26
13:32
Danke für alle Rückmeldungen. Ich habe jetzt ein erstes Fotoprojekt nur auf dem neuen Mac bearbeitet. Dazu den bisherigen Katalog auf den Rechner kopiert und die Bilddaten ebenfalls. Mal abgesehen davon, dass der M5 Max naturgemäß flotter läuft als der bisherige M1 Max: Lightroom lief insgesamt erheblich flüssiger, vorher hatte ich durchaus mal „Hänger“, an der externen SSD hat das Zugriffslämpchen heftig geblinkt und irgendwann ging’s dann wieder. Meist war das der Punkt, an dem ich LR beendet und neu gestartet habe. Die SSD war immer direkt am Rechner angeschlossen (TB 3), der Black-Magic-Geschwindigkeitstest hat annähernd gleiche Geschwindigkeit der externen und der eingebauten SSD ergeben, evtl. bremst da TB 3 etwas aus.
Die Lösung mit der externen LR-Arbeits-SSD ergab sich auch aus dem Umstand, dass ich immer wieder mal an verschiedenen Rechnern dieselben Daten bearbeiten musste. Das fällt inzwischen weg.
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